Vergesellschaftung Alt- mit Jungmaus zieht sich in die Länge... wird das noch?

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    • Vergesellschaftung Alt- mit Jungmaus zieht sich in die Länge... wird das noch?

      Hallo alle,

      da mein anderer Thread schon alt ist und thematisch auch nicht mehr richtig passt, mache ich mal einen neuen auf. Kurz zur Vorgeschichte: Nachdem meine beiden Mäusejungs sich blutig gebissen hatten und die Neu-VG scheiterte, zog einer zurück in die PS. Einer blieb hier, und da seine Herkunft schwierig ist und er schlecht sozialisiert wurde, hielt ich es für das Beste, eine Jungmaus vom Züchter dazuzusetzen, weil man ja immer hört, dass das total unproblematisch wäre. Ist es aber nun irgendwie nicht.

      Zur Altmaus (gut zwei Jahre) zog vor gut drei Wochen ein neun Wochen altes Baby (Züchter aus der Clanliste hier). Nach kurzer Zeit am Trenngitter (knapp zwei Tage) wurden die beiden zusammengelassen (auf ca. 100 oder 110x40, abgetrennt vom Gesamtaqua mit 160x40). Es lief auch insofern gut, als es friedlich blieb, wobei die zwei erstmal eher nebeneinander her lebten. Nach ein paar Tagen jagte der Große dann den Kleinen immer mal wieder. Die Züchterin meinte, das wäre normal, er würde dem Kleinen zeigen, was er darf bzw. nicht darf - fand ich auch verständlich, weil der Kleine recht frech war (wobei seine Versuche, zu raufen, auf mich eher spielerisch wirkten). Das Jagen legte sich dann auch nach ein paar Tagen, dafür hörten sie irgendwann auf, im selben Nest zu schlafen. Außerdem hatte der Große ein zugematschtes Auge (tränte vorher auch immer mal wieder, Ursache unbekannt; diesmal aber schlimmer). Ich war dann mit beiden beim TA und hatte den Eindruck, die Transportbox täte ihnen gut; auf dem Weg haben sie immer wieder die gegenseitige Nähe gesucht. Der TNK am Auge war vereitert, Ursache weiterhin unklar, tendenziell wohl Stress. Zurück zu Hause, weil das alles noch nicht genug war, brach sich der Große dann auch noch beim Eingeben der Augentropfen das rechte Hinterbein (bei einem Tritt gegen meine Hand blieb er an der Haut hängen und es knackte) :/ Das ist jetzt etwa zwei Wochen her.

      Anschließend ging es dann tatsächlich mit den beiden Mäusen bergauf, man schlief seit dem TA-Besuch wieder im selben Nest und interagierte auch mehr miteinander, saß beim Fressen mal zusammen etc. Es gab ja nun auch viel Hin und Her, sodass es grundsätzlich verständlich ist, wenn sie so ihre Zeit brauchen. So weit, so gut. Jetzt war ich ein paar Tage nicht da, bei den Mäusen sah bei der Rückkehr alles gut aus, sogar das Auge ist deutlich besser (die Behandlung hat bislang eher mäßig angeschlagen), was ich darauf geschoben habe, dass der Stress sich gelegt hat. Mit dem Bein kommt der Große auch zurecht. Deswegen habe ich heute endlich den restlichen Platz im Aqua dazugegeben, weil ich den quirligen Kleinen für unausgelastet gehalten habe und dachte, das täte beiden gut. Einrichtung im neuen Teil gab es keine, nur wenig Einstreu (vielleicht 3cm), davon war ca. ein Drittel von ihrem bisherigen genommen. Tja, und kaum hatte der Kleine das mitbekommen, ging er auf den Großen und versuchte, zumindest war das mein Eindruck, ihn auf den Rücken zu drehen und solche Späße. Gebissen oder gejagt wurde nicht, aber eben immer wieder gerangelt, sodass ich dann direkt die Fläche wieder verkleinert habe.

      Die Mäuse schlafen nun, augenscheinlich auch im selben Nest, und ich sitze hier frustriert und frage mich, warum das bei mir so lange dauert, obwohl ich doch versucht habe, alles richtig zu machen, und ob das wohl noch wird. Klar, ich habe momentan eine gesundheitlich angeschlagene, schlecht sozialisierte Altmaus mit einer gerade in die Pubertät gekommenen Jungmaus zusammen hocken und vor dem Hintergrund war die Vergrößerung vorhin vielleicht grundsätzlich eine dumme Idee. Aber wenn man immer wieder hört, mit einer Jungmaus ist die VG in zwei Tagen gegessen, kann einen das ganz schön entmutigen, wenn man nach drei Wochen immer noch nicht problemlos den Platz vergrößern kann... und seit etlichen Wochen keine harmonische Gruppe zu haben, zerrt zugegebenermaßen auch langsam an den Nerven :thumbdown:

      Deshalb wäre ich für ein wenig Input von euch echt dankbar :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Änns ()

    • Mach dir keine Vorwürfe, du hast vermutlich den Grund schon selbst erkannt:
      Ein flegelndes Jungtier und eine gesundheitlich etwas angeschlagene Altmaus.

      Mit der Vergrößerung hat das Flegelchen beschlossen es auszutesten, ob die Regeln auch bei einem neuen Stückchen Revier noch gelten.
      Damit die Altmaus nicht so gestresst wird, würde ich sie noch solange verkleinert sitzen lassen, bis die Altmaus wieder fit ist. Hier kommt es wirklich nicht auf eine oder zwei Wochen an ...
      Läuft das Kleine Laufrad?
      Ich denke er braucht jetzt extra viel Beschäftigung.
      Kannst du die Vergrößerung auch zentimetergenau machen, damit die Süßen es gar nicht so richtig bemerken?

      Ich drücke dir die Daumen

    • Danke :)

      Der Kleine läuft selten im Rad, vielleicht ist ihm das aus Holz noch zu schwergängig. Ich hatte in seinem Abteil anfangs während der Gittertrennung ein Plastikrad, das er genutzt hat, das könnte ich zusätzlich anbieten.

      Zentimeterweise vergrößern ist schwierig, zumindest der nächste Schritt müsste 10-20cm groß sein, weil der Deckel wegen Schanieren etc. da tiefer ins Becken ragt und mit Brett drunter nicht mehr richtig schließt...

    • Hallo Änns
      Kann dich gut verstehen ,ich lass mich auch gerne verleiten zu viel des guten zu machen.
      Sehs mal so ,du hasst geschafft das sie erstmal zusammen sind und das bei einer schlecht sozialisierten Altmaus,das ist doch was :thumbsup: und du hast gleich gemerkt und reagiert wenns brennzlich wurde,also alles gut :)
      Jetzt noch etwas Geduld,das wird noch.
      Bei meinen2 Spezis war ich mir Wochenlang auch unsicher,jedesmal wenn ich das Laufrad rein hab fingen die wieder an :rolleyes:
      Wenn die Damen rollig sind gehts immer noch rund 8o
      Weiterhin guten Erfolg wünscht euch Orio :wink:

    • Ja, das stimmt natürlich... Ich glaube, seit ich weiß, wozu diese blutrünstigen Monster in der Lage sind, kann ich das nicht mehr rational betrachten :D Sie sollen sich jetzt einfach lieb haben und fertig. Wobei ich auch begeistert bin, dass der Große so ruhig bleibt, wenn der Frechdachs versucht, ihn aufs Kreuz zu drehen. Inzwischen ist alles beim Alten und der Kleine hat das zweite Rad für sich entdeckt.

      Puh, hitzige Weiber... ich weiß schon, warum ich unbedingt Jungs wollte :D

    • Nachdem es zwischen den beiden ziemlich ruhig geworden ist, habe ich vorgestern das Gehege vergrößert. Es ging dann auch erstmal deutlich besser als zuletzt, zwar find der Kleine wieder ein wenig das Rangeln an, es hielt sich aber absolut in Grenzen und sie fraßen auch friedlich nebeneinander und schliefen im selben Nest. Gestern Morgen hatte der Kleine dann allerdings etwas Blut am Fuß :S von einer mini Macke oberhalb am Innenschenkel. Vermutlich hat der Große ihn ein bisschen gekniffen, als es ihm zu bunt wurde.

      Beide benehmen sich aber ganz normal, gejagt wird überhaupt nicht, der Kleine versucht weiterhin ab und zu, mit dem Großen zu rangeln, der immer noch gelassen ist (Beißen konnte ich selber nie beobachten, auch jetzt nicht) und ansonsten ist es ruhig. Deshalb habe ich das Terra vorläufig bei der Größe belassen und nicht wieder verkleinert.

      Den Rest kann ich jetzt auch Zentimeter für Zentimeter ganz unbemerkt vergrößern, das passt jetzt mit den Deckelschanieren...

