OSB Terra für Mongolen geeignet ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • OSB Terra für Mongolen geeignet ?

      Hallo,

      ich bin heute ein wenig überstürzt Renner Halterin geworden. Da es so nicht geplant war, musste ich ein wenig improvisieren und aktuell sitzen sie in einem 100cm Glas Becken für das ggf ein Aufsatz kommen soll. ABER ich habe von meinem Farbmäusen noch ein 150x60x100 cm OSB Terra im Keller stehen und überlege, ob man das wohl Renner sicher bekommt? Mein Gedanke war, Streukante auf 30 - 40 cm zu erhöhen, die zu große Lüftung an Seiten mit Pflexi zuzumachen, und dann mit mehren Teilebenen nach oben zu arbeitn für Rad, Futter und Co.

      Mir wurde bei Übernahme aber gesagt, OSB wäre riskant, da Renner massiv nagen... ? Wäre vom Platz für die Nasen sicherlich deutlich besser, nur wenn sie sich da über nacht Raus fressen wäre das ärgerlich und wegen des Hundes eher semi gut. :oops:

      Habt ihr Tipps und Erfahrungen zum OSB Terra

    • Zeig doch am besten Mal Fotos.

      Renner können viel nagen, das ist richtig, aber je nach Gestaltung des Terras ist das kein Problem. Wenn sie nirgends gescheite Ansatzpunkte zum Nagen haben zB, können sie darüber auch nicht ausbrechen. Und oft kann man die auch durch zB Aluleisten entschärfen.

      Holzterras oder Holzaufsätze sind auf jeden Fall viel genutzt in der Rennerhaltung, daher nur bei schlechtem Aufbau, der dann auch nicht gegen Nagen gesichert wird, ein Problem.

    • Guten morgen :)
      ich hab einfach mal ein Foto des Terras während einer VG eingestellt. Hier sieht man am Besten, wie groß es ist. Die Fenster an der Seite sind vergittert, da Farbies ja deutlich mehr Luft brauchen als Renner.

      Diese Fenster würde ich mit Plexi wieder verschließen und eben vorne die Streukannte ( aktuell 20 cm) erhöhen. Die Vollebene ist raus und würde durch mehrere kleine Ebenen ersetzt werden.

      Aluprofil wäre natürlich eine Idee an Kanten oder man setzt Plexi direkt hinter die eigentliche Front, dann wären die Halterungen der Glasschienen hinter Plexi und könnten nicht angefressen werden; dort haben meine Farbies ordentlich genagt... wäre also für Renner vermutlich auch eine Angriffsfläche

      Bilder
      • DSCN1874.JPG

        2,05 MB, 3.264×2.448, 29 mal angesehen
    • Die Vollebene sieht aus, als wenn sie von rechts nach links durchgängig ist aber von vorne nach hinten nur ein Teil überdeckt, oder? Wenn unter ihr alles geschlossen wird rechts und links, die Ebene aber nur ca 1/3 der Käfigfläche überdeckt, kann die auch komplett drin bleiben. Kleinere Etagen kannst du oberhalb von ihr trotzdem anbringen, um die Höhe besser zu nutzen.

      Plexiglas sollte möglichst auch nicht angenagt werden - das hält Mäusezähnen auch nicht stand, kann aber scharfkantig splittern im Gegensatz zum Holz. Wenn du das so einsetzt, daß die Mäuse nicht an den Halterungen für die Frontscheiben nagen können, solltest du beobachten, ob sie stattdessen versuchen, am Plexiglas zu nagen. Wenn ja, braucht das noch eine Schutzkante.

    • Nein, die Ebene ist tatsächlich komplett geschlossen, nur vorne waren 10 cm Luft. Aber ich könnte sie natürlich entsprechend ändern, dass sie nur 1/3 der Fläche abdeckt, dass wäre mit Sicherheit das kleinste Problem hier :)

      Die kriegen Plexi klein ? Das find ich jetzt krass xD aber ja, dann schau ich mal das die Plexikante einfach ein Profil bekommt. Gehen s die Nasen denn auch an Boden und Rückwand oder suchen sie sich Kanten als Ansatz

    • Durchgängige Flächen ohne Nageansatz sollten sie normalerweise nicht angreifen. Theoretisch geht das auch, aber da müssen sie erstmal einige Zeit mit den Krallen dran. Gesehen habe ich das bisher nur bei meinen Degus, die sich eine zweite Tür in einen Unterschlupf gekratzt und genagt haben und bei einem Gehege für persische Rennmäuse, wo Tonröhren an einer Wand lagen und die dort am Ende unbeobachtet die Wand angefangen haben wegzukratzen.

      Es nagen auch nicht alle Renner an Plexiglas, aber ja, sie können das kaputt bekommen, wenn sie wollen.

    • Ist die helle Fläche an der linken Wand bis unten hin Lüftung? Wenn die Lüftung bis unter die durchgehende Ebene reicht, musst du diese nicht verkleinern. Wäre schade, die Mäuse freuen sich über den zusätzlichen Platz.
      Das mit den 2/3 Lüftungsfläche für den Buddelbereich gilt nur, wenn keine Luftzirkulation da ist sondern die Luft wirklich nur noch oben entweichen kann und sonst staut. Sobald du an zwei Seiten Luftzufuhr hast, entsteht eine Luftzirkulation und die Flächen können wesentlich kleiner sein.
      Ein 5cm breiter und 20 cm langer Lüftungsschlitz an der Rückwand direkt an der Unterkante der Ebene würde wahrscheinlich schon reichen.
      Klar, aus Lüftungsschlitzen fliegt auch immer ein bisschen Streu raus, denn sie buddeln ja im großen Stil :)

      Das Terra ist auf jeden Fall toll und für die Mäuse ein sehr schönes Zuhause.
      Viel Spaß mit deinen neuen Mitbewohnern :)

    • Ich tendiere auch zu dem Farbmausheim. Eines meiner Rennerheim ist ein OSB Holzterrarium und mit diesem Terrarium bin ich nicht wirklich glücklich.

      Wenn es möglich ist, bin ich immer für viel mehr Fläche für die Fellnasen, eben so viel es machbar und für die Haltung von Rennern vertretbar ist. Doch hier ist es ja eine durchgehende Etage, wenn sie aufgrund ausreichender Luftzirkulation nicht unbedingt verkleinert werden muss, besteht dann nicht eher die Gefahr zu Streitigkeiten. Jedenfalls lese ich hier immer wieder, keine durchgehenden Flächen, keine kleinen Durchgänge, Häuschen mit einer Öffnung.

      Oder habe ich das falsch verstanden, ist bei mir immer möglich ^^

    • petit.four schrieb:

      Guten morgen :)
      ich hab einfach mal ein Foto des Terras während einer VG eingestellt. Hier sieht man am Besten, wie groß es ist. Die Fenster an der Seite sind vergittert, da Farbies ja deutlich mehr Luft brauchen als Renner.

      ...
      Es gibt auch bei Rennmäusen kein zuviel an Lüftung!(auch wenn Farbmäuse wegen des stärkeren Eigengeruchs mehr Lüftungsfläche brauchen, heißt das im Umkehrschluß nicht, daß Rennmäusen mit wenigen Frischluft auskommen...die Tiere brauchen auch gesunde Luft zum Leben)

      Des weiteren halten hier einige ihre Nager in Holzgehegen...ich selbst habe mir eins aus beschichteten Holzregalbretter und Glaselementen zusammengebaut.Das hat den Vorteil, daß die ganzen Holzelemente des Grundbaus aufgrund der glatten Beschichtung nicht annagbar sind, weil die Zähne da keinen Halt finden, auch die Krallen nicht; dadurch sind sie auch wasserfest.(lediglich einige Holzschienen wurden mit Aluleisten gesichert und die Ebenen mit kleinen Rundhölzern abgeschlossen, weil die so auch nicht so oft angenagt werden)

      Natürlich kann es vorkommen, daß man sehr nagefreudige Renner hat, die als zerlegen wollen, aber meine gehören nicht dazu...zum Nagen gibt es genug anderes Material.(Pappe, Papier und Naturhölzer)

      Ich selbst mag keine OSB-Gehege von der Optik her und weil das Holz nicht wirklich eben ist und noch mit rennmausgeigneten Lack gesichert werden muß...aber das ist Geschmackssache.Einzige Nachteil ist an den Holzgehegen allgemein, daß sie schwerer zu reinigen sind...aber auch das ist machbar.
    • univers schrieb:

      (auch wenn Farbmäuse wegen des stärkeren Eigengeruchs mehr Lüftungsfläche brauchen
      Farbmäuse haben keinen stärkeren Eigengeruch, du meinst bestimmt den Uringeruch, bei nicht regelmäßiger Reinigung kann das auch als Uringestank bezeichnet werden.

      Rennmäuse geben im Gegensatz zu Farbmäusen wenig Flüssigkeit ab und meist werden sie als Duo gehalten, eine Farbmausgruppe sollte mindestens aus 4 Mäuschen bestehen und wenn es sich dann noch um eine Großgruppe handelt, dann kann es durch die viele Pinkelei schnell anfangen zu miefen. Hinzu kommt, bei zu wenig Belüftung/Luftzirkulation kann es durch den Ammoniak zu Lungenschäden führen.

      Deshalb sollten Farbmäuse nicht in Aquarien gehalten werden, ich gehe davon aus, da der Ammoniak nicht nach oben steigen kann.

      Dennoch, ich muss dir da zustimmen, auch Renner brauchen gesunde Luft.


      univers schrieb:

      Ich selbst mag keine OSB-Gehege von der Optik

      Mir geht es genau so, doch letztes Jahr war ich dazu gezwungen, mir auf die Schnelle ein OSB Holzterrarium anzuschaffen, für die Lieferung eines weiteren Aquas war die Lieferzeit zu lange. Nun bin ich auf die für mich passende Lösung gekommen, ich werde mir eine HDF Beschichtung besorgen und das kommt auf den Deckel und die Außenwände.

      Was mich an meinem Holzterrarium total stört und da bin ich selber schuld (nicht mit gedacht), die Höhe des Terrariums ist 60 cm und den Streuschutz habe ich auf 30 cm setzen lassen. Da bleibt nicht mehr viel an Höhe übrig, um da in Ruhe hantieren zu können.

      Deshalb an alle Interessenten von Holzterrarien, wenn ihr die Streuschutzhöhe auf 30 cm setzen lässt, bestellt lieber gleich ein Holzterrarium mit der Gesamthöhe von 80 cm, soweit es die räumlichen Gegebenheiten zulassen.

      In dem Fall ist die Größe und Höhe des Holzterrariums von @petit.four ideal.

      LG Moni