Kiefer-, Fichten- und Tannenholz für Einrichtungsgegenstände

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    • Kiefer-, Fichten- und Tannenholz für Einrichtungsgegenstände

      Hallo liebe Rennmausgemeinde ;)

      Ich lese immer wieder das Tannenhölzer aufgrund ätherischer Öle und Harze schlecht für Rennmäuse sein sollen. Da ich gerade eine kleine Etage bauen will und in unserem Baumarkt nur Buchenprofilholz sowie Profilhölzer aus Kiefer/Tanne/Fichte (es steht nicht genau dabei welche Hölzer genau verwendet wurden, sondern nur die Sammelbezeichnung aller drei Hölzer) zu erhalten, stellt sich für mich die Frage inwieweit diese verwendet werden können.

      Sie sind gehobelt und optisch harzfrei und sollten als Trägerbeine dienen.

      Thx

    • Hallo majawi,

      ich weiß nicht genau ob Du die Hölzer nehemn solltest. Eigentlich denke ich schon. Aber wenn Du nur ganz kurze (ein paar Zentimeter) Stücke an die Etage schraubst, und dann Metallrohre in der richtigen Länge (und passendem Durchmesser) darüberstülpst, ist es kein Problem. Die Mäuse kommen dann ja nicht mehr an das Holz ran.

      Und Du kannst die Höhe der Etagen ganz einfach ändern, indem Du verschieden lange "Rohrbeine" hast. Das machen hier einige, und ich werde das beim nächsten mal auch machen. Es ist einfach praktischer. :)

      :heart:Kasi (*10.02.2016) :heart:& :heart: Tutter (3.KW (16.-22.01) 2017) :heart:
    • Ich weiß jetzt nicht was Rundhölzer und Rohre als Meterware kosten, aber die großen Abumärkte habn auch fertige Tischbeinde aus Rohr in unterschiedlichen Längen im Angebot. Der Preis richtet sich da nach der Länge. Die Teile haben oben dann eine viereckige Fläche mit vier Löchern zum Anschrauben, sind garantiert gleich lang und gerade (ich säge ja meist irgendwie schief). Die verwende ich gerne.

      Genießt den Frühling!



    • Hallo, danke Dir für Deine Antwort. :)

      In allen Baumärkten bei mir in der Nähe gibt es nur Tannenhölzer bzw. Buchenholz (welches ja wieder wg. Oxalsäure bedenklich sein soll)
      Erstens frag ich mich wo kaufen hier alle Ihr Holz einkaufen (und welche Holzarten), andererseits gibt es bei uns in der Tierhandlung Nagerkäfige aus Kiefernholz zu kaufen.

      Das Holz sieht optisch total harzfrei aus aber wie gesagt es ist leider nicht klar ob aus Fichte, Tanne oder Kiefer.

      Heißt das auch, das in Tannenwäldern keine großen Mauspopolationen entstehen?

      Das Thema ist für mich total undurchsichtig, weil hier zb oft OSB bzw. Siebdruckplatten empfohlen werden, welche in anderen Teilen des Webs wieder wegen des Leims nicht verwendet werden sollten. Das gleiche bspw. mit Sabberlack bzw. Kunststoff. Alles ist sehr kontrovers und verwirrt mich als Anfänger eher als das es hilft. ;)

      Nebenbei gibt es auch von bestimmten Herstellern im Web Zubehörteile aus Tannenhölzern welche für Nager empfohlen werden !?

      Das heißt Füsse aus Tannenhölzer sind absolut tabu, bzw hat schon jemand negative Erfahrungen damit gemacht?

      An und für sich wollte ich nun eben Metallfüsse verwenden, wo man mir wiederum wegen des Lacks abgeraten hat...

    • Bei meinen Metallfüßen ist nichts zu sehen von Nagespuren. Da schienen die Mäuse bisher kein Interesse zu haben.
      Für Beine fände ich Nadelhölzer auch bedenklich, weil sie ja eher weich sind und leichter zu nagen. Und so eine Etage steht schon mal bis zu einem Halben Jahr in Streu verborgen, wo du nicht siehst, ob jemand im Verborgenen nagt. Die müssen also entweder hart oder sehr dick sein.
      Die fertigen Füße gibt es sicher auch unlackiert. Also in Edelstahl. Da müsstest du auf der ganz sicheren Seite sein.