      Anstrengend, diese Mäusels.

    • Das ist eine schwierige Situation.
      Klar willst du das es klappt und willst auch nicht zu früh trennen,aber eine Bisswunde ,wenn auch harmlos ,ist natürlich kein gutes Zeichen.
      Ich habe meine bd jetzt vor 3 Tagen trennen müssen.
      Bei denen gab es auch 2 Vg Anläufe und die 2te Vg war auch sehr hollprig.
      Klingt jetzt vielleicht blöd ich hatte bei den bd nie ein gutes Bauchgefühl und nach 3 Monaten war dann auch der Krach da.
      Als Rat kann ich nur sagen extrem gut beobachten.
      Beim Gehege alles vermeiden ,was eine Revierbildung fördert.
      Ich hoffe du bekommst noch weitere Rückmeldungen.
      Weiterhin alles Gute
      Lg Orio

    • Ich hab hier auch gerade... puh und es sind Mädchen, die natürlich beschlossen haben, jetzt den fröhlichen Hormontanz zu tanzen. Kann also sehr gut mitfühlen, was du gerade durchmachst.
      Ist es denn sicher, dass es ein Biss ist? Finde die Stelle ungewöhnlich irgendwie. Würde vorsichtig mal die Einrichtung prüfen, ob es irgendwo eine Stelle gibt, wo ein kleines Beinchen reinrutschen kann oder so. Man mag es nicht glauben, aber teilweise sind Weidenbrücken so doof gebaut, dass da genau solche Lücken entstehen.
      Weiter genau beobachten es ist wichtig, falls es doch ein Biss ist. Allerdings, es klingt blöd und egoistisch, aber seit meine große Maus, der Kleinen eine Schmarre (also per Kralle, kein Biss) beigebogen hat, ist die Kleine... immer noch frech, aber sie hat was verstanden.

      Daumen sind gedrückt.

    • Ich finde es auch schwierig... Gut beobachten mache ich natürlich.

      Ist ja der erste VG-Anlauf. Was mich so positiv stimmt, ist einfach, dass der Große im Allgemeinen so friedlich ist und nie aggressiv wird, von seinem vorherigen Partner hätte er sich das Verhalten nicht gefallen lassen.

      Sackgassen usw. gibt es im ganzen Gehege keine, selbst das Sandbad hat zwei Zugänge. Neue Einrichtung war auch während der VG nie ein Problem, nur diese Platzvergrößerung jetzt.

      Nein, ich bin nicht sicher, ob die Macke ein Biss ist, bisher kannte ich Bisswunden auch nur aus dem Bereich von Kopf und Hals, aber bisher habe ich nichts gefunden, was das sonst ausgelöst haben könnte. Ich dachte, der Große hätte ihn vielleicht auf den Rücken gedreht und dann beim Putzen ein bisschen gekniffen oder gekratzt ... wobei mein erster Gedanke ehrlich gesagt auch war, hmm, vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn der Kleine merkt, wo es langgeht :rolleyes: Er scheint mir auch schon weniger frech, jedenfalls hat er sich gestern über den Tag wieder mit Fiepsen und Putzen beim Großen beliebt machen wollen, aber dann ab und zu fängt er das Rangeln an.

      Gibt es bei den Kleinen eigentlich noch so was wie spielerisches Raufen? Für mich sieht das irgendwie nie ganz ernst gemeint aus, was er da macht.

    • Hallo,
      "Spielerisches" Raufen gibt es im eigentlichen Sinne nicht. Es ist immer das Austesten einer Maus wie weit sie kommt, also sozusagen ein Probe-rangeln.
      Manche Renner möchten es immer wieder wissen, ob das immer noch so stimmt mit der Rangordnung, geben aber schnell wieder auf, sobald sie zurechtgewiesen werden. Kommt da sehr auf die Chefmaus an
      Das sieht man sehr oft bei jungen Mäusen, besonders in der Flegelphase. Das ist normal und nicht bedenklich, kann aber manchmal auch ernst werden.

      Habe selber gerade so ein Flegelchen von 6 Monaten, die es immer Mal probiert. Ihre Partnerin ist aber so cool und ignoriert das Getue der Kleinen. Die guckt dann verdutzt und geht dann zu ihrer Großen kuscheln.
      Pubertierendes Rennermädchen , da muss sie jetzt durch.

