Holz (Baumarten) die sich für die Nager eignen!?!

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    • Holz (Baumarten) die sich für die Nager eignen!?!

      Hallo, ich habe mich schon mal vorgestellt Vorstellungs- und Gratulantenforum

      Ich lese mich gerade durch denn Wissenteil durch.
      Logisch vor dem Geburtstag müssen die Geschenke fertig sein.
      Die Mäuse gibt es nicht geschenkt, Tiere sind keine Geschneke.
      Aber die Einrichtung, das Terrarium und und und bekommt sie zum Geburtstag.

      Jetzut ist meine frage als Baumpfleger, welche Baumarten sind geeignet für die Nager.
      Ich gehe davon aus, das Harzende Arten (meist Nadelhölzer) außen vor sind, verkleben das Fell, sind meist nicht so gesund....
      Aber ich habe mal ein paar Laubbaume und Nadelbäume aufgeführt, die zwar viel in Deutschland stehen, aber im Bastelbereich nich aufgeführt werden.



      Ich Tippe mal folgende sind Standard und gehen beim Einrichtungsbau in Ordnung (Wenn nicht Bitte HIER schreien):
      - Weide, Baumhasel, Ahorn, Eiche, Buche, Kastanie, Walnuss
      *Ahorn kann stark "bluten" (flüssiger Baumsaft, Ahronsirup)


      Was ist mit diesen, die noch häufig sind:
      - Pappel, Platane, Robinie (Stacheln entfernt), Linde, Apfelbaum, Kirschbaum, Esche, Erle (und die Erlenzapfen), Birke
      * Birke wie Ahron (Birkensirup)


      Oder mit den selteneren:
      - Amberbaum, Glockenbaum, Ginko (Gehört zum Nadelholz), Geditschie (Stacheln entfernt), Götterbaum, Mehlbeere, Trompetenbaum, Vogelbeere




      So dass sind die meisten, die mir bei der Arbeit begenen.
      Ich finde zum Beispiel Holunder gut, da durch das breite Mark in der mitte eine Aushölung leicht ist (Fräsbohrer, Lochbohrer).
      Da weiß ich aber nicht ob die kleinen das Vertragen.
      Die Säfte des Ahorn und der Birke können Menschen verzehren... was ist mit Mäusen (ich meine 1-4% Zucker).
      ...
      ...

      Ich bekomme die Sachen wenn ich will jeden Tag frisch. Zwar nicht immer die Baumart aber Materialnachschubprobleme bei Holz....
      Mir iost auch egal wenn sie z.B. Pappel (sehr weich und faserig) in einer Woche zerkleiner haben und ich neues mitbringen/basteln muss.



      Weiter hin würde ich z.B. eine Hängebrücke aus Stöckchenmachen
      Beim Verbinden würde ich unbehandelten Draht nehmen, den ich durch Bohrungen stecke, am ende umbiegen und in eine 2.Bohrung umbiegen....
      Eigenlich kommen die Mäuse nicht mit dem Draht in berührung, außer sie knabbern sich durch.
      Ist diese Verbindungsart gut, oder ist der Metallanteil böse, wenn sie durchs Holz durch sind?

    • Brücken aus Stöckchen und Draht sind fast Standard im Mäuseheim. Wichtig ist halt, daß der Draht nicht rostig und nicht scharfkantig an den Enden ist, bzw die Enden so versteckt sind wie du planst.

      Nadelholz, was nicht harzig ist und abgelagert, so daß es nicht mehr ätherische Öle ausdünstet, wird auch oft verwendet.

