Wer mag einziehen? Oder darf einziehen?

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    • Wer mag einziehen? Oder darf einziehen?

      Hallo,
      ich war echt lange nicht mehr aktiv. Das letzte Mal im Perser Thread :) Wir haben aufgrund vieler Verluste leider dieses Jahr die Chance gehabt, "legitim" die Meerschweinchenhaltung zu beenden. Bzw die letzten zwei Nasen zogen zu meiner Freundin als meine Patentiere. Auch sie hat mir dazu geraten die Tapete zu wechseln. Also Mal was anderes zu halten.
      Jetzt ist es so, dass alles größere wie Hund oder Katze ausscheidet. Noch größer passt erst Recht nicht ins Haus :oops:
      Familiär ist leider die Farbratte ausgeschieden, diese hätte leider auch in einigen weiteren Punkten glaube ich nicht 100% gepasst. Vom Verhalten her wären es Klasse Tiere gewesen, ich mag was schlaues :love:
      Kaninchen und Meerschweinchen stehen ebenfalls nicht zur Option ;)

      Folgendes kann ich bieten:
      Ein 4qm Grundfläche "eigenes" Zimmerabteil in meinem Bastel Zimmer mit Campingsachen Lagerung. Kein stressiger Platz.
      Eine ca. 320cm lang, 115cm tief und 80cm Höhe große Fläche, wobei mittig ein Fenster und eine Heizung steht (die Heizung reicht 20cm in den Raum hinein. Der Zugang zu Fenster und Heizung muss irgendwie frei bleiben. Mögliche Lösung: Siehe Bild, die mittlere Kiste ist 40cm hoch und Tiefe variabel. So kann ich drauf steigen und komme noch hinten dran.
      Baulich ist mehr Höhe einfach schwer umsetzbar oder auf Kosten von sehr viel Grundfläche.

      Mal als Beispiel. Das ist so eine kleine Gehege Spielerei.

      Was ich mir wünsche:
      - tagaktiv / wechselaktiv oder zumindest "ab 16 bis 20 Uhr aktiv". Das ist meine Hauptdaheim Zeit.
      - Gruppentiere fand ich schon immer toll, Paarhaltung auch denkbar, dann würde ich aber zwei Gehege machen wollen. Außer die Nasen wären entsprechend groß.
      - keine komplizierte Fütterung mit 50kg Gemüse am Tag oder rein Insekten (mein Freund tötet mich sonst)
      - Und der wohl schwerste Wunsch: nach jahrelangen "Beobachte mich nur" fände ich Tiere schön mit "Beschäftige dich Mal ein bisschen mit uns, anstatt zu Fernsehen"
      - nicht allzu kompliziert im Vergesellschaften und nicht allzu aggressiv im Sozialverhalten. Ich möchte nicht jeden Tag bangen müssen, dass sie sich zerfetzt haben.

      Bisher ins Auge gefasst und eigentlich praktisch fest, hatte ich Degus. Nur je mehr ich lese, desto mehr habe ich den Eindruck "tickende Zeitbomben, egal in welcher Konstellation". Oder "spätestens bei einer Vergesellschaftung tickende Zeitbombe"

      Mongolische Rennmäuse wären auch nicht meine erste Wahl, da schon gehabt. Mittlerweile sind Pärchen da wohl auch schnell zersplittert. Manchmal juckt es mich doch in den Fingern, da bei mir in den Kleinanzeigen Mal wieder eine gerbil Schwemme war.

