Bindehautentzündung und Medikamente

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    • ub-40 schrieb:

      Ich drücke die Daumen, dass das AB bei deinem Mäusel wirkt und Ihr eine OP erspart bleibt :heart: .
      Vielen dank.

      Bis jetzt sieht es zu meiner Überraschung gut aus. Die Schwellungen am Auge sind sogut wie weg und es ist auch die erste Maus die ich kenne der Baytril schmeckt. Ich brauche nur die Spritze reinzuhalten und sie kommt direkt zum Trinken... verkehrte Welt wenn ich bedenke was das früher mit meiner alten Gruppe ein Kampf war. Die Dosierung von 0,1-0,15ml scheint sie auch zu vertragen, obwohl es sicherlich 10fach überdosiert ist, aber das ist nebensächlich bei einem Infektionsherd der so nah am Gehirn ist.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
      :brokenheart: Twinity† 01.01.2013 - 12.07.2015
      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016

    • Hallo Günni,
      Eines unserer Meerschweine hatte auch so einen Abzess,ausgelöst durch ein Stück Stroh.
      Wir haben es damals mit AB und Augentropfen hinbekommen.
      Unsere Meersau hat damals auch ein Schmerzmittel bekommen (hat aber auch schlecht gefressen)
      Ich drücke die Daumen,das die Op erspart bleibt.
      Hinterher ist man immer schlauer ,mach dir keinen Vorwurf.Das ist immer eine Gradwanderung,man möchte ihnen ja vielseitige Materialien ,naturnah anbieten.
      Nur auf Zewa ist sicher aber blöd.
      Auf jeden Fall gute Besserung für deinen Patient.
      Lg Orio :wink:

    • Ich nehme auch nur Wiesenheu...teilweise knabbern meine das aber so klein, daß es dann auch spitz sein kann, da die Halme so kurz doch weniger nachgeben.

      Jow, die Floxalgaben sind auch immer wieder Streß pur..kenne ich, hatte ich auch erst vor kurzem und wenn man zuviel rein tut, dann nervt es die Maus und sie gehts ans Auge.(ich habe meine immer solange draußen behalten bis die Augentropfen halbwegs aufgenommen wurden und nichts mehr überlaufen konnte oder gestört hat...das klappt aber nicht mit jeder Maus)

    • Orio schrieb:

      Hallo Günni,
      Eines unserer Meerschweine hatte auch so einen Abzess,ausgelöst durch ein Stück Stroh.
      Wir haben es damals mit AB und Augentropfen hinbekommen.
      Unsere Meersau hat damals auch ein Schmerzmittel bekommen (hat aber auch schlecht gefressen)
      Ich drücke die Daumen,das die Op erspart bleibt.
      Hinterher ist man immer schlauer ,mach dir keinen Vorwurf.Das ist immer eine Gradwanderung,man möchte ihnen ja vielseitige Materialien ,naturnah anbieten.
      Nur auf Zewa ist sicher aber blöd.
      Auf jeden Fall gute Besserung für deinen Patient.
      Lg Orio :wink:

      Hallo Orio,

      ich hoffe das es bei meiner Dame auch damit getan ist. Klar bei stroh kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Das mit dem Fressen ist zum Glück kein Problem. Sie frisst seit eh und je wie ein scheunendrescher und wenn das mal nicht mehr der Fall ist muss ich wohl vom schlimmsten ausgehen.

      Vorwürfe mache ich mir nur deshalb weil ich diesen gedankengang bereits beim ersten mal hatte, als ich gesehen habe wie sie in dem Mist gräbt.

      Wenn Zooplus nicht per GLS liefern würde, wäre das mit dem Zewa bereits nicht mehr der Fall. Das Einstreu was daggi47 empfohlen hat wurde bereits vor einer Woche bestellt und befindet sich nun seit Donnerstag in der Zustellung und falls es bis morgen Mittag nicht da ist werde ich mich andersweitig umsehen müssen und die Annahme selbstveständlich verweigern (Befand sich bereits Donnerstag, Freitag und Samstag im Zustellfahrzeug).

      Vielen dank.

      univers schrieb:

      Ich nehme auch nur Wiesenheu...teilweise knabbern meine das aber so klein, daß es dann auch spitz sein kann, da die Halme so kurz doch weniger nachgeben.

      Jow, die Floxalgaben sind auch immer wieder Streß pur..kenne ich, hatte ich auch erst vor kurzem und wenn man zuviel rein tut, dann nervt es die Maus und sie gehts ans Auge.(ich habe meine immer solange draußen behalten bis die Augentropfen halbwegs aufgenommen wurden und nichts mehr überlaufen konnte oder gestört hat...das klappt aber nicht mit jeder Maus)

      Meine geht jedesmal danach ans Auge und das kann ich leider auch nicht verhindern. Sie ist im Regelfall immer etwa 10 Minuten separiert, da ihre Partnerin das Zeug jedes mal um das Auge herum ableckt. Muss also warten bis es halbwegs eingezogen ist.
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    • Kleines Update:

      Heute hat sie zum letzten mal die AB oral bekommen und ich müsste eigentlich auch dieses Wochenende mit dem Floxal aufhören, da es nicht zur Langzeitbehandlung gedacht ist.

      Ihre Augen sind stellweise nach wie vor geschwollen und haben an den Rändern manchmal eine kleine rote Kruste und kleine rote Ringe über den Augenlied was allerdings Nebenwirkungen von dem Floxal sein könnten. Ich werde ihr heute Abend ein letztes mal Floxal verabreichen und die Behandlung dann einstellen. Ich hoffe sehr das es am Ende gereicht hat, da die AB ja noch einige Zeit nachwirklen. Realistisch gesehen wird es aber auf eine Operation hinauslaufen wenn nicht noch ein kleines Wunder passiert.

