Jungtiere trennen......sind super schreckhaft

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    • Jungtiere trennen......sind super schreckhaft

      Hallo liebe Forum Mitglieder,

      In ca. 3 Wochen muss ich die traute Idylle von Mutter und Jungtieren durchbrechen....

      Ich hatte in dem Zuge vor, einiges an Streu zu entfernen, um es aufzufrischen und um besser an die 4 Kinder zu kommen. Das wird nämlich ein Problem. Die Kleinen sind zwar sehr aktiv, aber sobald sie eine Bewegung bemerken, flitzen sie weg und trommeln sich nen Wolf.

      Das Ganze wird dann also sehr aufregend für alle werden, leider. Wir wollten sie mit Pappröhren fangen, in einer kleiner Box jeweils von unten fotografieren. Die Jungs kommen dann mit TG zum Vater und die Mädels wieder zurück zur Mutter.

      Wie läuft das Trennen so bei euch ab? Habt ihr noch Tipps für mich?

      VG,
      Melanie

    • Du hast Doch jetzt noch evlt einen Wurf..oder war doch keiner mehr gekommen, bzw. die Babies gestorben??? Wenn ein Wurf da ist, dann muss man ja mit rausfangen eh erst warten,, bis der neue Wurf rumläuft..also so drei Wochen..dann sind die grossen acht Wochen und können auch zum Papa, also die Männchen. Schrieb ich glaub schon im anderen Beitrag, ans TG setzen. nur zur kurzen Erinnerung an seine Kinder...ein halber Tag reicht dann meist. aber es geht eben auch ein Tag..und morgens wird das Gitter hochgezogen.
      Mit acht wochen erkennt man die Männchen an den Hoden ganz gut, aber natürlich könnt ihr oder sollt ihr zur Sicherheit Fotos einstellen. Aber die besten Bilder bekommt man ,wenn man sie auf der Hand hält..wenn sie auf dem Rücken liegen, ans Fenster, damit es hell genug ist und Foto machen. Wenn ihr ein Glas habt, gut, man muss halt was erkennen und rausfangen und mal in die Hand genommen zu werden, müssen sie gewohnt sein. . Man kann doch Täglich sich zehn Minuten Zeit nehmen, und sie mal mit Leckerchen aus der hand füttern, oder auch mal die Hand im Becken lassen für eine Zeit..Rennmäuse sind doch so neugierig, die kommen dann an die Hand. Wenn ihr das jetzt nicht macht, werden sie ewig Scheue Tiere bleiben.

      Zum Rausfangen schon auch jetzt die Pappröhren ins Becken legen, mit Leckerchen drin..sie werden reingehen. Mit Tieren , die nicht so scheu sind hat man es eben wirklich leichter, und wenn ihr jetzt schon Babies habt, liegt es ja in eurer Hand, sie wenigstens so zutrauliich zu bekommen, dass sie Futter aufnehmen, aus der Hand. sie müssen ja nicht absolut zahm sein. Aber das erfordert tägliche Übung, sonst wirds nichts.

    • daggi47 schrieb:

      Zum Rausfangen schon auch jetzt die Pappröhren ins Becken legen, mit Leckerchen drin..sie werden reingehen.
      Was neben Röhren zum Rausfangen auch gut geht sind tiefe, große Tassen. Die kann man auch vorab schon ins Gehege stellen, damit die Näschen sie als gewöhnliche Einrichtung kennen lernen und bei Bedarf dann mit Leckerchen bestücken. Wenn die Tasse eher tief und hoch ist, kann man die Öffnung auch gut mit der Hand zuhalten und die Tiere in die Transportbox oder eben in das Trenngitterabteil zu Papa setzen. Alles Gute für die kleinen Wusels :)
    • Danke für Eure Tipps.
      Heute war der grosse Tag. Wir haben das Streu entfernt, mehrere Boxen vorbereitet und Röhren bereit gelegt. Vom 2. Wurf gibt es nur 1 Baby ca. 2-3 Wochen alt (tappst bereits mit Fell und geöffneten Augen rum). Von den 4 Jungtieren haben wir 1 Böckchen und 3 Mädels. Das Böckchen sitzt nun mit VG beim Vater, Mutter mit 1 Tochter und dem Baby behalten wir (Baby Geschlecht ist noch unklar). Die 2 Schwestern sind bereits reserviert (zusammen) in ihrem neuen Gehege.
      Als das Streu weg war, waren sie gar nicht so scheu. Das Fangen hat mit einer geschlossenen Kokonuss mit 1 Loch super funktioniert. Alles sind dort ohne Probleme reingehüpft. Festhalten und nach dem Geschlecht schauen, ging auch gut. Ich muss solche Aktionen nicht wöchentlich haben, aber im Nachinein betrachtet hat alles gut geklappt. Nun schlafen alle nach dem aufregenden Vormittag ihren Schreck aus.
      In ca. 6 Wochen überprüfen wir das Baby Geschlecht und wir hoffen, das das junge Böckchen nicht seine Schwestern gedeckt hat. Die Jungtiere sind ca. 8 Wochen alt, müsste eigentlich gut gegangen sein.
      LG,
      Melanie

    • Das habt ihr super gemacht :thumbsup: und wenn man alles vorher gut vorbereitet und bereit legt, das ist dann schon die halbe Miete ^^ .

      Mit 8 Wochen hat das Männlein garantiert die Weiblein nicht gedeckt. :whistling:

      Jetzt brauchen die Mäusels erst ein wenig Ruhe, besonders das Jungtier. :sleeping:

      Ich drücke die Daumen, dass Vater und Sohn sich verstehen. Im Normalfall kannst du den Sohn schon morgen zum Vater lassen. :love:

      Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist. :rolleyes:

      LG von :gerbil Elliot :babyboy: + Luna :babygirl::heart: / Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: / und mir :2love:

    • @ub-40
      Mama, Tochter und auch Baby erkunden und räumen bereits ihr altes "neues" Gehege um.
      Vater und Sohn nehmen durchs Gitter schon mal Kontakt auf und die 2 Schwestern haben sich noch nicht gezeigt. Vielleicht heute Nacht wenn sie unbeobachtet sind.
      Puh, ich bin echt froh, dass alles so gut geklappt hat und wir das erstmal hinter uns haben.....ich hoffe, das wars nun für die Zukunft mit Rennmaus-Nachwuchs....
      Auf jeden Fall sind wir um einige Erfahrung reicher geworden.
    • länger als einen Tag braucht ihr eh die beiden nicht am TG lassen.. das wird gut klappen. und wenn das neue Baby je ein Bub wäre, könnt ihr es ja , wenn es sechs Wochen ist, hier am Marktplatz auschreiben, es suchen immer viele Leute zur VG ein Tier. Mit acht wochen kann es dann abgegeben werden. Ist das Kleine ein Mädel, könnt ihr es schon wagen..wenn ihr das wollt es mit Mama und grosser Schwester zu behalten. So wäre es natürlich etwas einfacher, wenn es ein Mädel ist. aber das wird sich dann zeigen . Jetzt kann man es ja mal jede Woche anschauen, sind ja keine neuen Babies mehr irgendwo im Nest. und es ist sogar ganz gut, wenn man es mal ab und an in die Hand nimmt. wenn es dann die vier Wochen erreicht hat.

    • Sorry falls ich es überlesen habe... Warum sind die beiden 8wöchigen Schwestern, die ausziehen, schon getrennt von der Mutter? Es wäre eigentlich schon wichtig, wenn die beiden noch wenigstens 2 besser mindestens 4 Wochen bei der Mutter mit im Gehege bleiben könnten.

      Aus eigener Erfahrung in diesem Jahr kann ich sagen, dass sie dann zwar nicht mehr so babyhaft süß aussehen und mir deswegen auch Interessenten abgesprungen sind, weil sie nicht warten wollten. Da ich aber regelmäßig adulte Tiere vergesellschafte, ist ein Tier mit gutem Sozialverhalten Gold wert.

    • das wäre echt blöde..denn zu zweit gibt man in dem Fall erst frühestens mit zehn, elf Wochen ab, und der Witz des ganzen ist ja, dass sie nochmal gutes Sozialverhalten lernen, mit der Mama und auch mit dem kleinen Geschwister. Sowas prägt sie für ihr ganzes Leben, und mit acht Wochen rauszunehmen wäre wirklich nicht gut. , auch wenn sie in dem Altern natürlich selbstständig sind. aber die spätere Käuferin wird es merken..und die soll dann lieber zwei bis drei Wochen warten und sie dann erst abholen. ...wenn es daran liegt. Passieren kann ja ohne Männchen jetzt eh nichts mehr