Rennmaus hat komische Kruste am Ohr!

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    • Rennmaus hat komische Kruste am Ohr!

      Hallo,
      meine (3 Jahre alte, männliche) Rennmaus, hat seit einigen Monaten, eine Art Kruste (?) am Ohr. Die wächst und wächst und ist einmal schon abgefallen, kommt allerdings wieder. Ich mache mir total Sorgen, aber die (Klein-) Tierärzte sind hier sehr teuer, (Bekannte haben schon über 250 € nur für eine kleine Untersuchung gezahlt..) das kann ich mir nicht leisten. Deshalb habe ich mich entschieden einmal hier nachzufragen, ob den jemand sowas schon einmal gesehen hat oder eine Idee hat was es sein könnte. Bilder werde ich anhängen.

      Danke schon mal im voraus.

      Bilder
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    • Da Du keinen Wohnort angegeben hast, wird Dir auch niemand einen preiswerten TA in Deiner Umgebung empfehlen können.
      Eine Möglichkeit wäre, einige TA oder Kliniken in Deiner Umgebung per Mail anzuschreiben, und um einen Kostenvoranschlag zu bitten, falls sie Rennmausefahrung haben und entsprechend ausgerüstet sind (z.B. Microchirurgie mit Surgitron), um das zu entfernen. Wenn nicht, ob sie Kolleg*innen nennen können, die so etwas machen.
      Vielleicht kriegst Du auch noch ein weiteres Bild hin, welches von etwas weiter oben und hinten mehr vom Inneren der Ohrmuschel zeigt, um den Umfang des befallenen und zu entfernenden Gewebes besser abschätzen zu können.
      Unter 80-100 Euro wird da aber wohl nichts zu machen sein.
      Nachdem ihn das nicht sonderlich zu stören scheint, man das Alter in Betracht zieht, und es offenbar ab einer gewissen Größe abfällt, könnte man es auch unbehandelt lassen, ohne ein schlechtes Gewissen dabei haben zu müssen.
      Nicht auszudenken, wenn so was innen wächst, wo es nicht raus kann.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Eine Erstuntersuchung kostet keine 250€, hier gibt es fest Gebührensätze die ein Arzt nehmen darf und da wird man so um die 20-30€ raus kommen. Dafür sollte man immer eine Spardose haben auch wenn man "nur" Kleintiere hält. Schau bitte mal in die Tierarztliste, da kannst du nach deiner Umgebung gucken ob da ein Arzt empfohlen wird. Das heißt zwar nicht das der dann billiger ist - aber meistens weiß was er/sie tut.

      Das als Laie zu beurteilen ist sehr schwer, würde mich allgemein Gerbilus anschließen - finde aber man sollte da schon mal einen Arzt draufschauen lassen. Wenn da Gewebe abstirbt können auch Gifte in die Blutbahn gelangen und z.b. wenn man das mit einem "heißen Draht" verödet könnte das schon helfen.

    • Das sieht zumindest aus wie ein Altershautkrebs.
      Ist eine Art Wucherung ,wird beim ælteren Mensch nicht mehr operiert, muß aber versorgt werden wenn es blutet.
      Aber unbedingt vom TA abklären lassen.
      Nicht eigenhändig entfernen oder Salbe auftragen.
      Was immer geht ,das ist mekosil .
      Ein Spray völliges Geruchs und geschmacksneutral.
      Kolidales silber enthalten.
      Kann auch wildes Gewebe sein ,entsteht durch kratzen und dadurch entstandene Verletzung,daher sollte unbedingt abgeklärt werden,wie es im ohr aussieht.
      Oft wird aussen gekratzt,wenn das Ohr schmerzt.
      Vorher TA anrufen und abklären,ob diese Untersuchung möglich ist und was es kostet.
      Bei mir waren es 45 euro ohne Medikamente.
      LG Orio

    • Orio schrieb:

      Das sieht zumindest aus wie ein Altershautkrebs.
      Tja, wenn das flächig auf der Haut liegen würde - das wächst aber offenbar an einer kleinen Region vom Rand der Ohrmuschel aus der Haut raus, und beginnt erst dort dann volumig zu wuchern (, bevor es dann unterversorgt abstirbt ?). Der herabhängende Teil liegt ja lose auf den darunter liegenden Haaren des Kopffelles...
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Das Tier sollte zumindest einem TA vorgestellt werden, damit er wenigstends eine Allgemeinuntersuchung vornimmt und eine Einschätzung abgeben kann, was es damit auf sich hat und wie eine Behandlung genau aussehen wird...dabei kann man direkt die Kosten abklären.

