Streitverhalten in Großgruppen

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    • Wie schnell die Zeit doch bei Corona vergeht...
      Nach 10 Wochen wieder mal ein Update:

      :gerbil X X X (M)
      Frechdachs hat sich zwar nicht mehr angepisst, aber auch wenig gefressen. Vor einem Monat fing er an, nur mehr apathisch im Nest herumzuliegen.
      Bei der Futterausgabe holte er sich ein Stück seiner Begierde und wollte damit ins Nest. Fiel kopfüber hinein und war bewusstlos. Ich habe ihn erlöst, Rotaugi hat das Ende wohl schon kommen sehen, er hat den Abschied im Gegensatz zu seinem Paps sehr kurz gehalten. Ich schätze, er wird diesen Sommer auch nicht mehr überleben und verzichte daher auf einen neuen Partner für ihn.

      :gerbil:gerbil:gerbil (M)
      Keine Meinungsverschiedenheiten mehr, da scheint alles geregelt zu sein. Schwanz ist gut verheilt. Einer schläft ab und an alleine, aber nebeneinander in 2 Nestern. der hat auch einen etwas anderen Schlaf/Wach Rhythmus als die beiden anderen. Nachdem ich die Tischsitten-Übungen nicht mehr weitergeführt habe, sind sie bei der Essensausgabe wieder chaotischer, aber ohne Futterraub.

      :gerbil:gerbil:gerbil (W)
      Die zwei Mädels vertragen sich, wie ich es von ihnen erwarte. Auch wenn die Terratüre offen bleibt, keine unerlaubten Spaziergänge mehr.
      Die Mama, Mr.Shorty, hat wegen Zahnproblemen 20g verloren, mal sehen wie wir die wieder raufkriegen.

      :gerbil:gerbil:gerbil:gerbil (M)
      Hibbel, der Außenseiter, hat einen Großteil seiner Eigenheiten abgelegt und macht nun bei gerade anstehenden Aktivitäten mit den anderen mit.
      Bekam vor 2 Wochen plötzlich eine komische Stelle am Hoden, die immer größer wurde. Die einzige vertrauensvolle TÄ krank, war die Beule am Tag des Termines plötzlich weg - eine Eiterpustel, die entweder aufgeplatzt oder -genagt wurde, auch lt. TA keine Behandlung erforderlich. Irgendwie aber auch schade, hatte mich schon auf Video+Assistenz bei einer solchen OP eingestellt. Naja, dann eben die nächste DD...

      Unter den drei jüngeren Brüdern gibt es zeitweise, seit zwei Tagen wieder mehrmals täglich Meinungsverschiedenheiten um die Rangordnung.
      Die werden fast immer zu dritt in einer Ecke ausgetragen: Pfötchendiskussionen, Niederringen, 2:1 Kämpfe, dann wieder zurück zur Tagesordnung.

      Bekommen ab und zu auch Schachteln zum kleinmachen, die nur so etwa 5-6 cm hoch sind. Nachdem eine zur Hälfte abgearbeitet war, stand die mal hochkant an der Aquascheibe und drinnen pennten alle vier, aber wegen der geringen Breite übereinander! Na ja, Zirkustruppe eben.

      :lol:
      Bei den alle 3 Wochen fälligen Zahnbehandlungen trotz der Corona-Regeln (keine Halter mehr in den Behandlungsraum, am Anfang war eines der beiden von mir frequentierten Kliniken ganz übervorsichtig und hat die Tiere nur mehr an der Eingangspforte übernommen - Pech, ging ich eben zur anderen) durchgesetzt, meine Viecher nicht aus der Hand zu geben. Geht doch! Nachdem eine der TÄ selbst erkrankte, brauch ich bei der seit ihrer Wiederkehr auch praktischerweise keine Maske beim Zahn-Ritzeratze...

      Wie der Zufall so will, bin ich bei der Suche nach geeigneten anderen TÄ als Alternativen auch auf die früher konsultierte kompetente TÄ an ihrer neuen Arbeitsstelle gestoßen. Somit habe ich jetzt 3 Anlaufstellen zur Auswahl, je nach Problemschwerpunkt.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Nachdem ich zwischenzeitlich die Berichte in das Thema „Ein Unglück kommt selten alleine“ ausgelagert hatte, nun mal wieder eun Update im Gruppenthema:

      X X X (M)
      Rotaugi ist nun ja alleine und zum fälligen Einstreuwechsel in ein etwas kleineres Seniorenaqua umgezogen. Ratet mal, was seine erste Aktion im sonst gleich eingerichteten Gehege war: Er hat an der gleichen Stelle wie zuvor ZWEI Nester nebeneinander gebaut, in denen er nun abwechselnd schläft. Das tut er nun fast den ganzen Tag – bis auf den nahezu täglichen Auslauf und einer Sightseeing-Tor auf der Schulter sowie bei Bedarf einer Komakraul-Behandlung. Sobald er merkt, dass die Futterausgabe beginnt, wartet er beharrlich am Napf auf seine Ration. Wie es scheint, will er alte Traditionen nicht aufgeben, sondern weiter pflegen.

      (M)
      Die Dreiergruppe Schwarzröcke weist inzwischen schon zwei mit Schwund der oberen Beißerchen auf. Kein Problem, kommen ohnehin immer alle zum Trennscheibenmassaker mit. Dem Jüngsten ist sein natürlicher Fluchtreflex nicht abzutrainieren – wenn sie mützeln, und er eine Bewegung oder einen Schatten von mir erspäht, hechtet er aus dem Nest – gefolgt von einem dumpfen Klatschen des Aufpralls an der gegenüberliegenden Aquawand oder dem Laufrad sowie abschließendem unbeherrschten Füßchengetrommel. Verfolgt von missmutigen Blicken der über den Haufen gerannten Gruppenmitglieder. Der Chef der Truppe hat es geschafft, mit seinen 120g und einer merkwürdigen Fortbewegung im Schweinsgalopp das Laufrad so in Schwingungen zu versetzen, dass die Achse aus dem Ständer rausgewackelt wurde. Ein Klecks Holzleim schuf Abhilfe...

      (W)
      Gleiche Zahnprobleme bei der Mama, auch bei Hexi ist einer der beiden oberen immer wieder kürzer. Die beiden Schwestern sind nun schon beinahe 2 Jahre alt, weitere Streitigkeiten traten nicht mehr auf und sind wohl auch nicht mehr zu erwarten. Hexi hat das Zepter übernommen, ohne ihre Mami zu dominieren, beschränkt sich darauf, gelegentlich Noir in ihre Schranken zu weisen. Die neue Laufradaufhängung hat gewirkt, sie toben sich nur mehr am Einstiegsbrett aus, der Rest vom Rad ist immer noch wie neu.

      (M)
      Seit Wochen keine Kabbeleien mehr, alles Liebe und Waschtrog. Hibbel hat seine DD-OP weggesteckt, als ob sie nie stattgefunden hätte, er ist jetzt wieder rundum befellt und sieht damit endlich wieder nach Maus aus und nicht mehr nach Nacktbauchschweinchen. Seit es keine schmerzhaften Wunden mehr zu versorgen gibt und auch keine ekligen Medis mehr eingefüllt werden, hat er mir meinem Daumen Frieden geschlossen und lässt den wöchentlichen Gesundheitscheck artig über sich ergehen. Hier haben inzwischen auch zwei mit Zahnproblemen zu kämpfen, die beiden anderen naschen am Brei als willkommenen Nachtisch fleißig mit, was sich am Gewicht von über 130g bemerkbar macht. Speckrollen am Hals haben sie aber derzeit noch nicht aufzuweisen. :)
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Gerbilus schrieb:

      Dem Jüngsten ist sein natürlicher Fluchtreflex nicht abzutrainieren – wenn sie mützeln, und er eine Bewegung oder einen Schatten von mir erspäht, hechtet er aus dem Nest – gefolgt von einem dumpfen Klatschen des Aufpralls an der gegenüberliegenden Aquawand oder dem Laufrad sowie abschließendem unbeherrschten Füßchengetrommel.
      :crazy::crazy::crazy: Gerbilus, ich habe hier ein schwarzes Mäusel namens Pepino, der ist mindestens genauso veranlagt :whistling: . Deshalb kann ich mir das leider sehr gut vorstellen X/ .

      Gerbilus schrieb:

      Verfolgt von missmutigen Blicken der über den Haufen gerannten Gruppenmitglieder.
      :crazy::lol: Kopfkino :crazy::lol:

      Gerbilus schrieb:

      Der Chef der Truppe hat es geschafft, mit seinen 120g und einer merkwürdigen Fortbewegung im Schweinsgalopp das Laufrad so in Schwingungen zu versetzen, dass die Achse aus dem Ständer rausgewackelt wurde.
      Es geht nichts über wohlproportionierte Mäusels :D .

      Gerbilus schrieb:

      Hibbel hat seine DD-OP weggesteckt, als ob sie nie stattgefunden hätte, er ist jetzt wieder rundum befellt und sieht damit endlich wieder nach Maus aus und nicht mehr nach Nacktbauchschweinchen.
      :lol: fluffiges Hibbelbäuchlein kraule :love:
      LG von :gerbil Lines :babyboy: + Babe :babygirl::heart: // Pepino :babyboy: // Georgi :babyboy: // Renate :babygirl: + Ruby :babygirl::heart: // Hetti :babygirl: und mir => großes :babygirl:
    • kleines Update:

      X X X (M)
      Rotaugi hat sich zu meiner Überraschung vor einer Woche, als es etwas kälter wurde, dazu entschlossen, das Baumaterial des zweiten Nestes in das erste zu integrieren. Aus zwei Kuhlen hat er eine mit Kuppeldach gebastelt. Er scheint nun kapiert zu haben, dass er kein Ausweichquartier mehr braucht, falls der andere schnarcht, weil keiner mehr da ist.

      (W)
      Gestern abend gab es nach langer Zeit wieder mal Zoff. Was ich sonst bloß in Zeitlupenstudien von VGs sehe, konnte ich mal erste Reihe fußfrei genießen. ES kam mir bei der abentlchen Futtervergabe schon komisch vor. Nachdem zwei davon am Donnerstag wieder eine Zahnkürzung erleben durften, bekamen sie wieder Päppelbrei und ein kleines Stück Himbeere auf einem Schälchen. Während sich Noir und ihre ältere Schwester Hexi in Eintracht nebeneinander daran gütlich taten, hatte die Mama, Mrs. Shorty, den Serviergang vertrödelt und kam etwas später dazu. Erst probierte sie die Zwieback-Apfelmischung, dann dämmerte ihr, was die anderen da gerade verputzeten und drängte sich zu den Himbeeren. Noir verzog sich daraufhin mit ihrem Stück Himbeere in Sicherheit, von Mama verfolgt, und wollte ihr nichts abgeben. Jagd durchs Gehege, Gefiepe, welches ich schließlich beendete, indem ich Mrs.Shorty darauf hinwies, wo sie ihr Stück findet. Solche Streitereien gab es sonst nie.

      Jedenfalls scheint der Aufruhr Hexi, der Chefin, missfallen zu haben. Eine halbe Stunde später legten sich Noir mit ihrer Mutter zu einem Verdauungsschlaf, während Hexi noch einige Runden im Laufrad drehte. Als sie dann ebenfalls das Nest aufsuchte, stieß sie Noir regelrecht mit der Schnauze aus dem Nest und verjagte sie. Dann folgte eine Zwangsputzorgie an ihrer Mutter. Noir hatte sich ins Laufrad gesetzt und schien dort zu mützeln. Hexi drehte dann mehrere Markierungsrunden durchs Gehege, wieder Zwangsputzen von Mrs. Shorty. Plötzlich hüpfte sie auf das erhöht angebrachte Laufrad und warf Noir dort raus, welche verdattert auf der Einstiegsplattform sitzen blieb. Dann hüpfte Hexi heraus, stellte sich parallel zu Noir und schmiss sie seitlich schiebend vom Brett und jagte sie ein wenig herum, kehrte dann zurück ins Nest.

      Worauf von mir der Zugriff erfolgte und sie über Nacht im TB-Mäuseknast zur Abkühlung landete, keine der beiden wies Verletzungen auf. Heute früh setzte ich sie wieder dazu, als die beiden anderen noch schliefen. Nach einem Erkundungsgang im Gehege beschnupperte sie die beiden anderen zur Identifikation, dann legte sie sich dazu und es wurde gegenseitig geputzt. 10 Minuten später lagen sie friedlich auf einem Haufen. Mal sehen, wie das weitergeht...
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Gerbilus schrieb:

      Worauf von mir der Zugriff erfolgte und sie über Nacht im TB-Mäuseknast zur Abkühlung landete, keine der beiden wies Verletzungen auf. Heute früh setzte ich sie wieder dazu, als die beiden anderen noch schliefen. Nach einem Erkundungsgang im Gehege beschnupperte sie die beiden anderen zur Identifikation, dann legte sie sich dazu und es wurde gegenseitig geputzt. 10 Minuten später lagen sie friedlich auf einem Haufen. Mal sehen, wie das weitergeht...
      Puh! Noch mal gutgegangen. Durch dein intensives Beobachten und die kurze Zwangsisolation scheint die Sache entschärft zu sein. Super, dass du das hier beschreibst, kann man viel dazu lernen!
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • Neu

      Für mich eine komplett neue Art der Streitschlichtung,du nimmst den Streithammel bzw Streithammelmaus ^^ raus und sie bekommt eine Nacht Einzelhaft,dann zurück zu den anderen.
      Richtig?
      Heißt doch hier im Forum man soll sie nach Trennung nicht einfach wieder zusammen setzen ,weil sie sich NICHT wiedererkennen und es dann Streit gibt.
      Gerbilus ,was denkst du ,wie viele Stunden können sie getrennt sein und sie erkennen sich wieder?
      Finde dein Vorgehen spannend,habe aber ein paar Fragen dazu.