      Um zu gucken, was an Holz nicht geht, ist diese Seite auch nützlich: vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm

      Buche, Pappel, Birke und Ahorn stehen aber zB im Bastelbereich durchaus bei den geeigneten Holzarten, und Birke und Weide auch im Ernährungsbereich bei den erlaubten Arten.
      rennmaus.de/rennmaus/tooltime/geeignete-holzarten/

      rennmaus.de/rennmaus/haltung/ernaehrung/futterliste/zweige/

    • Ich habe den basis Bereich durch.
      Aber ich kaufe kein Baumarktholz, daher bringt mir es nicht vor Leimen, Vormadehyden usw gewanrt zu werden.
      Das die Standart Holzarten gehen ist mir auch klar (habe ich ja extra etwas gegliedert).
      Wir hatten mal Steifen Hörnchen und Weide zum Knabbern ist sehr gut für Mineralien und Spurenelemente.... weiß ich.
      Mir geht es um Kategorie 2 und 3.

      Ja und Naturholz nicht nur in den Backofen sondern auch für 2-4 Wochen in den Frosterbei unter -10°C.
      Aber ich würde gerne Spielzeuge mit Hölungen aus Holunder machen.
      Wie sieht es damit aus?

      Die Seite Vetpharma.uzh bringt nicht viel, denn wenn ich die "Wirkstoff"zusammensetzung von jeder Holzart kennen würde, wäre die Frage nach giftigkeit für Kleinnager das kleinere Problem.

      Ich habe halt jeden Tag Zweige, Stöcke, Äste und Stammmaterial von immer anderen Bäumen zur verfügung.
      Nur 10% der Arten zu nutzen, weil keiner was anderes weiß ist etwas verschwenderisch.
      Ich frage ja auch hier nach um die Leute an zu sprechen, die sich damit mal spezieller auseinander gesetzt haben.

      Wie gesagt, Basiswissen, Haltung und Tooltime haben mir nicht die Infos gebracht die ich bräuchte.
      Da ist es Baumarkt-Holz.

    • Also bei dem Baumarktholz steht im Text selber auch etwas zu den Bäumen, von dem es ist und bestätigt dir damit einige deiner Holzarten.
      Birke ist wie gesagt im Ernährungsbereich, ebenso einige Holzarten, die nicht gehen - auch Basisbereich unserer Infoseiten. Und übrigens steht da auch die Info zum Holunder, die du suchst (giftig)

      Und was die Vetpharm-Seite angeht: hast du schon eine Holzart in das Suchfeld eingegeben?
      Vermutlich nicht, sonst hättest du nämlich gesehen, daß du nicht die Zusammensetzung kennen mußt, nichtmal den lateinischen Namen, sondern ein Trivialname reicht oft, damit du eine Auflistung mit problematischen bis giftigen Pflanzen bekommst, die oft auch recht detailliert auf die einzelnen Pflanzenteile eingeht.

    • Bei Pappel, Platane, Birke, Linde, Apfel, Kirsche würde ich mir jetzt keine Sorgen machen, dass bekommen sie hier auch regelmässig im Sommer, allerdings auch sehr abwechselnd und mit viel anderem Grünfutter.
      Kastanie und Walnuss würde ich nicht als Einrichtungsholz gebrauchen wenn es angeknabbert werden kann. Robinie kenne ich nicht weiter.
      Von deinen seltenen Arten kenne ich eigentlich keine, weiss aber dass getrocknete Ginkoblätter hier auch ab und an mit im Käfig landen, allerdings nicht sonderlich beliebt sind. Allerdings sagt dies natürlich nichts über das Holz aus.
      Algemein würde ich Holz wenn es nicht als Futter dient sowieso trocknen lassen.

      LG Melanie

    • KindVonPapa schrieb:


      - Weide, Baumhasel, Ahorn, Eiche, Buche, Kastanie, Walnuss
      - Pappel, Platane, Robinie (Stacheln entfernt), Linde, Apfelbaum, Kirschbaum, Esche, Erle (und die Erlenzapfen), Birke
      - Amberbaum, Glockenbaum, Ginko (Gehört zum Nadelholz), Geditschie (Stacheln entfernt), Götterbaum, Mehlbeere, Trompetenbaum, Vogelbeere
      Ich orientiere mich am Rennmausbuch von Myon und habe deine Aufzählung mit der Liste der Zwiege und Äste zum zernagen verglcihen (Zweige mit Blüten und Blättern, aber ohne Früchte)


      Als gut verträglich aus deiner aufzählung gelten:
      Weide (nur in geringen Mengen), Haselnuss, Linde, Apfel, Kirsch, Birke,

      Als nicht gut verträglich gelten:
      Eiche, Buche, Kastanie, Holunder, Robinie

      nicht erwähnt sind:
      Ahorn, Walnuss, Pappel, Platane, Esche, Erle, Amberbaum, Glockenbaum, Ginko, Geditschie, Götterbaum, Mehlbeere, Trompetenbaum

      Wobei ich Buche auch zum Bauen nehme. Mein Laufrad ist auhc Buchennrundstäben, viele Etagenbeine werden daraud gebaut und jeder Dübel ist auhc Buche. Die einrichtung wird aber nicht so sehr stark angenagt, wenn ausreichend beliebtere Äste und Zweige zur verfügung stehen.

      Genießt den Frühling!



    • @Sasy Relax. Ja ich hatte die Suche mit Ulme un Amberbaum (das Holz habe ich gerade da) genutzt. Leider Kein eintrag, daher die Vermutung, das es nur komplexer geht. Aber Buche und Ahrorn findet er danke für den Tip. (nur mach es weniger angreifend, kommt besser an und wird mehr Leute zur Änderung bewegen).

      Den Holunder habe ich über lesen, gebe ich zu.

      Meson und diluar helfen da schon weiter. Danke.
      Ach wer hat Bäume die wegmüssen, ich komme. ;)
    • Was in der Datenbank nicht drin steht, ist normalerweise nicht giftig. Gut, das könnte da dabeistehen, damit es klar ist, ob eine Pflanze ungiftig ist, oder vielleicht es doch einer der seltenen Fälle ist, wo die so obskur ist, daß sie nicht überprüft wurde. Das, was drin steht, davon ist aber auf jeden Fall mindestens ein Pflanzenteil irgendwie ungesund oder giftig.

      Ansonsten: Dein Post klang etwas nach "ist alles Mist, was du mir gerade als Tipp gibst, weil ich es doch eh schon weiß oder weil das nicht geht", und das fand ich - vor allem, weil manches, was du als "da steht nicht, wonach ich gefragt hab" kritisiert hast, eben doch da stand - nicht sonderlich höflich.
      Vieles wurde eben doch schon von anderen gefragt, und einiges davon steht deswegen in unseren Infoseiten. Manches ist etwas versteckt, und manches ist leider doch etwas veraltet, weil uns zur Zeit Redakteure fehlen, aber vieles findet man dort trotzdem. Die Suchfunktion geht übrigens auch für die Infoseiten, nicht nur das Forum, und man findet damit auch manches, was vielleicht nicht da steht, wo man es erwartet hat.

    • Hallo!

      Die selteneren von Dir aufgeführten Bäume würde ich komplett weglassen. Trompetenbaum und Vogelbeere sind mir als giftig bekannt, die anderen außer Ginkgo sagen mir nichts. Ginkgo habe ich mal verfüttert, war eher bäh, zum Holz kann ich nichts sagen.

      Bei Walnuß ist meines Wissen die Gerbsäure ein Problem - die Blätter sind bitter und werden meist verschmäht. Inwieweit das Holz hart oder weich, bedenklich beim zernagen oder nicht ist, weiß ich leider nicht.

      LG
      ViererWG

      Hier nagen die Renner Hektor und Krümel
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt!
    • Um auf die Buche für Einrichtung zurückzukommen - ich verbaue Buchenrundholzstäbe aus der Modellbauabteilung als Standbeine für Holzaufsteller. Meine schlachten normalerweise auch alles, was ihnen beim Tunnelbau irgendwie im Weg ist (verhinderte Biber), aber an den Buchenstäben ist keine einzige Nagespur.
      Wohingegen die bei diesen Holzaufstellern mitgelieferten Beine kein allzu langes Leben haben.

    • Könnte sein, dass Buche den Mausis einfach zu hart ist. Oder sie schmeckt einfach bäh - könnte ja sein ;)

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