      Solche ganz einfachen Vorstellung und Kleinanmanesen kosten erstmal nicht viel...die weiteren Behandlungen haben dann meist höhere Kosten, je nachdem was genau gemacht werden muß.Damit muß man leider immer rechnen und entsprechend die finanziellen Mittel haben...manche Tierärzte machen auch Ratenzahlungen.
      Ich würde von daher vorab anrufen und fragen wie gut man sich mit Kleintieren auskennt und welche Kosten solch eine einfache Untersuchung hat...vergleichen kann meist eben auch helfen.(wobei ich hier die Erfahrung eher als wichtig und vordergründig stellen würde)

      Nicht zu einem TA hinzugehen ist keine Option wie ich finde.(ev. kann wer aus dem Familien/Freundes oder Bekanntenkreis finanziell aushelfen oder was leihen)

      Kann ne Warze sein oder was tumeröses.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von univers ()

    • Neu

      univers schrieb:

      Nicht zu einem TA hinzugehen ist keine Option wie ich finde
      Nun, Ansichten sind verschieden. Es ist durchaus eine Option, keinen TA zu Rate zu ziehen, wenn sonst an der Maus keine Beeinträchtigungen zu erkennen sind. Auch ein TA-Besuch ist mit Risiken behaftet, wie man immer wieder hier lesen kann. Danach gebrochene Gliedmaßen, halb erwürgt, total verängstigt ist auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko, wenn man eine unbekannte Praxis aufsucht.
      Ich halte daher nichts davon, @moa hier deswegen ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen

      Zum gegenständlichen Fall würde ich annehmen, dass es sich um eine Ohrzyste handelt, welche mal nicht nach innen, sondern ausnahmsweise nach außen wächst. Die graubraune Masse bestehr aus abgestoßenen Hautzellen, welche im Ohr die massive Zerstörungen durch Raumforderung anrichten. Die optische Ähnlichkeit der Konsistenz hier in den Bildern verglichen mit Proben aus der Pathologie ist jedenfalls zu erkennen.
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    • Neu

      Ich habe doch lediglich meine Meinung gesagt und wollte keinen unter Druck setzen oder ein schlechts Gewissen machen...wir sind hier nur Halter mit mehr oder weniger Wissen und können einen TA nicht ersetzen.

      Ein Tier sich anzuschaffen, bedeutet auch im Falle von Erkrankungen zu einem TA zu gehen, was hier offenbar aber aufgrund der Kosten vermieden wird und genau das finde ich fraglich.Und ich finde sowas darf auch gesagt werden...ich erwarte ja nicht, daß man wegen jedem Pups gleich zum TA rennt.

      Sorry, die anderen haben auch nur ähnliches gemeint...also warum werde ich jetzt hier an den Pranger gestellt!?

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      Ach @univers, ich wollt Dich doch nicht "an den Pranger" stellen. Natürlich haben alle gemeint, man sollte mal drüberschauen lassen. Deine Formulierung, die ich hier zitiert habe, ist aber kein Konjunktiv mehr und kann falsch aufgefasst werden.

      Bei anderen Fällen, wo es um z.B. Klackern und Augen auf Halbmast geht, ist ein Hinweis, nicht den TA zu konsultieren wäre verantwortungslos, durchaus angebracht. Hier stört es aber weder die Maus noch den Partner, keiner macht daran rum, und es handelt sich auch nicht um abgestorbene Körperteile.

      Kommt man in die falsche TA-Praxis, legt man für so eine einfache Visite und was dem TA sonst noch dazu nicht einfällt, nach der vorgeschriebenen Gebührenordnung ohne Nachlass schon mal locker auf 50€, die anderweitig besser zum Wohlbefinden der Mäuse investiert wären.

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      Wenn kein dringender Notfall vorliegt (Maus blutet ,hat sichtbar Schmerzen usw.)kläre ich auch vorher ab,ob auch MEINE TA da ist.die sich wirklich mit Rennmäusen auskennt.
      Hab da auch zu viel schlechte Erfahrungen gemacht.
      Kann mir auch vorstellen ,das Kruste abfällt.
      Könntest du gute Fotos machen und damit zum TA gehen und mal fragen ,ob er sich mit so was auskennt?
      Lg Orio :wink:

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      Nun, die im Erstpost gelieferten Fotos sind von bester Qualität, was mich nach eingehender Recherche zu einem vermuteten Cholesteatom geführt hat. Dies ist in den meisten Fällen nach einer Mittelohrentzündung die Ursache der Kopfschiefhaltung durch Zerstörung des Innenohrs, kann aber auch durch Verletzungen am äußeren Gehörgang mit nachfolgender Entzündung spontan entstehen. Dies konnte in Studien experimentell hervorgerufen und untersucht werden. Außen ist es harmlos, und es gibt keine medikamentöse Therapie.

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      Es mag sein, daß es hier nur ne "kleine Sache" ist...beim nächsten Mal kann es aber schon was anderes und größeres sein und dann?!Wird aufgrund ev. anfallender Tierrazt-Kosten die Maus dann auch nicht behandelt und leidet unnötig.

      (sorry, aber es sterben schon genug Haustiere elendig, weil sich keiner drum kümmern mag und ich kann auch verstehen, wenn Kosten mit eine Rolle spielen, warum man aufwendige Op ev. auch aufgrund des Alters oder schlechter Chancen nicht machen läßt und/oder weil man vorab damit keine guten Erfahrungen gemacht hat o. eben das selber aufgrund von guten Wissen/Erfahrungen als harmlos abtun kann)

      Aber hier wird dem Tier nicht mal ne Grundversorgung geboten....dazu gehört eben auch ein TA-Besuch allein zur Abklärung)

      Dem kann man zustimmen oder nicht, ich bin raus aus dem Thema.