Die Keks-Story

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    • Die Keks-Story

      Hi...

      da ich ja demnächst je nach Geschlecht von Cookie eventuell Mäuse zum vergesellschaften benötigen könnte, habe ich in letzter Zeit bei ebay-Kleinanzeigen nach Mäusen gesucht, denen ich bei mir eventuell ein besseres Leben ermöglichen könnte.

      Vor einigen Tagen bin ich auf eine Anzeige gestoßen, in der ein Männchen angeboten wurde, das abgegeben werden soll "weil ihm das alleinsein nicht bekomme". Diese Aussage gefiel mir nicht, daher habe ich mich mit der Frau für heute verabredet, um mir die Maus einmal anzuschauen. Es war nur 10 Minuten entfernt, da kann man das Mal machen.

      Die Nase ist seit einigen Monaten allein, die einzigen Einrichtungsgegenstände waren ein Häuschen und ein Unterstand, auf den man einen Napf stellen kann, Sägespäne als Einstreu. Gekümmert haben sich zwei kleine Mädchen um die Maus. das Tier lief panisch davon, als diese den Raum betraten (ihr könnt euch vorstellen, wie kleine Mädchen zu Haustieren sein können). Die Mutter ist starke Raucherin und die Wohnung war total verqualmt. Die Kombi ist echt zum Brüllen.

      Was soll ich sagen? Ich musste ihn mitnehmen. Bisher ist mein Eindruck, dass die Maus panische Angst vor Menschen hat. Er hat erstmal Ich sammel die nächsten Tage Kotproben und kläre ab, ob der Kleine gesund ist.

    • Wenn Cookie ein Männchen ist und mein Neuzugang gesund vergesellschafte ich die beiden - Die Nase heißt Keks. Cookie und Keks, ich lach mir nen Krümel. Das kann doch kein Zufall sein. Er hat auf jeden Fall sehr aufgeregt die neue Einrichtung erkundet. Ich wollte ihn erstmal nicht überfordern und habe ihm erstmal nur ein Häuschen, zwei Weidenbrücken und eine Kokosnuss zusätzlich reingetan. Wenn ich weit genug vom Becken weg war oder mich lange nicht bewegt habe, wuselte er rum und rollte immer wieder die Kokosnuss rum. Muss Spaß machen. Ich hatte schon welchen beim Zuschauen. Hach, ich bin jetzt schon ganz verliebt. Diesen großen Knopfaugen kann man aber auch nicht widerstehen. Ich freue mich schon darauf zu sehen, was er zu einem Laufrad sagt. Ich muss morgen dringend noch eins besorgen.

    • Wenn ich mich nicht plötzlich bewege, akzeptiert er es, wenn ich vor dem Aquarium sitze und kommt manchmal raus. ich streue dann Leckereien auf das Häuschen, damit er mich mit etwas positivem verbindet.

      Ich hänge hier noch ein Bild dran, an dem ihr sein sein bisheriges Futter seht. Das werde ich langsam umstellen.

      Auf dem anderen seht ihr sämtliche Einrichtungsgegenstände, die die Maus vor mir hatte. und den Kleinen Racker selbst. Beim Kokosnussrollen habe ich ihn nicht vor die Linse gekriegt. Die Klorolle an der er knabbert hat er aber auch einmal durch das Becken gedreht.

      Die Einstreu habe ich zur Eingewöhnung niedrig gelassen und tue jeden Tag was rein.

      Bilder
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    • Kleines Update.

      Ich habe den Frischfutteranteil für Keks beständig erhöht, er nimmt es inzwischen sehr gerne an. Besonders fährt er inzwischen auf Zweige und Blätter ab. Ich habe mit einem Haselnusszweig angefangen, für den er Tage brauchte. Ich habe mir Mal seine Zähne angeschaut und sie kamen mir länger vor als die meiner Übrigen Nasen, aber Fressen konnte er und auf Klorollen war er ganz heiß. Also habe ich mit dünnen Zweigen angefangen und die Dicke langsam erhöht. Ich bin jetzt bei 5 mm Dicke. Jetzt ist er begeistert am Schreddern und ich fülle täglich sein Becken bis oben hin mit Zweigen sie am nächsten Tag komplett klein sind.

      Seine Kotfarbe hat sich verändert. Am Angang waren sie richtig schwarz, jetzt braun wie bei meinen übrigen Mäusels. Das wird an der Futterumstellung liegen.

      Sein Laufrad rührt der Kleine nicht an. Er hat einmal dran geschnuppert. Gelaufen ist er aber nie darin. Dafür hat er inzwischen mit dem Eckenscharren fast aufgehört, dass er die ersten Tage so begeistert betrieben hat.

      Auch mit dem Sandbad kommt er jetzt besser klar. Ich biete ihm den Sand in einem hochrandigen Keramiknapf an. Den Sand hat er dann immer komplett aus dem Napf rausgebuddelt, mein halber Eimer Sand ist in der Streu verschütt gegangen...Inzwischen lässt er das aber und ich habe gestern zum ersten Mal gesehen, wie er sich darin gewälzt hat. Tat seinem Fall auch gut.

      Er nimmt noch kein Futter aus meiner Hand, aber manchmal schnuppert er zumindest daran. Ich werde es weiter versuchen. Er rennt auch nicht mehr panisch davon, sobald mein Finger zuckt. Ich habe ich dreimal zur Gesundheitskontrolle rausgenommen. Und ich wollte beim ersten Mal das Geschlecht überprüfen. Die Krallen und Zähne sind im Vergleich zu meinen übrigen Mäusen länger, aber um den Afterbereich ist immer alles sauber und ich habe auch sonst nichts gefunden. Dafür hat die Maus während der Prozedur in meiner Hand gezittert wie Espenlaub und war völlig erstarrt. Ich habe es so kurz gemacht wie möglich. Beim dritten Mal hat er nicht mehr gezittert. Dafür hat er mehrfach versucht sich in meinem Ausschnitt zu verstecken.

    • Keks hat sich heute an meine Hand gewagt und mal zwei Finger angeknabbert. Danach hat er erstmals einen Sonnenblumenkern von meiner Hand genommen. Ich freue mich gerade total darüber, dass er endlich Vertrauen zu mir aufbaut. Er kommt jetzt auch raus um zu schauen, was los ist, wenn ich ins Zimmer komme, statt fluchtartig zu verschwinden. Ich bin gerade so happy! Er ist so ein süßer Schnuffel.

      Vermutlich werde ich Cookie und Keks am Donnerstag ans Gitter setzten.

    • Keks und Cookie schlafen seit heute zusammen. Ich betrachte die Vergesellschaftung damit als gelungen. Es lief alles sehr glatt und Keks ist die letzten Tage wunderbar aufgetaut und setzt sich zum fressen schon mit Cookie auf meine Hand. Wenn Cookie´s Begeisterung für Laufräder ein bisschen auf ihn abfärbt, wäre das auch nicht schlecht.

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    • Keks ist inzwischen total zutraulich. Er kommt freiwillig auf die Hand und krabbelt auch gerne Mal gleich bis auf die Schulter, wo er sich dann auch mal 10 Minuten ganz ruhig an meine Wange schmiegt und es sich gemütlich macht. Also ist er das totale Kuscheltier, ganz anders als Cookie, der viel zu quirlig ist um im Wachzustand still dazusitzen. Besonders wohl fühlt Keks sich, wenn ich ihn dabei mit meinen Haaren halb verdecke. Allerdings ist er beim Futter inzwischen sehr fordernd. Wenn ich ins Gehege greife und nicht zu allererst ein Leckerchen hergebe, riskiere ich schnell mal einen Zwicker - allerdings nicht fest.

      Mit Cookie verträgt er sich gut, ich sehe ihn ab und zu mit dem Kleinen herumtollen, wie es Idun immer mit ihm gemacht hat. Er spielt also Ersatzpapa, obwohl Cookie wohl gerade aus der Kinderrolle raus wächst. Er ist jetzt immerhin 12 Wochen alt. Ich bin gespannt, wie Keks auf die rebellische Phase von Cookie reagiert.

      Indem ich ab und zu wenn ich Cookie rausnehme, SBKs für Keks im Laufrad hinterlasse, habe ich Keks langsam ans Laufrad gewöhnt. Heute hat er seine ersten vorsichtigen Runden gedreht. Vielleicht war aber auch Cookies Begeisterung ansteckend.

      Lg Susanne