Leberfleck am Hoden?

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    • Mein Beileid.
      Ich habe mich raus gehalten,weil mich der Fleck sehr an schwarzen Hautkrebs erinnert hat und ich keine Panik machen wollte.
      Das er jetzt die Narkose nicht gepackt hat,bestätigt mir fast den Verdacht.
      Meist sind dann schon Organe mitbefallen.
      Es war die richtige Entscheidung für eine OP.so hast du dem Tier viel leid erspart.
      Eine herzliche Umarmung schickt Orio

    • Tut mir leid zu hören, an sich hatte er ganz gute Chancen, aber man/frau weiß eben nie was nicht doch noch hinter steckt und ob es gut geht...vielleicht war da wirklich mehr als man sehen konnte.(oder er war einer, der die Narkose nicht geschafft hat, bei Kleintieren schaffen das 1-2 von ca. 100 Tieren nicht laut meinem TA, das Risiko bei Menschen ist weit geringer und kommt nur alle paar tausend mal vor)

      Ich kann mich nur anschließen, daß die Op dennoch richtig war, weil sicherlich die meisten TA's dazu geraten hätten und auch die meisten Halter sich dazu entschlossen hätten...immer wieder traurig, wenn es dann nicht gut ausgeht. :(

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • nataschal1975 schrieb:

      mir auf jeden fall..
      2 op in den letzten 7 wochen = 100% fail
      nataschal, man merkt durch deine schreibweise wie absolut fertig du bist ;( .
      Tief durchatmen ;(

      Es war so ein kleiner Fleck...aber vielleicht hat Orio recht, und es steckte was kritischeres dahinter || .

      Vielleicht. Haben die TA eigentlich gesagt, warum deine OP Mäuschen vermutlich gestorben sind? Da kriegt man ja echt Angst...bis jetzt habe ich/Micha wohl glück gehabt, die Mäuse haben die OPs super weg gesteckt.

      Wenn ich es mir so überlege, waren es gar nicht sooo viele OPs, genau gesagt drei:
      1. Perser Snap-Kastration
      2. Mrs. Brown Gross - Schwanzspitzen Amputation
      3. Mrs. Brown Klein - "Warze" am Hals. War natürlich ein wuchernder Tumor, woran sie letztendlich eingeschläfert werden musste, aber die OP mit Narkose war problemlos.


      Mensch, nataschal, du Liebe...sei ganz arg gedrückt :2love: , du hast alles gegeben.
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • @snapcracklepop

      also bei der jetzigen war die atmung normal und beim wegnehmen der gasmaske der inhalationsnarkose war die atmung auf einmal weg. herzschlag war zu dem zeitpunkt noch da.
      sie haben ihn bewegt, damit er wieder atmen anfängt. hat er aber nicht mehr.

      vor 7 wochen war pablo 1 stunde tattrig wach. ich war dabei die ganze zeit. dann hat er sich zum schlafen hingelegt und war 2 std. später bei kontrolle durch mich nicht mehr am leben.

      so war das.

      pablo hatte ne schwanzamputation vor 1,5 jahren auch mit inhalationsnarkose. alles gut damals.

      pepe hatte vor nem 3/4 jahr wucherungen aus den ohren entfernt. auch gelungen das aufwachen nach inhalation.

      diese 2 op und pablos vor 7 wochen dd entfernung waren in alzenau klinik.

      die aktuelle in grossostheim. 4 verschiedene ärzte in summe. sagt nichts aus finde ich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nataschal1975 ()

    • Tierärzte sind, selbst wenn sie in einer "Tierklinik" arbeiten, und gefälligkeitshalber an Mäusen herumschnippeln, oft völlig uninformiert und für diese Kleinstsäuger nicht ausgerüstet.

