Babys sind da.....muss der Bock sofort raus?

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    • Nachdem es ja 2(ungeprüft?) Boys und ein Girl(gesichert) sind, würde ich die beiden Jungs extra unterbringen.
      Wenns nur einer wäre, kömnte man ihn am nächsten Tag nach der Geburt wieder dazusetzen, aber so könnte ein Streit zwischen den beiden um die Dame des Herzens die nächste Problemzone werden.

      Um einen Folgewurf zu verhindern, müsste man zum richtigen Zeitpunkt, der für Anfänger nicht einfach zu erkennen ist, das Männchen (wenn es nur eins ist) kurz vor der Geburt per Trenngitter separieren und könnte es 2 Tage danach wieder zur Aufzuchthilfe der Kleinen dazulassen, bis die Mama die gefräßigen Mäuler an den Zitzen nach etwa 4 Wochen satt hat. Für die weitere Zeit, bis die kleinen Jungs endgültig zu Paps in sein neues Heim ziehen müssen (so ab 9 Wochen), kann man einen Übergang zwischen den beiden Gehegen basteln, durch das nur die Kleinen durchpassen und Paps besuchen können. Letzteres könnte auch mit den zwei Herren, soferne beide es auch sind, funktionieren.

      Ich würde an Deiner Stelle jedenfalls nochmals genau nachprüfen (lassen) ob es nicht doch 2 Mädels und ein Bub waren, die man Dir da angedreht hat. Oder gar 3 Mädels, und die eine hatte schon was im Ofen...

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()

    • Hallo Drossi,
      Ich wurde vor einigen Monaten bzgl. eines Unfallwurfs wie deinem kontaktiert, nur hatte das erfolgreiche Männchen seinen Nebenbuhler schon getötet. Der Nebenbuhler hatte versucht, die Babys zu fressen.
      Du siehst also, ich würde sofort alle erwachsenen Männchen abtrennen. Die Hoden sind bei denen eigentlich gut zu erkennen. Und selbst dann musst du noch gut beobachten, ob der erfolgreiche Rennmausmann seinen Gefährten noch akzeptiert. Im Zweifel hier lieber ebenfalls trennen.

    • Danke für die Antworten. Das eine Männchen haben wir wegen Keilereien schon vor Wochen separiert. Es sind dann nur noch die 2 jetzigen Eltern beieinander gewesen. Bisher haben die Geschlechtsbestimmungen des Händlers immer gestimmt und ich bin da nachlässig bei der späteren Überprüfung gewesen. Jetzt ist es eh zu spät und ich überlege, ob ich den Papa nicht wirklich noch zur Aufzucht seiner Kinder 3 Wochen drin lasse oder ihn gleich mit dem schon separierten Männchen vergesellschafte.

    • Da das Weibchen jetzt eh schon wieder trächtig ist ,kann er noch bis kurz vor der Geburt drin bleiben.
      Danach würde ich ihn mit seinen Söhnen zusammensetzen .
      Ein kleiner Mann rüber zum einzelnen 2ten Bock.
      Die Mädels bei der Mama lassen.
      Also brauchst du erstmal 3 Gehege.
      Stell hier Fotos zur Geschlechterbestätigung der Jungtiere ein.
      Dann kannst du schauen ,wenn du vermitteln willst.
      Für hochwertiges Futter für die Mutter sorgen.
      Viel Erfolg
      LG Orio

    • Orio schrieb:

      Da das Weibchen jetzt eh schon wieder trächtig ist
      Das würde ich nicht als gegeben nehmen, es gab ja schon genug Fälle wo nix passiert war weil Mama es nicht zugelassen hat - also warum riskieren.
      Ich würde mich auch nicht drauf verlassen das Deckversuche während des Säugens nix werden so wie in dem anderen Beitrag von Gerbilus beschrieben ... hier muss man auch bedenken das es anscheinend um jemanden geht der das erste Mal vor der Situation steht, es wohl neue Tiere sind die man nicht richtig kennt usw. Also auch solche Sachen mit Verbundsystem das nur die Babies dann mal zum Papa krabbeln können sind Dinge die ich dann Laien nicht wirklich ans Herz legen würde.
    • Drossi schrieb:

      Das eine Männchen haben wir wegen Keilereien schon vor Wochen separiert.
      -------------------
      Habe schon seit fast 20 Jahren Rennmäuse
      Die Info fehlte leider in den ersten Beiträgen, damit war Kaffeesatzlesen angesagt.

      smurf79 schrieb:

      Ich würde mich auch nicht drauf verlassen das Deckversuche während des Säugens nix werden so wie in dem anderen Beitrag von Gerbilus beschrieben
      Während des Säugens gibt es keine Deckversuche. Die rammeln nicht zum Zeitvertreib, sondern nur, wenn die Ampel auf Grün steht, und das ist kurz nach der Geburt und nach dem Abstillen.

      Drossi schrieb:

      ich überlege, ob ich den Papa nicht wirklich noch zur Aufzucht seiner Kinder 3 Wochen drin lasse oder ihn gleich mit dem schon separierten Männchen vergesellschafte.
      Das geht mit größter Wahrscheinlichkeit schief, nach der Vorgeschichte. Einmal Rivale, immer Rivale.

      Drossi schrieb:

      Befürchte, sie sind schon vor Tagen auf die Welt gekommen. Schätze sie auf 5-6 Tage. Was meint ihr?
      Hier hilft eine Briefwaage. Zieh 2g ab, und du hast die Tage. Kann man auch anhand der beginnenden Fellzeichnung, Schnurrbart-, Schwanz- und Ohrenentwicklung abschätzen.
      Die Waage verrät auch, ob bei Mama was nachkommt, wenn sie ab der dritten Woche wieder zunimmt.
      Andernfalls wird sie bis zum Schluss ausgelutscht.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()

    • Wenn du die Tiere frisch vom Händler hast, wie alt sind sie? Verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Weibchen erst ab einem Alter von 6 Monaten decken, damit die Jungtiere einer zu Jungen Mutter nicht die Nährstoffe entziehen, die sie für ihre eigene Entwicklung benötigt. Bei Unfallwürfen wird für junge Mütter meist die Gabe von Korvimin empfohlen.

      Gerbilus schrieb:

      Andernfalls wird sie bis zum Schluss ausgelutscht.
      Schön gesagt.
    • Korviminpulver soll lt Tante Googel gleichermaßen für Vögel, Reptilien und Nager sein.

      Was du auf jeden Fall geben solltest ist eiweißreiche Kost in Form von lebenden Mehlwürmern (sie sind gehaltvoller als getrocknete). Nimmt sie keine sich windenden Mehlwürmer getrocknete anbieten.

      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.