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    • Hm...das klingt nicht wirklich gut.

      Zu mir meinte eine Tierarzthelferin, wenn das AB nach 5 Tagen nicht richtig angeschlagen hat, dann wird sich da auch nichts mehr groß ändern.Ich fürchte von daher, daß Du um eine Op wohl nicht drum herum kommst, sei denn der Tierarzt versucht noch ein anderes AB.

      Ich selbst hatte bei den Floxalgaben keine Nebenwirkungen wie Du sie beschreibst erlebt....muß aber nichts heißen, weil nicht jede Maus welche bekommt.(die rote Kruste könnte doch auch das Sekret sein, was bei Rennmäusen rötlich ist und in den Augen und Nasenebenhöhlen gebildet wird)

      Ich drück die Daumen, auch für die wohl eher anstehende OP!

    • univers schrieb:

      Hm...das klingt nicht wirklich gut.

      Zu mir meinte eine Tierarzthelferin, wenn das AB nach 5 Tagen nicht richtig angeschlagen hat, dann wird sich da auch nichts mehr groß ändern.Ich fürchte von daher, daß Du um eine Op wohl nicht drum herum kommst, sei denn der Tierarzt versucht noch ein anderes AB.

      Ich selbst hatte bei den Floxalgaben keine Nebenwirkungen wie Du sie beschreibst erlebt....muß aber nichts heißen, weil nicht jede Maus welche bekommt.(die rote Kruste könnte doch auch das Sekret sein, was bei Rennmäusen rötlich ist und in den Augen und Nasenebenhöhlen gebildet wird)

      Ich drück die Daumen, auch für die wohl eher anstehende OP!
      Ja und ab einem gewissen Punkt schaden die Medikamente dann mehr als sie nützen. Angeschlagen hat es, nur so wie ich fürchte nicht ausreichend. Sie hat beide Augen geöffnet und das nahezu komplett, aber man sieht eben doch das die Tränensäcke leicht geschwollen sind. Die beiden Abzesse die sich dagegen unterm Augenlied befinden sind nicht mehr sichtbar bzw. nicht mehr gefüllt. Falls ich mit meiner befürchtung richtig liege wird sich das allerdings in den nächsten 2-3 Tagen ändern.

      Soetwas ähnliches wie diese roten Ringe steht im Beipackzettel von Floxal als bekannte Nebenwirkung. Ich vermute deshalb das es dadurch kommt. Wissen werde ich das allerdings erst in einigen Tagen. Für mich sieht das Sekret auch so aus als ob es aus der Harderschen Drüse stammt. Die Farbe dazu passt jedenfalls.

      Vielen dank. Ich hoffe ja immernoch das ihr Imunsystem in der Lage ist den Rest eigenständig zu erledigen. Nicht unbedingt wegen der OP welche relativ schnell geht, sondern wegen der Nachbehanldung. Baytril wird danach nicht mehr in Frage kommen wegen den resistenzen und alles andere hat meines Wissens nach noch erheblich mehr Nebenwirkungen.
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    • univers schrieb:

      Ich weiß nur, daß ich hier teilweise bei Gebärmutterentzündungen schon gelsen habe, daß es vorwiegend neben der AB Behandlung wichtig ist, daß das Immunsystem von der Maus auch aktiviert wird.
      (meist eher durch pflanzliche Sachen, müßtest Du mal in der Suche nachschauen)
      Hmm ich habe immer darauf geachtet das sie eine ausgewogene Ernährung haben und sie bekommen auch viel pflanzlisches außer der Reihe was nicht unbedingt selbstverständlich ist. Ich habe es am Anfang auch mit Cranberry's versucht wo es mit den Augenproblemen losging, da diese eine natürliche entzündungshemmende Wirkung haben, aber leider nicht genug.

      Ja, es gibt einige Kräutermischungen (Sonnenhut etc) den man nachsagt (nicht klinisch bewiesen) das sie das Imunsystem stärken sollen, aber um ehrlich zu sein glaube ich nicht daran. Ich habe genug Leute auf der Arbeit die sich mit allenmöglichen pflanzlischen Produkten in Pillen zusammengepresst, oder frisch vollstopfen und natürlich jeden Tag brav ihr kleines Milchprodukt mit probiotischen Kulturen trinken (Namen lasse ich hier mal aus) und das sind genau die Leute die den höchsten Krankenstand was Erkältungen, Grippe, Magendarm angeht vorweisen. Der Raucher, Trinker etc. ist dagegen selten bis nie Krank und genau das ist der Knackpunkt. Das Imunsystem kann nur funktionieren wenn es angeregt und trainiert wird und das geht bedauerlichweise einzig durch Keime, Dreck, Gift etc. Das ist letztendlich auch der Grund warum man seinen Kindern genaugenommen einen größeren Gefallen tun würde sie auf gut deutsch in der Scheiße spielen zu lassen, anstatt im Sterilen Raum. Das ganze natürlich unter vorbehalt dass das Imunsystem einwandfrei funktioniert wovon ich aktuell ausgehe. Trotzdem vielen dank für den Tipp :)


      Orio schrieb:

      Ich gebe immer bei AB Gabe Bene Bac ,immer zeitversetzt AB morgens,Bene Bac abends.
      LG Orio :wink:

      Das war zum Glück nicht notwendig. Sie hat das Baytril sehr gut vertragen und zum Glück keinen durchfall oder ähnliches bekommen. Sie war lediglich öfter Müde was aber bei AB leider normal ist. Das hat sich mittlerweile aber wieder eingependelt und ihr Appetit war die ganze Zeit wie üblich vorhanden, oder besser gesagt sie hat ganz normal ihre Portion gefressen und dann als kleinen Bonus noch die halbe Portion ihrer Parternin die Altersbedingt keinen ganz so großen Hunger mehr hat. Auch dir vielen dank für den Tipp :)

      Ansonsten ist ihr Zustand unverändert. Die roten Flecken um die Augen werden langsam kleiner und die Augen sind die meiste Zeit beide vollständig geöffnet. Lediglich die Tränensäcke sind immernoch geschwollen und sie kratzt sich nach dem aufstehen insbesondere am Linken Auge. Ich habe den beiden jetzt erstmal wieder ihr lieblingsspielzeug zur verfügung gestellt und morgen kommt noch das Laufrad dazu. So können sie zumindest noch einige Tage mehr oder weniger normal weitermachen bis es dann unters Messer geht und die nächsten Wochen wieder Zewa angrsagt ist. Ich würde das ganze lieber früher als später machen wenn es schon sein muss, aber aktuell sind die Schwellungen praktisch nicht bis kaum vorhanden und es dürfte so kaum möglich sein die richtigen Stellen ausfindig zu machen.
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    • also das ist schon nachgewiesen, auch bei Menschen, dass Echniacea das Immundsystehem stärkt. aber die Leute geben es dreimal und erwarten dann ein Ergebnis. Nein, dass muss man als Kur mind 6 Wochen geben. Und das gilt eben für die Immunverstärker. .im generellen. Bei Tieren, die immer kränklich sind, immer was anderes bekommen, würde ich sowas auf alle Fälle machen. Oder wie schonmal beschrieben, Blut nehmen lassen, denn es ist nicht normal. Der Aufbau des Darms ist genauso wichtig und da ist Benebac eben gut..auch als Kur nach AB. Da muss man nicht immer Durchfall sehen, aber der Darm ist geschädigt ohne wenn und aber nach AB was auch heisst, auch anfälliger gegen Darmparasiten auch dies ist erwiesen. bei Tieren.....und Menschen, nur kommen die nicht oft in Berührung mit Parasiten...in unseren Breitengraden. Das ein Tier etwas besser verträgt als ein anderes ist klar.

      Und nein, in der heutigen Zeit kann man auch nicht Kinder überall im Dreck spielen lassen und sagen, das härtet ab, Denn die ganzen Umweltgifte. oder in den Städten die verunreinigten Spielplätze zum Teil mit Spritzen etc, die gabs halt früher nicht. Ebenso die vielen Hunde....ich bin grösster Hundefreund..aber viele lassen nicht mehr regelmässig entwurmen oder impfen..und da stecken sich Kinder halt auch mit unschönen Dingen an, wenn man als Eltern nicht etwas aufpasst...vermeiden kann man es nie ganz. aber so wie zu meiner Kindheit, wo man überall draussen spielen konnte und im Dreck wühlen, das ist nicht mehr gegeben. Bzw. man achtet da schon etwas mehr auf Hygiene ...ohne Übertreibung würde ich sagen.

      Das hat nichts mit steril halten zu tun..also bei Rennmäusen oder Tieren jetzt, aber durch die allgemeine Überzüchtung zum beliebtesten Nager..haben die halt nicht mehr diese Abwehrkräfte ganz normal. Und da muss man dann eben mal was tun..besonders bei so vielen verschiedenen ungelösten Dingen. gerade wie sie bei Dir vorkommen. Sowas habe ich nicht in über dreissig Jahren Rennmaushaltung und Zucht gehabt, was ich hier schon gelesen habe, nur bei Deinen Beiträgen. Das ist keines wegs ein Vorwurf, ich finde es eher sehr traurig. aber schon sehr lange hat man hier geschrieben, mache mal was zur Abwehrverstärkung bei Deinen Tieren, aber das tust Du jetzt halt ab. weil es ja nichts bringt..was ich auch sehr schade finde. Natürlich ist es immer ein Aufwand, Tiere rausfangen wenn sie es nicht von alleine Fressen, aber Mittel zur Abwehr gibts alle auch in Pulverform, dass kann man einfach über das Futter streuen. und Benebac nehmen viele Tiere freiwillig auf Gurke , zwieback etc.

    • Ich kann mich zumindest anschließen, daß nicht alles pflanzliche schlecht ist und einiges auch hilft...gerade das Echinacea ist wirklich gut.(aber wenn man ev. Tiere hat, die einfach anfälliger sind, wird das natürlich keine großen Wunder bewirken, es kann aber unterstützend sein)

      Und ne Benebac Kur nach AB ist sicherlich nicht verkehrt, weils wirklich auch gute Bakterien weghaut und nicht nur die schlechten und unser Darm eigentlich unser größtes Immunsystem ist.(läufts da nicht rund, wird man anfällig für viele Sachen)

      Und ja, unsere Haustiere werden immer anfälliger, weil sie oftmals total überzüchtet sind und teilweise auch zu steril leben.(bitte jetzt keinen Dreck ins Gehege werfen, da bekommt das Immunsystem direkt nen Schock) ;)

      Aber letztendlich entscheidest Du, wir können nur Tips geben.

    • daggi47 schrieb:

      also das ist schon nachgewiesen, auch bei Menschen, dass Echniacea das Immundsystehem stärkt. aber die Leute geben es dreimal und erwarten dann ein Ergebnis. Nein, dass muss man als Kur mind 6 Wochen geben. Und das gilt eben für die Immunverstärker. .im generellen. Bei Tieren, die immer kränklich sind, immer was anderes bekommen, würde ich sowas auf alle Fälle machen. Oder wie schonmal beschrieben, Blut nehmen lassen, denn es ist nicht normal. Der Aufbau des Darms ist genauso wichtig und da ist Benebac eben gut..auch als Kur nach AB. Da muss man nicht immer Durchfall sehen, aber der Darm ist geschädigt ohne wenn und aber nach AB was auch heisst, auch anfälliger gegen Darmparasiten auch dies ist erwiesen. bei Tieren.....und Menschen, nur kommen die nicht oft in Berührung mit Parasiten...in unseren Breitengraden. Das ein Tier etwas besser verträgt als ein anderes ist klar.