      Persische Rennmäuse wären fein gewesen, aber sie Klettern wohl gerne. 80cm Höhe wird da wohl nicht ausreichen. :(

      Noch eine Anmerkung: ich hab den Thread auch deshalb erstellt, weil ihr woanders auch explizit diskutiert, warum viele Rennmaus Arten verschwinden. Ich gebe euch Mal die Möglichkeit Vorschläge ab zu geben :)

      Wer es bis hierhin geschafft hat, der nehme sich sehr gerne einen Keks! Wer mich jetzt mit Arten und Vorschlägen nervt und grob Haltungsbedingungen von sich gibt, darf sich weitere nehmen :P

      LG

    • Hallo, bevor hier Vorschläge zu Arten kommen, möchte ich folgendes vorschlagen.
      Verzichte auf das mittlere Gehege als Tierunterkunft. Erstens ist die Reinigung und das Beobachten "auf dem Bauch liegend" mit der Zeit zu anstrengend. Bei der Tiefe sind die hinteren Ecken schwer zu erreichen. Hier bietet sich an a) das Futter, Einstreu und Zubehör zu lagern oder b) hier einige Campingartikel rein zu schieben.
      Wenn ich mir die Zeichnung anschaue, scheut ihr die Höhe wegen der Schräge.?
      Wenn die jeweilige Zimmer/Fensterseite eines Beckens erhöht wird, am besten mit einem Volierenelement, so dass noch Tageslicht einfallen kann, könntest du die beiden Seitenteile mit aufgelegten Volierenelementen ganz leicht nach oben sichern. Eine Röhre über der Fensterhöhe verbindet beide Gehege.
      Sollten es doch die Degus werden, bitte alles aus Metall. Die zerschrotten alles Holzartige früher oder später (meist früher)

    • Hallo,
      es ist schade dass sich jetzt an einem Beispiel aufgehängt wird, wo nur die Fläche dar stellen sollte :D Zumal das Gehege nicht genau erläutert wurde. Wenn man danach geht, käme ich nicht einmal in das Gehege hinein, die Scheiben sind auch nur als eine Fläche dargestellt, aber sollten aus mehreren bestehen.

      Also:
      Nein, auf dem Bauch läge man bei der Idee zwecks Reinigen nicht. Der Deckel wäre abnehmbar, simpel und einfach. Zum Beobachten sind die Würfel links und rechts! Die Türen sind nur eine Spielerei für möglichen Freilauf. Möglich, kein Muss, nicht in Stein gemeiselt. Genauso könnte da einfach Gitter sein. Im Prinzip ist das Ganze auf Degu Ansprüche geplant worden, bevor die Zweifel kamen. Mitte wäre dann nämlich auch ein Schieber für Trenngitter gewesen.

      Demnach: Eine Verbindungsröhre wäre ein schlechterer Kompromiss, da ginge Fläche verloren, wo sonst genutzt werden könnte von den Tieren. Plus kompliziertes anbringen dieser.

      Zwecks Höhe begrenzt vor allem durch die tragenden Dachbalken. Es ist wesentlich einfacher zu schauen, welche Tierart sich da wohl fühlt ;) Als unglücklich auf den Teufel komm raus was zu machen. Mit 80cm lässt sich was machen, was nicht geht, gibt es halt nicht.
      Beim Perser scheint es sogar noch zu unerforscht zu sein bzw. die meisten Gehege sind OSB Terrarien jeweils 50cm Höhe, aber dann halt drei übereinander oder so. Bin ich aktuell am Forschen.

      Verstehe leider auch den Vorschlag nicht, eventuell gibt's ein Beispiel? Notfalls Zeichnung.

      Ich habe Mal die möglichen Flächen (grün) angehängt ohne Gehege Spielerei. Mit Heizung Grundfläche 320*115 , 80cm Höhe. Bei der Heizung nur ca. 90cm Tiefe, da die Heizung etwas mehr als 20cm ins Zimmer hineinragt und nicht direkt davor etwas stehen soll.
      Mittlerweile zweite Möglichkeit, wenn ich noch was von rechts nach links räume: 200*130 Grundfläche, ebenso 80cm Höhe.
      Leider kann ich es oben nicht mehr editieren!

      LG Jessi

      P.s. Mangelnde Smileys aufgrund des Handys, ist bisschen umständlich.