      Mein Laufradständer ist auch aus lackiertem Metall, da geht auch keine Maus dran. Lediglich der Metalldeckel des Schraubglases, welches die Trnkflasche schützt, wurde anfangs mal benagt, da sieht man Kratzer auf dem Lack. Und allgemein wird das was genagt wird, nicht automatisch auch geschluckt. Ich glaube, die Mäuse merken gnaz schnell, dass das weder zum Nagen noch zum Fressen taugt, und widmen sich Dingen, die sich leichter nagen lassen: weiche Hölzer, Zweige und Pappe.

      Für kleine Basteleine nehem ich Holz, das mir gerade i ndie Finger kommt, wenn ich da keine Harzstellen sehen kann. Die Ätherischen öle dampfn ja auch raus mit der Zeit. Wen ndas Holz also schon lange gelagert ist, dürften die nicht mher so relevant sein.

      Genießt den Frühling!



    • Ich nehme für ziemlich viel die Leimhölzer aus Kiefer/Fichte aus dem Baumarkt. Dadurch dass diese Hölzer schon lange gelagert wurden ist Harz kein Problem mehr. Beim Kauf würde ich auch darauf achten, manchmal sieht man noch so Astlöcher mit Harz, dann würde ich lieber auf Bretter ohne zurück greifen.

      Für Beine nehme ich das allerdings nicht, da es viel zu schnell und zu leicht angeknabbert wird. Da haben sich bei mir echte, gesammelte Äster aus Birke/ Buche bewährt. Die werden kaum angeknabbert, sind leicht zu bekommen und du kannst mit dem Durchmesser variieren. Zudem sieht es schön natürlich aus.
      Oder du benutzt den Trick mit den Aluröhren, das ist natürlich ewig haltbar.

    • Problematisch ist bei Nadelholz das Harz und die ätherischen Öle. Wenn das Holz für den Baumarkt verarbeitet ist, sind die Öle oft größtenteils oder sogar komplett (je nach Behandlung sowie Lagerart und -dauer) weg. Wenn das Holz nicht mehr typisch nach Nadelholz riecht, sollte das also kein Problem mehr sein. Harz sieht man ja. Sieht man keine Harzflecken, ist das auch kein Problem.

    • Ich habe mich nun gegen das Nadelholz entschieden und verwende verhältnismäßig dicke lackierte Metallrohre um den Zähnen möglichst keine Angriffsfläche zu bieten und bedanke mich bei allen Helfern, wenngleich die Verwendung bestimmter Baumaterialien wie Nadelhölzer, Buchenholz, lackierte Flächen, Sabberlack, Kunststoffe oder bspw. Leimholz "persönliche" Abwägungssache zu sein scheint, wie auch Fragen wie Kunstoff- oder Holzlaufrad bei denen es einfach kein eindeutiges ja oder nein gibt.

    • smurf79 schrieb:

      majawi schrieb:

      lackierte Metallrohre
      Lackierte Sachen aber nur wenn der Lack DIN 71.3 entspricht und ungiftig ist.
      Laut Informationen im Web sind in Spielzeuglacken oft Weichmacher (DiBP) enthalten und wenn man den Grenzwert auf eine Maus "runterrechnet" dürfte diese täglich maximal 0,000024 Gramm des Materials aufnehmen um den (für Menschen) angedachten Grenzwert nicht zu überschreiten.

      Diese Weichmacher sind übrigens auch in (recycelten) Papieren und Papprollen enthalten und sicher weder für Mensch noch für Tier ungiftig, bestenfalls in gewissem Maß unbedenklich.

      Die Rohre die ich verwenden wollte sind meinem Empfinden nach aufgrund des Durchmessers eigentlich praktisch unannagbar.

      Siebdruckplatten sollten bspw. aufgrund des Leimes auch nicht verwendet werden, werden aber sehr oft aufgrund Ihrer Widerstandsfähigkeit empfohlen.

      Gerade im Tierzubehörbereich wimmelt es von Zubehör mit Klammern und Nägeln, sowie Leimresten und scharfen Kanten bis hin zu Mäusekäfigen aus Tannenholz. Da es sich um bekannte Hersteller handelt nehme ich an, das die Zubehörteile der Normen der europäischen Union entsprechen. Einer DIN Norm die in diesem Falle auch nicht wirklich zum Schutz beiträgt.

      Genaugenommen müsste ich mein Laufrad rausnehmen (Kunststoff), die Siebdruckplatten entfernen (giftige Dämpfe), das Häuschen in Frage stellen (Holz stammt anscheinend aus China), die Einstreu kann laut Hersteller Tannenhölzer enthalten ...

      Klar will ich das Beste für meine zwei Racker, doch genaugenommen ist fast nichts hunderprozentig für die Tiere geeignet, ausser ein Leben in freier Natur ;)
    • Plastik ist nicht pauschal schlecht, viele Infos bzgl. Leim und Dämpfen beziehen sich noch auf ältere Materialien wo es wirklich zu Ausdünstungen kam usw. die heute nicht mehr so verwendet werden. Plastik ist auch nicht automatisch schlecht (wurde hier auch schon mehrfach diskutiert), birgt aber Risiken (wie Holz auch).

      Wenn es also völlig unbehandelte Optionen (wie Alu-Hohlprofile) gibt, warum muss man dann überhaupt was lackiertes nehmen?

    • Man sollte hier auch die Verhältnismäßigkeit wahren....
      Wenn du in einem Haus lebst, dass vor den 2000ern erbaut wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass da ziemlich viele Schadstoffe (d.h. offiziell als solche deklariert) verbaut sind.

      Spielzeuglack ist denke ich da das Ungefährlichste womit man an Lacken arbeiten kann.

      Wir können uns natürlich ein Eckchen im ewigen Eis suchen, das völlig frei von jeglichen potentiell gefährlichen Stoffen ist. Aber hoppla, da war ja noch der Grasshopper-Effect.

      Ich verstehe, dass du keine gefährlichen Stoffe ins Mausgehege bringen willst, aber selbst die Natur ist nicht ungiftig, wie z.B. Eichenholz-Staub, oder gar erst viele Pflanzen....

      Ich denke das Meiste was hier im Forum benutzt wird kannst du beruhigt nutzen, sonst wirst du nie zu einem Ziel kommen.

    • Gesundes Mittelmaß...

      Danke für die vielen Anworten.

      So wie ich das sehe, ist (hier) wirklich ein gutes Mittelmaß nach Gefühl, Hausverstand und Erfahrung gefragt. Im Gehegebau, in der Ernährung oder auch im tierärztlichen Bereich habe ich festgestellt, dass bei mongolischen Rennmäusen schnell mal das Ende der Fahnenstange erreicht ist, da meiner Meinung nach recht spärlich gesätes und fundiertes Wissen durch wissenschaftliche Untersuchungen vorhanden ist, als vielmehr Vermutungen...

    • Naja, es sind nunmal nur Mäuse. Auch wenn diese individuellen süßen Tierchen uns begeistern, würde ich Forschungsgelder verteilen, dann nicht unbedingt dafür....Selbst an Rennmäusen forschen dagegen wäre wahrscheinlich toll :)

      Im Gehegebau sage ich mir, was wir Menschen für den Innenausbau nutzen (wie z.B. OSB), kann für die Mäuse nicht so dramatisch sein. Klar fressen sie das dann vielleicht auch mal, andererseits werden sie auch nur 3-4 Jahre alt, es kann sich also nicht allzuviel akkumulieren.
      Stoffe allerdings die in irgendeiner Weise Biozide enthalten (Baumaterialien für Feuchträume, entsprechend behandeltes Holz) meide ich. Auch wenn manche Mittelchen nicht bewiesenermaßen für Säugetiere toxisch sind muss das im Gehege nicht sein.

      Bei der Ernährung würde sich bei jeder Tierart (und auch beim Menschen) viel streiten lassen, ich denke da ist der "Wissensstand" bei der Rennmaus doch angenehm homogen. Bei Ärzten kommt es eben auch immer auf die Motivation und den Erfindungsgeist des jeweiligen Arztes an...