unsichere Diagnose

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    • unsichere Diagnose

      Hm,

      ich bin momentan total verunsichert und wollte mal in die Runde fragen wie bei Euch der TA eine Mittelohrentzündung oder einen Schlaganfall diagnostiziert hat?

      Ich hatte ja vor einigen Tagen meine Maus nachdem ich sie den ganzen Tag nicht gesichtet habe, plötzlich abends völlig kränklich vorgefunden....obwohl vorab nichts war.Die Augen waren rot verklebt (ich gehe mal von aus vom vielen Schlafen/Streß/Schmerzen?) und sie zeigte eine Kopfschiefhaltung rechts wie Unsicherheit auf der rechten Seiten bei Vorder- wie Hinterfuß.

      Schrecken war natürlich groß, gerade die Mongolen bauen so schnell ab und wenn sie krank sind sehen sie aus als gäbe es kein morgen.Da es schon spät war, vor Ort nichts mehr auf hatte an TA's und ich nicht mobil bin, wollte ich sie am nächsten Tag erst zum TA bringen.(bitte jetzt nicht rügen)
      Am nächsten Tag ging es ihr besser, aber immer noch schlecht und ich hatte einfach Panik, daß sie einen Schlaganfall hatte und wollte sie bei der Hitze von 37 Grad nicht durch die Gegend fahren, weil ich Sorge hatte genau der Streß/Hitze würden ev. einen weiteren Schlaganfall auslösen...irgenwie stand ich auch unter Schock und war überfordert, weils das erste Mal war.(ich weiß doofe Idee und hätte ich jedem geraten sofort zum TA zu fahren, aber indem Moment war nur Panik bei mir, sie stirbt mir bei der Hitze draußen eher noch bei der Fahrt zum TA)

      Ich habe dann schnell VitaminTropfen besorgt und ihr das verabreicht, da ja Vitamin B gut sein soll, wenn sie schlaganfallmäßig was hat.

      Ihr gehts auch immer besser und so gut dann, daß er TA ein Tag später nichts festellen konnte...die Maus war fidel, zeigt keine Kopfschiefhaltung (wobei man das nur noch sieht, wenn sie müde ist und man ganz genau hinschaut, beim TA stehen die Tiere zu sehr unter Streß und man siehts das dann nicht) konnte die rechte Seite normal benutzen, war vom abhören und abtasten unauffällig.Leider konnte man mir dort nicht wirklich sagen, was sie hat.Die Tierärztin hielt selber 15 Jahre Rennmäuse, die Untersuchung fand ich aber nicht ausreichend, da man ohne Narkose ihr nicht ins Ohr hätte schauen können und laut der Ärztin eine Mittelohrentzündung wie Schlaganfall nicht in so kurzer Zeit so schnell wieder symptomlos wäre und sie indem Fall auch nicht groß noch was geben möchte an Medikamenten und auch keine Narkose machen möchte, um genauer hinzuschauen wegen der Risiken indem Fall und des guten Zustandes jetzt.

      Tja, ratlos bin.Hat man bei Euren Mäusen in die Ohren schauen können, mein Haustierarzt hat zumindest kein Gerät, was klein genug wäre und meist würden die Tiere sich auch wehren.Und wie erkennt man einen Schlaganfall? (vielleicht wars ja ein Mini-Schlaganfall, sie meinte ist eher selten und kann auch ein Tumor sein, der ev. auf Nerven/Ohr/Gehirn drückt)

      Einen Sturz schließe ich aus, da die Ebenen nicht hoch sind und die Maus direkt von dort ins Streu fällt,...klar kann es sein, daß sie sich ev. auch verdreht hat und nen eingeklemmten Nerv hatte oder nen blockierten Wirbel.(sie hat jetzt noch Schmerzmittel bekommen, da das Fressen nicht so gut klappt, keine Ahnung ob sie keinen Apetit hatte oder eben das Kauen/Schlucken nicht so gut ging...sie hat 10 gr innerhalb weniger Tage abgenommen und ich päppel gerade mit Brei)

      Ich bin einfach nur geschockt und ratlos?!
      (sorry, daß ich auch nicht optimal reagiert habe, ich war so überfordert...gerade weil ich selbst auch völlig neben der Spur gerade bin)

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Hallo univers,

      Ohje.. also ich kann nicht viel dazu beitragen nur dass mein TA Mäuse die nicht ganz still halten immer kurz sediert (5 min) und er hat auch ein Gerät das klein genug ist um ins Ohr zu gucken.