      Bilder
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    • Auch meiner Ansicht nach brauchen Perser kein hohes Gehege. Dadurch, dass sie besser klettern können als Mongolen, bietet sich aber eine stärker dreidimensionale Gestaltung des Geheges an, d.h. auch eine nicht ebene Strecke kann man getrost als durchgehende Laufstrecke ansehen. Bei den 80 Zentimetern Höhe sehe ich daher kein grundsätzliches Problem. Perser sind allerdings eher nicht zwischen 16 und 20 Uhr aktiv und auch Vergesellschaftungen sind nicht immer einfach.

      Bei Persern könnte man auf einen durchgehenden Mittelteil meiner Ansicht nach gut verzichten. Bei einer dreidimensionalen Gestaltung der Gehege würde der Verlust der Fläche in der Mitte nicht so stark ins Gewicht fallen. Man kann bei Persern die zwei Teile des Geheges auch mit einem schmalen Durchgang verbinden, da kommt es nicht zu Problemen durch Revierbildung. Egal in welcher Höhe, das ginge auch im Fußbodenbereich direkt vor der Heizung, falls der Zugang zum Fenster für den Menschen so doch komfortabler wäre. Und es wäre keine Konstruktion nötig, die einen Menschen trägt.

      Die Dachbalken würden mich allerdings auch nicht so sehr schrecken, das Gehege zumindest etwas höher zu machen. Da bräuchte man nur Aussparungen in Rückwand und Abdeckung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Torben* ()

    • Die Gestaltung ist wichtig. Perser nutzen was sie bekommen, und passen sich an.

      Wie schon im anderen Thread gesagt, die Grundfläche ist super. Ob nun 80cm oder 100cm ist da nicht das Thema. Wenn man sich die Fläche in Kubik ausgerechnet, hat man eine besser Vorstellung vom Platz. Bei mir hat jedes Terra etwa 1 Kubikmeter. (1,20*0,8*1,10). Für mich wäre so etwa 1 Kubikmeter auch, dass was ich als "soll" empfinde für eine Gruppe. Bei mir waren zu Beginn beide Terras verbunden. Das war wirklich super für die Tiere. Allerdings wurden aus einer Gruppe nun zwei, und jetzt hat jede Gruppe nur ein Terra.

      Was allerdings wirklich stimmt, zu viel Tiefe ist je nachdem im Alltag ungünstig. Bei 80cm denk ich als immer schon "ohje" beim Säubern. Zum Glück ist nicht allzu oft Großputz.

      Liebe Grüße Pusteblume


    • Hallo,
      welche Zeiten haben die Perser denn so? Wenn sie doch rein nachtaktiv sind, wird's echt schwer. :/

      Ich muss leider gestehen, dass ich es nicht einsehe mir von einem Gehegebauer teuer was bauen zu lassen um diese dämlichen Balken mit einzubeziehen. Baue daher selbst, heißt aber auch, es muss so schlicht und einfach machbar sein, für jemanden wie mich, der sich über "einfach Terras kaufen" und gut ist, hinaus traut :rot: Und je mehr ich bei SketchUp versucht habe diese Balken zu umschmusen, sodass es auch vernünftig ausfällt... Desto mehr hab ich Frust geschoben :/ Zumal die Balken verschieden dick an jeder anderen Stelle sind..

      Und vor allem je komplizierter, desto höher die Chance, dass mir was passiert und dann darf gar nichts einziehen. Bin ein kleiner Tollpatsch, Krankenhaus ruft da schnell.

      Heißt, hätten von zehn Leuten fünf gesagt, ne eigentlich doof mit 80cm für Perser, stünden sie nicht vorsichtig auf der Liste, sollten solche Leute dazu kommen, würde ich es auch ändern :whistling: Dann werden sie auf später verschoben, hatte ich schonmal gemacht. Ich hadere da ja selbst aktuell immer noch mit mir, ich stelle mir da selbst immer Recht hohe Ansprüche.

      Ich bin aber auch für andere Vorschläge offen, ich gestehe, ich blicke bei den Rennmaus Arten überhaupt nicht durch. Mongolen und Persische ja, aber dann hört es auch auf Komme auch erst am Wochenende dazu, mich hier durch die Threads zu graben.

      Oder generell auch was ganz anderes.

      Farbmäuse, VZM und ähnliches sind ja leider ausgeschieden.

      LG Jessi

    • Die Aktivitätszeiten sind je nach Alter der Tiere und Jahreszeit unterschiedlich. Meine zweijährigen Tiere werden im Moment etwa um 22 Uhr munter. Davor sind sie wenig aktiv.

      Es muss da oben nicht passgenau gearbeitet werden. Wenn die Stelle nicht unmittelbar in Reichweite der Mäuse ist, dann machen kleinere Lücken nichts. Ich habe bei meinem Gehege den Thermostatkopf der Heizung durch die Rückwand des Geheges geführt, um den Platz noch nutzen zu können. Das Loch habe ich mit Textilklebeband dicht gemacht, damit keine Maus auf die Idee kommt, dort hinaus zu hüpfen. Für die Zähne ist das aber außer Reichweite, obwohl der Thermostatkopf sogar ins Gehege vorspringt. Bei dickerem Material (ich habe so eine dünne Schrankrückwand verwendet) hätte ich vielleicht gespachtelt. Da müsste es mehrere relativ einfache Möglichkeiten geben, Ungenauigkeiten auszugleichen.

    • Mit der Uhrzeit kann es aber auch stark variieren. Meine Perser sind tatsächlich manchmal schon recht früh wach und manchmal auch erst deutlich später. Ich arbeite montags und mittwochs bis etwa 20 Uhr, wenn ich dann heim komme und geduscht und gegessen habe wird oft regelrecht gelauert.

      Was mir schon länger aufgefallen ist, es scheint öfters mal eine Maus zu geben die sowas wie eine "Wache" ist, die schaut bei Geräuschen was vor sich geht. Da ist die Uhrzeit dann egal. Das heißt wenn ich zB Freitags um 15 Uhr das Wasser wechsele wird kurz geschaut was gerade passiert und sich wieder zurück gezogen. Also so ganz fest schlafen die Perser nicht, und ich denke sie passen sich auch extrem an die Aktivitätszeiten ihrer Halter an und an die Fütterungszeiten. (Nicht falsch verstehen, sie sind trotzdem Abend und nachtaktiv.)

      Mein erster Kontakt mit Persern war bei Snap, ich bin etwa um 17 Uhr zu ihr und nach einigem reden vor dem Gehege sind etwa kurze Zeit später auch die ersten wach gewesen. Bei mir selber fällt mir besonders bei Besuch auch auf, dass sie gerne wach werden. Wir grillen hin und wieder und da kommt es auch vor das mal Grünzeug (das nicht in den Salat) kommt gleich in die Gehege gelegt wird. Da wird nicht lange gewartet, und oft sofort zugelangt. Generell stehen sie bei Futter sofort auf der Matte. Ansonsten schau ich natürlich das ich tagsüber so wenig wie möglich an den Gehegen mache. Von meinen Arbeitszeiten passen die Perser aber auch perfekt für mich. Dennoch denke ich das Perser sehr gut zu dir passen könnten.

      Wie sind eure Perser aktiv?
      @snapcracklepop
      @linaly
      @MiniGnouf
      @Mausis

      Liebe Grüße Pusteblume


    • also meine sind normal abends meistens so ca. 19:00 Uhr wach und gehen morgens zwischen 8-10 schlafen.

      Wenn zwischendurch was interessantes ist, wird aber auch mal kurz geschaut.

      wobei aktuell alles etwas durcheinander ist, da meine Perser Männerverstärung bekommen (Ein Kastrat zieht ein)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von linaly ()

    • Auch wenn ich mich jetzt wieder "aufhänge", Sinn einer Diskussion ist das optimale rauszuholen. Wer nicht in der Lage ist einen Holzbalken mit Drahtgaze/-geflecht zu umwickeln und festzutackern, sollte von kompletten Terrarien die Finger lassen.
      Wenn die Rück- und Seitenwände sehr dicht an die Zimmerwand platziert werden, entsteht dahinter Schimmel.