    • Änns schrieb:

      habe ich schweren Herzens wieder etwas verkleinert
      das ist ja nicht Sinn und Zweck der Übung, dass sie sich auf Verkleinerung verstehen - entweder sie verstehen sich oder es steht mMn demnächst ein gewaltiger Zoff in der Behausung an.

      Die kleine Purzeline sollte zwischenzeitlich schon begriffen haben, was Sache ist, aber nein sie probiert es immer und immer wieder und solche Situationen finde ich auf Dauer stressig für die beiden Zwackelinen.

      Mir ist das Ganze zu suspect.

      Was meint denn die Züchterin dazu?

      meint und fragt schnupperlie
      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Der Züchterin hatte ich jetzt noch nicht wieder geschrieben, bzw. vor ein paar Wochen zuletzt, da fand sie es noch nicht weiter wild, aber ich werde dann nochmal nachfragen.

      Natürlich ist das jetzt kein Dauerzustand so... Mir kam halt noch der Gedanke, dass der Kleine durch die Augenprobleme des Großen angestachelt werden könnte, die wiederum wohl weitestgehend stressbedingt sind, was dann irgendwie ein Teufelskreis ist. Die letzten Wochen lief es ja immer besser und die Augen sahen auch dementsprechend gut aus, nach dem Vergrößern und der vermehrten Rauferei des Kleinen war eins direkt wieder verklebt, was den Kleinen natürlich angestachelt könnte, weil das eben eine Schwachstelle ist, wenn der Große einseitig nicht gut sieht... Das ließe sich vielleicht durch ein kleinschrittigeres Vergrößern verhindern.

    • Hallo,wie ist denn Heute die Lage?
      Haben sie sich etwas beruhigt?
      Würde die Züchterin die Jungmaus zurück nehmen,dürfte ja eigentlich kein Problem sein.
      Ich würde wenn nicht zeitnah Ruhe eintritt ,die Jungmaus zurückgeben,deine Nase gesund werden lassen und mit einer neuen Jungmaus neu vergesellschaften.
      Tut mir richtig leid,ich weiss wie sich das anfühlt ,habe auch 2 Vgs vor mir,aber erzwingen kann man nichts.
      Lg Orio :wink:

    • Honig empfinde ich persönlich als ein Allroundheilmittel und ich würde es meinen Nasen anbieten. Miniklecks auf SBK oder KK oder was auch immer, zumindest der Großnase anbieten. Honig heilt von innen heraus und ist auch äußerlich anwendbar, stärkt das Immunsystem und vielleicht gelingt so die Heilung der Augenentzündung. Augentropfen selbstverständlich dazu.

      Wie alt ist denn mittlerweile der aufmüpfige Jungspund (sorry, dass ich daraus weibliche Näschen gemacht habe ;) es sind ja offenbar Jungs).


      Änns schrieb:

      was den Kleinen natürlich angestachelt könnte, weil das eben eine Schwachstelle ist,
      Zwerge die sich verstehen, nutzen die "Schwachstellen" ihrer Partner/innen nicht aus und deswegen bin ich etwas besorgt um die beiden. Eine so harmonische Gemeinschaft scheint es ja nicht wirklich zu sein, aber ich hoffe es wird besser mit den beiden Näschen, denn wir denken ja positiv.

      Alles Gute für euch wünscht schnupperlie
      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Danke für eure Nachrichten, komme leider jetzt erst zum Antworten...

      Orio schrieb:

      Hallo,wie ist denn Heute die Lage?
      Haben sie sich etwas beruhigt?
      Würde die Züchterin die Jungmaus zurück nehmen,dürfte ja eigentlich kein Problem sein.
      Ich würde wenn nicht zeitnah Ruhe eintritt ,die Jungmaus zurückgeben,deine Nase gesund werden lassen und mit einer neuen Jungmaus neu vergesellschaften.
      Tut mir richtig leid,ich weiss wie sich das anfühlt ,habe auch 2 Vgs vor mir,aber erzwingen kann man nichts.
      Lg Orio :wink:

      Es ist wieder so weit friedlich, sie futtern nebeneinander und sind entspannt.
      Natürlich würde die Züchterin das Mäuschen zurücknehmen / austauschen, wenn es nicht anders geht. Ich hatte nur sehr gehofft, das vermeiden zu können, weil ich doch einerseits an dem Kleinen hänge und andererseits die Entfernung recht groß ist (ca. 3 Stunden eine Fahrt), was ich momentan zeitlich nicht schaffe zu fahren. Er kam deshalb per Tierversand, den Stress nochmal rückwärts wäre natürlich ätzend...
      Und mit was für einer Maus versucht man es dann nächstes Mal? Ich dachte ja, mit einer Jungmaus wäre ich schon den einfachsten Weg gegangen, aber so glatt, wie es hier immer alle beschreiben, lief es ja von Anfang an nicht.

      schnupperlie schrieb:

      Honig empfinde ich persönlich als ein Allroundheilmittel und ich würde es meinen Nasen anbieten. Miniklecks auf SBK oder KK oder was auch immer, zumindest der Großnase anbieten. Honig heilt von innen heraus und ist auch äußerlich anwendbar, stärkt das Immunsystem und vielleicht gelingt so die Heilung der Augenentzündung. Augentropfen selbstverständlich dazu.

      Wie alt ist denn mittlerweile der aufmüpfige Jungspund (sorry, dass ich daraus weibliche Näschen gemacht habe ;) es sind ja offenbar Jungs).


      Änns schrieb:

      was den Kleinen natürlich angestachelt könnte, weil das eben eine Schwachstelle ist,
      Zwerge die sich verstehen, nutzen die "Schwachstellen" ihrer Partner/innen nicht aus und deswegen bin ich etwas besorgt um die beiden. Eine so harmonische Gemeinschaft scheint es ja nicht wirklich zu sein, aber ich hoffe es wird besser mit den beiden Näschen, denn wir denken ja positiv.
      Alles Gute für euch wünscht schnupperlie

      Honig nimmt der Große sehr gerne, habe ich Sonntag direkt angeboten und gestern wieder. Ich versuche auch sonst, ihm übers Futter zu helfen, und biete täglich frisch alles Mögliche an, was entzündunghemmend/immunstärkend wirkt (Echinacea, Frauenmantel, Kamille, Ringelblume, Wegerich, Giersch, Weide, Mädesüß...), schon seit Monaten, ohne Erfolg.

      Ich bin langsam echt mit meinem Latein am Ende, muss ich gestehen. Nichts hat bisher geholfen, und gefühlt haben wir alles versucht. Das Streu gewechselt (jetzt Hanf- und Baumwollstreu), die Luft befeuchtet, Immunstärker verabreicht (also auch als Konzentrat vom Tierarzt)... Mein TA rät von antibiotischen Augentropfen ab, weil das bei so kleinen Tieren selbst bei einem Tropfen täglich schnell zu Überdosierungen und massiven Nebenwirkungen führen könnte, aber stattdessen hat er AB gespritzt bekommen, auch ohne Erfolg (gut, die TNK-Vereiterung, die er zwischenzeitlich hatte, ist jetzt weg, das Augenproblem noch da). Er bekam pflegende Augentropfen, aber hat sich anschließend so massiv gekratzt, dass es kontrapriduktiv war (wegen des vermehrten Putzens etc. hatte er zeitweise auch auf einer Seite schon eine Art kleines Gerstenkorn). Ich habe auch schon befürchtet, dass er anderweitig krank ist und deshalb ein Immunproblem hat, aber das hat sich bisher auch nicht bestätigt (Kotprobe ohne Befund, Tastbefunde und Abhören unauffällig). Beim letzten TA-Besuch wurde er auch kurz schlafen gelegt, um das Auge gründlicher auf Verletzungen untersuchen zu können usw., aber nichts.

      Mit den Schwachstellen habe ich dann wohl zu sehr an meine Kaninchen gedacht, die sind schonmal so :S

      Der Kleine ist inzwischen ca. 16 Wochen alt.
    • Oh man, da hast du ja wirklich alles probiert. Die einzige Idee die ich noch hätte, eine darmkur mit Bene bac. Macht man normalerweise nach Antibiotika. Ich arbeite in einer natutheilpraxis und weiß daher das vieles über den darm läuft. Ist nicht teuer und kanneinfach auf Leckerlis gegeben werden.
      Die bd halt gut beobachten, aber das machst du ja eh.
      Fühl dich mal gedrückt.
      LG Orio

    • @Änns
      Ich hab mal was über Gladiator Plus gelesen.
      gladiatorplus.com/shop/gladiat…r-kleintiere-kaufen-100ml

      Ich finde die Homepage ist sehr werbemässig geschrieben...selber probiert habe ich es allerdings noch nicht.
      Das gehört aber mehr in die Gesundheits-Ecke....

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