      Eine meiner früheren Mäuse hatte einen leichten Schlaganfall. Er war für ein bis zwei Tage torkelig. Nach habe von Vitaminen hat er sich auch recht schnell wieder gefangen.
      Danach ging es ihm wieder gut...

      Manchmal haben die Mäuse auch einfach komische Sachen.
      Wenn es ein Tumor im Gehirn sein sollte kann man den (denke ich) kaum diagnostizieren. Sieht man das überhaupt im Röntgen? Ins CT kann so eine Maus ja nicht.


      Was deine Fahrt zum TA angeht kann ich deinen Gedankengang verstehen.. Ich habe auch mit mir gehadert am Dienstag bei der Hitze zum TA zu fahren aber es blieb nix anderes übrig. Nur habe ich ein klimatisiertes Auto, öffentlich sieht das alles doch ganz anders aus

    • univers schrieb:

      Hat man bei Euren Mäusen in die Ohren schauen können, mein Haustierarzt hat zumindest kein Gerät, was klein genug wäre und meist würden die Tiere sich auch wehren.Und wie erkennt man einen Schlaganfall? (vielleicht wars ja ein Mini-Schlaganfall, sie meinte ist eher selten und kann auch ein Tumor sein, der ev. auf Nerven/Ohr/Gehirn drückt)

      Wir hatten zwei Male den Fall, dass wir einen Schlaganfall bei Mäuschen hatten. Beim ersten Mal bemerkte mein Partner, dass unser Kastrat unsicher auf den Beinen war und auch nicht mehr nach rechts gehen konnte, quasi einseitig gelähmt. Auch der Kopf war schief. Er kannte dies von früher, da hat er Ratten gehalten. Obwohl es fix besser wurde, sind wir zum Arzt, Notfalltierarzt nachts. Der hatte leider wenig Ahnung, meinte, die Maus hätte nicht mehr lange, wäre mit fast zwei Jahren (damals) eh schon sehr alt und wir müssten uns überlegen, sie einschläfern zu lassen. Gab Vitamin B, der Maus geht es heute (fast drei Jahre alt) super, der Kopf hat sich auch wieder gerichtet.

      Später hatte das Kerlchen eine Entzündung im Ohr, haben Eiterspuren gefunden, und er wurde mit Antibiotika behandelt.
      Ins Ohr gucken ging bedingt, aber der Arzt hat auch den Eiter bemerkt.

      Beim nächsten Schlaganfall (vermuten wir) waren wir bei einem anderen Arzt. Leider ist die Maus sehr klein vom Körperbau her und es gab keine Möglichkeit, ihr ins Ohr zu gucken; die Geräte waren alle zu groß. Wir haben auf Schlaganfall behandelt (Vitamine) und auf Mittelohrentzündung. Der Maus geht es gut, allerdings ist eine Kopfschiefhaltung geblieben. Sie hat aber gelernt, sich damit zu arrangieren,
    • Mensch univers, dass ist ja seltsam. Ich kann verstehen, dass du unter Schock standest ;( . Du hast wirklich dein bestes gegeben, und ich kann dich gut verstehen wg. der Hitze.

      Ich kann leider nichts dazu beitragen, was es vielleicht gewesen ist, aber der Mini-Schlaganfall wie Whatname und Shizuka beschrieben haben hört sich logisch an.

      Meine TÄ haben kein so mini-Aparat dass sie in den Ohren tief schauen können, auch wurde mir eine mini-Sedierung nie angeboten...Whatname, kannst du vielleicht herausfinden von deiner Praxis, was genau dass für ein mini Aparat ist, und wie die Sedierung gemacht wird? Spritze oder Inhalation?

      univers, sei gedrückt... :2love: ich weiss wie sehr du deine Jungs lieb hast . Es hört sich ja auch wirklich positiv an, wie Stehaufmäuschen wieder recht gut drauf ist :) .