    • Mal unabhängig vom Gehege wie wäre es denn mit Frettchen...kastrierte Rüden riechen auch nicht stark.(ansonsten kann man sich auch zwei Weibchen holen, die müssen aber auch kastriert werden, um nicht in eine ev. Dauerranz zu kommen)

      Die Tiere werden recht zahm, brauchen aber neben einem großen Gehege auch Auslauf und sind eher morgends wie abends wach und relativ allergiearm.(nur die Futtersache ist nicht so einfach und besteht aus viel Fleisch, bzw. toten Tieren und weniger Dosenfutter)

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Meine Perser werden im Normalfall auch erst recht spät aktiv, also meist so zwischen 20 und 21 Uhr. Wenn ich es provoziere, zB mit Futter, dann gucken sie natürlich auch eher mal was los ist. Aber ich versuche mich an ihren Rhythmus zu halten, meine sind auch schon älter und schlafen jetzt noch mehr.

      Ich persönlich würde mir glaube ich weder Mongolen, noch Perser holen, wenn ich wirklich den Anspruch hätte, das ich viel mit den Mäusen in Kontakt treten will. Das ist aber nur meine Meinung. Ich habe hier aktuell zwei Gehege mit Mongolen, die sehe ich nahezu nie. Wenn ich wissen will ob es den Tieren gut geht muss ich nachts aufstehen und gucken gehen. Tagsüber ist da komplett Sense, sind richtige Phantommäuse und hatte ich bisher auch so noch nicht. Aber für uns ist klar das wir die Tiere wirklich hauptsächlich beobachten und daher ist das auch okay.

    • Hallo,

      erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Eingebungen. :thumbsup: Antwort ist wieder mit dem Handy geschrieben, verzeiht daher Fehler und Co.

      Hatte die Tage hin und her überlegt, abgesehen von den Zeiten, wo hier genannt wurden (die teilweise passen würden), habe ich lieber erstmal wieder Abstand von den Persern genommen aus Vielerlei Gründen, die mir dann einfach Bauchweh machen. Vermutlich werden sie eher eine Tierart, wo ich einfach Mal so live erleben möchte, ohne sie zu halten.

      Ebenso habe ich mir noch weitere Gedanken gemacht:

      Die allgemeine Höhe hat sich zwar durch umräumen auf 100cm erhöht, die Grundfläche aber auch jetzt auf 230-240cm Länge und 120-130cm Tiefe fest gesetzt, der Balken ist da freundlicher als auf der anderen Seite. :D Inkl Ebenen je nachdem wie es passt.
      Schräges Dach behalte ich aktuell erstmal im Hinterkopf, ich bin am überlegen ob sich mit dem Volierendraht nicht sogar einfach was biegen lässt.

      Zum Punkt, wie ich mit den Tieren agieren will:
      Ich möchte einfach nur ein bisschen über das Beobachten hinaus.
      Das fängt schon damit an, dass ich für das Tier Futterspiele basteln dürfte oder neue Einrichtung, die auch zerfetzt werden darf. Praktisch aktives gestalten. Mit Denksport die Futtersuche anregen oder dergleichen. Absolute Sahnehaube wäre Auslauf geben können in Anwesenheit.
      Ich brauche keine "Herumtragen und Streicheln" Tiere. Hoffe das ist ein bisschen verständlicher?