      Und nein, in der heutigen Zeit kann man auch nicht Kinder überall im Dreck spielen lassen und sagen, das härtet ab, Denn die ganzen Umweltgifte. oder in den Städten die verunreinigten Spielplätze zum Teil mit Spritzen etc, die gabs halt früher nicht. Ebenso die vielen Hunde....ich bin grösster Hundefreund..aber viele lassen nicht mehr regelmässig entwurmen oder impfen..und da stecken sich Kinder halt auch mit unschönen Dingen an, wenn man als Eltern nicht etwas aufpasst...vermeiden kann man es nie ganz. aber so wie zu meiner Kindheit, wo man überall draussen spielen konnte und im Dreck wühlen, das ist nicht mehr gegeben. Bzw. man achtet da schon etwas mehr auf Hygiene ...ohne Übertreibung würde ich sagen.

      Das hat nichts mit steril halten zu tun..also bei Rennmäusen oder Tieren jetzt, aber durch die allgemeine Überzüchtung zum beliebtesten Nager..haben die halt nicht mehr diese Abwehrkräfte ganz normal. Und da muss man dann eben mal was tun..besonders bei so vielen verschiedenen ungelösten Dingen. gerade wie sie bei Dir vorkommen. Sowas habe ich nicht in über dreissig Jahren Rennmaushaltung und Zucht gehabt, was ich hier schon gelesen habe, nur bei Deinen Beiträgen. Das ist keines wegs ein Vorwurf, ich finde es eher sehr traurig. aber schon sehr lange hat man hier geschrieben, mache mal was zur Abwehrverstärkung bei Deinen Tieren, aber das tust Du jetzt halt ab. weil es ja nichts bringt..was ich auch sehr schade finde. Natürlich ist es immer ein Aufwand, Tiere rausfangen wenn sie es nicht von alleine Fressen, aber Mittel zur Abwehr gibts alle auch in Pulverform, dass kann man einfach über das Futter streuen. und Benebac nehmen viele Tiere freiwillig auf Gurke , zwieback etc.
      Es kommt sicherlich auf die Studie an die man hierzu liest. Mir ist bewusst das es Studien gibt die belegen das es wirkt. Es gibt allerdings genausoviele Studien die belegen das es absolut wirkungslos ist und teilweise sogar die Immunglobulin-Konzentration senkt. Es kommt also wie bei allen Dingen bei denen man sich nicht sicher ist auf die Studie an die man hierzu liest und ich habe in der Vergangenheit schon einiges probiert von Hibiskus über Rotklee und Sonnenblumenblüten und nichts hat in der "Langzeitanwendung" den Tieren einen einzigen TA-Besuch erspart. Ich vermute sogar das Gegenteil ist der Fall, da einige sehr unschöne verhaltensweisen meiner Altmaus eingestellt wurden, nachdem ich wiederum die Kräuter weggelassen habe (zugegeben es war Zufall, da ich vergessen hatte rechtzeitig vor dem Winter zu bestellen).

      Bezüglich den Bene Bac-Gel wurde mir gesagt das innerhalb einer normalen Behandlung ohne Komplikationen nicht vorgesehen ist, da die Darmflora nach jeder neuen vergabe des AB die ja täglich erfolgte aufs neue zerstört wird und das kann ich auch nachvollziehen. Bene-Bac wäre erst ins Spiel gekommen, oder kommt ins Spiel wenn ich feststelle das sie schwächelt. Ich beobachte die Maus weiterhin jeden Tag, ob sie frisst, trinkt und wie sie sich Verhält und natürlich behalte ich auch das Stuhlbild im Auge, denn mir ist bewusst das es 2-3 Tage dauert bis ihre Darmflora wieder halbwegs hergestellt ist was mir auch gesagt wurde.

      Ich habe selber leider keine Kinder und kann daher nur von meiner eigenen Kindheit ausgehen und damals war das noch der Fall. Das es heute anders ist gestehe ich ein und es war für den Fall sicherlich ein blödes Beispiel was bestenfalls noch auf dem Land funktioniert und da sicher auch nicht immer.

      Ich weiß das die Abwehrkräfte bei Zuchttieren natürlich keineswegs die Besten sind und man hat bei der kurzen Lebenserwartung leider nicht viel Zeit zu ermitteln ob die Maus diesbezüglich ein Problem hat. Die betroffene Maus ist jetzt etwas über ein Jahr alt und hatte vorher nie Probleme. Ich muss also abgesehen von einer plötzlichen verschlechterung ihre Abwehrkräfte davon ausgehen das ihr Imunsystem normal funktioniert, für ein Tier was aus einer Zucht stammt versteht sich.

      Ich sehe das nicht als Vorwurf. Ich gehe mit den Situationen die mir im Alltag mit den Tieren begegnen anders um als der Durchschnitthalter. Was einerseits darin Begründet ist das ich die Tiere als Familienmitglieder sehe und andererseits darin das es mir auch wichtig ist meine Erfahrungen mitzuteilen, was 90% der Halter nicht tun, da es günstiger ist eine neue Maus zu holen bevor man wie in meinen Fall 700€ TA gebühren in zwei Jahren zahlt.

