Tipps für die Vergesellschaftung zweier Adoptivfellchen

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    • Hallo Shayla :2love: ,

      ich habe jetzt nicht mehr auf dem Schirm, in welchem Gehege du die VG gemacht hast. Wie groß ist das VG-Gehege, was hattest du bei der VG alles im Gehege? Hast du nur das Gitter gedreht? Oder beide Mäusels in Transportboxen und dann später wieder ins Gehege? :whistling:

      Ich würde es auch noch nicht aufgeben mit den Beiden. Lass Ihnen nochmals 2-3 Tage am Gitter mit viel Beschäftigung, Laufrad und Nagematerial und Futter direkt am Gitter. Wäre schön, wenn du ein paar Fotos machen könntest oder mal ein Video. :thumbsup:

      Und vielleicht wäre es hilfreich, wenn du für Babymausi eine Weidenbrücke an das Gitter lehnst, damit er Schutz unter der Brücke und direkt am Gitter findet. Vielleicht verbindet er so das Gitter und die Nähe zu Pippa als beruhigend :) ... nur so eine Idee :whistling: .

      LG :wink:

      LG von :gerbil Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: // BeeGee :babyboy: + Babe :babygirl::heart: // Lines :babyboy: / Milla :babygirl: //und mir => großes :babygirl:
    • Ich finde, die VG hatte einen guten Anfang und würde auch einen zweiten Versuch wagen.
      Es ist schwierig so ein Angsthäschen zu vergesellschaften.
      Mit viel Geduld könnte es klappen. Ich würde auch nicht allzu lange damit warten.gib ihm Zeit, er muss jetzt erst lernen einer Partnermaus zu vertrauen, dass sie auf ihn aufpasst und beschützt.
      Nur Geduld !!! :)

    • Schissermaus? Hel? Aber nur was Menschen betrifft.
      :D

      Ich habe die VG schon mit 15 cm Einstreu begonnen, weil ich schon wusste, dass Hel total verunsichert ist wenn sie sichtbar für mich ist. Dabei hat sich gezeigt, dass Hel sich Hermine unterwirft wenn sie oben sind. Hel hat sich nur noch eingegraben und wollte so der Sache aus dem Weg gehen. Wenn sie unter dem Streu waren oder in der Röhre waren , hat sich das ganze umgekehrt und Hel hat versucht Hermine zu unterwerfen und wollte sie nicht bei sich haben.
      Ich habe dann einen halben Sack Stroh über sie gestreut, sodass sie ein Riesennest hatten. Der Gedanke war dahinter, dass Hel eine Fläche von 120 x 60 cm nicht kontrollieren kann und habe gehofft, dass sich Hermine dann langsam an Hel annähern kann. Durch das Rascheln des Strohs konnte ich sehr gut hören, was die beiden unterirdisch tun.

      Ein Hurra für Hermine, sie wollte Hel unbedingt als Freundin und hat sich Hel immer wieder genähert und hat auch gezeigt, dass sie sich unterwerfen wird.
      Sie haben es geschafft, jetzt pennen sie auf einem Haufen, gut sichtbar für alle in einer großen Pappröhre, die sie erst heute morgen bekommen haben. :love:

      Ich habe es zugelassen, dass ich sie während der VG nicht sehe, weil sie ja in Zukunft auch mit viel Streu leben sollen. Im anderen Fall hätte es bestimmt Stress gegeben mit jedem Eimer Streu und jedem Einrichtungsgegenstand, die ich dazugebe.

      Das war gestern die unterirdische VG. :thumbsup:

    • Danke ihr Lieben, das gibt mir gerade echt etwas Hoffnung <3
      Habe mir auch nochmals Gedanken dazu gemacht. Also, zuerst mal eure Anregungen:

      @schnupperlie Bauchgefühl war grundsätzlich, vom Zusammenpassen her gut. Babymausi hat auch in den ersten paar Minuten mal ganz vorsichtig, schon fast schüchtern, aber trotzdem irgendwie "liebevoll" Pippa schon geputzt.
      Für einen neuen Versuch ist die Etappenmethode schon mal auf sicher, ich denke langsam, das macht auch am meisten Sinn, für beide Mäuse. Babymausi kann Vertrauen aufbauen und Pippa merkt hoffentlich so auch, dass Babymausi ihr nichts Böses wollte, sondern sich einfach riesig erschreckt hat :(
      Ungeachtet der Lärmbelastung, also du würdest nicht in einem anderen Raum vergesellschaften? (Also wenn, dann hätte ich das VG-Aqua ins andere Zimmer gerollt, dort die VG gemacht und dann nach geglückter VG das Aqua irgendwann wieder in den normalen Raum zurückgerollt)

      @ub-40 Ich habe jeweils Futter ins Gitter gesteckt und es meist auch so gehandhabt, dass ich zuerst Streu getauscht habe, dies in Gitternähe verteilt habe und da drauf dann das Hauptfutter verstreut habe, in der Hoffnung, dass die beiden den Geruch des anderen mit Futter = positiven Gefühlen verbinden.
      Ich habe in einem 120x50er vergesellschaftet. Bei der VG hatte ich 2 flachgedrückte Weidenbrücken drin, einige cm Streu, Heu, Stroh, Kolbenhirse und einige Klorollen. In der Hoffnung, den Stress niedrig zu halten, habe ich alles andere aus dem Aqua entfernt und das Gitter aber noch drin gelassen, damit sie sich etwas beruhigen konnten (gerade Babymausi reagiert sehr gestresst und schnell auch panisch, wenn er sich nicht oder nicht so gut verstecken kann, und umso mehr, wenn man ihm seine Einrichtung wegnimmt). Hab noch etwas Streu hin und her getauscht und dann gewartet, bevor ich dann das Gitter gezogen habe. Transportbox mag Babymausi eben auch gar nicht, da dreht er immer ziemlich auf und versucht eigentlich nur noch panisch, einen Weg raus zu finden.
      Das mit der Weidenbrücke am Gitter ist eine tolle Idee! Also du meinst, wenn man die Weidenbrücke normal torbogenartig formt und eine offene Seite dann ans Trenngitter stellt? Und auf Pippas Seite? Gar nichts? Oder auch auf Pippas Seite dasselbe, dass es quasi einen einzigen Tunnel mit TG dazwischen ergibt?

      @rho Das kannst du laut sagen :oops: Was meinst du genau mit nicht allzu lange warten? Bis ich sie wieder ans Gitter setze oder bis ich die erste Etappe wage? Habe aber auch langsam den Eindruck, Geduld, Vertrauen und Sicherheit dürften etwa die Stichworte sein.

      @Orio Da die Kleine wirklich sehr aufgeregt war nach dem Biss und ich sie auch sicherheitshalber noch etwas beobachten wollte, habe ich sie jetzt über Nacht noch im Notaqua gelassen. Die Nacht hat sie nun gut überstanden, anfangs hat die Wunde ziemlich gejuckt, was jetzt aber besser zu sein scheint. Auch ist Pippa nun wieder ruhiger. Würdest du sie in dem Falle heute direkt wieder ans Gitter setzen? Oder ist es besser, wenn ich warte? ?(

      Meine eigenen Gedanken waren noch: die Sache mit dem fehlenden Sicherheitsgefühl, Einrichtung wegnehmen und wenig Verstecke zu haben. Es ist sicherlich unkonventionell, aber ich frage mich, ob es vielleicht Sinn macht, bei der VG etwas mehr Versteckmöglichkeiten anzubieten. Herausforderung wäre, dass der Kleine sich sicher fühlt, ich aber trotzdem alles sehe und überall sofort eingreifen könnte. Mögliche Ideen wären etwas mehr wirklich, wirklich flache Weidenbrücken und etwas mehr Heu/ Stroh, dass er sich vielleicht etwas weniger schutzlos fühlt. Am sichersten fühlt er sich in den typischen Trixie-und-Co.-Häuschen, aber hm, ein Risiko ist das halt schon auch. Man hat sie zwar im Notfall schnell aus dem Gehege genommen, aber man sieht einfach auch nicht allzu gut rein. Hätte auch noch grössere, dickere Kartonröhren auf Lager, aber ob die so optimal sind, wage ich auch zu bezweifeln.
      Ich glaube, ich muss mir echt noch ein bisschen was einfallen lassen, damit sich der Kleine möglichst sicher fühlt. Vielleicht das Aqua auch schon früher VG-tauglich einzurichten, damit er länger Zeit hat, seine Seite zu erkunden und zu wissen, wo er sich verstecken kann, dass ich da dann vielleicht vor dem Ziehen des Gitters gar nicht mehr so viel verändere. Auch die Nester habe ich zerstört, frage mich aber gerade etwas, ob das notwendig war, oder vielleicht sogar eher kontraproduktiv. Er hat ja dann Pippas Heuhaufen bewohnt und das schien noch mehr als die Weidenbrücken sein sicherer Hafen zu sein. Vielleicht würde er bei Panik dann eher in einem Versteck verschwinden, statt zu beissen? ?(
      Ich glaube, da muss ich mich wirklich nochmals intensiv durchs Forum lesen, wie man einer Schissmaus möglichst viel Sicherheit bieten kann und auch betreffend Etappenmethode, wann man trennt, für wie lange man trennt und ab wann man nicht mehr trennt.

