Bindehautentzündung und Medikamente

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    • univers schrieb:

      Ja...ich benutze auch nur noch diese Papierflocken/Safebed und halt Wiesenheu als Knabberzugabe, bzw. damit die Gänge besser halten.Ansonsten fallen nur noch die ganzen Pappe/Paierschnipsel vom Knabbern mit rein.

      Das Hanfstreu fand ich persönlich ja auch nicht so toll...


      Ich kann gut nachvollziehen, daß Du erstmal zurückhaltend bleibst, was die Genesung angeht nach allem.
      Das wäre naürlich auch einen Versuch wert sobald ich die Mäuse wieder auf Einstreu setzen kann. Vielen dank für den Tipp.

      Ich weiß eben das sie noch nicht über den Berg ist und das es ohne weiteres in 1-2 Tagen wieder genauso schlimm wie vorher, oder schlimmer sein kann.

      univers schrieb:

      Immerhin war der Rat und die Entscheidung zur Op richtig, da sie das Auge offenbar das 1. mal seit langem wieder geöfnet hat und auch wieder rumtollt.Ob damit die Problematik nun dauerhaft gelöst wurde, wird man abwarten müssen.Der Maus und Dir wärs zu wünschen. ;)
      Das definitiv, völlig unabhängig davon wie die Sache am ende ausgeht, denn falls es schief geht kann ich sie in dem wissen über die Regenbogenbrücke gehen lassen, das alles versucht wurde und das ich ihr noch ein paar Tage mit weniger schmerzen und beschwerden schenken konnte. Vielen dank.

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      Ansonsten sieht es bis jetzt soweit gut aus. Sie hat das linke Auge zwar nach dem Aufstehen noch geschlossen und öffnet es erst nach einiger Zeit bzw. direkt nachdem sie Floxal bekommen hat, aber das wurde mir in der Klinik ja bereits gesagt, das es bis zu zwei Wochen dauern kann bis die Beschwerden völlig verschwunden sind und deswegen stufe ich das noch nicht als Problem ein.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
      :brokenheart: Twinity† 01.01.2013 - 12.07.2015
      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016
      :brokenheart: Xuna† 18.11.2016 - 18.07.2018




    • Ich denke auch, daß das Auge sicherlich noch ne Weile braucht, weils nun doch schon ne längere Entzündung war.

      (wenn das Floxal mal abgsetzt wird, kann es ev. noch hilfreich sein normale Augentropfen gegen trockene Augen zu geben falls das Auge ev. ne leichte Restproblematik zurück behält...mein keine Entzündung, sondern schneller gereizt/trockener ist als vorher)

    • univers schrieb:

      Ich denke auch, daß das Auge sicherlich noch ne Weile braucht, weils nun doch schon ne längere Entzündung war.

      (wenn das Floxal mal abgsetzt wird, kann es ev. noch hilfreich sein normale Augentropfen gegen trockene Augen zu geben falls das Auge ev. ne leichte Restproblematik zurück behält...mein keine Entzündung, sondern schneller gereizt/trockener ist als vorher)
      Das denke ich auch. Sie hat die ganze Sache ja schon seit Anfang Dezember und durch die OP sind ja zwangsläufig verletzungen entstanden. Als ich ihr heute morgen Floxal geben wollte hat sie das Auge überhaupt nicht öffnen wollen, aber es war nichts verklebt. Als ich es vorsichtig öffnen wollte hat sie auf Rennmausart angefangen zu wimmern und mit den Zähnen zu knirschen. Ich habe den Vorgang dann erstmal abgebrochen und ihr einen kleinen Tropfen Metacam gegeben. Nach etwa 15 Minuten hat sie es von selber aufgemacht. Ich muss ihr also die nächsten Tage 2x am Tag Metacam geben, denn einmal Abends reicht ihr offenbar doch noch nicht.

      Das ist im zweifelsfall kein Problem. Tropfen um die Augen zu befeuchten muss ich als Kontaktlinsenträger ja selber nehmen und im Notfall muss ich meinen Vorrat eben dauerhaft mit der Maus teilen.
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    • Kleines Update:

      Die OP ist nun gute 9 Tage her und es kristallisiert sich zu meinem Bedauern bereits heraus das auch dieser Versuch gescheitert ist. Es ist zwar bei weitem nicht so schlimm wie vor der OP, aber ich fürchte um ehrlich zu sein, dass auch das nur eine Frage der Zeit ist. Aufgeben werde ich deshalb natürlich noch nicht. Es wird sich aber vermutlich über kurz oder lang die Frage stellen, ob ich ihr eine weitere OP antun soll, oder die Situation als endgültig akzeptieren sollte und das mit allen konsequenzen.

      Es fällt mir sehr schwer bei dieser Frage eine rationale entscheidung zu fällen, weil mein Kopf sagt was anderes als mein Herz.

      Ich hätte sehr gerne bessere Neuigkeiten gehabt und hoffe natürlich das sich der Zustand wieder bessert.

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    • Orio schrieb:

      Das tut mir leid zu hören.
      Ist denn das Auge wieder entzündet?
      Lg Orio :wink:
      Sie hat nach dem aufstehen ein kleine rote Kruste am unteren Augenlid. Sie hat zwar keinerlei Probleme das Auge zu öffnen, aber das dürfte nur ein Frage der Zeit sein. Dazu kommt noch das ihr oberes Augenlid gestern leicht geschwollen war und das sich eine milchige, zähflüssige Substanz am Auge befand. Bin mir zwar nicht 100% sicher das es Eiter war, aber viel anderes kommt da ja nicht in Frage. Heute dagegen ist die Schwellung wieder weg und sie hat nur etwas rote Kruste.

      Mäh schrieb:

      Und wenn ihr mal einen Abstrich ins Labor schickt?
      Mein Snoopy hatte ja auch ewig das Problem und wir haben so die Erreger feststellen können und eine Liste mit ABs bekommen wo genau drin stand welche resisten und welche sensibel sind.
      Danke, das wäre wirklich noch einen Versuch wert. Habe die möglichkeit irgendwie komplett ausgeblendet. Hatte Snoopy es ebenfalls mit den Augen gehabt?

      univers schrieb:

      Hm, das tut mir leid zu hören...wie alt war denn die Maus nochmal?

      Schwierig, da noch etwas zu raten, außer eben wirklich mal ein Abstrich ins Labor zu schicken, vielleicht hat sich nen ganz blöder Keim fest gesetzt.
      Sie ist 14 Monate alt.

      Ich weiß, sehr schwierig. Es ist wie gesagt bei weitem nicht so schlimm wie in der Vergangenheit und es sieht zu meiner Überraschung heute auch wieder besser aus als z. B. gestern wo sie vermutlich Eiter in den Augen hatte. Ihr Körper kämpft also, aber ich habe keinen Grund davon auszugehen das es dieses mal anders ausgeht als letztes mal. Für den Abstrich werde ich mir morgen einen Termin holen. Mit Glück kann ich ja direkt vorbeikommen.
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    • Ja, wir haben fast ein 3/4 Jahr mit einer Bindehautentzündung gekämpft...mal war es schlimmer, mal weniger schlimm. Snoopy hatte die Augen ständig rot verschleimt und hin und wieder auch vereitert. Sein Kumpel hat ihm die Augen immer sauber geputzt wodurch wir drauf schließen konnten, dass die Sache net unbedingt ansteckend ist. Es hätte auch eine Überfunktion der Harderschen Drüse sein können oder sonst was. Nachdem Floxal und ne andere Sorte Tropfen net gewirkt haben, haben wir ne Salbe probiert, aber auch ohne merklichen Erfolg. Dann haben wir den Abstrich ins Labor geschickt und wussten welche beiden Erreger es sind. Es gabe dabei auch eine Liste, welce ABs wirken oder resistent sind. Und das waren alle die wir bisher versucht hatten... also gabs ne neue Salbe und zusätzlich noch ein Langzeit AB gespritzt weil von der Salbe immer nur die Hälfte ankommt. Leider mussten wir Snoopy dann aber am Donnerstag einschläfern weil er heftigen Durchfall bekam. Bin mir aber ziemlich sicher, dass wir durch den Abstrich die Sache hätten bekämpfen können. Der "Spaß" hat um die 50€ gekostet, aber das war mir nach der ganzen erfolglosen Behandlerei die Sache wert.
      Ich drück euch die Daumen, dass ihr auf diesem Weg auch Gewissheit bekommt und bin gespannt.

    • Meine Maus hatte auch mal ein bisschen rote Kruste, ein bisschen Schwellung und so milchig weißes Zeug am Auge. Das ganze ging ca. eine Woche. Wir haben das ganze beobachtet und waren auch beim Doc (der nichts gefunden hat), deshalb haben wir erst mal gewartet. Und siehe da: es ist dann von allein gegangen.

      Jetzt hat dein Mäuschen natürlich eine lange Vorgeschichte mit ihrem Auge, aber aufgeben solltest du wirklich noch nicht. :)
      Vielleicht ist das auch eine Stressreaktion, wer weiß das schon so genau... Wenn die Kleinen sprechen könnten wäre es ja manchmal wirklich schön.

      Ich drücke die Daumen, dass es jetzt wirklich mal wieder bergauf geht! ❤️

      <3
    • Mäh schrieb:

      Ja, wir haben fast ein 3/4 Jahr mit einer Bindehautentzündung gekämpft...mal war es schlimmer, mal weniger schlimm. Snoopy hatte die Augen ständig rot verschleimt und hin und wieder auch vereitert. Sein Kumpel hat ihm die Augen immer sauber geputzt wodurch wir drauf schließen konnten, dass die Sache net unbedingt ansteckend ist. Es hätte auch eine Überfunktion der Harderschen Drüse sein können oder sonst was. Nachdem Floxal und ne andere Sorte Tropfen net gewirkt haben, haben wir ne Salbe probiert, aber auch ohne merklichen Erfolg. Dann haben wir den Abstrich ins Labor geschickt und wussten welche beiden Erreger es sind. Es gabe dabei auch eine Liste, welce ABs wirken oder resistent sind. Und das waren alle die wir bisher versucht hatten... also gabs ne neue Salbe und zusätzlich noch ein Langzeit AB gespritzt weil von der Salbe immer nur die Hälfte ankommt. Leider mussten wir Snoopy dann aber am Donnerstag einschläfern weil er heftigen Durchfall bekam. Bin mir aber ziemlich sicher, dass wir durch den Abstrich die Sache hätten bekämpfen können. Der "Spaß" hat um die 50€ gekostet, aber das war mir nach der ganzen erfolglosen Behandlerei die Sache wert.
      Ich drück euch die Daumen, dass ihr auf diesem Weg auch Gewissheit bekommt und bin gespannt.
      Oh mein Gott das tut mir leid. Mein herzliches Beileid erstmal.

      Im Grunde ist das Krankheitsbild bei mir nahezu identisch und ich gehe auch nicht von einer ansteckende Variante aus, da ihre Partnerin regelmäßig Putzt etc. und keinerlei Symtome hat. Das mit den Langzeit AB per Spritze war nach der OP ebenfalls eine Variante, aber mir wurde direkt gesagt das dies Katastrophale folgen für den Darm hat, was bei einem Tier mit so einem hohen Stoffwechsel wie einer Rennmaus leider regelmäßig nicht gut ausgeht. Deshalb wurde das auch nicht gemacht, oder besser gesagt noch nicht gemacht. Ja das geht leider alles ordentlich ins Geld, aber ich denke es ist immer einen Versuch wert.

      Vielen dank.

      Lizbeth schrieb:

      Meine Maus hatte auch mal ein bisschen rote Kruste, ein bisschen Schwellung und so milchig weißes Zeug am Auge. Das ganze ging ca. eine Woche. Wir haben das ganze beobachtet und waren auch beim Doc (der nichts gefunden hat), deshalb haben wir erst mal gewartet. Und siehe da: es ist dann von allein gegangen.

      Jetzt hat dein Mäuschen natürlich eine lange Vorgeschichte mit ihrem Auge, aber aufgeben solltest du wirklich noch nicht. :)
      Vielleicht ist das auch eine Stressreaktion, wer weiß das schon so genau... Wenn die Kleinen sprechen könnten wäre es ja manchmal wirklich schön.

      Ich drücke die Daumen, dass es jetzt wirklich mal wieder bergauf geht! ❤️
      Aufgeben liegt mir auch fern und ich bin mir natürlich bewusst das Rennmäuse durchaus eine beeindruckende selbstheilung haben, aber die hört bei Infektionen im Regelfall leider auf. Es kann natürlich sein das es von selber weggeht, aber die wahrscheinlichkeit ist aufgrund der vorgeschichte sehr sehr gering.

      Ja, das ganze zieht sich ja nun schon gute zwei Monate hin und natürlich steht sie aktuell unter Stress. Sie leben seit Wochen defakto auf Zewa, was natürlich wesentlich öfter getauscht werden muss als Einstreu und dazu kommt noch das ständige herausholen wegen den Augentropfen, von denen ich ehrlich gesagt garnicht wissen will, wieviel vom Wirkstoff wirklich an der betroffenen Stelle ankommt, da das Augenlid von innen betroffen ist und dort ist praktisch kein vernünftiges rankommen von außen möglich ist. Ja, es würde vieles einfacher machen wenn sie sprechen könnten.

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      Ihr Zustand ist nach wie vor unverändert. Es ist weder besser, noch schlechter geworden. Einen Termin für einen Abstrich bekomme ich diese Woche keinen. Die Behandelnde Ärztin hat mich um etwas mehr Geduld gebeten, da die OP erst 10 Tage zurückliegt und der Heilungsverlauf von Tier zu Tier unterschiedlich sein kann. Das ganze läuft also wenn alles unverändert bleibt, darauf hinaus das der Abstrich Mitte nächster Woche gemacht wird und nach dem anlegen und identifizieren der Kultur nochmal 2-3 Tage ins Land vergehen. Vor mitte Februar dürfte also nichts weiter passieren bezüglich AB.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
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    • Wahrscheinlich werde ich gleich gesteinigt,aber ich denke Stress kann tatsächlich die unmöglichsten Symptome hervorrufen.
      Wie wäre es denn ,wenn du das Gehege mit safed auffüllst und sie für 2 Wochen Mal komplett in Ruhe lässt?
      Echinacea ,Kokoschips Natur und geriebene Karotte mit einem Tropfen guten oil anbieten.
      Dann einfach mal abwarten.
      Ich musste Felix gestern auf safebed setzen wegen oxyuren .der kleine Kerl fing sofort an sich wieder am Ohr zu kratzen ,hörte dann zum Glück auf ,als ich Äste und Beschäftigung rein hab.
      Ich denke die Nasen sind schon sehr stressanfällig.
      Letztendlich musst du entscheiden wie es weitergeht .
      Viel Erfolg LG orio

    • Günni1986 schrieb:

      Im Grunde ist das Krankheitsbild bei mir nahezu identisch und ich gehe auch nicht von einer ansteckende Variante aus, da ihre Partnerin regelmäßig Putzt etc. und keinerlei Symtome hat. Das mit den Langzeit AB per Spritze war nach der OP ebenfalls eine Variante, aber mir wurde direkt gesagt das dies Katastrophale folgen für den Darm hat, was bei einem Tier mit so einem hohen Stoffwechsel wie einer Rennmaus leider regelmäßig nicht gut ausgeht. Deshalb wurde das auch nicht gemacht, oder besser gesagt noch nicht gemacht. Ja das geht leider alles ordentlich ins Geld, aber ich denke es ist immer einen Versuch wert.
      Wir hatten das Langzeit AB schonmal gegeben... absolut ohne Folgen... das war jetzt wahrscheinlich die Kombi aus seinen ganzen Baustellen... wirklich rauskriegen wird man es leider net mehr. Es war für mich aber Definitv die bessere Option als ihn auch noch zusätzlich damit stressen zu müssen.
    • Orio schrieb:

      Wahrscheinlich werde ich gleich gesteinigt,aber ich denke Stress kann tatsächlich die unmöglichsten Symptome hervorrufen.
      Wie wäre es denn ,wenn du das Gehege mit safed auffüllst und sie für 2 Wochen Mal komplett in Ruhe lässt?
      Echinacea ,Kokoschips Natur und geriebene Karotte mit einem Tropfen guten oil anbieten.
      Dann einfach mal abwarten.
      Ich musste Felix gestern auf safebed setzen wegen oxyuren .der kleine Kerl fing sofort an sich wieder am Ohr zu kratzen ,hörte dann zum Glück auf ,als ich Äste und Beschäftigung rein hab.
      Ich denke die Nasen sind schon sehr stressanfällig.
      Letztendlich musst du entscheiden wie es weitergeht .
      Viel Erfolg LG orio
      Im Gegenteil ich stimme dir zu. Die Psyche beeinfluss den Körper und das Imunsystem in einer Art und Weise wie man es sich auch heute kaum vorstellen kann. Wir fangen mit unserer Schulmedizin erst ganz langsam an bei dieser Sache an der Oberfläche zu kratzen. Das Gehirn steuert über das zentrale Nervensystem und chemischen Prozessen effektiv alles im Körper, ob direkt oder indirekt. Nur leider sind wir nicht in der Lage diese Prozesse aktiv zu steuern. So kommt es nur hin und wieder vor das ein Mensch der voller Metastasen ist und dem tot damit im Grunde schon viel näher als dem Leben, auf unerklärlicher weise innerhalb von wenigen Tagen krebsfrei ist. Oder die Mutter die einen PKW anhebt und ihren Säuglin befreit der Sekunden vohrer mit dem Kinderwagen von eben diesen PKW überrollt wurde. Ich stelle also fest das wir trotz all unserer Technologie nichts wissen.

      Ich habe schon über Safed nachgedacht, aber ich würde ihnen damit viel beschäftigung nehmen, denn sie zerkleinern das Zewa und die Taschentücher, sowie die Pappe auf ein ähnliches Maß. Im grunde sieht es nach 2-3 Tagen aus als ob das Becken mit Safed gefüllt wäre, auch wenn die Konsistenz natürlich eine andere ist. Zwei Wochen in Ruhe lassen ist definitv schwierig. Meine Renner sind es eigentlich gewohnt das Sandbad als Toilette zu missbrauchen und das kann ich ihnen natürlich aktuell nicht zu verfügung stellen bzw. der Altmaus immer nur kurz während der Behandlung der Jungen Maus. Sie bekommen aktuell Pappe zu Schreddern und dazu noch Weizen komplett. Der restliche Nagetrieb wird an den Häusern abreagiert die ich ihnen gelassen haben und natürlich bekommen sie noch das Laufrad.

      Das ist leider ein Trugschluss. Wenn ich entscheiden könnte wie es weiter geht würde sie in 10 Minuten nochmal unterm Messer liegen und anschließend direkt mit einem Multispektrum Antibiotika behandelt werden. Also letztendlich das was am ende mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso passiert. Tatsächlich muss ich aber aktuell auf eine Wunderheilung hoffen und somit weitere Zeit verstreichen lassen, denn ich werde keinen Arzt finden der so etwas auf mein Verlangen hin sofort macht, da das Risiko zu groß ist.

      Mäh schrieb:

      Günni1986 schrieb:

      Im Grunde ist das Krankheitsbild bei mir nahezu identisch und ich gehe auch nicht von einer ansteckende Variante aus, da ihre Partnerin regelmäßig Putzt etc. und keinerlei Symtome hat. Das mit den Langzeit AB per Spritze war nach der OP ebenfalls eine Variante, aber mir wurde direkt gesagt das dies Katastrophale folgen für den Darm hat, was bei einem Tier mit so einem hohen Stoffwechsel wie einer Rennmaus leider regelmäßig nicht gut ausgeht. Deshalb wurde das auch nicht gemacht, oder besser gesagt noch nicht gemacht. Ja das geht leider alles ordentlich ins Geld, aber ich denke es ist immer einen Versuch wert.
      Wir hatten das Langzeit AB schonmal gegeben... absolut ohne Folgen... das war jetzt wahrscheinlich die Kombi aus seinen ganzen Baustellen... wirklich rauskriegen wird man es leider net mehr. Es war für mich aber Definitv die bessere Option als ihn auch noch zusätzlich damit stressen zu müssen.
      Ich denke wenn selbst solche AB keine Wirkung zeigen, sollte man immer eine Entscheidung im interesse des Tieres treffen. Ich habe den fehler einmal gemacht eine Maus über Monate mit Medikamenten am Leben zu erhalten (Bachwassersucht/Herzinsuffizienz) und den moment leider verpasst in dem die Medikamente ihre Wirkung verloren haben und ich werde alles tun das mir das nie wieder passiert.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
      :brokenheart: Twinity† 01.01.2013 - 12.07.2015
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    • Kleines Update:

      Ihr Zustand hat sich bis in den Mittwoch hinein leider deutlich verschlechtert und da ich vor der Arbeit keinerlei möglichkeit mehr hatte in die Klinik zu fahren, musste ich mit einem kleineren TA in meinem Ort vorlieb nehmen, um zumindest eine Grundversorgung zu gewährleisten. Der TA ist zwar aufgrund der ländlichen Umgebung eher auf Nutztiere spezialisiert aber naja, mehr als Floxal für Hunde/Katzen und Schmerzmittel und AB für Kälber hatte ich in der Klinik auch nicht, also dachte ich mir besser als nichts zu tun.

      Der Arzt hat sich das Auge angeschaut und ich habe währenddessen gesagt was bereits alles gemacht wurde. Er hat das Auge kurz Ausgespült und mir danach direkt gesagt das er von Außen auch nicht viel mehr machen kann und das ich aufgrund der Tatsache das sie auf gut deutsch sowieso nichts mehr zu verlieren hat die Medikation umstellen/erweitern soll und zwar auf Humanmedizin. Er hat mir dann Euphrasia comp. Augensalbe aufgeschrieben die zwar für Menschen ist, aber da hat er schon sehr gute Erfahrungen bei Pferden, Schweinen und einer Ratte gemacht die er vor einigen Monaten behandelt hat.

      Ich habe dann zugestimmt nachdem er mir sagte das die Salbe nur aus Naturprodukten wie Augentrost, Ringelblume und Sonnenhut besteht und eine mögliche Orale aufnahme in kleinen Mengen unproblematisch ist. (Ich habe meinen kommentar bezüglich Sonnenhut/ Echinacea in diesem Thread nicht vergessen, aber die Maus hatte nichts mehr zu verlieren, nachdem die Entzündung bereits durch das Augenlid gekommen ist und am ende gestehe ich lieber einen Irrtum ein, als sie sterben zu lassen).

      Nachdem ich mich versichert habe das ihre Partnerin keinerlei kulinarische interessen an der Salbe hat, die sie dann beispielsweise ihre Partnerin von der Behandelten Stelle ableckt, began ich am Mittwoch vormittag noch mit der Behandlung, in Kombination mit Floxal natürlich.

      Sie bekommt das ganze jetzt den dritten Tag und die Entzündung und die Schwellungen sind praktisch weg und es sieht genaugenommen besser aus als nach der OP und ich habe das erste mal seit langem das Gefühl das diese Sache bald endlich ein ende finden wird.

      Mir ist zwar klar das die Entscheidung auf ein Human-Präparat zu wechseln, hier sicher nicht auf viel gegenliebe stossen wird, aber in anbetracht der Tatsache das bereits nahezu alles andere versucht wurde und die Entzündung am ende in einem sehr hohen Tempo fortgeschritten ist, war es für mich als verantwortlichen für das Tier jedes Risiko wert.


      Naja ich hoffe das sie die Sache bald endgültig überstanden hat.

      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
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    • Hallo Günni,

      ich finde deine Entscheidung mit der Humanmedizin sehr gut :thumbsup: und verstehe ehrlich auch nicht, wenn dich jemand deswegen kritisieren würde :thumbdown: , zumal es sich um ein Naturprodukt handelt.

      Du hast schon so viel ausprobiert, da muss man auch mal etwas “ungewöhnlichere“ Wege gehen :D . Ich hoffe, dass es weiter aufwärts geht und dein Mäusel endlich vollkommen genesen wird :love: .

      Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist. :rolleyes:

      LG von :gerbil Elliot :babyboy: + Luna :babygirl::heart: / Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: / und mir :2love:

    • mich wundert eher, dass euphrasia nicht schon eher versucht wurde.
      Ich kenne es als gängiges mittel bei augenproblemen, was man gerne zu beginn versucht bevor die chemiekeule kommt.

      Wir haben davon immer die tropfen im haus. Für uns und die tiere (hund wie maus). Grade der hund hat ab und an probleme und bekommt dann gerne eine bindehautentzündung. Wenn wir es frühzeitig merken gibt's gleich die tropfen. Hat uns schon den ein oder anderen ta besuch erspart

      Nala & Jacky :gerbil Coco & Finnja :gerbil Gabriel & William :gerbil Geist & Jaime :gerbil
    • @ Günni1986: Niemand macht Dir Vorwürfe, Du hast alles mögliche versucht und die Maus nicht aufgegeben und wie vorab schon erwähnt werden Euphrasia Augentropfen hier öfter benutzt und auch empfohlen.

      Und ja, man(n) darf auch seine Meinung ändern, wenn sich die Erfahrungen ändern.

      Und es gibt auch gute Tierärzte, die nicht auf Nager spezialisiert sind, sondern allgemein ein wirklich gutes Wissen haben...das kann eben auch der Dorftierarzt sein.(manchmal haben diese sogar noch altes Wissen über alternative Behandlungen)

      Ich drück die Daumen, daß die Maus sich weiter tapfer gibt und die Sache endlich zur Ruhe kommt.