Rennmäuse kämpfen sich blutig

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    • @Gerbilus ich bin ehrlich gestanden geschockt.

      Ich versuche mal als medizinischer Laie für mich zu übersetzen:

      Die Anwendung von Retardon läuft ins Leere bzw bringt nichts, wenn nicht aufgrund eines Antibiogramms die Wirksamkeit von Retardon bestätigt wird. Wie soll das bei einer kleinen Fellnase bestimmt werden? Blutabnahme ist ja fast nicht möglich.

      Retardon also nicht, dann Baycox 5%ig weil das 2,5%ige zu alkalisch und somit schädlich für die Näschen ist. 5%iges Baycox wirkt gegen fast alle Kokzidienarten.

      Im Internet habe ich auch noch erlesen Toltrazuril anstatt Baycox. Wirkungsweise wäre gleich.

      Was habe ich bis hierhin nicht verstanden oder missverstanden?

      Demnach muss @Isifannadi unbedingt zum TA und Baycox 5%ig einfordern?
      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schnupperlie ()

    • Nein, die Sulfonamide allgemein sind durch Resistenzbildungen nur mehr beschränkt - sinnvoll nach einem Antibiogramm - als Breitband-AB gegen alle möglichen nicht näher bestimmten Keime einzusetzen. Das war allgemein gehalten, als es um die richtige Dosis von Medis ging, die nicht das alleine Entscheidende ist. Wirken wird es ja hoffentlich gegen die Kokzidien, aber:
      Ich halte das Retardon wegen der Nebenwirkungen für Rennmäuse nicht optimal, da es inzwischen besser verträgliche Mittel, z.B. die von Dir erwähnten gibt, als dieses 25 Jahre alte Zeug, das jetzt schon ausgemustert wird.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()

    • Danke @Gerbilus

      Ich übersetze für mich:

      Auf tierärztliche Verordnung kann es sein, das @Isifannadi mit dem Retardon die Kokzidien bekämpft, auch wenn sie es wie in ihrem letzten post erwähnt, verdünnt gibt, aber ihren Fellnäschen wahrscheinlich durch die Nebenwirkungen mehr schadet, und die Fellnäschen nicht aufgrund von Kokzidien versterben könnten eher an den Nebenwirkungen wie Nieren- und Leberversagen?

      Ich verliere immer mehr den Glauben an die TÄe.

      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • @Isifannadi bitte Fellnäschen niemals hungern lassen, das kann man mit Menschen machen, aber nicht mit tierischen Lebewesen und gerade in eurem speziellen Fall (Du liest anhand der posts dass wir uns mühen).

      Verteile auch das Futter grosszügig in der Behausung, so sind sie beschäftigt. Frischfutter sollte in einem Napf, um Schimmelgefahr zu vermeiden, gereicht werden. Im Moment wird der Fitterverlust hoch sein durch die tägliche Reinigung. Nimm es in Kauf.

      Da du mit dem Dampfgerät arbeitest und hoffentlich mit dem Fön trocknest, insbesondere in den Ecken/Ritzen, kannst du die Fellnäschen in der TB zwischenparken und nach der Reinigung wieder einsetzen um dann die TB zu reinigen.

      schnupperlie
      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Wenn man schon verdünnt, dann sollte man dabei beachten: Jeden Tag neue Verdünnung anmischen, keine alte verwenden. Um die Überdosierung zu vermeiden, kann man ja 2 Tropfen des Medis mit 0,3ml =10 Tropfen Wasser verdünnen, mit der Spitze der Spritze verrühren, 0,03 bis 0,04 aufsaugen und ab damit ins Mäulchen...
      Das wären eher die empfohlenen 1,0 - 1,5mg für eine 100g Maus.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()

    • @Gerbilus Danke für Deine übersetzenden Erklärungen und ich hoffe das @Isifannadi weiß wie sie vorgehen muss.

      Zum TA, notfalls wechseln, und Baycox einfordern und zwar 5%ig, wie schon des Öfteren erwähnt um dann in der errechneten Dosierung zu verabreichen und so lange, wie von @Gerbilus gepostet, Retardon geben - schweren Herzens.

      schnupperlie
      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Hallo zusammen,

      das mit dem Verdünnen hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich hab das so gemacht wie von Gerbilus beschrieben. ;)

      Ich mach zwei Tropfen in ein Döschen, geb Wasser dazu und zieh auf. Weil aus der Spritze wo das Mittel drin ist im Eiffer des Gefechts nur einen Tropfen ins Mäulchen zu geben trau ich mir nicht zu. So wird die ganze Spritze entladen. :P

      Die Tierärztin hat jetzt nochmal „neu“ verordnet Retardon insgesamt 10-20 Tage.

      Wegen Desinfizieren hab ich nicht gefönt, aber die Gehege stehen bzw. standen jeweils paar Stunden. Konnten also trocknen

    • @Isifannadi
      Ich gestehe ganz ehrlich, wir hier zeigen dir die notwendigen Möglichkeiten auf, raten u.a aufgrund von @Gerbilus recherchierten und wohl durchdachten, ebenso formulierten Äusserungen von langfristiger Gabe von Retardon ab wegen der Risiken und dennoch gibst du es auf Verordnung der TÄin weiter. Warum frage zumindest ich mich?

      Du hast Fellnäschen die Privatpatienten sind, weil DU die Behandlung nebst Medis zahlst. DU und somit die Fellnäschen haben das Recht entsprechend behandelt und falls Medikamentenverordnung, behandelt zu werden. Die Götter in Weiss mögen nicht zwangsläufig Einwände, aber es sind deine Fellnäschen und deswegen meine ich, fordere ein
      Zeig Stärke und Selbstbewusstsein. Es geht um deine zwei verbliebenen Fellnäschen, damit sie überleben und nicht geposteten Schäden an Niere und Leber davon tragen


      Meint besorgt schnupperlie
      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Wenn Du das Retardon gibst, solltest Du unbedingt darauf achten, ob Nebenwirkungen bez. der Nieren auftreten.

      "Insbesondere bei langanhaltender Behandlung mit Sulfonamiden kann es gelegentlich zu auf Kristallausfällung hinweisenden Symptomen (Hämaturie, Kristallurie, Nierenkoliken, zwanghafter Harn-
      absatz) kommen. Bei auf Kristallausfällung hinweisenden Symptomen (Hämaturie, Kristallurie, Nierenkoliken, zwanghafter Harnabsatz) ist dieBehandlung mit Sulfonamiden sofort abzubrechen und Flüssigkeit, u.U.
      mit Zusatz von Natriumbicarbonat, zu verabreichen."

      Alles Gute wünsch! (bei Kokzidiose können auch gewisse pflanzliche Sachen unterstützend und auch vorbeugend wirken, zB. Kokosöl und Oregano, bitte hierzu nochmals einlesen.Und das Futter bitte nicht im Streu verteilen, weil sonst Gefahr besteht, daß sich die Tiere jedesmal neu anstecken, wenn das mit dem Kot in Kontakt kommt...solange sie krank sind nur aus dem Napf geben und den sollte man auch jeden Tag gut säubern)

      Ich denke zu dem Thema muß man sich wirklich gut einlesen, weils so komplex ist und die Parasiten auch hartnäckig und eben tödlich sein können.(das können wir auf die Schnelle hier in einen thread gar nicht leisten)

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P