      Oh mann, da habe ich echt was vor mir. Was haltet ihr von meinem Geschreibsel, stimmt ihr zu oder würdet ihr gewisse Dinge anders angehen?


      EDIT: Mein Post hat sich mit deinem @rho überschnitten, aber echt spannend, da habe ich mir offenbar ein bisschen ähnliche Gedanken gemacht. Ist nur noch die Frage, ob das bei meiner doch nicht ganz identischen Situation so in der Art auch funktionieren könnte, oder ob dieser Schuss eher nach hinten losgeht.

    • Das ist so schwer zu sagen,ob jetzt gleich ans TG ,oder später.
      Setz sie einfach mal dran und beobachte wie die Reaktionen sind.Verhalten sich beide normal,dann würde ich es laufen lassen.Ich würde für Beide eine Rückzugsmöglichkeit anbieten und wenn möglich zum Stress abbauen ein Laufrad.

      Bei der Vg würde ich sie nicht raus fangen,sondern langsam und in Ruhe die Gegenstände raus ,nochmal füttern und dann das Gitter ziehen,wäre einfacher ,wenn ihr es zu Zweit macht.Ich würde beide Nester auf einen Haufen zusammen werfen(hat rho gestern auch gemacht und viel Heu zum verstecken anbieten.

      Dann beobachten wie es läuft,gestern gab es auch harmlose Knäuls ,ohne Bisse ,die sich auch von alleine gelöst haben,ich war gestern nur am Handy zum filmen. Rho hat die VG gemacht,sie hat das super im Gefühl ,wann man trennen muss und wann Körnergeber sich raus hält.
      Ich hätte da schon wieder zu früh eingegriffen und damit die menschenscheue Hel bestimmt verunsichert ,was dann wieder negativ gewesen wäre.

      Vielleicht kann rho dir die Videos schicken ,dann kannst du dir die Körpersprache ansehen
      Ich fand das Gestern wieder super lehrreich.

      Lg Orio :wink:

    • Danke euch :2love:
      Habe das also nun eben versucht, beide haben ihre Hälfte erkundet, Pippa hat sehr intensiv an allem geschnüffelt und beide haben bei Begegnungen recht intensiv die Nase durchs Gitter zu quetschen versucht. Fand es schwer zu beurteilen, ob das positiv oder negativ war. Ob sie, wenn das Gitter nicht wäre, geknäuelt, geputzt oder eher einfach geschnüffelt hätten. Babymausi hat sich direkt unter der Weidenbrücke am TG eingenistet und wirkt soweit entspannt. Bei Pippa finde ich es schwer abzuschätzen. Sie wuselt zwar auch normal durch ihre Hälfte, hängt aber teils schon auch knabbernd am Gitter. Weiss gerade nicht so recht, was ich davon halten soll.

      Und an den Videos bin ich natürlich auch sehr interessiert, danke euch vielmals :love:

    • Stimmt, du hast Recht, @nataschal1975 Vor lauter Krisenintervention habe ich das gar nicht mehr mitbedacht.
      Ich glaube, ich entspanne mich mal, mache heute gar nichts mehr mit den Kleinen, sondern beginne dann erst morgen Abend mal langsam wieder Streu und Co. zu tauschen und gebe mir und den Tieren mit dieser ganzen VG-Sache erstmal Zeit und Ruhe.

      Babymausi war einfach zu "manipulieren", sein Lieblingsnistmaterial unter die Weidenbrücke am TG gestopft, und da schläft er nun brav^^ Pippa hat es sich währenddessen unter ihrer Ebene gemütlich gemacht , vielleicht 30cm vom TG entfernt.

    • Neu

      Ich danke euch beiden @Orio und @rho ganz lieb für die spannenden Videos! (Was für hübsche Mäuse :love: )
      Das hat mir etwas Mut gegeben, meinen Weg zu versuchen <3

      Ich glaube, ich werde auch mehr Versteckmöglichkeiten anbieten, einige Weidenbrücken und zumindest viel Stroh. So sollten sie sich hoffentlich verstecken und sich sicher fühlen können und ich sehe hoffentlich trotzdem noch genug, um die Situation abschätzen und eingreifen zu können.
      Auch habe ich gestern Abend zum ersten Mal einen Seitentausch per Mäusetaxi versucht. Eigentlich nicht wegen dem Geruch, sondern eher, dass sie die andere Käfighälfte auch kennenlernen. Ich glaube, das werde ich auch am VG-Tag dann irgendwie so machen. Vielleicht am Morgen oder so das Aqua für die VG einrichten, das TG aber noch drin lassen. Dann vielleicht so eine Stunde vor VG nochmals Seitentausch, dass sie hoffentlich dann mit beiden Seiten vertraut sind, was hoffentlich auch etwas Sicherheit gibt, wenn sie nicht in ein 50% fremdes Aqua kommen, sondern auch schon wissen, wo sie sich verstecken können.
      Soweit jedenfalls die Idee.
      Positiver Nebeneffekt des gestrigen Seitentausches: beide schlafen im Nestchen, das die Partnermaus eher provisorisch errichtet hat :love:

    • Neu

      Okay, die erste Etappe habe ich durch. Die Mäuse haben das, denke ich, super gemacht. Es gab einige Momente, in denen sie sich regungslos gegenüberstanden, schnuppern, dann wurde weitergehoppelt.
      Schon nach kurzer Zeit verschwanden sie unter einer der 4 Weidenbrücken. Babymausi begann dann wohl ziemlich ausgiebig, Pippa zu putzen. Sie kletterte immer mal wieder hervor, stiefelte durchs Aqua und verschwand wieder unter der Weidenbrücke. Einmal war es ganz lange still unter der Brücke, KG schon langsam sehr unruhig. Als ich nach unten schaute, bewegte sich Babymausi so, als würde er sich ganz intensiv in etwas festbeissen, zumal er auch irgendwie in einer seltsamen, flachen, leicht seitlichen Position war. Ich an der Weidenbrücke gekratzt, vor meinem inneren Auge schon die blutigsten Bilder. Zuerst geschah nichts, dann guckten da zwei ruhige Näschen hervor. Es wurde durch den Käfig gehoppelt und wieder zurück unter die Weidenbrücke zum kuscheln.
      Einmal war Pippa draussen unterwegs, Babymausi hielt sein Näschen unter der Weidenbrücke hervor. Pippa wollte da durch und landete ziemlich genau auf Babymausis Schnäuzchen. Er hielt es gegen ihren Bauch, sie hielt total still. Dann machte sie zwei Schrittchen, Babymausi hielt sein Köpfchen zu ihrem und verharrte so für einen Moment. Sie schloss die Äuglein und wartete, bis er fertig war, womit auch immer, und es wurde weitergehopst und mehr gekuschelt unter der Weidenbrücke. Teils sassen sie auch Po an Po und jeder knabberte an seinem Eingang Heu und Stroh.

      Ich weiss nicht, wie lange ich sie nun zusammen hatte, vielleicht 30min? Ich hab das TG wieder reingestellt, nicht unbedingt wegen den Mäusen, sondern eher, weil mein anderes Duo viel Krach machte und ich keine weiteren Schrecksituationen erleben wollte, aber ehrlich gesagt habe ich das TG auch v.a. deswegen reingemacht, weil ich selbst sehr angespannt war.

      Dafür mache ich glaub keinen Seutentausch mehr. Ich hab 30-60min vor VG beide auf die Gegenseite gesetzt. Das erste, was Babymausi nach dem Ziehen des TGs gemacht hat, war, zurück auf "seine" (ursprüngliche) Seite zu gehen und sich unter "seiner" Weidenbrücke zu verkriechen. Pippa ist dann zu ihm gekommen und hat sich zu ihm unter die Weidenbrücke gequetscht. Ich glaube also, den Seitentausch dürfte ich mir sparen können. Jedoch war das mit dem vielen Heu und Stroh glaub gar nicht so die schlechteste Idee :thumbsup: