Mutter liegt im Sterben

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mutter liegt im Sterben

      Hallo liebes Forum,

      Wir haben ungeplanten Nachwuchs bekommen, gesehen haben wir 4 Jungtiere. Alter ca. 4 Wochen. Mutter und Vater haben wir getrennt. Mutter und Jungtiere sind in einem Gehege 120x60x60. Alle sind recht scheu. Nun geht es der Mutter seit heute morgen sehr schlecht, sie liegt nur als Kugel rum und atmet schwer. Unsere Tierärztin hat bereits zu. Was können wir machen, falls die Mutter stirbt, wonach es leider aussieht? Jungtiere einfangen und zum Vater gesellschaften, mit Trenngitter? Können die Kinder ohne Milch überleben? Wie gesagt, die Kleinen sind sehr scheu.

      Wir sind hier gerade recht ratlos. Wir würden gerne die Kinder durchkriegen. Wer kann uns weiterhelfen?

      Vielen Dank im voraus,
      Melanie

    • Aber sollte es jetzt nicht vorangig erstmal darum gehen, dem Muttertier zu helfen?! Dem Tier geht es ja scheinbar sehr schlecht und irgendein Tierarzt in einer Stadt hat ja normalerweise am Wochenende immer Notdienst...
      Was die "Aufzucht" von Jungtieren angeht, habe ich leider selbst keine Erfahrung und kann daher auch keine hilfreichen Tipps geben. Aber ich finde, bevor du das jetzt planst, sollte doch erstmal versucht werden, dem Muttertier zu helfen, denn vielleicht muss es ja gar nicht sterben, wenn es schnell einem Tierarzt vorgestellt wird. :/

      Unvergessen: Smartie, Lexi, Pepsi, Baby Lucy, Dori, Schmusemausi Lilli, die kleine Kämpferin Emily und der kleine Puschel Odi. :heart::love:

    • Selbst ein weiterer Weg würde sich lohnen ,um die Mutter zu retten.
      Denn der Aufwand die kleinen ohne Mutter durchzubekommen ist gross und ungewiss.
      Ausserdem hat die Mutter bestimmt Schmerzen.
      Manchmal gibt es auch Nottierärzte die ins Haus kommen,
      Das ist der unangenehme Teil wenn man Tiere hat und somit Verantwortung trägt,

      Also bitte mit dem Muttertier zum Tierarzt
      Lg Orio :wink:

    • Irgendein TA hat auch auf dem platten Land Notdienst. Eventuell mal anrufen und schauen, ob etwas auf den AB gesprochen ist ("in dringenden Notfällen rufen Sie bitte ..."). Ein schwer krankes Muttertier ist ein dringender Notfall, egal ob millionenteures Rennpferd oder Maus.
      Meine "Dorftierärztin" hat sich sogar abends um 22 Uhr noch ins Auto gesetzt und ist 45 Minuten über die Dörfer gefahren, als meine Hamsteromi einen Schlaganfall hatte. Wir haben sie durch gekriegt, weil die TÄ so schnell da war.

      Bitte unternimm etwas um dem Muttertier zu helfen. Ich drück euch die Daumen.

      Grüßle Anja

    • Wir haben einen Tierarzt gefunden. Sind aber genauso schlau wie vorher. Es geht ihr schlecht, aber eine genaue Diagnose konnte er auch nicht geben. Sie hat 2 Spritzen bekommen und ist nun wieder in ihrem Gehege.
      Wir schauen morgen rein. Ich habe nun noch 2 Näpfe erreichbar für die Kleinen reingestellt. Haferflocken und in dem anderen Katzenaufzuchtmilch. Sie sind halt sehr scheu. Ich werde jetzt mal im Netz weiter recherchieren, wie es weiter gehen könnte, falls die Mutter es nicht schaffen sollte.
      Erstmal Danke für eure Antworten.

