Vergesellschaftung Alt- mit Jungmaus zieht sich in die Länge... wird das noch?

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    • So, ich wollte mich auch mal wieder melden. Um es kurz zu machen: Der VG-Versuch nach der OP ist krachend gescheitert. Sie haben sich wieder sofort verbissen, schneller als ich mit Pappe und Handschuh dazwischen kam, obwohl ich sie eine gute Woche am TG hatte und sie da einen guten Eindruck machten. Nachhaltig beeindruckt hat sie das beide nicht, sie benahmen sich nach der Trennung direkt wieder völlig normal.

      Was mir nun aber wirklich Sorgen macht, ist, dass der Große sich weiterhin den Bauch wund leckt / kratzt / beißt und wir noch nicht wissen, woher das kommt.

    • Das war doch die, die operiert worden ist..oder?? Ist denn von aussen was zu sehen..Hubbel Wund etc. denn ich fürchte eben schon, der TA und da kann man keinen Vorwurf machen, hat evtl nicht alles erwischt, oder hat der andere auch was...weil einmal steht "der Kleine" wurde operiert..und hier jetzt der Grosse...
      Letztendlich aber egal..Du wirst nur Gewissheit bekommen, wenn eine Probe entnommen wird, und man sich mal die Zellen anschaut. So sehr teuer ist das nicht, aber dann wüsstest Du Bescheid. In dem Moment, wo ein Tier eben z.b bösartige Zellen in sich trägt, wittert das der andere, und dann sind Neu VGs oder wiederholungs VGs fast unmöglich durchzuführen.
      von aussen her ist es immer schwer zu beurteilen wie weit ein Tier leidet, nur in dem Moment , wo er ständig , also mehrmals am Tag an eine Wunde geht, hat er ja Schmerzen oder starken Juckreiz..was genauso schlimm ist wenn nicht schlimmer, und dann müsste man mal drüber nachdenken ob er noch Lebensqualität hat.

    • Ja, der Bauch ist wieder wund. Ist dieselbe Maus, die schon operiert wurde. Meine Befürchtung ist auch, dass es evtl. bösartig ist, und unnötig leiden soll er natürlich nicht. Ich habe deshalb auch noch keine Entscheidung bezüglich der Zukunft der Mäuse getroffen (wer bleibt, wer geht...), denn mein Gefühl sagt mir, so hart das jetzt klingt, dass es um ihn nicht gut steht und mir die Entscheidung abgenommen wird.

      Der TA-Besuch morgen wird hoffentlich Aufschluss bringen.

    • Ach, das sind ja gar keine guten Nachrichten ;( Tut mir leid zu hören.

      Hmm, heißt: WENN der Große "nicht mehr lange hat", dann dürfen beide bleiben in ihren Notunterkünften, weil die Dauer absehbar ist? (Boah, das klingt so fies. Tut mir leid).

      Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es vllt ein Stresslecken/knabbern ist. Sowas gibts zumindest bei Vögeln, bei Rennnern... :/?(
      Juckreiz: hmm, früher hat man immer gesagt "wenn die Wunde juckt, heilt die Haut". Vllt ist das wirklich ein Heilungsjuckreiz, weil die Haut spannt und trocken ist und dann eben juckt.

    • Heilungsjuckreiz kann ich leider ausschließen, denn die OP ist ja mittlerweile schon drei Wochen her und so lange braucht bei Mäusen keine Wunde zum Heilen... Zumal ja anfangs auch alles in Ordnung war und er erst später wieder damit angefangen hat, und jetzt ist es eben wirklich schon ziemlich massiv. Direkt nach der OP war ja auch dank der Präzisionsarbeit vom TA praktisch keine Wunde zu sehen, d.h. alles, was jetzt am Bauch wund ist, hat er sich später selbst zugefügt ;( Erst dachte ich leider auch noch an Nachwirkungen der OP bzw. dass ich mir das einfach nur einbilde, weil ich verstärkt drauf achte, aber jetzt sieht man es eben schon deutlich, dass dem nicht so ist :/ Ich finde auch, dass er abgebaut hat, auch wenn die Waage bisher was anderes gesagt hat.

      Den Termin beim TA habe ich heute Nachmittag, da schauen wir dann weiter. Fest steht aber für mich, wenn er etwas Unheilbares hat, woran er zwangsläufig leidet und irgendwann stirbt, dann werde ich ihn hier nicht wieder ins Aqua stopfen und auf sein Ende warten, sondern dann endet es hier ;(

      So oder so habe ich über den Marktplatz eine Nachfolgermaus gefunden, denn wie es auch ausgeht, einen neuen Kumpel braucht einer von ihnen ja ohnehin.

    • Naja, 3 Wochen ist auch nicht wirklich lange und bis so eine große Narbe wirklich ganz ausheilt dauerts schon länger.(das kann mitunter auch störend empfunden werden, gerade weil hier soviel weggeschnitten worde ist da sicher auch Zug drauf)

      Natürlich kann es ebenso auch sein, daß sich trotz großzüger Entfernung wieder was gebildet hat und ihn stört...

      Ich drück die Daumen für den TA-Termin, kann aber auch verstehen, daß Du ihn nicht leiden sehen möchtest, sollte es doch wieder entartet sein an der Stelle.(ich denke indem Fall wäre eine Op nach so kurzer Zeit und großer Wunde eh schwierig, weil einfach zuviel Haut schon fehlt, um das nochmals zu entfernen)

    • Ich musste beim Tierarzt leider unseren Seneca (aka "der Große") gehen lassen ;(

      Er war schon in der Box extrem ruhig, bewegte sich phasenweise gar nicht und hat kurzzeitig sogar richtig gebebt, da hat er wirklich rasend schnell abgebaut zum Ende hin :( Das Immunsystem streikte auch schon, über dem einen Auge hatte sich plötzlich auch noch ein Eiterkorn gebildet, und seit gestern hat er sich am Bauch nochmal heftig benagt, das war heute schon gar kein Vergleich mehr zu gestern. Die OP ist ja erst drei Wochen her, aber das Geschwür war schon wieder da und sogar größer als beim letzten Mal, da gab es gar nicht mehr viel zu überlegen... und so, wie es ihm heute ging, glaube ich auch nicht, dass das mit einer Entfernung getan gewesen wäre.

      Tatsächlich hat dann auch schon die Narkose gereicht, um ihn für immer einschlafen zu lassen ;( die eigentliche Spritze hat es dazu gar nicht mehr gebraucht, weil er schon gar nichts mehr entgegenzusetzen hatte...

      Er war zwar erst zweieinhalb, aber wie der Tierarzt eben sagte, er hat sein Leben gelebt. Und ihn jetzt noch irgendwie zu behandeln, unter Schmerzen und in Einzelhaft, das wäre nur Quälerei gewesen. Hätte ich das früher absehen können, hätte ich ihm auch den letzten VG-Versuch erspart, aber gut... andererseits hat es ihm glaub ich mit der Woche Kontakt übers TG noch ganz gut getan; ich hatte den Eindruck, er hat es gemocht.

    • So, ein frohes neues Jahr euch allen :) Mein kleiner Properz (Perzi), der gar nicht mehr klein ist, hat inzwischen nebenan hinterm TG den kleineren, aber älteren Hieronymus (Hiero) sitzen. Unser Neuzugang ist sehr sozial und umgänglich und zeigt sich auch sehr gelassen und ruhig, während Perzi ständig am Gitter knabbert und buddelt. Ich weiß nicht, ob das Aggressivität ist oder Langeweile oder ob er einfach nur gern rüber will. An sich bin ich aber ganz zuversichtlich.

      Die beiden sitzen ja in einem geteilten 160er Aqua. Eigentlich würde ich sie zur VG auf Hieros Seite zusammen packen, hab aber auch schon überlegt, ob es wohl, weil Perzi so gelangweilt wirkt, nicht auch gehen würde, einfach das Gitter zu ziehen, sodass sie den ganzen Platz haben?

    • RüberSETZEN ist eigentlich immer keine gute Idee. Gitter ziehen oder drehen (je nach dem, wie es bei dir gebaut ist) bis eine Maus auf die andere Seite übergewechselt ist. Dann Gitter wieder gerade stellen, so dass sie beide quasi in einem Abteil sind. Und dann kannst du das Gitter nach Belieben verschieben und mehr Platz anbieten. 160er wäre mir zum Kennenlernen zu groß, aber Gefühl... Der Vorteil, wenn man das Gitter nicht völlig entfernt, ist, dass du die Mäuse sofort wieder in jeweils ein Abteil verfrachten kannst, falls es zu wild wird. Bei meinen letzten VGs habe ich mir und den Tierchen zwischendurch eine VG-Pause von 5-10min gegönnt, wenns zu wild wurde.

    • Neu

      Änns schrieb:

      Ja, das meinte ich eigentlich auch mit rübersetzen, dass ich kurz Das Gitter anhebe und er wechselt rüber.
      Ah, okay. Rübersetzen klingt für mich so nach "eine Maus schnappen (mit ner Röhre) und zwangsweise auf die andere Seite setzen"

      Änns schrieb:

      Was ist bei dir denn zu wild?
      Hmm, das muss wohl jeder für sich entscheiden und in der Situation. Hatte es nun mehrfach, dass eine Maus vor der anderen abgehauen ist und was erst "Oh, ich kenn dich nicht, komm nicht zu nahe" "Halt, warte, ich will doch nur mal schnuppern" ist, kann dann zum Jagen werden. Während für mich das Erste noch ein Verhalten ist, was ich total okay finde und wo die Mausis alleine wieder rausfinden, stoppe ich das zweite dann, weil ich das Gefühl habe, dass es daraus ab eine gewissen Punkt schwer wieder einen Ausweg gibt alleine. Es schaukelt sich so hoch irgendwie. Schwer zu erklären. Das ist so... weiß nicht :D Schnupperli würde wohl sagen, dass mir das mein Bauch sagt und das ist es wohl auch.
      Jedenfalls biete ich den Mäusen durch eine kurze Trennung per Gitter die Möglichkeit zu rebooten quasi. Kurz runterkommen, etwas beruhigen, nochmal eben am Gitter gucken, wer das ist, Neustart.
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      @Smutje
      Hast du schön beschrieben den Unterschied.

      Ich unterbreche die Zusammenführung wenn ich bemerke, dass das Hinterherlaufen mit steigernder Geschwindigkeit als Vorstufe des Jagens nur von einer Maus ausgeht und die andere damit bedrängt.
      Wenn sie es abwechselnd tun, schaue ich noch sehr lange zu, weil ich dann beiden zutraue eine gemeinsame Sprache zu finden.

      Die Pause mit dem Gitter mache ich aber länger , so 1-2 Stunden. Das kommt aber sehr auf die Mausis an, wie lange sie brauchen um wieder entspannt zu sein.
    • Neu

      rho schrieb:

      Die Pause mit dem Gitter mache ich aber länger , so 1-2 Stunden. Das kommt aber sehr auf die Mausis an, wie lange sie brauchen um wieder entspannt zu sein.
      Da gebe ich dir sehr recht! Bei mir war es halt so, dass beide kurz nach der Trennung was gefressen haben und sich wieder direkt nett und interessiert am Gitter begegnet sind. Und dieses neuerliche "Hallo, guten Tag, ich putz mal eben deine Nase/beschnupper deinen Bauch..." war dann für mich das Zeichen: kann weitergehen.
    • Neu

      Seufz. Beim ersten Zusammentreffen wurde auf Anhieb geknäult, sie ließen sich aber gut trennen (waren nicht verbissen). Ich habe für einen Moment getrennt. Beim nächsten Mal knäulten sie wieder, ließen sich wieder trennen, anschließend begann Hiero, davonzulaufen und Perzi hat ihn gejagt. In meinen Augen war das schonmal ein Fortschritt zum Knäulen, aber weil Hiero so panisch wurde (Mäuse sind einfach unfassbar schnell), habe ich euren Tipp mit der Pause angenommen und sie sitzen jetzt erstmal wieder am TG.

      Wenn sie sich am Gitter begegnen, nagt und buddelt Perzi sofort daran herum und Hiero läuft weg. So richtig erfolgreich sieht mir das gerade nicht aus, aber ist wohl noch im Rahmen?

      Wie gesagt, ich kenne bisher nur auf Anhieb Frieden / auf Anhieb blutiges Verbeißen :oops: oder halt kurzes Jagen, das dann in eindeutigen Unterwerfungsgesten endet.