Lucy hat eine Zyste

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    • Lucy hat eine Zyste

      Lucy, knapp 1 Jahr, hat leider eine Zyste.
      Ich hoffe hier wieder auf das Schwarmwissen.

      Erst mal die Zusammenfassung.
      Im Sommer ist mir schon aufgefallen, das Lucy manchmal so aufgeplüscht rum sitz, sonst fit aktiv und gut gefressen. Bin mit Ihr zum TA, wurde alles untersucht, aber nix gefunden.
      Dann wurde sie ja Ende Sept. mit Lexa, einer Jungmaus, vergesellschaftet.
      Vor kurzem hatte dann Lucy Lexa so arg gejagt, das ich sie wieder ins kleinere VG-Becken umgesiedelt hatte. Dazu kam noch minimaler Oxyuren- Befall, der gleich behandelt wurde. Im VG Becken war es erst ruhig, es wurde wieder gekuschelt und geputzt.
      Dann hat Lexa angefangen Lucy zu jagen, es kam immer wieder zu Rangeleien, die sich aber wieder selbst aufgelöst haben. Dann ist mir augefallen das Lexa die Führungsrolle übernommen hat und Lucy wieder aufgeplüscht unterwegs ist. Frisst gut, laufradelt, vielleicht ein Ticken weniger aktiv.
      Jetzt habe ich heute mit ihr Termin beim TA gehabt. Beim Abtasten hat er gemerkt, das im Bauchraum eine weiche Beule fühlbar ist, die da nicht hingehört. Beim Ultraschall wurde eine Zyste diagnostiziert. Weil der Ultraschall ohne Narkose gemacht wurde - Lucy war zwar sehr cooperativ - hat aber nicht optimal still gehalten.
      Er konnte noch nicht eindeutig sagen ob es mit der Gebährmutter zusammenhängt oder von anderer Stelle ausgeht. Die Zyste ist 1,5cm groß :S

      Im Januar soll nochmal unter Narkose genauer geschaut werden.

      Vorschlag von ihm ist zu punktieren - OP ist im zu riskant.

      Wer hat Erfahrung?
      Pixi von Beja wurde operiert und ging ja gut. Nützt aber nix wenn der TA hier abrät. Erfahrung hat er ja schon, weil er alle DD-OP´s bei den Mäusen gemacht hat.

      Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
      Christian Morgenstern


      Mausige Grüße: Lucy & Lexa, Dexter & Lenny, Gizmo, Dia & Fe
    • Hallo Nussi

      Pixi hatte einen Nierentumor und keine Zyste.

      Nussi2005 schrieb:

      Im Sommer ist mir schon aufgefallen, das Lucy manchmal so aufgeplüscht rum sitz
      Falls es eine Zyste an einem Eierstock wäre, dann ist es wahrscheinlich, das sie sich immer wieder in der Größe verändert.
      Eventuell hilft vielleicht etwas auf Hormonbasis oder homöopathisches.
      Wo die Zyste genau sitzt wird ja erst noch festgestellt.
      Zum Thema Zyste kann ich sonst nichts weiter beitragen.

      Alles Gute für Lucy.

      Gruß von Beja
    • auch Wurmarten können ja Zysten bilden..aber dass wäre jetzt ein Zufall, aber nicht ausgeschlossen, meist haben Weibchen schon Zysten an Gebärmutter etc. aber ansich, sie ist noch sehr jung , kann schon mal kommen, normal im fortgeschritteneren Alter.
      Punktieren ist ja schön und gut, nur wenn man Pech hat, muss man dass immer wieder machen. Muss nicht sein, kann sein, wie man liest, viele kanns und wenn es nun mit den Weibchlichen Geschlechtsorganen zusammenhänge, wäre die Frage , ob man sie doch kastieren lässt..nennt man auch bei Weibchen so..also auf deutsch totaloperation. Manche TA machen dies durchaus, dann ist Ruhe, für immer. und sie könnte natürlich problemlos zu einem Männchen. Aber dass sollte schon jemand machen, der dass schon gemacht hat bei kleinen nagern