      Was war bei mir zu lesen was dir in 30 Jahren Rennmaushaltung nicht untergekommen ist? Die wieder VG meiner ersten beiden Mäuse die sich damals verbissen hatten, oder Nierenentzüdung bei meiner ersten Maus die von einem TA nicht rechtzeitig erkannt wurde und ihr letztendlich das Leben gekostet hat? Oder vielleicht die zweite Maus um die ich damals um Tipps für eine Altersgerechte Einrichtung bat und die letztendlich nach einem Schlaganfall erlöst werden musste. Vielleicht ist auch die dritte Maus gemeint bei der eine durch Herzinsuffizienz begründete Bauchwassersucht festgestellt wurde, der sie leider nach mehreren Monaten Medikamenten behandlung erlegen ist. Sicher gemeint ist doch meine Älteste (die Kratzmaus) bei der ebenfalls abgesehen von einer Blutabnahme (scheiterte nicht an mir) alles Untersuchungstechnisch gemacht wurde und letzteres ist auch der einzige Fall der bis heute ungelöst ist. Ich könnte ihr natürlich die oben genannten Kräuter geben (Hibiskus über Rotklee und Sonnenblumenblüten) um zu sehen ob sie wieder mit dem Kratzen anfängt, aber das Spare ich mir und lasse den Fall dann lieber ungelöst bevor ich nächste Woche meinen alten Thread wieder beleben muss.

      Warum sage ich das es nichts bringt die Abwehrkräfte zu stärken? Ich sage das ich "Echinacea/ Sonnenhut" für wirkungslos halte und ich es in manchen Situationen sogar schädlich ist, was auch von der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Iowa State University nachgewiesen wurde. Das auf den Herstellerseiten etwas anderes steht ist mir bewusst und ich kann es vertriebstechnisch auch nachvollziehen.


      Meine Tiere bekommen beide seitdem ich sie habe eine ausgewogene Ernährung und zweimal die Woche zusätzlich noch pulverförmigen Aufbaubrei für Magen&Darm, Haut&Fell und Fittness&Balance. Einfangen muss ich dafür zum Glück kein Tier, denn sie nehmen es freiwillig auf, auch wenn das aktuell ausgesetzt ist bis der Darm sich halbwegs erholt hat.

      Traurig ist es wenn man sich immer nur die Dinge raussucht die einem nicht passen. Ich respektiere das du bezüglich Echinacea anderer Meinung bist und das ist auch das einzige was ich in diesem gesamten Thread, nachdem ich mich jeweils bedankt habe abgelehnt habe. Das mit dem Bene-Bac habe ich oben erläutert und warum diese entscheidung so getroffen wurde, auf Tierärztliche Empfehlung übrigens. Alle anderen Tipps wie den Hydrometer oder das Einstreu von ZooPlus was du mir empfohlen hast wurden umgesetzt. Das die Situation jetzt so ist wie sie ist, da die AB offenbar nicht ausgereicht haben ist keiner dieser Tatsachen geschuldet, sondern bei dem Krankheitsbild im Verbund mit einem Abzess inkl. eingeschlossenem Fremdkörper sogar eher die Regel und das weiß ich seit letzter Woche Samstag als es mit dem oralen AB losging und es wurde mir auch direkt gesagt das es bestenfalls 50/50 ist, eher schlechter.


      Ich hoffe ich konnte dir meine Sicht der Dinge halbwegs vernünftig rüber bringen und noch wichtiger, auch so das du es mit deiner Erfahrung die viel weitreichender aber eben anders ist nachvollziehen kannst. Mir ist dabei bewusst das wir bei einigen Dingen in der Vergangenheit anderer Meinung waren und ich schätze das wirkt hier noch etwas mit. Du kannst dabei aber sicher sein das alle Entscheidungen die ich getroffen habe und nicht dem Standardverfahren entsprechen mit einem TA abgesprochen waren. So war es bei der skalpierten Maus die nicht genäht wurde und jetzt trotzdem sogut wie nichts mehr zu sehen ist und so ist es hier.

      univers schrieb:

      Ich kann mich zumindest anschließen, daß nicht alles pflanzliche schlecht ist und einiges auch hilft...gerade das Echinacea ist wirklich gut.(aber wenn man ev. Tiere hat, die einfach anfälliger sind, wird das natürlich keine großen Wunder bewirken, es kann aber unterstützend sein)

      Und ne Benebac Kur nach AB ist sicherlich nicht verkehrt, weils wirklich auch gute Bakterien weghaut und nicht nur die schlechten und unser Darm eigentlich unser größtes Immunsystem ist.(läufts da nicht rund, wird man anfällig für viele Sachen)

      Und ja, unsere Haustiere werden immer anfälliger, weil sie oftmals total überzüchtet sind und teilweise auch zu steril leben.(bitte jetzt keinen Dreck ins Gehege werfen, da bekommt das Immunsystem direkt nen Schock) ;)

      Aber letztendlich entscheidest Du, wir können nur Tips geben.
      Natürlich ist nicht alles pflanzliche schlecht und so wollte ich das auch nicht rüberbringen. Ich bin der letzte wo mit AB oder Schmerzmitteln anfängt wenn es nicht irgendwie anders geht, aber bei einer vorhandenen Infektion gibt es eben nichts anderes. Jedenfalls nicht ohne erhebliches Risiko. Zusätzlich geben kann man natürlich immer und das tue ich auch soweit es geht wie oben beschrieben. Zu Echinacea habe ich ja oben bereits möglichst ausführlich geschrieben warum ich es ablehne und auch von welchen "unabhängigen" Instituten im In- und Ausland das geprüft wurde.

