Lange Fahrt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo!:)

      Ich hätte eventuell jemanden gefunden für meine Rennmaus.
      Leider wohnt die in Düsseldorf..
      Und das sind 3,5 Stunden.

      Kann man das zumuten?
      Was muss man beachten?
      Kann man sie mit blablacar dorthin fahren lassen oder Spedition?

      Weiß nich was ich tun kann :whistling:

      :gerbil LG

      Rennmausfamilie :love:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SaphiFabi ()

    • Das ist nicht zu lange. Hatte da schon ne längere fahrt (sogar mit zug und Bus)
      Wichtig ist eine ausreichend grosse transportbox und ich würde ein stück Gurke reinlegen, da diese sehr feucht ist und sie so dann genügend feuchtigkeit während der fahrt aufnehmen können.

      Mit speditionen muss man zur dieser jahreszeit glaub ich aufpassen. Teilweise übernachten die Mäuse im Auto und da kann es dann recht kalt werden.
      Hab damit aber auch keine Erfahrung.

    • Spedi geht halt erst ab Mai, sonst ist es viel zu kalt. da sie ja auf unbeheizten Autos über Nacht stehen. ..bei jetzigen Temperaturen fahren die Spedis eh nicht. da würde ich es auch keiner MFG anvertrauen, ausser es ist jemand , der Tiere hat und selbst Verständnis dafür.
      Eine Autofahrt auch von vielen Stunden dagegen macht nichts aus. man braucht eben nur eine gross genügende TB. wo dann auch futter und ein Stück Gurke reinkommt, Klorolle, genügend Einstreu . Daher sollte diese schon mind 35 mal 30cm oder grösser sein.

      Es ist eben wichtig, wenn man eine Maus bei den Temperaturen irgendwo hinbringt, sei es nur zum Parkplatz, oder zum Bahnhof wie auch immer, dass die TB in einen Korb kommt, eine Wärmflasche seitlich deponiert wird, und dann noch eine kleine Decke obendrüber. Dann kann z.b der neue Halter auch mit dem Zug kommen und das Tier selber abholen, falls kein Auto vorhanden ist.
      man muss eben wissen, die TB kühlen in sekunden aus. und meine Käufer haben zum Teil auch so Kühltaschen,, bzw. Isoliertaschen mit bei..da kommt die TB , eben mit einer Wärmeflasche mit bei . rein. Im Auto hat man dann ja Heizung, und im Zug auch.

    • Was Spedis angeht: frag bei denen am besten nochmal direkt nach, das wird unterschiedlich gehandhabt, wann sie fahren und wann nicht. Manche machen es von Stichtagen, andere von Temperaturen abhängig.
      Aktuell bei den starken Minusgraden würde ich das aber - selbst wenn du eine finden solltest, die das anbietet - nicht machen. In einem unbeheizten Fahrzeug sollte im Moment kein Tier irgendwo abgestellt werden, und bei Spedis sind die Tiere normalerweise im Laderaum eines Transporters untergebracht - ob und wie der während der Fahrt geheizt wird, weiß ich nicht, aber wenn er über Nacht irgendwo stehen sollte, wird er es garantiert nicht.

    • Tut mir leid daggi, aber das stimmt nicht.
      Schau zB mal hier: int-logistik.com/tierversand/


      ACHTUNG LIEBE TIERFREUNDE.

      AUFGRUND DEN WITTERUNGSVERHÄLTNISSE, BITTE UNBEDINGT AUF DIE ARTGERECHTE VERPACKUNG ACHTEN !
      Die Transportfahrzeuge sind NICHT beheizt / gekühlt. Bei temperaturempfindlichen Tieren eventuell den Transport verschieben. Eine Kenntnis über die Bedürfnisse der Tiere und/oder die Kenntnis mit dem Umgang von Heatpacks setzen wir dem Auftraggeber / Versender voraus.
      Oder hier: der-tierkurier.de/home/winter.html

      Längst nicht alle Tiere sind so empfindlich gegenüber der Kälte wie Renner in Innenhaltung, von daher fahren viele Spedis selbstverständlich auch im Winter. Nur muß man eben schauen, ob die Bedingungen für Renner auch tauglich sind und daher ist es nicht verkehrt, nachzufragen, auf was für Temperaturen und Transportbedingungen ein Tier bei der Firma vorbereitet sein muß.
      Und da die Temperaturen schon zum Wochenende hin wieder steigen sollen, kann man sich meiner Meinung auch da umgucken, ob man dann in ein oder zwei Wochen etwas findet, womit man seine Maus transportieren lassen mag.
    • doch, alle Spedis , die ich angeklickt habe..also die bekanntesten haben einen Kältestop und das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand. Bei mir müssen die Käufer schon auf dem WEg zum Parkplatz mit Wärmeflasche und Decke laufen..und hier würde man Tiere über stunden unbeheizt stehen lassen Geht gar nicht. Dass man Kanninchen, die eh in Freilandhaltung leben, und Meerschweiinchen, die halten auch mal minus Grade aus. das ist ja was ganz anderes. Aber wer Rennmäuse nur auf die Idee käme oder Hamster per Spedi zu schicken, sorry, dem gehören keine Tiere in die Hand. denn ich kenne die Auswirkungen von solchen Transporten noch aus meiner Fressnapf zeit, wo auch im Winter eben Kleine nager ausgeliefert werden..gerade wegen Weihnachten..das sind dann andere Spedis als hier..und ich weiss noch sehr gut, wie uns zehn Tote Hamster entgegenfielen, bei nur fünf grad minus. Also da braucht man mir nichts zu erzählen.

    • @daggi47: du vermischst wieder 2 Dinge ... du schreibst "keine Spedi fährt bei Minusgraden" und das stimmt so nicht wie ja aus dem Text von sasy hervorgeht. Das man als Halter seine Tiere nicht bei Minusgraden verschicken sollte ist was anderes und natürlich auch richtig. Aber es sind 2 verschiedene Aussagen.

    • Die Angabe "Mai" hilft auch nur bedingt bei der Frage ab wann man eine Rennmaus mit einer Spedition fahren lassen kann, weil es sowohl im Mai noch Nachtfrost geben kann (Eisheilige) als auch in März und April schon sommerliche Temperaturen.

      Hilfreich wäre es daher zu diskutieren, was Temperaturen sind, die es mindestens haben sollte (und im Sommer wichtig: welche es maximal haben darf), und wie man einen Renner "verpacken" muß, damit er es gut übersteht.
      Und nicht zu behaupten "vor Mai fährt nichts" (was ja nicht stimmt), wenn man meint "vor Mai sind die Temperaturen nicht rennergeeignet" (was so pauschal ja auch nicht stimmt)

      Also:
      In welchem (Plus-)Temperaturbereich sollte es in der Transportbox sein, und wie kriegt man das hin, in welchem Außentemperaturbereich? Damit hilft man denen wirklich, die eine Maus von weiter weg nur finden und selber nicht fahren können oder wollen.

    • Deswegen hab ich ja neben den Mindesttemperaturen auch Maximaltemperaturen erwähnt und rede von "Temperaturbereich" :)
      Interessant ist dann auch, in welchen Bereichen man vielleicht noch etwas mit Hitze- oder Kältepacks machen kann - wird in den Links von den Spedis bei der Vorbereitung für die Fahrt ja auch erwähnt, aber leider so allgemein, daß es als Tipp für Renner nicht ohne weitere Anmerkungen taugt.

    • Ich habe über einen Bekannten Informationen aus einer Einrichtung erhalten, die viel Erfahrung mit Transporten unter anderem von Mongolischen Rennratten hat. Allerdings ist das nicht so einfach auf die Heimtierhaltung übertragbar. Außerdem werden viele Informationen gar nicht herausgegeben und vom Rest darf ich auch nicht alles weiterreichen.

      Grundsätzlich gibt/gab es dort bei Mongolen bei nicht klimatisierten Transporten nur im Sommer erhöhte Verluste. Diese Tiere überstehen mit vernünftigem Nistmaterial auch 30-stündige Transporte bei −20 Grad Celsius Außentemperatur ohne Auffälligkeiten. Details zu kritischen Raumtemperaturen habe ich leider nicht erfahren. Problematisch ist aber vor allem die Sonneneinstrahlung, dann die Außentemperatur. Von Mai bis August gibt es daher ein grundsätzliches Verbot nicht klimatisierter Transporte für mehrere Arten, darunter die Mongolische Rennratte. Ähnlich verhält sich das bei Zwerghamstern (vermutlich Dsungarische und/oder Campbell-Zwerghamster). Bei Farbratten und noch mehr bei Farbmäusen gibt/gab es im Winter leicht erhöhte Verluste. Beim Goldhamster gibt es zusätzlich ein entsprechendes Transportverbot von Dezember bis Februar.

      Transportiert werden jedoch fast nur erwachsene Tiere und auch keine alten Tiere. Vor allem aber sind die Mongolen dort nicht züchterisch bearbeitet, sondern das Ergebnis einer konsequenten Vermehrungszucht. Bei Mongolen, die züchterisch bearbeitet wurden, ist die Thermoregulation dagegen häufig gestört. Erstens aus einem Grund, den ich nicht nennen darf. Zweitens, weil viele Tiere mit eher glattem Fell kein artgemäß ausgebildetes Unterfell aufweisen. Zudem werden Mongolen als Heimtier meist bei zu hoher Luftfeuchtigkeit gehalten.

      Als zukünftiger Halter hat man naturgemäß nicht auf alle Faktoren Einfluss. Um unnötiges Tierleid zu verhindern, sollte man zumindest Züchter/Vermehrer meiden, deren Tiere entgegen der Natur ihrer Art mit niedrigen Temperaturen Schwierigkeiten haben. Die Jahreszeit dürfte aber meiner Ansicht nach kein Hinderungsgrund für Transporte per Spedition sein (natürlich nur soweit ein Angebot besteht), wenn diese kurzfristig planbar und an vorhersehbarer Sonneneinstrahlung und Temperatur ausrichtbar sind. Mir sind Mitfahrgelegenheiten oder noch besser Selberbringen oder -abholen dennoch lieber.