      ist die Zyste woanders im Bauraum, oder sind es gar Wurmzysten, dann könnte man auch operieren. denke halt nur, weil sie mit einem Jahr so jung ist. Aber ich weiss natürlich nicht, wie ihr bei euch im Grossraum mit sehr guten TA die halt gut operieren können, ausgestattet sind.
      muss sagen, Zysten sind mir ja sehr wohl bekannt, durch TA durch Rennmaushalter etc. einmal hatte auch ein Weibchen von mir eine Zyste..aber so jung waren die alle nicht. Dass ist ein wenig erschreckend. denn Zysten bei Hamstern und Rennmäusen nehmen zu, hat mir meine TA mal vor einem Jahr erzählt, als ich mich mal über das Thema mit ihr unterhalten habe. So genau warum dass so ist. wusste sie aber auch nicht.

    • Ein Mäuschen von mir hatte auch eine Zyste an den Eierstöcken, zusätzlich aber auch noch einen Tumor. Sie wurde operiert und hat danach noch 3 Monate gelebt bis vermutlich der (bösartige) Tumor wieder kam. Die Maus war zum Zeitpunkt der OP bereits 3 Jahre und 2 Monate alt und hat die OP trotzdem erststaunlich gut weggesteckt. Die Geschichte dazu kannst Du hier nachlesen: OP wagen oder nicht?

      Wenn Du einen Arzt hast, der sich die OP zutraut, kannn ich Dir nur zuraten.

    • @Beja stimmt, das hatte ich verwechselt.

      @daggi47 @Little Cleo und das ist mein Problem, ich kenn keinen in der Region und kann dann nur nach der Liste mal abtelefonieren ob das jemand schon mal gemacht hat. Wenn man noch nicht da war, können die auch viel erzählen :wacko:
      Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
      Christian Morgenstern


      Mausige Grüße: Lucy & Lexa, Dexter & Lenny, Gizmo, Dia & Fe
    • ja,aber am Telefon wirst zumindest erfahren,ob schon innere Operationen in Regelmäßigkeit bei kleinen Nagetieren gemacht worden.
      Wohnst leider weit weg von uns,hier gäbe eine fähige TA,aber die findest doch bei euch auch,wenigstens der Versuch ist es wert,mal ein Gespräch zu führen.vielleicht heisst es dann,die Z. liegt so sehr ungünstig,dass man nicht operieren kann,kann passieren,und dann kann man immer noch in Abständen punktieren ,denn an sich sind die Dinger ja völlig gutartig,Menschen und grössere Tiere leben da ihr ganzes Leben mit,unerkannt,aber bei so kleinen Tieren kann dass halt Organe abdrücken,wenn die Flüssigkeit zu gross wird,und dann können eben dann auch Schmerzen kommen

    • wir haben hier zwar keine rennmaus mit zyste, dafür aber eine wellensittich dame.
      Mara wurde zu erst mit furosemid behandelt, darunter ist die zyste deutlich geschrumpft. Da das für uns keine dauerlösung ist (eine op wollten wir möglichst vermeiden), bekommt sie jetzt, wenn es wieder schlimmer wird ein mittel von rodicare. Nennt sich rodicare pregno und hilft ihr super

      Nala & Jacky :gerbil Coco & Finnja :gerbil Gabriel & William :gerbil Geist & Jaime :gerbil
    • Das blöde an Zysten ist leider, daß sie oftmals schmerzhaft sind und jederzeit auch wieder kommen können.

      Des weiteren platzen einige auch von selbst und je nach Größe kann das natürlich auch riskant sein, daß die Maus innerlich zuviel Blut verliert.Operieren lassen würde ich nur, wenn die wirklich sehr groß/schmerzhaft ist und der Arzt auch Erfahrung hat...

      Das Abwägen, was wann wie am Besten ist, ist leider immer das Schwerste daran.