      Die bei Inhalationsnarkose verwendeten Mittel wirken atemdepressiv, bei zu hoher Dosierung mit dem Effekt des Atemstillstandes. Da sie nur gering schmerzhemmend wirken, muss ein Schmerzmitel zusätzlich verabreicht werden, statt die Narkosetiefe zu erhöhen. In der klinischen Anwendung beim Menschen ist vorgeschrieben, für den Fall eines Atemstillstandes ein Beatmungsgerät bereitzuhalten. Fragt euren Tierarzt, ob er ein für eine Maus geeignetes hat, denn bis zum vollständigen Erwachen sollte die Lunge mit reinem Sauersoff gespült werden, da das Narkosemittel wieder ausgeatmet und nur so aus dem Körper entfernt werden kann. Wenn die Maus nicht atmet, bleibt ohne Beatmng von außen alles drin und sie erwacht natürlich nicht mehr, sondern erstickt. Die Maus zu "bewegen" ist ein mehr als hilfloser Ersatz eines nicht vorhandenen geeigneten Beatmungsgerätes mit reinem Sauerstoff. Zu hohe Dosierung kann auch bleibende Schäden verusachen.

      Eine weitere Gefahrenquelle mit letalem Ausgang bei längeren Eingriffen ist das Auskühlen. Daher muss die Maus in solchen Fällen auf einer Wärmematte fixiert werden, und nicht am kalten OP-Tisch. Alles nachzulesen in der Fachliteratur zur Verwendung von Rennmäusen zu Forschungszwecken, die ein TA für Hund und Katz nie gelesen haben wird, bevor er eine Maus zu behandeln versucht.

      Tut mirlich leid um Deine Mäuse.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Mein TA hatte ja bei der letzten Op mit der nachgewachsenen Warze am Auge sogar Adrenalin bereit gelegt...ich kann mir gut vorstellen, daß die Narkosegabe immer wieder eine Herausforderung bei so kleinen Tieren ist und eben die Dosis sehr fein angestimmt werden muß, um halt nicht zu stark zu sein.
      (da fehlt sicher vielen einfach die Erfahrung und wahrscheinlich kommt auch noch Glück dazu, ob es noch paßt oder doch schon zuviel ist...vieles wird dann auch noch abhängig sein wieviel Reserven die Maus hat)

      Ich denke von daher, daß Gerbilus da sicherlich richtig liegt.(vor allem wenn ich hier auch öfter schon gelesen habe, daß einige Mäuse mit viel zu hohen Dosen von Medikamenten "versorgt" worden sind)

      Ich selbst vertraue von daher auch keinem TA, den ich nicht kenne...

      Und es ist verdammt schwer als Tierhalter und Laie beurteilen zu können, ob jemand genug Erfahrung hat oder nicht, dazu muß man sich selbst schlau lesen und gezielte Fragen stellen...aber gute Infos zu finden ist leider auch schwer.Dennoch ist die Sterblichkeitsrate von so kleinen Tieren unter Narkose einfach recht hoch und jedem noch so gutem Tierarzt kann immer auch ein Tier unter den Händen wegsterben. :(

      Leider werden wir damit irgendwie leben müssen und können nur versuchen unser bestes zu tun...

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Ich hab mit meinem Tierarzt wegen Cloud's Kastration damals auch etwas mit ihm geredet. Eigentlich wollte er lieber eine Injektionsnarkose, da er damit bessere Erfahrungen hat und die Op auch "günstiger" ist, was ja viele Kleintierbesitzer auch wollen. Der Vorteile der Inhalationsnarkose ist halt das man besser nachkorrigierren kann. Allerdings ist die Dosis bei Cloud und Ivan bei beiden so niedrig gewesen dass sie sofort nach abnehmen der Maske, fast wieder davon wollten. Cloud und Ivan waren beide wieder sofort fit, nachdem die Maske abgenommen worden. Und auch im Internet hab ich mir mal Videos von Inhalationsnarkosen angesehen (Ratten, Hamster, Rennmäuse usw). Dort waren die Tiere nie besonders tattrig oder verstört. Ich denke tatsächlich sollte die Dosis lieber zu niedrig sein, als zu hoch. Auch die Nachwirkungen der Inhalationsnarkose sind zu beachten viele Tiere versterben auch später nach solchen Op's. Ich glaube gelesen zu haben das 3 Wochen und 8 Wochen danach auch noch Tiere ohne ersichtlichen Grund versterben können, und es auf die Nachwirkungen die, die Narkose auf den Organismus haben, der Grund dafür sein können.