Bindehautentzündung und Medikamente

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    • Hallo Günni
      Da freu ich mich aber sehr für Mausi und dich :thumbsup:
      Manchmal muß man (n) nach dem Bauchgefühl gehen,gut gemacht.
      Du hast schon soviel versucht und das Tier nie aufgegeben,das spricht absolut für dich und ich bin froh ,das du uns hier teil haben lässt.
      Ich wünsche euch von Herzen,das nun Ruhe einkehrt.
      Halt uns gerne auf dem laufenden.
      Lg Orio :)

    • in jedem Beitrag wo es über Augenentzündungen geht. also mind zweimal die Woche... schreibe ich , die ersten drei Tage Euprhasia nehmen..das ist sowohl für Tiere als auch für Menschen, so wie die ganzen Augentropfen eh aus der Humanmedizin kommen.
      Euphrasia wird immer zuerst genommen, vor AB und vor Cortison. es ist ein sehr gutes Mittel, und es reicht oft aus. Nur wenn es eben nicht besser wird, dann nimmt man stärkere Mittel, Warum dies hier nicht gemacht worden ist, sondern im wahrsten Sinne das Pferd von hinten aufgezäumt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.
      Und so zeigt es sich mal wieder, dass Pflanzliche Mittel durchaus ihren Sinn haben. und ich hoffe, in Dir geht da auch ein Umdenken vor sich, nicht mal gegen naturheilmittel zu sein, das Abwehrsystehem zu stärken und auch darauf zu vertrauen. Chem Mittel braucht man, wenn man zuerst mit den sanften Mitteln nicht weiterkommt, dann haben sie genauso ihre Berechtigung.
      Allerdings. wird jetzt nach Abheilung wieder nichts fürs Abwehrsystehem gemacht, kann man drauf warten, dass das Nächste Leiden schon darauf wartet auszubrechen. denn eine Schwäche haben die Tiere, woher dass auch immer kommen mag. wird man nicht rausbekommen,
      Aber mehr als dies immer wieder schreiben kann man nicht.

    • ub-40 schrieb:

      Hallo Günni,

      ich finde deine Entscheidung mit der Humanmedizin sehr gut :thumbsup: und verstehe ehrlich auch nicht, wenn dich jemand deswegen kritisieren würde :thumbdown: , zumal es sich um ein Naturprodukt handelt.

      Du hast schon so viel ausprobiert, da muss man auch mal etwas “ungewöhnlichere“ Wege gehen :D . Ich hoffe, dass es weiter aufwärts geht und dein Mäusel endlich vollkommen genesen wird :love: .

      Hallo,

      @ub-40 Im normalfall ist das richtig. Ich habe aber schon genug lebenserfahrung sammeln können um zu wissen das man immer für etwas kritisiert wird. Sei es nun weil ein Produkt angewendet wird, nicht angewendet wird, zu spät angewedet wird etc. Alleine die Tatsache das genau die Augensalbe einen geringen Bestandteil von Echinacea enthält, was ich vor ein paar Wochen noch ablehnt habe wird dafür sorgen. Einfach etwas Geduld ;)

      Ja, es ist so ziemlich alles probiert worden und ich denke nichtmal unbedingt immer das falsche und deswegen sollte man unter keinen Umständen vergessen das diese Salbe alleine nichts geändert hätte. Ich sehe nach wie vor die OP und das entfernen der Fremdkörper als ausschlaggebend. Die Salbe hätte ich zugegebenermaßen früher "nach" der OP geben sollen. Danke das hoffe ich auch.

      sweetangels schrieb:

      mich wundert eher, dass euphrasia nicht schon eher versucht wurde.
      Ich kenne es als gängiges mittel bei augenproblemen, was man gerne zu beginn versucht bevor die chemiekeule kommt.

      Wir haben davon immer die tropfen im haus. Für uns und die tiere (hund wie maus). Grade der hund hat ab und an probleme und bekommt dann gerne eine bindehautentzündung. Wenn wir es frühzeitig merken gibt's gleich die tropfen. Hat uns schon den ein oder anderen ta besuch erspart
      Das Problem an der Sache ist das sehr schnell klar war das eine Verkaspselung von Fremdkörpern vorliegen muss. Ich weiß natürlich das im Threadtitel Bindehautentzündung steht, aber die hatte sie wie ich seit einiger Zeit weiß, zu keinem Zeitpunkt. Alles was vor der OP mit AB als Augentropfen und Oral versucht wurde, diente nur dazu eine OP zu vermeiden, was letztendlich ja nicht geglückt ist. Ich denke mittlerweile durchaus das die Salbe hätte früher angewendet werden sollen, aber vor der OP hätte es nichts ändern können. Ich hätte allerdings nach der OP vor zwei Wochen damit beginnen müssen und diese Erfahrung werde ich den Ärzten natürlich auch noch mitteilen.

      Der Maus hätte es leider keinen einzigen Besuch erspart, da die Fremdkörper bereits im Gewebe verwachsen waren, aber ohne diese Tatsache stimme ich dir zu. Bei einer reinen Entzündung wirkt es offenbar besser als Antibiotika.

      univers schrieb:

      @ Günni1986: Niemand macht Dir Vorwürfe, Du hast alles mögliche versucht und die Maus nicht aufgegeben und wie vorab schon erwähnt werden Euphrasia Augentropfen hier öfter benutzt und auch empfohlen.

      Und ja, man(n) darf auch seine Meinung ändern, wenn sich die Erfahrungen ändern.

      Und es gibt auch gute Tierärzte, die nicht auf Nager spezialisiert sind, sondern allgemein ein wirklich gutes Wissen haben...das kann eben auch der Dorftierarzt sein.(manchmal haben diese sogar noch altes Wissen über alternative Behandlungen)

      Ich drück die Daumen, daß die Maus sich weiter tapfer gibt und die Sache endlich zur Ruhe kommt.
      Ja, deswegen hätte ich sie auch relativ schnell nach der OP als bereits absehbar war, das eine Heilung schwierig wird probieren sollen. Das hätte der Maus zumindest ein paar Tage mir einer unschönen Entzündung erspart.

      Im Fall einer reinen Entzündung habe ich die Meinung auch geändert. Da erzielt Euphrasia sehr gute Ergebnisse.

      Ich habe leider direkt zu Beginn schlechte Erfahrungen mit einzelnen Tierärzten gemacht und deswegen suche ich immer eine Umgebung auf in der möglichst viele Ärzte konzentriert sind, um zumindest einen halbwegs guten zu erwischen und deswegen gehts eigentlich immer in die Klinik. Der Dorfarzt war somit ein Glücksfall, da ich keine Zeit mehr hatte in die Klinik zu fahren und ich denke das war auch gut so, in dem Fall, auch wenn er direkt sagte das er sich mit Rennmäusen nicht auskennt.

      Vielen dank.

      Orio schrieb:

      Hallo Günni
      Da freu ich mich aber sehr für Mausi und dich :thumbsup:
      Manchmal muß man (n) nach dem Bauchgefühl gehen,gut gemacht.
      Du hast schon soviel versucht und das Tier nie aufgegeben,das spricht absolut für dich und ich bin froh ,das du uns hier teil haben lässt.
      Ich wünsche euch von Herzen,das nun Ruhe einkehrt.
      Halt uns gerne auf dem laufenden.
      Lg Orio :)
      Hallo @Orio

      das war ehrlich gesagt eine Verzweifelungstat und ich habe mir davon auch nicht sehr viel erhofft. Im nachhinein war es gut für die Maus, denn wenn ich etwas mehr Zeit gehabt hätte, wäre es in die Klinik gegangen und ich gehe davon aus das die Sache dort mit meiner zustimmung ein Ende gefunden hätte. Die Maus lebt also im Endeffekt noch, weil ich keine Zeit hatte und da will ich auch nichts schönreden. Ich werde die Behandelnde Ärztin aber morgen darüber informieren, das sie zumindest im Hinterkopf behält das es diese Möglichkeit mit Euphrasia auch noch gibt.

      Vielen dank.

      daggi47 schrieb:

      in jedem Beitrag wo es über Augenentzündungen geht. also mind zweimal die Woche... schreibe ich , die ersten drei Tage Euprhasia nehmen..das ist sowohl für Tiere als auch für Menschen, so wie die ganzen Augentropfen eh aus der Humanmedizin kommen.
      Euphrasia wird immer zuerst genommen, vor AB und vor Cortison. es ist ein sehr gutes Mittel, und es reicht oft aus. Nur wenn es eben nicht besser wird, dann nimmt man stärkere Mittel, Warum dies hier nicht gemacht worden ist, sondern im wahrsten Sinne das Pferd von hinten aufgezäumt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.
      Und so zeigt es sich mal wieder, dass Pflanzliche Mittel durchaus ihren Sinn haben. und ich hoffe, in Dir geht da auch ein Umdenken vor sich, nicht mal gegen naturheilmittel zu sein, das Abwehrsystehem zu stärken und auch darauf zu vertrauen. Chem Mittel braucht man, wenn man zuerst mit den sanften Mitteln nicht weiterkommt, dann haben sie genauso ihre Berechtigung.
      Allerdings. wird jetzt nach Abheilung wieder nichts fürs Abwehrsystehem gemacht, kann man drauf warten, dass das Nächste Leiden schon darauf wartet auszubrechen. denn eine Schwäche haben die Tiere, woher dass auch immer kommen mag. wird man nicht rausbekommen,
      Aber mehr als dies immer wieder schreiben kann man nicht.

      Ich stimme dir zu das Euphrasia sehr gute Ergebnisse erzielt und ich hätte es ganz klar früher anwenden sollen/müssen. Das Pferd wurde auch mit dem Wissen was ich jetzt habe nur bedingt von hinten Aufgezäumt. Es war bereits nach dem zweiten TA Besuch klar, das die Maus eine verkapselte Entzündung hat, die kaum eine andere Möglichkeit als Fremdkörper im Gewebe zulässt, was sie ja dann auch bei der OP bestätigt hat. In wie weit Euphrasia vor der OP etwas gebracht hätte weiß ich also nicht. Linderung vielleicht, Heilung eher nicht. Kurz nach der OP dagegen hätte es ihr sicher einige unschöne Tage ersparen können. Die Frage dagegen warum gegen meinen Wunsch so spät operiert wurde, kann ich bestenfalls mit dem Narkoserisiko erklären.

      Sie bekommt auch jetzt weiterhin chemische Mittel und zusätzlich Euphrasia. Ich könnte das Floxal zwar sofort absetzen, aber ich will bei der Sache nicht noch mehr mit dem Feuer spielen.

      Warum wird dafür wieder nichts gemacht? Wir hatten das Thema doch hier in dem Thread schon einmal und dort habe ich einiges aufgezählt was sie bereits bekommen und zugegeben offenbar nicht ausreicht. Natürlich kann ich die Tatsache nicht ignorieren das hier möglicherweise/ mit hoher wahrscheinlichkeit ein Problem vorliegt, denn es hätte "nach der OP" auf normalen ausheilen müssen und das ist nicht passiert. Ihre Gene kann ich weder reparieren, noch austauschen und das ich jetzt mehr machen muss, weil sie offenbar ein Problem mit dem Imunsystem und möglicherweise noch ganz andere hat die sich erst in Zukunft zeigen, ist auch klar.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
      :brokenheart: Twinity† 01.01.2013 - 12.07.2015
      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016

    • univers schrieb:

      Mir ist auch klar, daß es eher ein Glücksfall mit dem Tierarzt war...aber immerhin hast Du den Umweg erwischt und gebraucht. ;)

      Die Frage ist nur wie lange man das Floxal noch gibt, weil es halt kein Dauermedikament im eigentlichen Sinne ist und jede AB Gabe auch Nebenwirkungen hat.(des weiteren wird Floxal auch bei Menschen angewendet)
      Ja, es war besser so, denn alles andere hätte vermutlich kein gutes ende genommen. Ich habe vorhin noch kurz telefonisch eine Ärztin aus der Klinik sprechen können, die ebenfalls an der Behandlung beteiligt ist. Euphrasia ist dort kein Fremdwort, aber es gab in jüngerer Vergangenheit einige Fälle bei denen Infektionen die zunächst mit Euphrasia behandelt wurden und unter Kontrolle schienen, nach einiger Zeit wieder und noch schlimmer ausgebrochen sind und sich anschließend mit keinem Antibiotikum mehr behandeln ließen. Ich habe dann erstmal nur angemerkt, das ich nicht das Gefühl hatte, das die Antibiotika irgend einen dauerhaften Effekt hatten und das natürlich unter Berücksichtigung der Tatsache das sie eingeschläfert worden wäre, wenn dieser Zufall nicht passiert wäre und zwar noch am selben Tag. Falls es letztendlich so kommen sollte hat sie zumindest noch einige Beschwerdefreie Tage gehabt und das ist die Sache und das Risiko allemal wert bei diesem Hintergrund.

      Das Floxal ist zu 3/4 leer und wird spätestens bis zum ende der Woche aufgebraucht sein und solange werde ich es auch weiter anwenden. Ich will mir am ende keine Vorwürfe machen, falls die Sache schief geht und mich dann fragen müssen, ob diese paar Tropfen am ende den Unterschied gemacht hätten.
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    • Kleines Update:

      Mit meiner Schätzung bezüglich der Restmenge des Floxals war ich leider zu optimistisch. Die Flasche war bereits Mittwoch Mittag so leer, dass eine Mäusegerechte Dosierung aufgrund des Drucks den ich auf das Behältnis ausüben musste um etwas herauszubekommen nicht mehr gegeben war. Ich hätte den Rest zwar mit einer Spritze entnehmen und anschließend ohne Nadel dosieren können, aber das habe ich mir dann gespart, da mir auch eine Spritze ohne Nadel in der Nähe des Auges bei ruckartigen Bewegungen zu riskant ist. Die Tatsache das ich den Sinn dahinter sowieso kaum noch gesehen habe, hat dann dazu geführt, das es bereits am Mittwoch abgesetzt wurde. Abgesetzt wurde damit auch die Euphrasia Salbe, da ihr äußeres Augenlid vollständig regeneriert ist. Bei Bedarf wird letzteres natürlich wieder eingesetzt.

      Die Behandlung des inneren Augenlids wurde dann sofort mit Euphrasia Augentropfen fortgeführt, welche sie aber nur 2x am Tag bekommt und gefühlt auch wesentlich besser verträgt als das Floxal und zusätzlich noch die Augen befeuchtet. Ein weiterer Vorteil ist natürlich das die Behandlung mit den Euphrasia Augentropfen zeitlich unbegrenzt möglich ist. Ich habe erstmal genug für 30 Tage besorgt und falls die Sache bis dahin nicht erledigt ist und auch Ernährungsanpassungen etc. zu keiner vollständigen Heilung führen, werde ich mich mit den Gedanken anfreunden müssen es dauerhaft einzusetzen um ihr ein möglichst beschwerefreies Leben zu ermlöglichen, aber dafür investiere ich die Zeit und das Geld gerne.

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    • univers schrieb:

      Das freut mich zu lesen und ich hoffe, sie kommt ohne das Floxal gut zurecht und braucht nur noch die Euphrasia Augentropfen, ev. auch irgendwann gar nicht mehr.

      Ich habe wirklich Respekt vor Deinen ganzen Einsatz bez. der Maus!(da hätte so manch einer schon aufgegeben...ich weiß Du warst selbst auch schon an dem Punkt, hast aber weiter gemacht)
      Ich denke der Wegfall des Floxals wird kein Problem darstellen, denn wenn man die ganze Sache ehrlich und objektiv betrachtet wurde es sowieso nur noch verschrieben und verabreicht um überhaupt etwas zu tun. Es war zu keiner Zeit in der Lage das Problem zu lösen und zuletzt hat es nichteinmal mehr genügt um die Beschwerden auf einen Level zu halten, bei dem man sagen könnte "Die Maus kann damit leben". Ich hoffe letzteres sehr.

      Ich habe einen Menschen der mir sehr viel bedeutet hat das Versprechen gegeben auf die Tiere aufzupassen. Die ursprüngliche Gruppe ist zwar bereits seit langem bei ihrem Frauchen, aber ich sehe mich den Partnern dieser Tiere und ihren Nachfolgern genauso verpflichtet. Ich habe also überhaupt keine andere Wahl und werde auch niemals eine haben und dadurch ist die emotionale Bindung zu den Tieren sicher auch weitaus höher als es normal ist. Ich bin froh weiter gemacht zu haben, auch wenn es letztendlich nur ein Zufall war der ihr Leben gerettet hat.
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    • univers schrieb:

      Das merkt man auch mit der Bindung zu den Tieren! :love:

      Ich drück jetzt mal ne Runde weiter und noch fester die Daumen, da ich den Hinweis verstanden habe...
      Ja, versteht nur leider nicht jeder. Insbesondere da es ja "nur" Mäuse sind. Bedauerlicherweise hat mir das schon bei genug Menschen gezeigt, das Mitgefühl, oder Hilfsbereitschaft bei der eigenen Kompfortgrenze bzw. dem Egoismus endet und dann kommen noch Argumente wie "so ist die Natur leider". Den letzten Kandidaten habe ich dann damit verkrault, dass ich sagte "Die Natur hat auch für dich etwas anderes vorgesehen, als du mit einer Blinddarmentzündung in der Klinik lagst". Ich habe zwar nicht ausgesprochen, das er tot wäre, wenn es nach Mutter Natur gehen würde, aber verstanden hat er es und sich seit dem auch nicht mehr gemeldet, was auch so bezweckt war.

      Vielen dank. Ihr Zustand stabilisiert sich aktuell wieder nach einem kleinen Experiment was ich leider durchführen musste, um das weitere vorgehen zu planen. Ich hatte den beiden für Rund 36 Stunden wieder Einstreu zur verfügung gestellt und das Ergebnis war leider vernichtend. Es ging innerhalb dieses kurzen Zeitraums von praktisch symtomfrei bis zu "beiden Augen" verklebt und verschlossen. Die Situation ist jetzt wieder im Griff, aber es deutet leider alles darauf hin das ich sie auf unbestimmte Zeit auf Safebed halten muss.

      Hat jemand Erfahrung mit der Dauerhaften Haltung auf Safebed?

      Mir zeigt das natürlich auch, das diese Fremndkörper im Auge möglicherweise nur eine nebensächliche Ursache waren und das Problem offenbar viel mehr der Staub im Einstreu ist, welcher ja leider auch bei Hanfstreu zu genüge Vorhanden ist, wenn das Zeug mal ein paar Tage liegt.
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    • Ich halte meine zwei Jungs schon seit fast 2 Jahren auf Safebed, weil mir persönlich alle andere Streuarten zu staubig sind.

      Ich hatte mal extrem Asthma, was aber soweit wieder ok ist, daß ich fast ohne Asthmasypray auskomme, aber wenn es zu staubig wird, bekomme ich halt schon wieder vermehrt Probleme.Und hatten meine Mäuse im normalen Einstreu selbst auch hin und wieder geniest, weils zu staubig war.Daher bin ich ziemlich zeitnah auf safebed umgestiegen nachdem ich alles andere probiert habe und das noch am staubarmsten fand.

      Es kann wirklich sein, daß die eine Maus einfach empfindlicher reagiert, entweder schon immer oder erst durch die lange Erkrankung.So oder so würde ich sie dann auf safebede setzen, ist ja jetzt kein Weltuntergang und können die Mäuse damit gut leben, wenn man noch normales Heu zugibt können die auch super Gänge bauen.(sei denn sie verträgt das nicht)

      An Lebensquailtät wird es ihr/ihnen durch safebed also nicht fehlen, eher an den anderen Einstreusorten, wenn sie die nicht verträgt.

    • univers schrieb:

      Ich halte meine zwei Jungs schon seit fast 2 Jahren auf Safebed, weil mir persönlich alle andere Streuarten zu staubig sind.
      Wie ist denn deine Erfahrung bezüglich des Geruchs? Ich hatte meine Mäuse nach OPs oder Bissverletzungen immer auf Papierstreu und war froh, wenn ich es nach einer Woche Wundheilung tauschen konnte. Ich fand, es roch sehr schnell unappetitlich. Oder lag das nur daran, dass ich nur eine Packung ins Krankenqua gegeben und nicht wie im regulären Betrieb auf 30cm aufgefüllt habe? Da interessiert mich deine Erfahrung sehr, wenn du es schon recht lange als alleinige Streu verwendest.
    • Meine Mäuse machen viel auf den oberen Etagen und ins Laufrad, was ich täglich wegwische, so daß ich gar nicht sagen kann ob das Einstreu nun schlechter riecht und schneller stinkt.

      Ein wirklichen Vergleich habe ich auch nicht, weil ich die anderen Einstreusorten nicht lange drin hatte und nicht sagen kann, daß es bei denen nach Wochen nicht so gerochen hat.Ich habe aber wohl man gelesen, daß es einfach mehr Flüssigkeit saugt und dadurch eher riechen kann.Zumindest nimmt es mehr Fett von der Maushaut auf und wird irgendwann halt schon irgendwie unschön.

      Aber das nehme ich in Kauf, da ich mit zuviel Staub einfach nicht klar komme, obwohl der Preis auch nicht gering ist.

    • LinisRennerle schrieb:

      Genial mit deinem Spruch, feier ich! :thumbsup:
      Hast du schonmal German Horse Span probiert? Finde das nochmal eine ganze Ecke staubarmer als Hanfstreu ^^
      Ja, ich krieg halt einfach die Krise bei solchen Aussagen bezüglich Mutter Natur.

      Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich werde es für einen späteren Versuch mal vormerken, auch wenn das erst in ein paar Monaten sein wird.

      univers schrieb:

      Ich halte meine zwei Jungs schon seit fast 2 Jahren auf Safebed, weil mir persönlich alle andere Streuarten zu staubig sind.

      Ich hatte mal extrem Asthma, was aber soweit wieder ok ist, daß ich fast ohne Asthmasypray auskomme, aber wenn es zu staubig wird, bekomme ich halt schon wieder vermehrt Probleme.Und hatten meine Mäuse im normalen Einstreu selbst auch hin und wieder geniest, weils zu staubig war.Daher bin ich ziemlich zeitnah auf safebed umgestiegen nachdem ich alles andere probiert habe und das noch am staubarmsten fand.

      Es kann wirklich sein, daß die eine Maus einfach empfindlicher reagiert, entweder schon immer oder erst durch die lange Erkrankung.So oder so würde ich sie dann auf safebede setzen, ist ja jetzt kein Weltuntergang und können die Mäuse damit gut leben, wenn man noch normales Heu zugibt können die auch super Gänge bauen.(sei denn sie verträgt das nicht)

      An Lebensquailtät wird es ihr/ihnen durch safebed also nicht fehlen, eher an den anderen Einstreusorten, wenn sie die nicht verträgt.
      Das ist schonmal gut zu wissen das es auch über längere Zeit unproblematisch ist.

      Bei Asthma stelle ich mir das grausam vor mit normalen Streu. Selbst mit Hanfstreu muss das der Horror sein nach einigen Tagen. Bin auf jedenfall froh das es sowohl für dich als auch für die Tiere mit dem Safebed einen guten kompromiss gegeben hat. Geniest hat eigentlich immer nur meine Älteste, die aber zum Glück keine solche Probleme hat. Dabe hat es auch keinen Unterschied gemacht ob Einstreu, oder Hanfstreu.

      Die Empfindlichkeit in der Form began eigentlich erst mit der Verletzung am Auge durch das Hanfstreu. Komischerweise war innerhalb kürzester Zeit auch das unverletzte Auge betroffen. Eine Empfindlichkeit besteht also seit dem Vorfall definitiv und ich denke das es irreversibel ist, was sowohl bedeutet das ich sie nicht mehr auf Einstreu halten kann, als auch das sie ein Leben lang Tropfen braucht, um die Entzündungsreaktion unter Kontrolle zu halten.

      Vielen dank für die Erfahrungswerte.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
      :brokenheart: Twinity† 01.01.2013 - 12.07.2015
      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016

    • Kleines Update:

      Es sind ja nun gut zwei Wochen her das ich den letzten Statusbericht abgegeben habe und die schlimmsten Befürchtungen scheinen wahr zu werden. Ihr Körper hat der Infektion aus eigener Kraft nichts mehr entgegenzusetzen. Innerhalb von 24 Stunden haben ihre Aktivitäten und die Nahrungsaufnahme stark abgenommen und aus beiden Augen kam Eiter heraus. Ihr wurde heute Morgen nach der Untersuchung im Notdienst direkt Natrium gespritzt, sowie eine Infusion mit verschiedenen Medikamenten durchgeführt. Dazu natürlich noch Antibiotika Oral, sowie Gentamicin für die Augen. Ihr Zustand hat sich aktuell stabilisiert, aber bei der Untersuchung wurde leider festgestellt das es eine Verhärtung im Bereich der Leber gibt und das sie an dieser Stelle sehr schmerzempfindlich ist :(

      Mir ist natürlich klar das dies keine guten Aussichten sind. Ich halte euch auf dem laufenden.

      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
      :brokenheart: Twinity† 01.01.2013 - 12.07.2015
      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016

    • Das tut mir leid zu hören, offenbar kommen da einige Sachen zusammen und die Frage ist, ob und was sich gegenseittg ev. beinflußt und oder zuerst da war.

      Zum Thema Leber gab es hier einige Beiträge, vor allem auch wie man leberschonend wirksam therapiert und oder füttert.(einfach mal die Suche aktivieren)

      Im schlimmsten Fall hat die Maus diverse Baustellen und ist auf Dauer nicht mehr zu retten...dann sollte man sie gehen lassen bevor sie wirklich leidet...manchmal ist es auch wirklich arg blöd gelaufen. :(

    • univers schrieb:

      Das tut mir leid zu hören, offenbar kommen da einige Sachen zusammen und die Frage ist, ob und was sich gegenseittg ev. beinflußt und oder zuerst da war.

      Zum Thema Leber gab es hier einige Beiträge, vor allem auch wie man leberschonend wirksam therapiert und oder füttert.(einfach mal die Suche aktivieren)

      Im schlimmsten Fall hat die Maus diverse Baustellen und ist auf Dauer nicht mehr zu retten...dann sollte man sie gehen lassen bevor sie wirklich leidet...manchmal ist es auch wirklich arg blöd gelaufen. :(

      Ja, das denke ich mittlerweile auch. Zumindest die Schwellung der Leber wurde bei keiner der vorhergehenden Untersuchungen festgestellt, auch unter Vollnarkose nicht, wo man sowas ohne Probleme ertasten kann. Ich weiß allerdings aus leidiger Erfahrung wie schnell beispielsweise eine Entzündung der Leber eine Rennmaus zu Grunde richten kann. Ich werde also nie erfahren was zuerst da war. Aufgrund der Tatsache das sie vom ersten Moment an im Grunde erfolglos Behandelt wurde was die Nachhaltigkeit angeht, ist es natürlich wahrscheinlich das ihre Organe ein Problem haben.

      Vielen dank. Ich werde mir die Themen mal raussuchen und mich da einlesen bzgl. Leberschonende Ernährung.

      Das befürchte ich mittlerweile. Wäre ja erst die zweite Maus in Folge ;(

      Aktuell hat sich ihr Zustand weitgehend normalisiert. Die Augen sehen fast wieder normal aus und die Schwellung an der Leber ist zumindest aktuell nicht mehr zu ertasten. Ihre Aktivität nimmt auch wieder täglich zu. Lediglich ihr Appetit ist noch nicht wieder vollständig zurückgekehrt. Ich bin daher ganz froh das sie ihre Pölsterchen hat und dadurch nicht ganz so schnell abbaut. Fressen tut sie allerdings, auch wenn nicht wie früher in Unmengen.

      Die neuen Antibiotika scheint sie auch ganz gut zu vertragen.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
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      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016

    • univers schrieb:

      Schön zu lesen, daß es ihr doch wieder besser geht. ;)

      Ja, habe eigentlich auch nicht mehr damit gerechnet und vorallem nicht das es jetzt so schnell aufwärts geht. Zumindest scheinen diese ganzen Chemikalien in der Lage zu sein die Infektion nicht nur zu stoppen, sondern sie gänzlich aus dem Körper zu treiben. Das übrige tut aktuell ihre eigene Zellregeneration. An den Augen ist nichts mehr zu sehen wie mir der TA vorhin selbst sagte, als er ihr die nächsten zwei Spritzen mit Antibiotika und einen Abwehrstärker in den Rücken jagte. Die Schwellung an den Nieren ist auch weg. Traurig macht mich nur das ich genau weiß, das jede Spritze und jede orale Antibiotikavergabe die ich ja zusätzlich auch noch durchführen muss, nicht nur die Keime, sondern auch ihren Körper langsam zerstört. Ich wünschte es hätte dazu eine alternative gegeben, aber die Zeit hat leider nicht mehr gereicht :(

      Ihr Appetit scheint nun auch wieder gewohnte ausmaße zu erreichen. Sie geht vom langsamen und vorsichtigen Essen wieder zum hineinstopfen über.
      :brokenheart: Luna† 01.01.2013 - 19.05.2014
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      :brokenheart: Destiny† 03.04.2014 - 06.11.2016