    • Zuerst schauen wir mal wo die Zyste wirklich sitzt und ob sie in Zusammenhang mit einem Organ steht.

      Die Ansätze sind gut, mal schauen was sich dann umsetzten lässt.

      Sie bekommt Schmerzmittel, ist wieder aktiver und nicht mehr so stark aufgeplüscht.

      Danke für Eure Infos :2love:

      Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
      Christian Morgenstern


      Mausige Grüße: Lucy & Lexa, Dexter & Lenny, Gizmo, Dia & Fe
    • Also Mäuse mit Zysten habe ich zum Glück noch nicht gehabt :whistling: .

      Aber ich denke auch, dass man zuerst mal schauen muss, wo genau die Zyste ist und was es für eine Zyste ist. So weit ich mal gehört habe, soll es neben den" wasser"haltigen Zysten, doch auch welche mit Blut/Gefäßen geben, oder?

      sweetangels schrieb:

      Mara wurde zu erst mit furosemid behandelt, darunter ist die zyste deutlich geschrumpft. Da das für uns keine dauerlösung ist (eine op wollten wir möglichst vermeiden), bekommt sie jetzt, wenn es wieder schlimmer wird ein mittel von rodicare. Nennt sich rodicare pregno und hilft ihr super
      Und die Sache mit den Medikamenten würde ich als erste Option auch in Erwägung ziehen :thumbsup: .

      Ich drücke Lucy die Däumchen :2love:
      LG von :gerbil Elliot :babyboy: + Luna :babygirl::heart: / Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: / Wutz :babyboy: + BeeGee :babyboy::heart: / Missy :babygirl: + ??? :babygirl: / und mir => großes :babygirl:
    • Hier mal ein kurzes Update.

      Der Untersuchungstermin, mit Narkose und nochmal Ultraschall ist am kommenden Montag.

      Nachdem Lucy um die Weihnachtszeit schon sehr deformiert aussah, von oben betrachtet T-förmig mit schmalem Vorderkörper und einem richtig dickem Hinterteil - hab ich aus meinem Ernährungsprogramm zuerst einen Auszug vom Chaga-Heilpilz und vor kurzem noch die Sirulina-Alge, mit in ihre Ernährung integriert. Das hat schon ganz gut angeschlagen.
      Das erste Bild ist um die Weihnachtszeit, leider nur von vorne, aber man sieht deutlich wie dick sie ist, das andere Bild ist von heute morgen.



      Jetzt bin ich mal auf den Montag gespannt, was bei der Untersuchung rauskommt.

      Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
      Christian Morgenstern


      Mausige Grüße: Lucy & Lexa, Dexter & Lenny, Gizmo, Dia & Fe
    • Die Dosierung sieht folgendermaßen aus:

      Ich weiche 2 Teelöffel Chaga Pulver in etwas kaltem Wasser ein, meist über Nacht, morgens gieße ich den Ansatz mit 1/2 Liter warmen Wasser, 50°C bis 80°C - da lösen sich am besten die Wirkstoffe raus und über 80°C werden sie wieder zerstört, auf. Das lass ich dann 1/2 Sdt. ziehen oder gieße das in einer Thermoskanne auf.
      Lucy bekommt täglich 2 Tröpfchen davon und eine Messerspitze Spirulina mit Nussbrei angerührt. Das reiche ich ihr auf einem ausgedienten Kaffeelöffel den sie blitzeblank ableckt.

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      Christian Morgenstern


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    • Neu

      ub-40 schrieb:

      Und für wen ist der restliche Tee ??

      Na ja, für mich :D ist zwar nicht das kulinarische Highlighte, aber wenn´s hilft :P

      Danke für Montag, ich werde berichten
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      Christian Morgenstern


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    • Neu

      So, Satz mit X - war wohl nix. Haben heute morgen den Termin abgesagt. Die TA-Helferinnen haben vergessen die Weiterbildung vom Chef einzutragen :(
      Jetzt ist es auf nächsten Dienstag verschoben.

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      Christian Morgenstern


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