Maus nimmt immer weiter ab

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    • Maus nimmt immer weiter ab

      Hi,
      mein Bert nimmt seit einigen Wochen rapide ab. Vor ein paar Wochen war ich mit ihm schon mal beim Tierarzt. Sein Kot ist normal, also er hat keine Parasiten, beim Abhören konnte die Tierärztin nicht genau sagen, ob sich das Herz normal anhört und die Zähne sahen auch normal aus. Und so wirkte er auch erstmal normal und gesund, also da war er noch sehr munter, lebhaft, hat gut gefressen, etc.

      Einzige Auffälligkeit: Er sitzt viel rum und macht dann einen sehr in sich gekehrten Eindruck. Er gibt dann auch immer so komische Schmatzlaute von sich.

      Die Tierärztin gab mir das Medikament Scilla mit. Das bekommt er auch nach wie vor, ich finde es hilft zumindest gegen dieses in sich gekehrte Rumsitzen. Dennoch nimmt er immer weiter ab und so richtig fressen mag er jetzt auch nicht mehr.

      Habt ihr Ideen was man noch machen könnte? Lange wird er so bestimmt nicht mehr leben.

      LG

    • Bitte schreibe doch mal etwas mehr zu deiner Maus, z.B. Alter, woher kommt die Maus, seit wann ist sie bei dir, Gehegegröße, Partner etc., weil so kann man nicht viel dazu sagen. :whistling:

      Abnehmen ist immer ein Zeichen, dass es der Maus schlecht geht und wenn sie rumsitzt hat sie wahrscheinlich Schmerzen. Was ist denn mit der Lunge wegen der Geräusche? Ist die Duftdrüse normal oder verdickt?? :huh:

      Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist. :rolleyes:

      LG von :gerbil Elliot :babyboy: + Luna :babygirl::heart: / Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: / und mir :2love:

    • @Endo du hast ja so deine festen Vorstellungen vom Leben der Fellnasen und bist keinesfalls unerfahren was den Umgang mit ihnen betrifft.

      @ub-40 hat schon angefragt wie alt die kleine Fellnase Bert ist (und ehrlich gestanden ich mag jetzt nicht in deinen bisherigen Beiträgen nachlesen wie alt er evtl. sein könnte). Meist stecken wirklich Parasiten dahinter und dazu gehört es diese mehr als genauestens in einem Labor untersuchen zu lassen, die z.b. Kulturen über mehrere Tage anlegen um feststellen zu können, dass es sich nicht nur um Würmer, sondern vielleicht um Giardien, Kokzidien etc. handeln könnte. Ist zwar etwas teurer, aber dieser Aufwand lohnt sich zum Wohle der kleinen Fellnasen.


      Endo schrieb:

      Einzige Auffälligkeit: Er sitzt viel rum und macht dann einen sehr in sich gekehrten Eindruck
      Dir sollte mittlerweile auch bekannt sein, dass gerade nicht wirklich gesunde Fellnäschen vermehrt die Auffälligkeit "in sich gekehrten Eindruck" erwecken.

      Hier findest du die Anleitung zur Einsendung der Kotprobe an die Uni Leipzig mit der hier mehr als ausreichende Körnergeberinnen gute Erfahrungen gemacht haben.

      Der kleinen Fellnase Bert wünscht schnupperlie alles Gute
      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Hallo Endo
      Deinem Bert geht es definitiv schlecht,ich kenne das Medikament nicht,daher meine Frage,hilft es auch gegen Schmerzen?
      So wie du sein Verhalten beschreibst,denke ich er hat Schmerzen.
      Von der Optik des Kotes kann man nicht sagen ob das Tier Parasiten ,das geht nur mit einer Laboruntersuchung.
      Du schreibst ,er macht Schmatzgeräuche,eventuell was mit der Lunge oder Herz ,auf jeden Fall so schnell wie möglich zu einemTA der sich gut mit dieser Tierart auskennt.
      Hast du schon Brei angeboten,falls die Zähne eine Rolle spielen,du hast leider kein Alter dazu geschrieben.
      Gute Besserung für deinen Bert.
      Lg Orio :wink:

    • Ich war vorhin noch mal bei einem anderen Tierarzt. Der hat ihn in Narkose gelegt und 2 eitrige Zähne gefunden. Das Problem ist nur leider, dass Bert einfach nicht aus der Narkose wach wird. Ich habe bei dem Tierarzt bislang 2 Mäuse, eine Ratte und einige größere Nager operieren lassen. Die Mäuse waren schon nach wenigen Minuten wieder fit, die Ratte starb leider, ich hatte sie aber auch nicht warm gehalten, weil es Hochsommer war. Ein Aufwachmittel gibt der Tierarzt nie.
      Bert liegt warm, hat Rotlicht, atmet gut und gleichmäßig, aber nach über 2 Stunden müsste er doch so langsam mal wach werden? Kann ich noch irgendwas tun? Kann er ruhig stundenlang unter Rotlicht liegen?


      @ub-40:
      Welche Rolle spielt denn deiner Meinung nach die Gehegegröße bei einer Maus die abnimmt? Kann eine Maus durch ein zu großes Gehege abnehmen, weil sie sich darin zu viel bewegt oder wie soll man das verstehen?

    • Endo schrieb:

      @ub-40:
      Welche Rolle spielt denn deiner Meinung nach die Gehegegröße bei einer Maus die abnimmt? Kann eine Maus durch ein zu großes Gehege abnehmen, weil sie sich darin zu viel bewegt oder wie soll man das verstehen?
      Meine Frage nach der Gehegegröße war nur eine Aufzählung gewesen :whistling: . Ich denke, die Gehegegröße hat mit dem Abnehmen nichts zu tun, es sei denn :huh: die Maus sitzt z. B. mit mehrerern Mäusen zusammen, in einem zu kleinen Gehege und wird von diesen gemoppt und nicht ans Futter gelassen... ist also sehr gestresst. Deshalb sind weitere Infos immer wichtig, um dir Ratschläge zu geben oder mögliche Ursachen ausfindig zu machen.

      Ein Inhalationsnarkose ist aber viel schonender als eine Injektion, da die Injektion schwer zu dosieren ist bei so kleinen Mäusen. Eine zu starke injektion kann nun auch die Ursache sein, warum dein Mäusel nicht aufwacht. Ich drücke die Daumen, dass dein Mäusel aber bald wach wird. Wurden die eitrigen Zähne eigentlich gezogen??

      Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist. :rolleyes:

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    • Endo schrieb:

      Ne, mit Inhalationsnarkosen bei Mäusen habe ich bislang eher schlechte Erfahrungen gemacht. Außerdem bieten das hier nur 2 Tierärztinnen an, welche sehr teuer sind. Für Bert habe ich jetzt 8 Euro bezahlt. Bei den anderen Praxen kostet so eine Zahn-OP locker 50-70 Euro.
      Also, meiner Meinung nach sollten die Kosten da eher nebensächlich sein, wenn dem Tierr geholfen werden muss. :huh: Eine Behandlung nur davon abhängig zu machen, finde ich unangebracht. Wenn man Tiere hat, muss man immer damit rechnen, dass Tierarztbesuche anstehen und das auch mal etwas teurer werden kann.
      Was Narkosen angeht, hab ich, außer einmal örtlicher Betäubung bei einer Maus, bisher keine Erfahrungen machen müssen, aber soweit ich weiß, wird die Inhalationsnarkose als wesentlich schonender und sicherer angesehen als Injektionsnarkose...

      Unvergessen: Smartie, Lexi, Pepsi, Lucy, Dori, Lilli, Emily, Odi und Waleshi. :heart::love:

    • na, aber nur Inhaltationsnarkose machen, bei so kleinen Tieren sowieso. Das ist eine sichere Angelgenheit, und wenn Du da schlechte Erfahrungen gemacht hast, sorry, hat der TA was schwer verbockt..oder aber das Tier wäre auch an einer normalen Narkose verstorben, wenn es etwas mit dem Herz etc gehabt hat. Sowas lässt sich nicht feststellen in vielen Fällen.
      Aber sowas wie aus der Narkose nicht aufwachen gibts da nicht.und wie Pepsi schon schrieb..klar sind die Narkosen teuer, aber das macht nichts. Das Tier hat lange genug gelitten mit vereiterten Zähnen. und ich nehme doch an, die Maus ist beim TA und nicht zuhause. denn jeder TA gibt ein Tier erst mit nach Hause, wenn es vollständig wach ist. Alles andere wäre ein Fall für Die Tierarztkammer. weil total unverantwortlich , auch wenn es "nur" eine Rennmaus ist.

      und die Zähne sind ja wohl auf alle Fälle gezogen worden, denn eine Behandlung, wie beim Menschen gibts nichts, raus damit. dann ist bald Ruhe. Zusätzlich natürlich noch AB für ein paar Tage

    • @Pepsie&Smartie:
      Und wieso sollte ich zu einem Tierarzt gehen der 60 Euro verlangt, wenn es ein anderer Tierarzt für 8 Euro genauso gut macht? Das gaukelt dir nur die Werbung vor, dass teuer auch immer besser ist.
      Meine Erfahrungen mit Inhalationsnarkosen sind jedenfalls nicht gut. Hier machen das nur 2 Praxen. Bei der einen Praxis kann es gut sein, dass es an der allgemein schlechten Tierärztin liegt, die andere Praxis verwendet auch nur ungern Inhalationsnarkose. Da zahlt man dann deutlich mehr. Aber ich gebe eben keine 70 Euro für eine Behandlung aus, wenn es ein anderer Tierarzt für 8 Euro macht und genauso gut ist.

      @Chawni:
      Er ist leider gestern Abend gestorben.

    • ja und dass hat sich dann gelohnt. ;( .ich meine so wenig zu bezahlen..ich kann es nicht verstehen, denn es ist klar, wenn ein Tier lange in der Narkose bleibt. überlebt es nicht, und vor allem nicht, wenn es bei Dir zuhause ist. Dieser TA hat unverantwortlich gehandelt, indem er Dir ein Tier mitgegeben hat, dass noch nicht wach war. Sowas gibts nicht, Aber Du bist der Tierhalter und hättest da auch was sagen müssen...wobei ich dass noch eher verzeihe, denn Du kennst Dich medizinisch nicht aus, und dachtest vielleicht, es ist normal...und der Wacht dann schon zuhause bei mir auf. Nein, dann sterben die Gehirnzellen ab, die Organe versagen nacheinander und leider ist das Ende vom Lied der Tot. Lerne aus der Geschichte, dass ist mein dringenster Apell. Suche Dir eben eine gute Klinik denn irgendwann muss ein Renner mal wieder zum TA oder zu einer OP

      und ja, man gibt für eine OP sechzig bis achzig euro aus, dass ist der Durchschnittspreis. aber die inhaltationsnarkose kostet max zwanzig euro, und dass muss man dann mal überhaben.

    • Endo schrieb:

      @Pepsie&Smartie:
      Und wieso sollte ich zu einem Tierarzt gehen der 60 Euro verlangt, wenn es ein anderer Tierarzt für 8 Euro genauso gut macht? Das gaukelt dir nur die Werbung vor, dass teuer auch immer besser ist
      Das bezog sich darauf, dass du geschrieben hast, dass du nicht zu den beiden Tierärzten gehen möchtest, die Inhalationsnarkose anbieten, (nur) weil es bei denen wohl teurer ist als bei anderen Tierärzten... :ermm:
      Traurig, dass das Mäuschen nun gestorben ist... ;(

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