      Halte sie gut im Auge.

      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • Hallo univers,
      Wir hatten ja ein ähnliches Thema mit unserer Krümel, nur leider viel schlimmer.
      Der Tierarzt hatte damals in die Ohren geschaut und Flüssigkeit festgestellt und sie wurde quasi auf Verdacht auf Schlaganfall und Ohrenentzündung behandelt.
      Im Nachhinein war es wohl ein Schlaganfall, sie hatte auch nicht die klassische Kopfschiefhaltung...
      Ich kann deinen Schock total gut verstehen, ich war damals auch tagelang völlig fertig.
      Erst mal ist es ja total gut, dass es deiner Maus wieder besser geht.
      Ich drücke dir sehr die Daumen dass es so bleibt!
      Ich frage mich, warum es kein Minischlaganfall gewesen sein soll? Gibt es doch beim Menschen auch...
      Liebe Grüße, nora

    • @snapcracklepop
      Naja der TA hat halt ein ganz normales Othoskop mit kleinem Trichter Aufsatz und weil die Maus schläft kommt man da wohl schon irgendwie rein :D
      Mäuschen kommt immer in einen Plastikbehälter an den dann oben ein Schlauch angesteckt werden kann für die inhalationsnarkose. Das ist ziemlich stressfrei.
      Und nach 2 bis 5 Minuten ist die Maus auch schon wieder wach
    • univers schrieb:

      wollte mal in die Runde fragen wie bei Euch der TA eine Mittelohrentzündung oder einen Schlaganfall diagnostiziert hat?
      Vor einigen Jahren wurde bei einem meiner Herren eine Mittelohrentzündung diagnostiziert. Er hatte als äußerliche Anzeichen eine Kopfschiefstellung und lief bevorzugt in Kreisen. Dazu hat er die Augen zusammengekniffen und sich ein Ohr blutig gekratzt. Bestätigt wurde die Diagnose durch einen Blick in die Öhrchen, dort waren die typischen Schwellungen, Färbungen (oder was auch immer da zu sehen ist bei einer Mittelohrentzündung) zu sehen. Behandelt wurde erst mit einer Ohrensalbe, das hat aber ewig nicht geholfen, weshalb die TÄ auf Augentropfen umgestiegen ist, da diese dünnflüssiger sind und weiter ins Ohr gelangen. Mit den Tropfen wurde das Kratzen innerhalb weniger Tage besser und die Wunde ist verheilt. Die Kopfschiefstellung ist geblieben, aber nach ein paar Wochen hatte er sich damit arrangiert.

      Ich wünsche deinem Mäuschen alles Gute!
    • @ Whatname: Ja, die Symptome wirkten für mich wirklich wie Schlaganfall oder Mittelohrentzündung und ich bin lieber vom Schlimmsten ausgegangen wegen der wochenlangen Hitze und den nochmal sehr heißem Tag!

      Natürlich kann es alles andere auch sein...beim Röngten sieht man zu wenig und müßte man ihn laut der TA sedieren, wollte sie ungern da es ihm soweit wieder gut ging und eine Untersuchung im CT kostet 650 Euro!
      (nur zu Hause sieht man eben noch, daß er nicht 100 % fitt ist)
      Ich denke viele Tierärzte gehen davon aus, daß so kleine Tiere eher an einen Tumor sterben bevor sie wirklich Alterserscheinungen bekommen...ev. hat die TA (da selber Rennmäuse gehabt) das auch immer so erlebt?!


      @ Schizuka: Genau den nachts einpacken und zu einem Bereitschaftsdienst zu bringen, der dann null Ahnung hat, wollte ich auch nicht.Und hat der TA mit einem Instrument in die Ohren geschaut?