      Richtig, die Darmflora stellt ein großteil des Imunsystems dar und AB in ausreichender Menge zerstören nahezu alle nicht resistenten Bakterien im Körper und eben leider auch die guten. Die Frage ist jetzt natürlich in wie weit es etwas bringt diese Darmflora mit Bene-Bac wieder aufzubauen nur um sie Stunden später erneut zu zerstören? Und das immer wieder. Natürlich wird das Imunsystem dadurch beeinträchtigt, aber dafür ist der Organismus auch mit AB vollgepumt und so wurde mir das auch in der Tierklink erklärt. Das grobe Grundgerüst der Darmflora ist beim Menschen in 3-4 Tagen wieder aufgebaut (vollständig erst nach Monaten). Bei einer Rennmaus handelt es sich Aufgrund des stark erhöhten Stoffwechsels und der schnelleren neutralisierung des ABs vermutlich nur um einen Bruchteil. Bene-Bac war in meinem Fall also nur vorgesehen wenn es wärhend oder kurz nach der Behandlung komplikationen gibt und die sind bis jetzt zum Glück ausgeblieben und es gibt keine Veränderung der Nahrungsaufnahme oder der Aktivität. Ich muss denke dazu sagen das ich bisher bei keiner AB Behandlung direkt Bene-Bac dazu bekam. Ich denke das ist von TA zu TA unterschiedlich und spiegelt dessen Erfahrungen bisher wieder, weil Geld hätte er damit verdient. Ich habe damals selber nach einer schweren Lebensmittelvergiftung und starken Langzeit AB kein Präparat bekommen um die Darmflora wieder aufzubauen und keinerlei Probleme gehabt und deswegen habe ich da auch nicht viel länger hinterfragt oder darauf Bestanden Bene-Bac direkt zu bekommen.

      Überzüchtet wie aus der Zoohandlung sollte keine meiner Mäuse sein und steril gehalten, also am besten im Glasbecken mit stündlich ausgetauschten Zewa wurden sie auch nicht. Weder bei der Geburt, noch danach. Das ist klar mit dem Dreck :D

      Bin auch für jeden Tipp dankbar auch wenn ich nicht alles umsetzen kann. Entweder aus eigener Überzeugung wie bei dem Echinacea oder bei dem Bene-Bac, da es mit dem TA anders abgesprochen ist.
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    • Danke Günni,
      für deine ausführliche Erklärung,ich arbeite in einer Naturheilpraxis und schalte normalerweise (leider) schnell auf stur,wenn jemand Bene Bac ablehnt.
      Aber du hast deine Sicht so klar und ruhig erklärt,das es mich wirklich beeindruckt hat…
      Ich denke du bist ein verantwortungsvoller Tierhalter und ich kann deine Gründe Bene Bac nicht zu geben jetzt nachvollziehen.(auch wenn ich es anders handhabe)
      Wobei du mich ins grübeln gebracht hast .ob es wirklich Sinn macht Bene Bac schon zu geben ,solange die AB Gabe noch nicht beendet ist.
      Das werde ich nochmal abklären.
      Ich wünsche dir für dein Mäuschen gute Besserung und das sie die OP gut übersteht.
      Wenn du magst ,halte uns gerne auf dem laufenden.
      Von deiner sachlichen ,ruhigen Art zu Schreiben und mit anderen Meinungen umzugehen ,da werde ich mir mal ne gute Scheibe abschneiden :)
      Lg Orio :wink:

    • gegenfrage..-du hast es ja noch nie versucht...und ich sage immer, wenn man es nicht versucht, kann man nicht mitsprechen...weil schaden tut es nicht mal über sechs Wochen Immunverstärker zu geben. Nach der Gabe von dem AB das Benebac, die Plfanzlichen Dinge können selbstverständlich paralell laufen.

      wobei ich immer , wenn ich AB nehme immer ein Mittel zum Schutz des Darmes nehme, sonst würde ich es nicht packen. und wie ich schrieb, manche Lebewesen reagieren heftiger als die anderen ..trotzdem ist nach AB es sinnvoll den Darm zu stärken. denn wenn ich hier auch wöchentlich von Wurminfektionen lese, ja alles hat seinen Grund. ..und zum Glück habe ich hier eine TA , die auch ganzheitlich denkt.

      Und doch es gibt durchaus Zuchtttiere mit prima Abwehrsysthemen..daher behalte ich ja auch die meisten meiner Zuchtttiere, damit ich sehen kann, sie werden ohne diverse Krankheiten alt. ..ich muss nie zum TA und sie sterben irgendwann mit vier oder fünf. Und sowas gibts nicht nur bei mir. Das schlimme sind die "Zuchten" die eben auch Zooladen oder Vermehrungstiere mit dazunehmen ..und die gibt es nicht so selten..da steht dann als Elterntiere dran..von privat..ja ganz genau, so würde ich es auch reinschreiben.
      Das jedes Tier mal krank werden kann, ist ganz klar. es kann auch einen Tumor bekommen, auch wenn die ganzen Verwandten nie einen bekamen. gibts bei Menschen ja genauso. nicht alles ist genetisch bedingt. Aber wenn immer und immer wieder verschiedenes auftaucht. dann bin ich der Meinung, vergibt man sich nichts. wenn man mal was ausprobiert. wo man eigentlich nicht so dafür ist.

    • daggi47 schrieb:

      -du hast es ja noch nie versucht.
      Hast du seinen langen Beitrag gelesen?
      Da beschreibt er doch, daß er das schon gemacht hat, und daß sich im Gegenteil eine Maus positiv verändert hat, nachdem er es nicht mehr gemacht hat.

      Außerdem darf man auch nicht vergessen, daß Beobachtungen, die man selber bei sowas zuhause macht, keine studienrelevanten Aussagen sind. Es fehlt dabei an einer ausreichenden Datenbasis, es fehlen die Vergleichswerte, und eine Doppelblindstudie kann man zuhause sowieso nicht machen.

      Und wenn es nachgewiesenerweise in einigen Situationen auch schadet (wie laut Günni ja von mehreren Universitäten untersucht wurde), dann ist ein pflanzliches Stärkungsmittel erst recht keine pauschal zu empfehlende Zusatzgabe.
      Ich kenne diese Studien nicht, kann also nicht auf Details eingehen, aber es klingt für mich überaus plausibel, daß etwas, was wirksam sein kann, auch schädlich sein kann (je nach Umständen oder je nachdem, wie stark Nebenwirkungen sind) - nur was auch keine Wirkung hat, kann auch nie schaden - und was keine Wirkung hat, muß man dann auch nie geben.
    • es geht hier nicht um das was ich zuhause mache...da mache ich nämlich nichts, da meine Tiere nicht krank sind, und ich noch niemals AB gegeben habe. Das mit dem AB wenn ich selber das nehme.. Rennmäuse mussten das bei mir noch nie...ich war in 35 Jahren gerade mal fünfmal mit einer Rennmaus beim TA, als es nicht mehr ging, zum einschäfern dreimal und zwei mal OP ..nicht öfters...

      Das resultiert aus anderen Studien und Nachweisen...
      und natürlich gibt es viele TA und auch Tierheilpraktiker die dies ihren Tieren sehr erfolgreich verabreichen. Zig tausende in Deutschland würde ich mal sagen.
      und die Mittel gibt man eben dann oder fängt an, wenn das Tier gesund ist. und nicht erst, wenn wieder etwas gekommen ist. Da muss selbstverstendlich erstmal oft auch Chemie gegeben werden, auch klar. Und dass es auch viele Märchen, gerade über Cranberrys und andere Superfoods gibt ist auch klar.aber man muss eben auch an einen guten TA geraten, und der wird einen dann beraten..oder wie gesagt guten Tierheilpraktiker.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von daggi47 ()

    • Orio schrieb:

      Danke Günni,
      für deine ausführliche Erklärung,ich arbeite in einer Naturheilpraxis und schalte normalerweise (leider) schnell auf stur,wenn jemand Bene Bac ablehnt.
      Aber du hast deine Sicht so klar und ruhig erklärt,das es mich wirklich beeindruckt hat…
      Ich denke du bist ein verantwortungsvoller Tierhalter und ich kann deine Gründe Bene Bac nicht zu geben jetzt nachvollziehen.(auch wenn ich es anders handhabe)
      Wobei du mich ins grübeln gebracht hast .ob es wirklich Sinn macht Bene Bac schon zu geben ,solange die AB Gabe noch nicht beendet ist.
      Das werde ich nochmal abklären.
      Ich wünsche dir für dein Mäuschen gute Besserung und das sie die OP gut übersteht.
      Wenn du magst ,halte uns gerne auf dem laufenden.
      Von deiner sachlichen ,ruhigen Art zu Schreiben und mit anderen Meinungen umzugehen ,da werde ich mir mal ne gute Scheibe abschneiden :)
      Lg Orio :wink:
      Kann ich sehr gut verstehen. Man hat seine Erfahrungen und seine Ansichten und es ist nichts verwerfliches daran das auch klar und deutlich zu kommunizieren. Denke ohne solche Sachen wäre ein Meinungsaustausch oder Kommunikation nahezu unnötig und ein Forum wie dieses sinnlos, da ja eh jeder macht was er will. Wenn man einen Beruf in den Bereich natürlich gelernt hat ist es nochmal extremer und da verstehe ich sowohl dich als auch daggi47. Mein Puls würde da auch steigen wenn ich genau das Gegenteilige von dem lese was ich tagtäglich praktiziere. Ich lehne Bene-Bac nicht grundsätzlich ab. Ich hatte ein ungutes Gefühl bei meiner ersten Maus die AB ohne Bene-Bac bekommen hat und ich habe es auch dieses mal gehabt und habe es offen gesagt nach wie vor. Auch mit dem Wissen das es bei einer bewussten und ärztlich festgelegten vielfachen Überdosierung des AB bezogen auf das Körpergewicht praktisch nichts gebracht hätte.

      Würde mich auch mal interessieren dazu andere Meinung zu hören wie das während der Behandlung aussieht.

      Vielen dank. Das wird sie bestimmt :)

      Kannst du, musst du aber nicht. Ich denke sowas belebt eine Diskussion auch immer ein wenig :D

      daggi47 schrieb:

      gegenfrage..-du hast es ja noch nie versucht...und ich sage immer, wenn man es nicht versucht, kann man nicht mitsprechen...weil schaden tut es nicht mal über sechs Wochen Immunverstärker zu geben. Nach der Gabe von dem AB das Benebac, die Plfanzlichen Dinge können selbstverständlich paralell laufen.

      wobei ich immer , wenn ich AB nehme immer ein Mittel zum Schutz des Darmes nehme, sonst würde ich es nicht packen. und wie ich schrieb, manche Lebewesen reagieren heftiger als die anderen ..trotzdem ist nach AB es sinnvoll den Darm zu stärken. denn wenn ich hier auch wöchentlich von Wurminfektionen lese, ja alles hat seinen Grund. ..und zum Glück habe ich hier eine TA , die auch ganzheitlich denkt.

      Und doch es gibt durchaus Zuchtttiere mit prima Abwehrsysthemen..daher behalte ich ja auch die meisten meiner Zuchtttiere, damit ich sehen kann, sie werden ohne diverse Krankheiten alt. ..ich muss nie zum TA und sie sterben irgendwann mit vier oder fünf. Und sowas gibts nicht nur bei mir. Das schlimme sind die "Zuchten" die eben auch Zooladen oder Vermehrungstiere mit dazunehmen ..und die gibt es nicht so selten..da steht dann als Elterntiere dran..von privat..ja ganz genau, so würde ich es auch reinschreiben.
      Das jedes Tier mal krank werden kann, ist ganz klar. es kann auch einen Tumor bekommen, auch wenn die ganzen Verwandten nie einen bekamen. gibts bei Menschen ja genauso. nicht alles ist genetisch bedingt. Aber wenn immer und immer wieder verschiedenes auftaucht. dann bin ich der Meinung, vergibt man sich nichts. wenn man mal was ausprobiert. wo man eigentlich nicht so dafür ist.
      Bene-Bac habe ich noch nie Versucht das ist richtig. Der Grund ist aber wie gesagt nicht da ich es ablehne, sondern weil es bei der Behandlung nicht vorgesehen war (Auch auf Nachfrage nicht). Die Gründe warum es nicht vorgesehen ist leuchten mir ohne viel Ahnung zu haben ein und die Tatsache das ein TA bewusst auf Geld verzichtet hat mich diesbezüglich auch weitgehend überzeugt, auch wenn ich mir nach wie vor unsicher bin ob die entscheidung richtig war. Was die stärkung des Imunsystems betrifft gebe ich beiden seitdem ich sie habe Aufbauprei von Rodipet und halt bis vor kurzen noch gewisse Blüten, bei denen aber eine der beide möglicherweise eine Allergie hat. Ansonsten viel Heu, Brennesseln, Weizen und eine ausgewogene Futtermischung die von meiner Züchterin zusammengestellt wurde. In wie weit das Rodipet Zeug sinnvoll ist weiß ich leider nicht. Natürlich noch verschiedene Beeren, aber aufgrund des Zuckergehalts eingeschränkt.

      Das ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden das gebe ich zu und bei Mäusen ist es sicherlich nicht anderes und ich kann jeden verstehen der etwas gibt um die Darmflora wieder aufzubauen. Bei meiner Maus war es eben erst bei Komplikationen vorgesehen die aber Zeitgleich die sofortige Absetzung des AB bedeutet hätten. Eine weitergabe des AB+Bene Bac hätte es in keiner aktuellen Konstellation gegeben und das wie gesagt nicht auf meinen Wunsch.

      Ich habe leider hier keine wirklich Rennmaus erfahrene Ärzte. Ich muss im Regelfall immer in die nächste Tierklinik fahren, da dort der einzige Ort ist wo auch junge Tierärzte arbeiten die sich mit Rennmäusen im Regelfall besser auskennen. Ich weiß nicht ob es daran liegt das dies langsam ein Thema im Studium der Tiermedizin wird, oder privates Hobby. Lediglich OP's machen dann die älteren Ärzte.

      Eine so hohe Lebenserwartung ist meinen bis jetzt leider nicht vergönnt gewesen. Es hätte aber auch nichts gegeben was ich hätte ändern können um ihnen auch nur einen weiteren Tag (ohne Leid) zu schenken. Es ist auf jedenfall schön zu höhren das es sowas trotz der geringen genetischen vielfallt noch gibt und das deine Tiere es ohne größere Sachen in so ein hohes alter schaffen.

      Genau das ist ja das Problem in meinem Fall, mit meiner aktuellen Gruppe. Es sind im Grunde keine verschiede Sachen, sondern wie im Fall meiner Kratzmaus über einen Zeitraum von 1 1/2 Jahren die selben Sachen. Eine Stelle die sich sich als Jungtier durch unpassendes Spielzeug verletzt hat (also meine Schuld) und welche nach über einem Jahr wieder an der Narbe aufgekratzt wurde und das zweimal. Alle Untersuchungen auf Milben und Pilze negativ und das Kratzen endet erst vollständig nach dem zufälligen absetzen von einer Blütenmischung. Im endeffekt also etwas wofür ich alleine die Schuld trage. Bei Xuna welche aktuell unter den Augenproblemen leidet ist es ähnlich. Hätte ich nicht wissentlich ein Einstreu benutzt bei dem ich bereits geahnt habe das es Probleme geben könnte, wäre auch das kein Thema. Es hätte also keine Maus meiner aktuellen Gruppe jemals eine TA-Praxis von innen gesehen wenn ich in der vergangenheit zwei Dinge anders gehändelt hätte und die Älteste geht auf die 3 zu.

      Im aktuellen Fall ist es zu spät, aber sobald sie nach der OP wieder AB bekommt werde ich Bene-Bac ausprobieren. Auch wenn es während der Behandlung nutzlos ist. Schaden wird es vermutlich nicht.

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      Die Schwellungen an ihren Tränensäcken sind nun fast völlig verschwunden. Ihr Zustand scheint sich also offenbar sogar noch zu verbessern obwohl kein AB mehr im Spiel ist und ihr Imunsystem eigentlich im Eimer sein müsste. Nichts desto trotz steht der Operationstermin jetzt "schwebend" für Freitag 15:00 Uhr fest.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
      :brokenheart: Twinity† 01.01.2013 - 12.07.2015
      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016

    • Ich kann mich Orio nur anschließen und Danke sagen für die ausführliche und ruhige Erklärung Deinerseits, so daß man Deine Handlungsweise auch versteht.(einige Infos wären vielleicht vorab schon sinnig gewesen)

      Mit steril leben habe ich auch eher gemeint, daß die Mäuse im Gegensatz zu den Tieren draußen in der Natur, wirklich sehr wenig Kontakt zu irgendwelchen Keimen/Viren usw. haben.(klar schleppe ich als Mensch genug mit rein, aber wirklichen Bodenkontakt mit Dreck gibt es in deren Leben wohl nie...)

      Und ja, pflanzliche Sachen sollte man nie unterschätzen in der Richtung, daß sie genauso gut Nebenwirkungen haben...was für mich aber auch für eine Wirkung spricht.(sogar AB und Aspirin wurden einmal aus pflanzlichen Essenzen gewonnen)

      indem Sinne ;)