Drei Einzelmäuse - ich weiß nicht mehr weiter

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    • Ich melde mich hier nach längerer Zeit wieder zurück... Es mag alles einfach nicht so, wie ich will ||
      Yuma ist in Dachau in der Auffangsstation und wird gerade mit einem vorwitzigen Mädel versucht zu VG. Biskuit hat eine junge Dame bekommen, die Konstellation gefällt mir noch nicht so ganz aber es wird hoffentlich.

      Tja, mein neues Sorgenkind ist Toffee, derjenige, der quasi noch nie Ärger gemacht hat (gut, hat Biskuit bei der VG gebissen aber das verzeih ich ihm)
      Er hat ein junges Böckchen bekommen, gestern wollte ich die Zusammenführung machen... Toffee hat sich aufgeplüscht und sich immer wieder seitlich stocksteif zum Kleinen aufgestellt. Bevor es kracht, hab ich das Gitter wieder rein :_( Warum klappt jetzt nicht mal mehr eine Jungtier VG?? Ich bin schon wieder nervlich völlig am Ende. Vielleicht hab ich auch zu früh getrennt aber ich kann die Mäuse überhaupt nicht mehr einschätzen und hab nur noch Schiss, dass alles irgendwie ausartet.

      Ich wollte es heute Abend nochmal probieren so a la Etappenmethode.. vielleicht klappt es ja dann. am Kleinen liegt es wohl gemerkt nicht, der ist weder penetrant noch sonst irgendwie "anstrengend" gewesen

    • Oh je, das ist doof!

      Wie alt ist der kleine? Vielleicht braucht Toffee mehr Zeit am Gitter um sich mit ihm vertraut zu machen.
      Wenn du es nicht schon machst, würde ich hier wirklich Seiten tauschen und nicht nur Sandbad und Streu hin- und her tauschen, zwecks besserer Geruchsübertragung.

      Um dir selbst die Angst etwas zu nehmen, bereite dich auf alles sorgfältigste vor, spiele in Gedanken alle möglichen Szenarien durch

      • Handschuhe und ein Stück Pappe liegen bereit
      • 2 Transportboxen stehen geöffnet und griffbereit in der Nähe zum sofortigen Einwurf im Notfall
      • Die Telefonnummer des TÄ ist eingespeichert und die Öffnungszeiten bekannt
      • Für dich gibt es leckere Getränke und Kekse (oder was du gerne isst) für die Beobachtungszeit und gegen die Anspannung. Leg noch ein Buch bereit, falls sie länger brauchen ...
      • Organisiere dir eine Person, die dich und die Mausis begleitet
      Im schlimmsten Fall kannst du ohne Angst zu haben gebissen zu werden eingreifen , sie in die Boxen verfrachten und zum TA. Der Rest des Equipments ist wenn es länger dauert, so musst du deinen Beobachtungsposten nicht verlassen.

      Wenn du daran glaubst, dass du gut vorbereitet bist um jedem Geschehnis zu begegnen musst du dich nicht mehr vor Unvorhergesehenen fürchten.
      :)

      Pfötchen werden hier natürlich gedrückt. :gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil
    • Danke aber ich bin immer auf das Schlimmste vorbereitet.. beruhigt mich kein bisschen. Wenn Toffee den Kleinen angreift bleibt von dem nichts mehr übrig.

      Also, ich fang nochmal von vorne an, war zu wenig Hintergundinfo:
      Der Kleine kam mit 8 Wochen zu mir. Dann hat er sich gleich mal am Gitter die Zehen gebrochen, gezerrt, keine Ahnung. Das ist auf jeden Fall jetzt wieder gut verheilt. Die beiden sitzen also schon seit 1.5 Wochen am Gitter (alles unglaublich friedlich). Der Kleine ist also knapp 10 Wochen alt, aber sehr klein und zierlich. Yuma habe ich damals erst mit 14 Wochen zu Toffee VG, das war gar kein Problem.

      Ich habe niemanden, der das zusammen mit mir machen würde. Hilft mir auch nicht, wenn nur jemand daneben steht, der sich aber auch nicht auskennt. Ich bräuchte jemanden, der sagen kann "Jetzt ist es kritisch" oder "ne kannste weiter laufen lassen".

      Nur ich reagiere einfach nur noch völlig panisch. Für mich ist jedes Zucken das Anzeichen für den tödlichen Biss an die Kehle. Ich bin nicht mehr objektiv, ich bin nicht mehr gelassen. Ich bin frustriert, enttäuscht und verstehe absolut gar nix mehr und will eigentlich alle nur noch an die Wand klatschen -_-' Ich mache anscheinend aus allen Mäusen seelische Krüppel, die nicht mehr sozial kompatibel sind.

      Tut mir wirklich leid, nichts davon ist böse gemeint, das wisst ihr hoffentlich.

    • ok.das war eine klare Ansage von dir.
      Ich möchte dir eine ehrlich Antwort geben.

      In deinem momentanen Zustand ist es unmöglich eine VG zu machen.
      Das ist überhaupt nicht böse gemeint.

      Ich selbst war auch schon an dem Punkt.
      ,Aber hatte dann kompetente Hilfe von rho ,die die VG Leitung übernommen hat.

      Kommt der kleine von einer Züchterin, wenn ja schildere deine Situation bitte um Hilfe.
      Sammle Kot um klar zu stellen,das die Tiere Parasiten frei sind.
      Vielleicht übernimmt der Züchter dann die VG?

      Ansonsten an eine notfafallstation wenden.
      Zuletzt bleibt ein hilfeaufruf hier auf dem Markt, oder die Abgabe.
      LG orio, tut mir leid ,das es dir so schlecht geht.

    • Ich weiß, dass auch du das nicht böse meinst.
      Auf kompetente Hilfe kann ich ja fast nicht warten, weil mir durch das Alter des Kleinen die Zeit davon läuft. Ich war gestern eigentlich ziemlich entspannt, weil ich dachte "ach Jungtier ist ja kein Problem, das ist schnell gegessen" denkste; Pustekuchen.

      Ja, der Kleine ist vom Züchter, Toffee ursprünglich auch. Ich habe bereits an sie geschrieben. Vielleicht hat sie ja Rat für mich. Toffee hat für mich total unverständlich reagiert, deswegen bin ich heute so dermaßen verunsichert, ich weiß nicht, wieviel Aufplustern im Rahmen ist und ich weiß nicht, wann er eventuell einfach auf den Kleinen losgeht.

      Und ich weiß nicht, ob ich quasi mit Etappen verschen soll, ob das zum Erfolg führen könnte. Im Moment habe ich einfach das Gefühl total allein zu sein und ein inkompetenter Volldepp bei dem nichts funktioniert obendrein! Einer der Hauptgründe ehrlich gesgat, warum ich hier schreibe... direkt helfen kann mir niemand, aber vielleicht weiteren Vorgehensrat an die Hand geben.

    • Ich hatte ja für meinen Luke, der so verbissen wurde,den lenny von Fellnasen RLP geholt
      Da klappte die VG auch nicht ,Luke war nicht zu überzeugen das der kleine lenny ungefährlich ist.
      Luke hat sich aufgelistet, seitlich aufgestellt.den kleinen unsanft auf den Rücken gelegt ABER alles ohne Zähne.

      Das soll dir etwas Mut machen.
      Ich denke ein adultes Tier erkennt,wenn es ein jungtier als gegenüber hat.
      Ich trenne grundsätzlich ,wenn es knäult,und du spürst beim eingreifen sofort ,ob Zähne eingesetzt werden.
      LG orio

    • Stimmt, die Geschichte von Luke hatte ich auch verfolgt. Der war ja auch ganz schlimm gebeutelt! Wie mein Biskuit eben auch. Aber Toffee.. den hatte ich nervlich eigentlich stark eingeschätzt. Und ich hatte mich auf gestern sogar gefreut, dass er endlich wieder einen Freund bekommt und das die leichteste VG aller Zeiten wird.

      Ich will auch gar nichts über das Knie brechen, versteh mich nicht falsch. Aber das hat mich gestern so eiskalt erwischt, da waren alle Hoffnungen für den Moment wieder dahin.

      Ich nehm das allmählich persönlich, dass die Tiere jedesmal wenn ich denke, jetzt hab ich einen Plan, alles wieder "versauen". Und auch mit über 30 werde ich langsam aber sicher echt bockig!! Tierhaltung ist nicht vorhersehbar, aber ich weiß nicht, was mit mir oder dieser Spezies los ist, weil es nur noch Geschiss gibt.

      Vielleicht trinke ich heute Abend einfach ein Glas Wein, bevor ich es nochmal versuche... Würde vielleicht helfen.