1,5-jährige Maus mit neurologischen Ausfällen

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    • 1,5-jährige Maus mit neurologischen Ausfällen

      Liebe Community,

      lange waren wir in der Versenkung verschwunden. Erst starben 2013 unsere Jungs Deus und Phelan nach diversen Tumor-Geschichten. Anfang 2016 entschieden wir dann, ein neues Duo aufzunehmen. Dies sind Talvi und Lumi, geboren im ersten Halbjahr 2016. Talvi hatte im vergangenen Jahr Ärger mit seinem Gehörgang, den wir allerdings tierärztlich in den Griff bekamen. Eine OP stand erst im Raum, konnte dann aber doch nicht stattfinden, weil, was auch immer es war, verschwunden war. Zurückgeblieben ist ein schiefer Kopf, aber er ist ein gewitztes Kerlchen und lebt damit sehr gut.

      Nun ist leider Lumi unser Sorgenkind. Angefangen haben die Probleme bei ihm am 25. August. Frauchen entdeckte, dass sein eines Ohr zuckte, er zudem daran kratzte, den Kopf schief hielt und Knacken von sich gab. Okay, gut, eine Erkältung kriegen wir mit Antibiotika in den Griff. Der Tierarzt war leider nicht einer von den Kleintier-kundigen, die es in unserer TA-Praxis gibt, aber eine Erkältung zu diagnostizieren sollte ja eigentlich klappen, dachten wir. Der TA sah in beiden Ohren eine Entzündung, verschrieb ihm daher AB und Metacam und gab uns auch Ohrentropfen mit.

      Leider verschlechterte sich sein Zustand trotz AB rapide. Am 27.8. war er abends so apathisch und schwach, dass wir verzweifelt versucht haben, die Notfallnummer unserer Rennmaus-kundigen Tierärzte zu erreichen. Das klappte leider nicht. Tierklinik kam für uns nicht in Frage, da war die Sorge groß, dass wir mit nur noch einer lebendigen Maus rausgehen könnten.

      Seine Symptome waren zu dem Zeitpunkt:
      - apathisches, vornüber gebeugtes Sitzen mit Augen auf Halbmast, dabei ausgekühlt
      - frisst oder nagt Pappe, lässt dann mit Futter oder Pappe im Schnäuzchen plötzlich den Kopf hängen und reagiert nicht mehr auf Berührungen
      - Vorderpfoten "funktionieren" nicht richtig, Körnchen knacken funktioniert daher nicht und beim Laufrad-Laufen schleift er quasi mit der Nase über das Holz


      So standen wir nach einer bangen Nacht, die er in der Transportbox mit Snuggle Safe als Wärmequelle und natürlich Talvi verbrachte, bereits am 28.8. früh morgens wieder beim Tierarzt auf der Matte.
      Der Tierarzt hat ihm Flüssigkeitdepots unter die Haut gesetzt und uns Cerebrum sowie Vitamin B12 mitgegeben. So gingen wir wieder nach Hause.

      Leider fruchtete auch das nicht, er wurde zwar - vermutlich dank der Flüssigkeit - etwas agiler, aber seine neurologischen Probleme verschwanden nicht.
      Hinzu kamen nun folgende Symptome:
      - Beim Versuch, sich zu kratzen, artet die Bewegung aus. Wer Bambi kennt, denkt beim Zusehen an den Hasen Klopfer. Er kratzt sich also in furchtbarer Geschwindigkeit und eben auch nicht zielgerichtet. Die Pfoten "ticken aus".
      - Er versucht, sich an seinen Genitalien zu putzen, fällt dabei auf den Rücken und kommt nur mühselig aus der "Käfer-Position" wieder hoch. Zumal es ihn gar nicht mal so sehr zu interessieren scheint, dass er auf dem Rücken liegt. So ziemlich jede andere Rennmaus wäre ganz schnell wieder auf den Beinen.
      - Er sitzt ewig apathisch herum, hat dann plötzlich einen Energieschub, bevor er wieder "in sich zusammensackt".
      - Er reißt ein Leckerli aus den Fingern, friert dann aber wieder ein.
      - Er kippt aus dem Stand auf die Seite.

      Am 29.8. haben wir wieder den Tierarzt kontaktiert. Eine sehr Rennmaus-kundige Freundin empfahl uns Kortison - als letzten Strohhalm. Das haben wir dann auch beim Tierarzt abholen dürfen. Parallel dazu haben wir das Antibiotikum gewechselt. An der Stelle hat sich seine Symptomatik verbessert. Die Pfoten wollten zwar noch nicht ganz und beim Putzen drehte er sich im Kreis, aber er wurde wieder mehr "Maus".

