Wie erkenne ich den richtigen Zeitpunkt zum einschläfern?

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    • Der Theorie nach ab und an, ich habe hier schon von vielen besonderst besonderen Mäusels gelesen.
      Welche, die dem KG auf die Hand pieseln, in die Haare kötteln, in die Zehen beissen, Bussi geben, und vieles mehr. Muss ja nicht immer Opernsänger sein. :D

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Hallo ihr Fachleute, jetzt hätte ich doch gerne noch mal eure Meinung. Also wie oben beschrieben ist Flips Duftdrüse nicht ok. Es sieht echt übel aus, blutig und offen. Dennoch zeigt er für mich überhaupt keine Anzeichen von Schmerzen. Ist das möglich, dass so etwas nicht weh tut?
      Er frisst und steint, nur singen tut er immer weniger. Aufgeplustert sitzen tut er nie, ist zutraulich wie immer.
      Ich würde ihn gerne einfach zuhause lassen und nur einschläfern wenn er sich quält. Wenn ich den Bauch sehe frage ich mich einfach ob das überhaupt möglich ist dass ihm das nicht weh tut. Aber ich konnte ihm sogar einen festgeklebten Futterkern aus der Wunde pulen ohne dass er sich beschwert hat. Medikamentengabe ist bei Flip sehr schwierig, daher würde ich das nur machen wenn es nicht anders geht. Und Schmerzmittel ohne Schmerzen ist doch auch Blödsinn!?
      Was meint ihr?
      Etwas ratlose Grüße... Nora

    • So einen fall habe ich auch grade hier. Jaime hat einen wirklich großen tumor an der dd, auch offen. Er hat deutlich abgenommen und ist nur noch wenig aktiv.
      Bei ihm merkt man, wenn er schmerzen hat. Denn dann beisst er dran rum. Da bekommt er dann metacam und den tag danach noch mal. Außerdem sitzen er und sein partner seit dem auf zewa

      Nala & Talvi :gerbil Jerry & William :gerbil Geist & Jaime :gerbil
    • @Nora82
      es tut ihm sicher weh. ist ja offen.

      er zwitschert weniger und ich denke drum schon, dass er schmerzen hat. sonst wär ja nix anders.
      unsere renner zeigen uns schmerzen sehr spät, 5 vor 12 und das ist zu spät oft, wie wir wissen.
      er scheint drangegangen zu sein; mein TA sagt, dass machen sie u.a. bei schmerzen.
      drum metacam würd ich geben auf jeden fall.

      1 tropfen in ganz wenig lieblingsbrei und nur er solls fressen können. er hat ja keine zähne ,richtig?

      das problem ist oft nicht der tumor sondern, die infektion die entsteht, wenns offen ist. sagt der TA.

      sprich doch auch mit dem arzt.
    • so wie @nataschal1975 sehe ich es auch @Nora82. Du weißt, Fellnäschen zeigen meist recht spät, dass es ihnen nicht gut geht und wenn der kleine Opernsänger mittlerweile seine Sangekünste reduziert, dann hat es seinen Grund und das sind vermutlich die Schmerzen die er hat. Spreche mit deinem TA des Vertrauens und ich würde weiterhin Schmerzmittel geben, bis du zu einer Entscheidung gekommen bist, wie weiter vorgegangen werden soll.

      Alles Gute für euch und gute Entscheidungskraft wünscht schnupperlie

      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Eigentlich ganz einfach, festzustellen, ob er weniger zwitschert weil er Schmerzen hat: Kurzzeitig Schmerzmittel geben.
      Wenn er dann nicht wieder vermehrt zwitschert, wird es eher am Allgemeinzustand liegen - einer Infektion, mit der das Immunsystem fertig werden muss, oder der Blutverlust. Kennen wir doch alle - Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit, Erschöpfung. Ist bei Maus nicht anders.

      Bei äußerlichen Wunden flöße ich das AB nicht der Maus ein, sondern die Wunde wird damit betupft. Habe gerade einen Patienten, der sich unterm Ohr blutig gekratzt hat und das immer schlimmer wurde - nach einer Woche täglichen Betupfens ist die jetzt wieder zu, Die scharfen Krallen der Hinterpfote habe ich einzeln rund geschliffen. Ob das ein beginnender Tumor ist, lasse ich morgen abklären, da es ein größerer Knubbel ist, der sich nicht nach Blutkruste anfühlt.


      Bei großflächigeren Wunden an der DD verschorfe ich das mit einer hochprozentigeren Lösung H2O2 (Wasserstoffperoxid). Maus müsste dabei etwas spüren, anscheinend ist aber das Tumorgewebe weitgehend unempfindlich. Auf Zewa würde ich nur in extremen Ausnahmefällen halten, die bei mir noch nie vorlagen. Die normale Keimumgebung, gegen die das Immunsystem(soferne intakt) der Maus selbst ankämpfen kann, verhindert ja auch die übermäßige Vermehrung anderer Keime, die weniger gut unschädlich gemacht werden können.

      Ich meine, die außenliegenden Tumore beißen sie nicht auf, weil die Schmerzen bereiten, sondern weil sie behindern und bei der Fellpflege als Fremdkörper empfunden werden. Da die Tumore aber gut durchblutet sind, droht Maus eine Schwächung (bis zur Todesfolge) durch den Blutverlust.
      Bei Metastasen von bösartigen Tumoren in den inneren Organen konnte ich allerdings im späteren Verlauf Anzeichen von Schmerz erkennen.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Ich hatte früher Hamster aus dem TH ,die bekamen auch außen liegende Tumore,die Tiere verhielten sich normal ,zeigten keine Anzeichen von Schmerzen,die Hamster ließen die Tumore auch in Ruhe·,habe dann wenn der Tumor zu groß wurde und drohte aufzuplatzen das Tier erlösen lassen.
      Rennmäuse beißen und kratzen leider alles auf was sie stört,das ist das große Problem
      Ich hatte einige Monate einen Patient mit massiven Hauttumoren,er kam regelmäßig zur Versorgung (Reinigung).
      Er hat mir jedes mal versichert ,er spüre zwar meine Berührung ,aber keine Schmerzen an den tumorösen Stellen.
      Es ist unglaublich wie groß solche Tumore werden können,die Tiere fressen unglaublich viel und nehmen auch deutlich zu.
      Es wäre ein Fehler ,dann auf Diät zu setzen,der Tumor holt sich seine Nährstoffe und das Tier würde verhungern.
      Lg Orio :wink: