Vierjährige Maus durch Todesfall allein - was tun?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Vierjährige Maus durch Todesfall allein - was tun?

      Ich habe zwei Mausböcke, die jetzt vier Jahre alt sind. Einer der beiden ist heute leider verstorben. Was mache ich jetzt am besten mit der einzelnen Maus? Kurt scheint es soweit noch gut zu gehen, er ist agil und fit. Soll ich ihn jetzt wieder mit einem Jungtier vergesellschaften? Allein lassen sollte man ihn ja nicht. Da Kurt jedoch schon auch recht alt ist, ist die Gefahr dann halt groß, dass das neue Mäuschen auch bald wieder allein ist... Ich bräuchte hier bitte einmal euren Rat. Vielen Dank im Voraus!

    • Hallo Windroc, das tut mir leid mit deiner Maus.

      Wenn die verbliebene noch fit ist und Krankheiten ausgeschlossen dann sollte sie schon einenen neuen Partner bekommen. Für die Wahl wäre auch interessant ob du weiter Renner halten möchtest. Einen Kreislauf, das eine neue Maus auch bald wieder vergesellschaftet werden muss, lässt sich leider bei Tieren in der Paarhaltung nicht vermeiden da meist nicht beide gleichzeitig sterben.

      Wenn du selber keine Mäuse mehr halten möchtest:
      - die Maus abgeben zur Vergesellschaftung
      - bei einem Züchter oder Tierheim nach einem neuen Partner schauen und eine Rückgabe absprechen wenn deine zweite Maus verstorben ist

      Wenn du weiter Mäuse halten möchtest:
      - da ist die Partnerwahl quasi offen, eine Jungtier-VG (8-10 Wochen) ist meist einfacher, allerdings kommen die Tiere dann halt in die Flegelphase. Bitte aber Tiere nur von einem seriösen Züchter, Notstation oder Tierheim holen. Die helfen oft auch bei der Vergesellschaftung.

    • Hallo,

      tut mir Leid mit deiner Maus, aber super, wie alt sie geworden ist :thumbsup::love:

      Also ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Auch wenn das Tier fit ist, immer vergesellschaften, egal wie alt! Sollte er natürlich krank sein oder sichtbare Alterserscheinungen haben, dann ganz klar lassen. Aber das kann man ja bei einem Tierarzt leicht checken lassen. Wir hatten zwei Brüder. Einer ist mit ca. 3,5 verstorben, wir haben den anderen dann untersuchen lassen beim Tierarzt, also Herz, Kot und Allgemeinzustand und dann wurde er wieder vergesellschaftet. Er ist übrigens 4,5 geworden, also so ein Jahr oder auch ein halbes ist für so eine Maus schon ein großer Teil des Lebens. Also ich habe es nie bereut, so konnte er mit einem Partner alt werden :love:

      In so einem Fall würde ich auch immer eine Jungtier-VG oder eine VG mit einem unfruchtbaren weiblichen Tier (vom Züchter) vorziehen, da in so einem Alter die VG möglichst stressfrei ablaufen sollte, was mit Jungtier halt am besten gegeben ist.

      Ich hoffe, dein Opi ist noch lange auf dieser Erde :love:<3

      seit 11/2016 ohne Mausis
      Knicki, Fetti und Normi für immer in meinem :heart::gerbil:gerbil:gerbil

    • das ist ja oft so, denn viele Leute holen auch für alte Tiere ein Jungtier zur VG. Wird dies bei einem Züchter gemacht...denn Zooladen soll ja komplett ausfallen...dann hat er ja auch wieder ein Jungtier für dich, wenn der Alte verstirbt. das ist kein Problem.

      Oder super wäre eben ein gleichaltiges Mädel..also kann ach 3,5 sein..da kommt nichts mehr an Nachwuchs, egal ob die in ihrer Jungend schonmal Babies hatte oder noch nie..wenn es an die vier geht..Das wäre dann eine biologische Sensation,. Auch bei einem so alten Männchen ist die Samenproduktion dann auch mal irgendwann vorbei, besonders wenn er nie gedeckt hat. so hast Du ja Möglichkeiten.
      Nur gesund sollte er schon sein. auch vom Herz her, was sich schlecht eben nachschauen lässt. Aber man könnte beim TA z.b hören, ob seine Herzklappe noch gut ist..dass kommt ja oft bei alten Tieren vor, dass dem nicht mehr so ist. und dass hört der TA aber dann an einem Nebengeräusch. Wenn dies der Fall wäre..dann würde sich durch die Aufregung einer neuen VG evtl die Lebenszeit deutlich verringern..denn jede VG ist Stress, und da sind dann auch schon Tiere während der VG einfach umgekippt. Also würde ich ihm erstmal einem guten TA vorstellen.

    • Vielen lieben Dank für eure rasche Antwort!

      Ich möchte Kurt auf alle Fälle behalten und auch weiterhin Rennmäuse haben. Ich lieb diese Tiere und mein Freund ist auch begeistert von den Pelznasen. Dann werde ich das mal so versuchen. Ich geh mit Kurt zum Tierarzt und lasse ihn durchchecken. Dann rufe ich die Züchterin an, die bei mir am nächsten wohnt, und schaue dort nach einem neuen Partner für ihn. Oder vielleicht gibt es ja im Tierheim ein passendes Mäuschen.

    • ja, und nicht unbedingt den Züchter nehmen, der am allernähsten wohnt, sondern der Dir als seriös und vertrauenswürdig erscheint, also sprich,lieber etwas weiter bereit sein auch zu fahren. Daher zwei bis drei anschreiben...Auf vorrat haben Züchter selten Jungtiere, aber es ist auch gar nicht schlimm, wenn er jetzt erstmal zwei bis drei Wochen alleine bleibt. dann kann er etwas abschalten.

      tierheim,klar kann man fragen. denn da landen oft auch die älteren Mädels z.b und das wäre dann schön für Beide. Auch hier am Marktplatz gibts ja oft über dreijährige.

      Bei einem Adulten Männchen wäre ich vorsichtig, denn diese VGs können schwer sein, besonders wenn er erst 1 bis 2.5 jahre ist und viel stärker und dominanter. Denn so eine alte Maus darf nicht mehr gebissen werden..dass ist unter allen Umständen zu vermeiden.

    • Hallo,

      ich habe mich damals bei meinem vier Jahre alten Bock für ein Jungtier entschieden. Der Vorteil ist, dass die Vergesellschaftung in der Regel erfolgreich und schnell verläuft. Der Senior wird dadurch nicht unnötig langem Stress ausgesetzt.

      Bei mir verlief es allerdings damals nicht positiv. Ich hatte zwar vorab meinen alten Renner tierärztlich untersuchen lassen, aber fünf Wochen nach der Vergesellschaftung musste ich ihn leider doch aufgrund eines inneren Tumors erlösen lassen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du dieses Jahr noch ein weiteres Mal vergesellschaften musst.

      Ich würde aber trotzdem auch wieder in dem Alter vergesellschaften, da man nämlich nie weiß, wie lange das Alttier noch leben wird. Auch fünf Wochen Einsamkeit können ziemlich quälend für eine Rennmaus sein.

      Grüße
      Lars