      So auf zwei Beiträge möchte ich noch direkt eingehen. :)


      tramp74 schrieb:

      Auch wenn ich mich jetzt wieder "aufhänge", Sinn einer Diskussion ist das optimale rauszuholen. Wer nicht in der Lage ist einen Holzbalken mit Drahtgaze/-geflecht zu umwickeln und festzutackern, sollte von kompletten Terrarien die Finger lassen.
      Wenn die Rück- und Seitenwände sehr dicht an die Zimmerwand platziert werden, entsteht dahinter Schimmel.
      Ich hab schon mehrere Meerschweinchen Eigenbauten hinter mir sowie ein Terrarium aus OSB Mal zusammen geschraubt. :bazinga: Ich bin durchaus dazu fähig! Nur:

      Da ja aktuell rein gar kein Tier feststeht, ist für dich sowas vielleicht leicht daher gesagt, nur für mich persönlich leider nicht. :/
      Allein rein optisch und zur 100% Sicherheit, hätte ich gerne einen Schutzmantel aus Holz gebaut, damit da einfach wirklich rein gar nichts dran kommt Je nach Tiergröße kann sich ja trotz Gitter, was am Holz zu schaffen machen, alleine der Gedanke reicht mir! Mir gehört das Haus nicht und ich darf daher das Risiko nicht einmal ansatzweise eingehen, dass da was passiert. Der Balken alleine wäre da ebenfalls nicht das Problem. Das Insgesamte drum herum dann zu sichern war ein wenig schwer.

      Ich hab im übrigen jetzt eine entsprechende Lösung gefunden, 100cm Höhe durchgängig. Die Umsetzung wird aber immer noch schwierig.
      Während ich das schrieb viel mir ein, dass vielleicht Blech die bessere Variante ist. Muss Mal schauen, ob es da welches gibt, das man schrauben kann.

      Und gut dass du es hier ansprichst: Das mit dem Abstand zur Wand habe ich bisschen verdrängt, ich hab die Maße aber generell abgerundet, da Leisten an den Wänden sind und ich nicht enorm krumme Zahlen wollte. Da sollte theoretisch ein Abstand von 2-3 cm sein, vielleicht auch 5cm. Reicht das?

      univers schrieb:

      Mal unabhängig vom Gehege wie wäre es denn mit Frettchen...kastrierte Rüden riechen auch nicht stark.(ansonsten kann man sich auch zwei Weibchen holen, die müssen aber auch kastriert werden, um nicht in eine ev. Dauerranz zu kommen)

      Die Tiere werden recht zahm, brauchen aber neben einem großen Gehege auch Auslauf und sind eher morgends wie abends wach und relativ allergiearm.(nur die Futtersache ist nicht so einfach und besteht aus viel Fleisch, bzw. toten Tieren und weniger Dosenfutter)
      Ich kenne Frettchen nur kurz, aber der Eindruck war, dass sie wesentlich mehr, viel mehr Platz benötigen als maximal 4qm Grundfläche. Da der Plan verworfen wurde, sind es sogar mittlerweile weniger qm, so ca 3qm plus eine Ebene. :oops:
      Daher meine persönliche Meinung: Nein, diese Tiere kämen bei mir nicht infrage. Nicht einmal, wenn das ganze Zimmer frei wäre. Das ist aber mein persönliches Empfinden. Und hat einfach damit zu tun, dass ich, wenn Frettchen, diese draußen in einer großen Außenvoliere halten würde mit entsprechenden Auslauf usw.

      Mein aktueller Stand wäre also immer noch
      Degus... Scheinen wohl echt die einzigen Tiere zu sein, die annähernd passen. Abzüglich dessen dass sie sich, wenn auch nicht so häufig wie Mongolen, gern zerstreiten und bei der Vergesellschaftung gern auch Tiere dabei sind die schlichtweg nicht passen. Eventuell muss ich wenigstens diesen Kompromiss eingehen :whistling: Bei Degus hatte man ja mittlerweile die Erkenntnis, dass es Bodenbewohner sind, mehr Grundfläche also erlaubt ist bei weniger Höhe.
      Bei denen Versuche ich nun auch ein Degu Schnuppern zu Bekommen.

      Das war wieder ein längerer Text. Kekse sind immer noch da, fragt wenn etwas unverständlich war. Ich bin auch gewillt auf Wunsch noch Gehege Entwürfe hier ein zu stellen als Beispiele. Aber im Moment bin ich immer noch am großen Rätseln.

      LG
    • Hallo,
      zum Problem: Abstand zur Wand. Hier kommt es darauf an, ob es Außen- oder Innenwände sind, gedämmt oder ungedämmte.

      Dadurch dass die Wand im Bodenanschluss kälter ist, wird die warme Zimmerluft an der kühlen Wand nach unten hinter den Schrank gezogen und kondensiert dann - es gibt Schimmel. Je kälter die Wand (ungekämmt/außen) desto größer der Effekt.

      Zusätzlich spielt natürlich auch die Höhe des Schrankes eine Rolle. Ein Schrank, der die Wand komplett einnimmt braucht mehr Abstand als eine kleine Kommode.

      Am besten ist es, Schränke (oder andere Einbauten) nicht bündig auf den Boden zu stellen sondern auf einen kleinen Sockel. Der kann dann zwecks Optik oder Hygiene mit einen Lüftungsgitter nach vorn abgeschlossen werden. Jetzt noch einen Abstand zur Rück- und Seitenwand, dann kann die Luft zirkulieren.
      So sollte sich Schimmel vermeiden lassen - zumal ein Käfig ja nicht in Feuchträumen steht. :o)

      Aber so generell ein Abstand von 5cm sollte man schon mindestens haben.

      Alles Liebe und viel Erfolg beim Bauen!

      ()--()
      (●^●)
      (>|<) __/
      (_____)

    • Warum ist die Farbratte ausgeschieden. Eckelfaktor? Schau dir mal Nilgrasratten als Alternative an. Sehr aktiv und entspannt.
      Dann Sandratte. Etwas mehr Kosten wegen der Wärme und konsequente Fütterung.
      oder Akazienratten. Eigentlich nachtaktive Baumbewohner. Allerdings gibt es inzwischen auch schon Schecken, so dass charakterlich eine Domestikation eingesetzt haben könnte.

      Wenn das Gehege nicht auf einen Sockel stehen soll, müssten eigentlich Lüftungsgitter (gibt's rund und eckig im Baumarkt in verschiedenen Farben) am Boden in der Gehegerückwand für die Luftzirkulation reichen.

    • Hallo,
      ich wohne nicht alleine im Haus und es wurden demnach im Vorraus von den anderen (ich wohne selbstständig mit im Elternhaus) schon Ratten und Mäuse allgemein ausgeschlossen und da sind es definitiv Vorurteile gerade bei Farbmäusen und Farbratte :thumbdown: Da lässt sich auch nichts mehr positiv drehen.
      Rennmäuse habe ich noch hin kriegen können, weil schon "bekannt" und nicht so "mausig" .

      Hab weder mit dem einen noch mit dem anderen Probleme, liegt also nicht an mir. Allerdings muss ich den Frieden bewahren um auch Spaß an den Tieren haben zu können. Bei mir wären Farbratten die erste Wahl gewesen. Bin schwer verliebt seit ich sie live sehen durfte ;)

      Die Akazien scheinen relativ nachtaktiv zu sein, zumindest wo anders liest es sich so. Sind aber auch Tiere, wo ich mir Mal für später im Hinterkopf behalte. Man weiß ja nie was in ein paar Jahren so als Haustier passt.

      Aber gut das du die Fette Sandratte erwähnst, die hab ich völlig vergessen. Aber gibt's die überhaupt noch großartig?
      Trotz "Ratte" wurden diese von der Familie Mal bei einer Haltungsvorstellung im Fernsehen akzeptiert. :oops:

      Die Lüftungsgitter in Bodennähe sind echt eine gute Idee :) Wären Paletten nicht so hoch, hätte ich diese spontan genommen, aber da gehen 20cm Höhe flöten :D Wegen der Tiefe, muss ich notfalls noch rein krabbeln können ohne das mir der Boden durchbricht.

      LG