      Setzt du sie extra in eine kleine TB,sozusagen als Strafe ,denkst du sie können solche Denkvorgänge meistern?
      Also nach dem Motto,ich mach Stress ,dann komm ich in eine unangenehme Situation alleine mit wenig Platz.

      Denkst du ,wenn man den Übeltäter in ein nettes Aqua mit Einrichtung stecken würde ,dann hätte das keinen Erfolg?
      Halt uns mal auf dem laufenden ,ob wieder Ruhe eingekehrt ist.

      Als Orio ihre große OP hatte ,da war sie auch 7 Stunden von Luke getrennt ,es gab keine Probleme beide wieder zusammen zu setzen,standen natürlich unter Beobachtung.

      Lg Orio :wink:

    • Neu

      Orio schrieb:

      Heißt doch hier im Forum man soll sie nach Trennung nicht einfach wieder zusammen setzen ,weil sie sich NICHT wiedererkennen und es dann Streit gibt.
      Das ist nachweislich nach eigenen Experimenten nicht zutreffend.
      Es gibt doch hier Berichte, dass die Mäuse Personen auch nach wochenlanger Abwesenheit wiedererkennen - warum sollten sie da eigene Artgenossen, mit denen sie ständig zusammen waren, nicht in Erinnerung behalten?
      Trennungen nach Krankheit oder bei mir der Eltern über die Zeit der Geburt bis zu einer Woche zeigen aufgeregte, aber keinesfalls aggressive Begrüßung mit ständiger Prüfung, ob der/die das wirklich ist, der/die da plötzlich wieder auftaucht. Die frischgebackenen Mütter machten auch keinerlei Anstalten, ihn vom Nest mit den Jungen abzuhalten, welches er bei der Exploration des Geheges natürlich unter die Nase bekommt. Kurz darauf brüteten beide über den Mäuseküken, sobald das Männchen sich mit dieser neuen Situation vertraut gemacht hat. Einer hat mal vor Schüchternheit eine Nacht davor campiert :)

      Bei Streitereien muss man abwägen und beobachten.
      Aus der Sicht des verbleibenden Tieres (in einer Gruppe von mehreren) als Aggressor hat dieses das andere erfolgreich in die Flucht geschlagen, ein Wiederauftauchen wird - wenn der Konflikt nachhaltig ernsthaft war - in kürzester Zeit wieder ausarten.
      Daher habe ich da immer den Aggressor entfernt. In eine unkomfortable Umgebung, ohne Abwechslung. Sozusagen Freiheitsentzug bei Wasser und Brot zur Ausnüchterung...
      Ein komfortables, nettes Aqua würde ich dazu nicht bieten.

      In Zweiergruppen würde eine komfortable Unterbringung keinerlei Verhaltensänderung bringen, außer die Wut über einen nichtigen Streit ist wieder verraucht. Eine auch nur ansatzweise Annäherung von zwei zerstrittenen Damen in den beiden Händen hat dagegen auch nach einer Woche Trennung zu sofortiger Abwehrhaltung der einen auf die zähneknirschende kaum vom Angriff zu bändigende Schwester geführt - da war der Konflikt offenbar schwerwiegend und der Graben so tief, dass er nicht durch Vergessen überwunden wurde.

      Bei kleinen Unstimmigkeiten scheint die kurze Zeit der beidseitigen Einsamkeit eine heilende Wirkung zu zeigen. Daher ist es wichtig, schon im Ansatz von erkennbaren Zerwürfnissen kurz zu trennen. Ist das bereits ausgeartet, wird eine längere Trennung über mehrere Wochen und anschließender re-VG die einzige Vorgangsweise sein, um sie vielleicht doch noch wieder zusammenzubringen.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()

    • Neu

      Klingt alles sehr nachvollziehbar für mich und deckt sich auch mit meinen privaten Erfahrungen .

      Hier im Forum wird meist geraten ,das gejagte Tier zu entfernen,wenn es um Großgruppe geht(also ab 3 Tieren)
      Kannst du dazu noch was sagen?
      Oft werden Dinge weiter getragen und gar nicht mehr die Richtigkeit überprüft,seit dem du im Forum bist weht da ein frisches Lüftchen und da reiß ich doch neugierig meine Fenster auf. 8o

      Du hast ja auch größere Gruppen und ich denke wir raten recht schnell zur Trennung ,wenn andere Halter bei Streit um Hilfe fragen.
      Dann werden oft Tiere auf Wanderschaft geschickt,was ja auch immer Stress für Tier und Halter ist.

      Daher finde ich die Möglichkeit ,die du mit der "Einzelhaft" aufzeigst echt gut.(Bedarf halt guter Beobachtung und Erfahrung)
      Würdest du das auch bei Stress in 2er Gruppe raten?

      Schade das unser November Treffen wahrscheinlich Corona zum Opfer fällt,wie gerne hätte ich mit dir geschwätzt ;(
      Lg Orio :wink:

    • Neu

      Orio schrieb:

      Oft werden Dinge weiter getragen und gar nicht mehr die Richtigkeit überprüft,seit dem du im Forum bist weht da ein frisches Lüftchen und da reiß ich doch neugierig meine Fenster auf.
      Oh ja, damit habe ich mich schon öfters unbeliebt gemacht bei den Schubladendenkern... :D

      Orio schrieb:

      Hier im Forum wird meist geraten ,das gejagte Tier zu entfernen,wenn es um Großgruppe geht(also ab 3 Tieren)
      Kannst du dazu noch was sagen?
      Das halte ich für verkehrt, der Aggressor sollte raus. Dazu habe ich ja hier schon ein paar mal geschrieben - Hibbel, der von seinen beiden Brüdern gemobbt wurde, bis er ausrastete, den Streit, den es zwischen den beiden Brüdern dann gab, als sie enen jüngeren Bruder dabei hatten, phasenweise Unruhe in der neuen Viererfruppe mit Hibbel und drei Jungspunden. Jetzt sind die alle schon über die kritischen Zeiten von etwa einem halben und etwas über einem Jahr hinaus und es herrscht Ruhe. Seit einem halben Jahr auch keine kleinen Bissverletzungen mehr, wenn sich zwei mal kurz in die Wolle kriegen.
      In den meisten Fällen hat es zumindest eine Zeit lang für Beruhigung gesorgt, wenn sich das aber mehrmals wiederholt, bleibt trotzdem nur die Trennung.

      Orio schrieb:

      Daher finde ich die Möglichkeit ,die du mit der "Einzelhaft" aufzeigst echt gut.(Bedarf halt guter Beobachtung und Erfahrung)
      Würdest du das auch bei Stress in 2er Gruppe raten?
      Hat auch bei einer Zweiergruppe funktioniert, wo einem davon mal anscheinend die Hormone durchgegangen sind.

      Meine streitbaren zwei Weiber, die seit über drei Jahren Pfötchendiskussionen am tägliche Programm hatten, habe ich erst diese Woche mal dabei erwischt, als sie sich über ein Stück Futter nicht einig waren:
      Was @Grizzly mal als "Achtung scharfe Kurve-Stellung" bezeichnet, läuft bei mir unter dem Spruch:
      "Siehst Du Ying-Yang im Gehege, hol schnell was zur Wundenpflege"
      In dieser Stellung ertappt, hab ich zu denen nur "Was ist da los bei euch zwei Deppen?" gesagt, das reichte, um beide schuldbewusst aufblicken und voneinander ab zu lassen. Geht doch!

      Es funktioniert nicht immer, und ich vermute, auch nur, wenn der Streit und die gegenseitige Aversität noch nicht allzu lange angedauert und sich manifestiert hat. Einen Versuch sollte es aber immer wert sein.
      Bis zum ersten gemeinsamen Nestaufenthalt sollte man sie nach dem Wiederzusammensetzen im Auge behalten, und die Trennung sollte nicht unter 12 Stunden dauern, damit mindestens eine Schlafphase dazwischenliegt.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Neu

      Gerbilus schrieb:

      Aversität
      ?( Kleine Erklärung zu diesem Kunstwort: Ich war mir nicht schlüssig, ob ich Aversion oder Aggressivität schreiben sollte, und das war der kleinste gemeinsame Nenner daraus, womit beides gemeint war.
      Nicht dass jetzt wer deswegen verzweifelt im Duden nachschlägt... ;(
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!