    • ich nehme an, sie bekommt den Folgewurf. bzw. wann ist der Papa rausgekommen. Nehme an, nach dem die ersten Babies geboren worden sind. Jetzt steckt womöglich eins im Geburtskanal fest. oder es ist eine Schwangerschaftsvergiftung. Beides wird sie nicht überleben, oder ihr habt alles falsch gedeutet, und sie lag in den wehen und durch die Störung hat sich alles verzögert.
      immer sehr ungut solche Dinge..
      Falls sie stirbt, und damit muss man ja leider rechnen. ..sind die anderne ja vier wochen..sie fressen selbständig und müssen selbstverständlich dann am selben Tag zu Papa. Mal zwei drei Stunden ans TG , das reicht aus.
      Dann brauchen sie Katzenaufzuchtsmilch, und sehr hochwertiges Futter, auch feine Haferflocken etc.das hast ja schon gegeben.
      ich frage nur..waren es mal wieder Tiere aus dem Zooladen wo falsche Geschlechter rausgegeben worden sind... Wenn ja , dann bitte auch dahin wenden, an die Zentrale und an den Chef. Diese Zooläden werden immer schlimmer, wenn auch gleich der Käufer in der Pflicht ist, man weiss ja, dass man lebende Tiere da nicht kaufen soll, weil genau das dann rauskommt. Ein grosses Tierleid. Dasslebe gilt für die zahlreichen Kinderzimmerzuchten. ...aber meist sind es eben doch Zooläden.
      und nochmal, die vier Wochen passen genau zum Folgewurf, und dann liegt ein Weibchen wie bei allen Säugetieren eben da und atmet schwer...ändern kann man nichts mehr, leider muss man der Natur ihren Lauf lassen. Wenn es z.b nur zwei Babies gewesen wären, kann dies auch ein TA nicht äusserlich sehen. ..
      Wenn alles positiv verläuft wird sie noch die Babies bekommen. trotz der grossen Störung..und dann ist sie morgen wieder fit. Ob die Babies es überleben, kommt dann auf.
      Sollte der Papa doch schon vor der Geburt des ersten Wurfes rausgekommen sein, dann ist diese Diagnose natürlich hinfällig, auch dann kann eine Rennmaus, besonders wenn sie noch sehr jung die Babis bekommt..weiss ja ihr alter nicht...auch mal etwas bekommen, und dann kann man hoffen, die Spritzen vom TA wirken. Wobei man doch immer fragt, was da gespritzt wird, ..verstehe ich gar nicht, dass man da nicht nachfragt und alles über sich ergehen lässt, bzw. über das Tier
      Im Netz braucht man nicht zu recherchieren..das sind alle keine TA.. Du kannst jetzt abwarten. und bitte nicht stören, Die Mutter egal was sie hat. braucht Ruhe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von daggi47 ()

    • wie gesagt, wenn es nur zwei Babies. oder gar nur eins wäre dann merkt das der TA nicht, ausser natürlich er wird vom Besitzer direkt drauf angesprochen, dass da ein Wurf kommen kann...weil man eben weiss, nach vier Wochen kommt der Folgewurf. Aber lasse es mal nur einen unerfahrenen Kleinnager TA sein, wie sie so oft vorkommen, nein, der merkt nichts.

      aber wie gesagt, wir wissen ja nicht, vielleicht ist das Männchen doch vor der ersten Geburt rausgekommen. Mich haben nur die vier Wochen sofort stutzig gemacht

    • Neuigkeiten. Erstmal habe ich gestern Abend noch beobachtet, dass die Kleinen Haferflocken gefressen haben. Die Mutter haben wir heute im Nagarium gesehen. Sie machte einen fitten Eindruck, kein Vergleich zu gestern. Der Vater ist seit 1 Woche draussen. Ich habe das von daggy47 gelesen. Ich vermute sie liegt richtig. Der Tierarzt hat dazu nichts gesagt, aber jetzt im nachhinein kann es natürlich ein Folgewurf gewesen sein. Ich wühle jetzt aber nicht im Gehege rum, sondern lasse alle in Ruhe. In 4 Wochen kommen dann die älteren Jungtiere (dann 8 Wochen) zum Vater und die Mädels bleiben bei der Mutter. Bis dahin müssten wir die neuen Babys (falls welche da sind) auch gesehen haben und wissen dann mehr.
      Sorry, dass ich alle verrückt gemacht habe, der Titel hört sich natürlich nun dramatisch an. Trotzdem danke für eure Anteilnahme und die schnellen Antworten.
      Das mit dem Wurf ist eine längere Geschicht, fing aber in einem Zoogeschäft an. Das würde ich heute sicher anders machen, hinterher ist man immer schlauer. Nun sind die Kleinen (leider) da und wir machen das Beste für alle draus. Erst war ich geschockt, aber putzig und herzig sind sie ja doch. Habe ein Foto von heute morgen drangehängt.

      Bilder
      • 20171001_082757.jpg

        3,76 MB, 3.456×4.608, 35 mal angesehen
    • ja, wenn das Männchen erst eine Woche draussen ist, ist klar. Ob der Folgewurf da ist, oder leider verstorben ist ..daran lässt sich nichts ändern und es ist ganz richtig, nicht zu schauen.
      Du kannst Dir aber den Tag im Kalender notieren, also vorgestern, denn normal öffnen die Kleinen mit 17 tagen die Augen und kommen dann auch raus. sollte in drei Wochen noch nichts zu sehen sein, kann man vorsichtig mal etwas nachschauen.
      Denn ich hatte erst kürzlich einen Wurf mit zwei Babies..völlig unerwartet von dem Paar..das sass erst im Alter von vier Wochen auf einmal draussen ..vorher lebten sie im Verborgenen unbemerkt, Auch sowas gibt es.

    • Hallo Mel,

      ich habe hier mitgelesen und freue mich riesig, dass es der Mutter und den Kleinen gut geht :thumbsup: . Sie sind echt süß :love: .

      Bitte beobachte die Mutter und die Kleinen gut, da es bei mir passiert ist, dass die Mama die Kleinen aus dem ersten Wurf vertreiben wollte und gebissen hat, als der 2. Wurf da war. Ich hoffe, dass das bei deiner Mama nicht so sein wird und drücke die Daumen, egal ob ein 2. Wurf da ist oder auch nicht. :whistling:

      Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist. :rolleyes:

      LG von :gerbil Elliot :babyboy: + Luna :babygirl::heart: / Pünktchen :babyboy: + Murphy :babygirl::heart: / Knicki :babyboy: / Floh :babyboy: / Jerry :babyboy: / und mir :2love:

    • in drei Wochen musst ja eh mal schauen, nach den Geschlechtern der ersten Tiere. Da kannst gerne hier Fotos einstellen von unten, dass ja nichts schief geht bei der Bestimmung. . Weiss ja nicht , ob alle behalten werden sollen, sonst müsstest Du eben dann mit sieben Wochen hier auf dem Marktplatz den einen oder anderen ausschrieben. Die jungen Männchen würde ich mit acht Wochen eh alle erstmal zu Papa setzen..also TG schon..reicht ein Tag. denn wenn der Papa eben nicht mehr mitwohnt, decken manche frühreife Männchen auch mal die Mama wenn sie zehn Wochen sind. Die Weibchen natürlich alle bei Mama lassen, sie helfen ja sogar mit den kleinen Geschwistern falls es welche gibt.
      Zum Glück ist es ganz ganz selten,d ass Mütter den ersten Wurf verjagen..kam bei mir noch nie vor, und ich mache das Ganze ja schon eine Weile. Aber klar , die Mama hatte viel Stress, da kann sowas mal kommen..wäre aber schon wenn sie vorgestern geworfen hätte. man weiss ja nicht ob da was lebt.
      Zur not können sie zum Papa, auch jetzt schon..denn immer wenn ein Folgewurf da ist, werden die Kleinen vom ersten Wurf so gut wie nicht mehr gesäugt und fressen selber.