      Ich denke, wenn es der Maus sichtlich schlechter gegangen wäre später beim Arzt, hätte sie auch auf Verdacht hin behandelt und mehrere Sachen gegeben, aber so wollte sie die Maus nicht unnötig vollpumpen mit Medikamenten, die ja auch Nebnwirkungen haben.(das hätte mehr geschadet als genutzt)


      @ snapcracklepop: Vielen Dank...heute morgen hat der Kleine immerhin 5 geschälte Sonnenblumenkerne aus der Hand genommen und gefuttert, gestern ging fast nur Weichfutter.Des weiteren gibts eben noch Brei dazu und ich hab jetzt extra Pinienkerne geholt, da die so fettreich sind und wieder Gewicht drauf kommt.Vor allem soll das Vitamin B ja auch nochmal apetitanregend sein...schauen wir mal.


      @ Nora82: Hat der TA ein Instrument benutzt, um in die Ohren zu schauen oder reichte ein Blick mit den Augen aus?


      @ Myon: Hat der TA ein Instrument benutzt, um in die Ohren zu schauen oder hat man mit bloßen Auge die Rötung/Schwellung sehen können.Beide Ohren sehen bei der Maus soweit mit bloßem Auge erkennbar ist normal aus. und die Zähne sehen vorne auch ok aus.(alles was weiter drinnen ist bedarf nen kleines Instrument und leider oft auch Narkose )


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      Zumindest habe ich gelernt, daß ich meine (Schisser-)Maus wirklich nicht aus der Hand geben sollte, die ist vor lauter Panik der TA die Klamotten hoch bis auf die Schulter gedüst als sie mal kurz nicht richtig die Maus im Auge/Hand hatte und wollte von dort wohl in ihren Käfig...so wie zu Hause.(alle andern flüchten eher in die andere Richtung weg vom Menschen)So schnell hat man gar nicht gucken können und war ich zum Glück blitzschnell und habe sie wieder eingefangen von dort.(fehlte noch, daß sie dort noch runterspringt und alles kaputt ist, der Schreck war bei allen groß)

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

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    • Was mir nun noch einfällt als ev. weitere Ursache:

      Mir ist 1-2 Tage davor beim Hantieren im Gehege eine Weidenbrück von den Ebenene runter ins Streu gefallen...nicht wirklich tief, aber auf Maus wärs sicher schmerzhaft gewesen.

      Ich habe zwar keine Mäuse gesehen, da die noch geschlafen haben, aber vielleicht hatte gerade eine den Kopf aus dem Streu gesteckt und die abbekommen.(muß nicht sein, kann aber)

      Ansonsten bleibts wohl weiter unklar.

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Myon schrieb:

      weshalb die TÄ auf Augentropfen umgestiegen ist, da diese dünnflüssiger sind und weiter ins Ohr gelangen. Mit den Tropfen wurde das Kratzen innerhalb weniger Tage besser und die Wunde ist verheilt.

      Wir haben auch Augentropfen für das Ohr erhalten.
      Parallel sollten wir Antibiotika oral verabreichen. Hat keinen Tag gedauert und es war besser ^^

      univers schrieb:

      @ Schizuka: Genau den nachts einpacken und zu einem Bereitschaftsdienst zu bringen, der dann null Ahnung hat, wollte ich auch nicht.Und hat der TA mit einem Instrument in die Ohren geschaut?
      Ich denke, wenn es der Maus sichtlich schlechter gegangen wäre später beim Arzt, hätte sie auch auf Verdacht hin behandelt und mehrere Sachen gegeben, aber so wollte sie die Maus nicht unnötig vollpumpen mit Medikamenten, die ja auch Nebnwirkungen haben.(das hätte mehr geschadet als genutzt)

      Die Lektion ist auch gelernt.

      Zum Glück ist unser Dickerchen sehr zutraulich und für eine Maus stressresistent :gerbil:gerbil:gerbil
    • Huch, ist ja richtig was los hier. Deine Maus und Snap's Maus

      Ich verstehe es total dass du bei der Hitze nicht zum Tierarzt gehen wolltest. Ich hab bei Nala, als sie wiederholt eine Blasenentzündung hatte (auch Hochsommer...) , auch einfach in der TA-Praxis angerufen um nach Antibiotikum zu fragen und dürfte es tatsächlich ohne Maus abholen.

      So nun zum Krankheitsbild.

      Generelle klingt es schon eher nach TIA als nach Mittelohrentzündung. Deshalb behalte die Maus gut im Auge oftmals sind das Vorboten für einen richtigen Schlaganfall. Wobei meistens kann man bei so kleinen Tieren halt nicht viel machen.