      Am 1.9. haben wir uns seinen Bauch angesehen. Er war nass, gelb und sein Penis war knallrot und vorgefallen. Eventuell durch die Tatsache, dass er nicht richtig laufen konnte? Noch immer fiel er aber beim Putzen der Genitalien hintenüber, also so richtig kräftig war er noch nicht.

      Am 2.9. also wieder zum Tierarzt. Dieser vermutete einen Blasenstein und röntgte daher seine Blase. Diese war prall gefüllt und der TA sah einen winzigen Punkt, der möglicherweise eben ein Blasenstein sein konnte. Er rief sogar seine sehr versierte Kollegin an, die das bei Rennmäusen nur aus der Literatur kannte. Wir bekamen nun Lysium mit, um den eventuellen Blasenstein aufzulösen.

      Am 4.9. konnten wir verzeichnen, dass Lumi wieder Urin absetzen konnte. Am 5.9. war die Röntgen-Kontrolle auch okay: Die Blase war wieder entleert.
      Von da an ging es wirklich bergauf ...

      Vom 8.-10.9. waren wir - tierärztlich abgesegnet - weg und gaben die Jungs in Pflege bei uns zu Hause. Alles super, glücklich versorgte, fitte Mäuse.
      Nach unserer Rückkehr haben wir weiter auf das Kortison verzichtet.

      Vorgestern lag er wieder auf dem Rücken und wusste nicht, wie er sich aufrichten sollte. Es gab also wieder eine Portion Kortison.
      Gestern gab es dann wieder keine und er wartete heute Morgen fit und fröhlich auf Herrchen, der sehr früh zur Arbeit musste.

      Nun kam heute Abend Frauchen zur Tür rein und erblickte einen müden Lumi.
      Symptome:
      - Die Vorderpfote lässt sich wieder nicht wie gewünscht benutzen.
      - Die angebotenen Kürbiskerne werden zwar gierig, aber aufgrund der Pfoten-Probleme nur mühselig gefressen.
      - Seine "Kratzattacken" sind wieder da.
      - Er ist in der Hand völlig kraftlos.

      Folglich gibt es heute wieder Kortison. Tagelang hat das Aussetzen des Kortisons geklappt, nun kehren seine Symptome wieder zurück, wenn er kein Kortison bekommt.

      Wir werden morgen in der Tierarzt-Praxis anrufen und einen Termin vereinbaren bei der sehr versierten Tierärztin.

      Vielen Dank für's Lesen. Eventuell gibt es ja Erfahrungen, die uns weiterhelfen.

      Liebe Grüße von Lionne - seit 05/2016 mit Talvi (*08.01.2016) und Lumi (*01.03.2016)
    • Ach herrje, das klingt ja übel...

      Wurden eigentlich die Zähne mal richtig gründlich angeguckt? Ich hatte vor Jahren einen Degu mit neurologischen Ausfallerscheinungen - war allerdings mehr krampfen - bei dem der TA einige Zeit ein Zahnproblem übersehen hatte. (als gute Nachricht: Zähne wurden gerichtet, Degu fraß wieder normal und glich den Nährstoffmangel aus, Nerven regenerierten sehr schnell und er lebte noch 5 Jahre gesund und munter).

      Eventuell würde ich mal das ganze Mäuslein röntgen lassen, um auszuschließen, dass irgendwo irgendwas wuchert, das irgendwo auf Nerven drückt evtl.

      Was macht eigentlich das Gewicht? Hat Lumi abgenommen?

      Ich drücke dem Sorgenmäuserich die Daumen und wünsche euch gute Nerven - mich hat das damals völlig kirre gemacht, so hilflos zu sein.

      LG ViererWG

      Hier nagen die Renner Hektor und Krümel
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt!
    • Das hört sich sehr heftig an, tut mir total leid :( . Auch Ohrgeschichten können starke Probleme verursachen. Vielleicht das beim Tierarztbesuch mit ansprechen, ob irgendwo in der Tiefe etwas sitzen könnte was schmerzt/ Ausfälle verursacht.

      Eingeklemmte Nerven kämen ggf. in Frage. Ähnliche Kratz-und Hinterpfotenklopfattacken hat meine Katze z.B., die hat Probleme mit der Wirbelsäule entweder durch einen Unfall in der Kindheitszeit oder von Geburt an. Wenn ein Nerv dann durch eine blöde Bewegung klemmt, fangen vermutlich die Beine an zu kribbeln, was das Tier so gar nicht mag. Hecktischen "abschütteln" der Beinchen, wie wenn sie Wasser dran hätte, ist dann die Folge. Dauert aber nur ein paar Sekunden, dann ist es wieder gut.

      Ich drücke ganz fest die Daumen, dass ihr dem kleinen Näschen zeitnah helfen könnt und die Ursache gefunden wird!

    • Hallo Lionne,

      Das ganze klingt ja wirklich nicht gut. Das ganze deutet leider nicht auf ein einfaches Krankheitsbild hin und scheint sehr komplex. Was mich verwirrt ist dass die Symptomatik so unterschiedlich ist. (Einfrieren in der Bewegung und Hyperkinese in Form von wild ausschlagenden Bewegungen)

      Bedenke bitte dass eine langzeitige Kortisongabe dem Tier nicht gut tut und eventuell andere Beschwerden auslösen kann.

      Nebenbei können z.b. auch schwere Entzündungen die nicht erkannt werden, (Zum Beispiel eine Blasenentzündung), dazu führen dass die Maus Gleichgewichtsstörungen hat und motorischen Unsicherheit. Aufgrund vom Schwäche und Schwindel. Ich würde eventuell noch ein weiteres Mal ein Antibiotikum in Betracht ziehen. Dieses Mal vielleicht ein anderes. Desweiteren würde ich auch die Tatsache dass Lumi sich am Bauch kratzen will nicht außer acht lassen. Vielleicht hat er wirklich eine Entzündung im Bauchraum oder ähnliches was bis jetzt nicht erkannt wurde.

      Das schlimmste was deine Maus haben könnte wäre ein neurologischer Gendefekt. Was meines Wissens nach nicht allzu häufig bei Rennmäusen vorkommt. Sollte sich in den nächsten Wochen keine Besserung durch weitere Therapiemaßnahmen sondern eine weitere Verschlechterung zeigen, solltest du dir vielleicht wirklich überlegen den Kleinen zu erlösen. Aber noch ist Zeit und gib die Hoffnung nicht zu schnell auf.

      Liebe Grüße Pusteblume und gute Besserung dem kleinen Kerl.


    • Zunächst einmal die aktuelle Entwicklung:

      Da die Kortison-Gabe von gestern nicht angeschlagen hat, sind wir heute Vormittag nicht telefonisch, sondern persönlich beim Tierarzt aufgeschlagen. Die "sehr versierte" Tierärztin ist nur per Termin-Sprechstunde zu haben und war heute auch nicht im Haus, so konnten wir aber die zweite (bzw. dritte) Tierärztin in der Praxis drauf schauen lassen.

      Lumis Blase ist wieder voll gelaufen. Die Tierärztin hat die Blase mittels Massage entleert. Mit einem PH-Teststreifen hat sie festgestellt, dass die Proteine in normaler Menge vorhanden sind. Bei einer Mikroskop-Untersuchung fand sie keine übermäßig vielen weißen Blutkörperchen, doch aber Kristalle vor. Somit ist die Diagnose, dass er eine Entzündung in der Blase hat.

      Der Verdacht geht dahin, dass er durch den Urin-Stau zu viel Ammoniak einlagert, das dann "ins Hirn steigt". So ließen sich die neurologischen Probleme erklären. Die Ohrenentzündung vom Anfang war möglicherweise nur Beiwerk, weil er bereits durch die Blasen-Sache geschwächt war.


      Nun zu den drei lieben Antworten: Erstmal vielen Dank für Eure lieben Wünsche, das herzliche Mitgefühl und Eure Gedanken zu dem Thema!

      Die Zähne wurden kontrolliert und ausgeschlossen. Er frisst auch, solange er fit ist, brav seine kleinen Körnchen, Blüten, Gemüse und nimmt auch sehr gern seine Leckerlis entgegen. Daher hat er auch nicht bedenklich viel Gewicht verloren.

      Eine komplette Röntgen-Aufnahme haben wir heute nicht angesprochen, aber anhand der aktuellen Diagnose ist das wohl auch erstmal nicht sinnvoll/nötig.

      Ohrenprobleme scheint er vom Verhalten her eher nicht mehr zu haben. Er hat auch schon länger keine Ohrentropfen mehr bekommen und macht sich nicht an den Ohren zu schaffen.

      Wenn es das Ammoniak sein sollte, fallen die eingeklemmten Nerven auch weg.

      Wir hatten die Hoffnung, das Kortison absetzen zu können, aber da es sich so entwickelt hat, bekommt er es nun vorerst doch wieder.

      Tja, der neurologische Gendefekt. Das können wir nicht beurteilen. Wird wohl auch keiner tun können. Hoffen wir es einfach mal nicht.


      Die weitere Vorgehensweise:

      Er bekommt seit heute ein neues Antibiotikum, das bei Blasenproblemen gut weiterhilft und zudem einer anderen Wirkstoffgruppe angehört, so dass eventuelle mittlerweile vorhandene Resistenzen gegen Marbocyl keine Probleme in der Behandlung darstellen. Außerdem wechseln wir beim Schmerzmittel von Metacam auf Novalgin, weil Novalgin zusätzlich entspannend wirkt.

      Im Folgenden die Liste an Medikamenten, die er täglich bekommt:

      Liebe Grüße von Lionne - seit 05/2016 mit Talvi (*08.01.2016) und Lumi (*01.03.2016)
    • Hallo,

      Kann nicht mit Rat helfen, wünsche Lumi aber gute Besserung.



      Vor dem Kauf eines Haustiers sollte man sich überlegen ob das nötige Kleingeld für den Krankheitsfall vorhanden ist :!: .
      Auch bei kleinen Tieren können Behandlungen schnell in die Hunderte Euro gehen :rolleyes: .
      Leider liest man öfters das es daran scheitert dem geliebten Tier die notwendige Hilfe zukommen zu lassen ;( .

      Manchmal ist es dann besser sich dagegen zu entscheiden, auch wenn es schwer fällt :love: .
    • ganz ehrlich.., ich würde das dem Tier nicht antun. Es ist ein rumgedoktore..und das meine ich nicht böse, denn der TA hätte da schon längst mal ein Gespräch führen müssen. Es liest sich wenigstens von hier aus so, als hätte das Tier wirklich keine grosse Lebensqualität hat, schon gar nicht , wenn man ihm über lange Zeit, bzw. auch für immer mit Medikamenten vollstopfen muss, denn für Rennmäuse ist dass doch der Mega stress.
      Ich bin ja immer dafür , Tieren med. zu helfen. aber irgendwann muss man wissen wann es gut ist. und da ist der TA gefragt die Leute da richtig zu beraten.

    • Danke Euch für die weiteren guten Wünsche, Pascha und Little Cleo :)
      Heute sieht Lumi gleich wieder viel besser aus und hat richtig Appetit. Vielleicht schlägt das neue AB ja schon an.

      Cleo, Deine Anmerkung ist goldrichtig, danke für Deine Aufmerksamkeit! Auf dem Medikament selbst steht 0,01ml, die er so auch von Herrchen bekommt. Auf dem Merkzettel ging das wohl etwas schnell ...

      daggi, danke für Deine Antwort. Ich mag meine Gedanken dazu formulieren:

      Da unsere Tierärzte sehr gut sind, haben sie bisher eine Einschläferung kategorisch abgelehnt. Zur Sprache kam es unsererseits, aber sie wären keine Tierärzte, wenn sie es nicht versuchen würden (O-Ton). Medizinisch haben wir hier noch nicht alles ausgeschöpft.

      Wir hatten die Hoffnung, als wir sahen, dass Du Dich hier zu Wort meldest, dass Du uns sagen könntest, ob Du bei Talvis und Lumis Familie ansonsten Erfahrungen gemacht oder Rückmeldungen erhalten hast und wie Du oder die Halter dort vorgegangen bist/sind.

      Wir sind traurig, dass Du bei einem Tier, das bei Dir als Baby aufgewachsen ist, so schnell aufgeben würdest. Wir hätten uns wirklich lieber eine hilfreiche Antwort bezüglich weiterer lebensrettender Maßnahmen gewünscht ... Mit 1,5 Jahren muss Lumi noch nicht den Weg über die Regenbogenbrücke antreten, wenn es noch Chancen gibt.

      Liebe Grüße von Lionne - seit 05/2016 mit Talvi (*08.01.2016) und Lumi (*01.03.2016)
    • Ich wünsche Euch und der kleinen Maus alles erdenklich Gute!

      Ein wenig kann ich den Einwand von daggy47 verstehen, aber ich find's indem Fall zumindest bemerkenswert wie sehr sich die Tierärzte bemühen und versuchen zu helfen und ich finde diese Chance sollte man der Maus geben.Wir lesen hier viel zu oft, daß Tierärzte oder gar Besitzer recht schnell kein wirkliches Intresse an einer Behandlung von so kleinen Tieren haben und zur Einschläferung tendieren.

      Dennoch solltet ihr abwägen, ob Behandlung und Nutzen noch im Einklang stehen, vor allem auf Dauer wenn sich der Zustand nicht bald bessert.(eine Maus hat nunmal eine viel kürzere Lebenswerwartung als ein Kaninchen o.ä. und die wenige Lebenszeit sollte nicht nur mit Leiden belastet sein)

      Ich drück die Daumen...

    • Die pure Masse an Medis hat mich auch erstmal ganz schön schlucken lassen.
      Wie oft am Tag muß er den Behandelt werden und vorallem ist es einfach ihm die Medis einzuflösen oder mit viel Stress verbunden.
      Gibt ja Mausis die nehmen sie ohne große Gegenwehr und bei anderen ist es fast jedesmal so als würden sie umgebracht werden.
      Das war für mich dann jedesmal schon sehr Grenzwertig, wenn es so in Stress ausgeartet ist, ob ich ihnen damit noch einen Gefallen tue.

      Wenn ihr in Zehlendorf bei der Ärztin seid würde ich mich da ganz auf ihr Urteilsvermögen verlassen.
      Ich war sehr froh da gelandet zu sein, Sie würde immer im Sinne des Tieres entscheiden.


      Auf den Fotos macht er einen sehr guten Eindruck, ganz klare Augen und auch das Fell sieht sehr schön aus, da denkt man gar nicht das er so schwer krank ist.



      Vor dem Kauf eines Haustiers sollte man sich überlegen ob das nötige Kleingeld für den Krankheitsfall vorhanden ist :!: .
      Auch bei kleinen Tieren können Behandlungen schnell in die Hunderte Euro gehen :rolleyes: .
      Leider liest man öfters das es daran scheitert dem geliebten Tier die notwendige Hilfe zukommen zu lassen ;( .

      Manchmal ist es dann besser sich dagegen zu entscheiden, auch wenn es schwer fällt :love: .
    • man muss eben immer daran denken ..wird das wieder und wenn ich das lese. würde ich es mit einem meiner Tiere so machen wenn ich sehe, dass es nur leidet. Natürlich ist es immer schwer von der Ferne was zu beurteilen, wenn man das Tier ja nicht erlebt. bzw nicht sieht.

      Daher sind so Fragen sehr schwer zu beantworten, man kann nur drauf schreiben was man liest..und das ist ja eine ganz lange Leidensgeschichte. Vor allem Frage ich mich, wie diese ganzen Medikamente in ihn reinkommen. Und vor allem ob die TA erwarten, dass er wieder gesund wird..bzw. so dass er ein lebenswertes Leben führt. Da man ,auch als TA kein Hellseher ist. gibts natürlich keine Garantien, aber so ganz verstehe ich nicht, was sie bewirken will.
      im übrigen glaube ich schon..auch wenn auch ich kein Hellseher bin..dass der Ursprung des Ganzen eine verschleppte Ohrenentzündung gewesen ist, die ins Gehirn gegangen ist. Sowas gibts öfters, auch bei Hunden und Katzen.

    • Danke der Nachfrage, univers

      Er bekommt noch seine Medis, sieht aber aus wie eine ganz normale gesunde Rennmaus und verhält sich auch so. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich es wahnsinnig bereut, ihn einschläfern zu lassen. Wir vertrauen weiterhin unserer Tierärztin. Und ja, es ist die Praxis in Zehlendorf. Die wissen, was sie tun :)

      Die Bilder in der Kalender-Abteilung sind zwar schon ein paar Tage älter, aber aktuell sieht er genauso fit aus wie auf diesen. Vielleicht kann ich ja mal ein Bild einstellen.

      Liebe Grüße von Lionne - seit 05/2016 mit Talvi (*08.01.2016) und Lumi (*01.03.2016)


    • Hallo Ihr da, ich mal wieder, der Lumi. Mir geht's aktuell ganz gut. Ich bekomme weiterhin Medikamente, kann dafür aber im Laufrad flitzen, beim Nestbau helfen und auch sonst einfach ganz wild unterwegs sein. Vielleicht werde ich ja doch wieder so gesund, dass ich meine Medikamente nicht mehr brauche ... Talvi und auch meine Menschen kümmern sich ganz lieb um mich.
      Liebe Grüße von Lionne - seit 05/2016 mit Talvi (*08.01.2016) und Lumi (*01.03.2016)