      Bei einer Mittelohrentzündung, hat Myon ja schon viel dazu gesagt. Von den typischen Entzündungszeichen (Rötung, Schwellung, Erwärmung, Schmerz, Funktionsverlust) muss was da sein. Da muss man oftmals gar nicht tief ins Ohr schauen. Auch wäre eine Entzündung nicht so schnell weg gewesen.

      Wenn du dir unsicher bist ob vielleicht doch eine Entzündung mit im Spiel ist. Hättest du notfalls auch beim Arzt fragen können ob er dir AB mitgibt, sollte es doch eine Mittelohrentzündung sein. Das ist im Kühlschrank eine Weile haltbar und du kannst sofort agieren. Gerade wenn man nicht so mobil ist sicher eine gute Sache.

      Ansonsten wünsche ich deine Maus alles Gute. Liebe Grüße Pusteblume


    • univers schrieb:

      @ Myon: Hat der TA ein Instrument benutzt, um in die Ohren zu schauen oder hat man mit bloßen Auge die Rötung/Schwellung sehen können
      Ja, die Ärztin hat mit dem kleinsten Aufsatz, den sie hatte, einigermaßen reingucken können. Ich denke mit bloße Auge sieht man nichts, bei meinem Herren damals war die äußerliche Wunde nur, da er sich wegen der Schmerzen im Ohr aufgekratzt hatte. Ich denke nicht, dass das jede Maus mit Mittelohrentzündung macht.
    • Momentan bin ich sogar unsicher, ob es nicht doch die Zähne sind...sie kann irgendwie nicht richtig knabbern.

      Die vorderen Zähne sind vorhanden, oben wie unten...dennoch siehst ein wenig so aus, daß die oberen Zähne nicht ganz gleichmäßig lang sind, sprich unten ne Schräge haben und die link Seite länger erscheint.

      Zumindest frißt sie heut ohne Ende geschälte Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Haferflocken und Gemüse...ein wenig Brei fütter ich noch zu.Von der Kopfschiefhaltung sieht man fast gar nichts mehr.Aber vielleicht frißt sie durchs Schmerzmittel wieder besser, das sollte ich 3 Tage zumindest geben....ich werde mal genau beobachten, ob sie ohne weiter gut frißt oder sich das wieder verschlechtert.

      Und wenn sich das Knabbern nicht demnächst bessert, werde ich wohl in eine Klinik in der Nähe fahren müssen, die hoffentlich Instrumente haben für Ohr und Maul, die klein genug sind...ich ruf da mal die Tage an.

      Mein kleines Sorgenkind eben. :(

      (der Dicke hat nie was, immerhin, der spingt auch keine TA's an)

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Ich habs eben erst gelesen.
      Felix ist ja an Mittelohr Entzündung innerhalb 24 Std verstorben. Symptome ,Augen verklebt ,sich im Kreis gedreht ,keine Koordination .
      Meine TA hat ins Ohr geschaut und so die Vereiterung im Ohr festgestellt,
      Trotz AB und gespritzter Flüssigkeit gab es keine Besserung.
      Ist immer wieder erschreckend, wie schnell sich der Zustand der Mäuse verschlechtern kann.
      Vielleicht war es ein leichter Schlaganfall,von dem können sich die Tiere manchmal sehr schnell erholen.
      Beobachte mal weiter ,auch ob am Ohr gekratzt wird.
      Ich denke eine Ohrenentzündung wäre so schnell ohne AB nicht weggegangen.
      Zähne könnte tatsächlich auch eine Option sein.
      Ich hoffe ,ihr bekommt es in den Griff.Gute Besserung.
      Lg Orio :wink:

    • Also wenn es ein Schlaganfall war kann ich dir in sofern Mut machen, dass es bei Krümel wirklich sehr heftig war und sie sich echt gut erholt hat. Sie hatte übrigens zu Beginn auch abgenommen und das Fell sah schlimm aus, aber das hat sich alles wieder gegeben.
      Und falls es die Zähne sind, lässt sich das ja bestimmt behandeln.
      Weiter alles gute für euch...

    • Danke...ist echt frustrierend, daß sich so wenige mit Rennmäusen auskennen und/oder die Praxis keine Instrumente hat, die klein genug sind.(ansonsten ist mein Haustierarzt nämlich super)


      Immerhin kam gestern schon wieder Aktion im Krankenlager auf und auch ein wenig Langeweile...ins große Gehege will ich die zwei noch nicht zurück setzen, weil ich dort die ganzen Gänge zerstört habe, um überhaupt an die kranke Maus zu kommen, die sich unten verschanzt hatte.Und momentan auch nicht möchte, daß sie beim Buddeln von neuen sich ev. doch verausgabt.Außerdem kann ich sie da auch viel schlechter rausfangen und beobachten.Ich warte jetzt mal ab, was passiert ohne das Schmerzmittel passiert...das entscheidet dann wie es weiter geht.


      @ Orio: Das mit Deiner Maus habe ich ja gelesen, nicht schön wenn noch Komplikationen hinzu kommen und Maus an einer an sich behandelbaren Sache dann doch verstirbt, bzw. erlöst werden muß.

      Vorhin konnte ich alle beide wohl auf im Nest sehen...ich werde sie gleich aber erst versorgen und schauen.


      @ Nora82: Ja, so alt ist meine ja auch noch nicht, da kann sich der Körper durchaus nochmal berappeln.(ca. 2 Jahre und 4-5 Monate)

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Finde ich gut ,wenn du sie erstmal im Krankenaqua noch beobachtest.
      Erstmal wichtig ,das sie auch ohne Schmerzmittel gut frisst.

      Felix hatte ja im Vorfeld schonmal Ohrenprobleme ,zeigte sich durch ne blutig gekratzte Stelle außen im Ohrbereich.
      Da schaute meine TA mit so nem normalen Trichter mit nem Licht an der Spitze ins Ohr,damals sagte sie ,sie sehe nur ne leichte Rötung ,aber man könne mit diesem Gerät nur bis zu einer gewissen Tiefe ins Ohr schauen.
      Dies schien mir ein Standartgerät zu sein,wundert mich ,das sowas nicht jeder TA hat,der Nager behandelt.
      Meine TA hat damals nach München in eine Tierklinik telefoniert um zu erfahren ,ob es noch kleinere Instrumente gibt,bekam das verneint.
      Felix bekam damals Ohrentropfen ,die reichten nicht aus ,er bekam dann noch AB,eine Woche lang ,dann war es gut.
      Er hatte damals aber auch keine Koordinationsprobleme.
      Ich hoffe deine Maus erholt sich wieder komplett und drücke die Daumen.
      Ich hab die Erfahrung gemacht ,das wenige Stunden über Leben und Tod entscheiden können,mach mir immer noch den Vorwurf nicht Montag Abend reagiert zu haben.
      Wenn ich den TA der Notdienst hat nicht kenne ,dann bohre ich nach,ob er sich auch mit Nagern auskennt.
      Blöd Mausis zu stressen ,hinzu fahren und dann zu hören ,ich kann nicht ausreichend untersuchen 8|

      Lg Orio :wink:

    • Dann schreibe ich dir hier nochmal :)
      Ein guter TA sollte meiner Meinung nach in der Lage sein ,eine Rennmaus so zu halten ,das er ihr kurz in die Ohren schauen kann,ohne sie zu verletzen.

      Was mich aber fast noch mehr gestört hat ,ist die Aussage das Tier wirkt ja munter.
      Wie gesagt ,durch die Aufregung ist selbst ein sehr krankes Tier beim Ta sehr aufgedreht und bewegungsfreudig.

      Zu einer Grunduntersuchung bei einer Rennmaus gehört

      Frage nach : Alter ,Gewicht, wann das letzte mal gekotet,welche Farbe hat der Kot , wann das letzte mal gefressen.
      Frage nach Verhalten zu Hause.

      Dann erst mal in der Transportbox beobachten,vorsichtiges entnehmen.

      Kontrolle von : Augen,Ohren Nase ,Zähne ,Duftdrüse
      Abtasten von Bauch.

      Alles andere dann nach Absprache zb Ultraschall.
      Lg Orio :wink: