Plötzlich Nachwuchs - unser Luke ist eine Lea - und nun?

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    • Drossi schrieb:

      Also ich würde die Babys absolut in Ruhe lassen.
      Das kommt auf die äußeren Umstände an, im Zweifelsfall die bessere Lösung.

      MiezeMauz schrieb:

      ich würd den Bock trotzdem raus lassen, da er nun ja schon raus ist.
      Kein Argument. Wenn man den bevorstehenden Zeitpunkt des Wurfes erkennt und ihn, wenns losgeht, rausnimmt, hat man die gleiche Situation.
      Meine bisher immer angewandte Praxis bei den 8 Würfen in den letzten Jahren hat nur Vorteile gezeigt, die Überlegungen dazu siehe >hier< und >hier<
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Gerbilus schrieb:

      Zum Wurfzeitpunkt:

      Montag die Würmer entdeckt, Sonntag blutig, Freitag noch dick. Also wird es am Sonntag gewesen sein. Lucky am Montag separiert. Heute ist Dienstag, und die gute Nachricht: Er darf heute wieder zurück. Die schlechte: Nur für etwa 3 1/2 Wochen. Bis dahin sollte ein zweites Quartier bereitstehen. Nichts überstürzen.
      Das würde ich sehr gerne tun, allerdings muss ich dummerweise auch noch vom 12.-16.08. geschäftlich außer Haus. Die Mäuse werden in der Zeit natürlich futtertechnisch versorgt, aber sie sind nicht unter Beobachtung. Denkst du ich kann es trotzdem wagen und Lucky, wenn ich am 16.08. zurück komme, wieder rausholen. Von der Zeit her passend, aber wie ist es mit der Gefahr für die Babys durch ihn, ist er generell unbedenklich für die Babys?


      Gerbilus schrieb:

      Fragen zum Umgang bisher:
      Der 7-jährige hat also einen Bruder, der Lucky und Luke (jetzt Lea) bislang in seiner Obhut hatte und nun zum Mäuseopa geworden ist. Wie alt ist der und was haben die vier bisher miteinander so unternommen (Art des Kontaktes, Ausflüge, gemeinsame Aktivitäten...) ?
      Kann ja recht variabel sein, vom zaghaften Reichen eines Stücks Karotte bis zum gemeinsamen Frühstück bei Tisch. :)
      Aus den bisherigen Zeilen entnehme ich, dass auch die Mami(?) den Tieren in der Hand nicht abgeneigt ist.
      Daraus kann ich dann einige inidviduellen Ratschläge und Tipps geben, wie es weitergehen kann.
      Nix ist fix, und dazu haben wir noch ein paar Tage Zeit.
      Zur Rückgabe von Lucky an die Familie: Der beste Zeitpunkt ist dafür, wenn Lea das Nest verlässt und sich ein wenig die Beine vertritt. Dann Lucky ihr nicht in der Nähe vom Nest mit der Hand vor die Nase halten, alles weitere ergibt sich von selbst. Bitte um absolute Ruhe im Raum, wer auch immer dabei zusehen will, und auch keine Bewegungen, welche die beiden ablenken könnten. Erbitte danach den Verlaufsbericht.
      Also, der große Bruder und Zimmergenosse der Mäuschen ist 10 Jahre. Ich habe 100% ein Auge drauf und bin bei jeder Fütterung etc. mit dabei.
      Art des Kontakts: Ausflüge? Also meine Ratten hatte ich als Teenager immer bei mir, sogar heimlich in der Schule :whistling: , aber diese beiden Kandidaten kommen sofort angewetzt und holen sich die Leckerlis aus der Hand und lassen sich ohne zu beißen raus nehmen, aber mehr auch nicht. Zahmer sind sie trotz aller Bemühungen nicht geworden. Hoffe, dass wird bei den Babys anders.

      Zum Gehege: Sie buddeln sich ihr Streu seit Anfang an immer wieder gleich hin und so muss das bleiben. Wehe ich verändere das Gelände, wird sofort wieder dran gearbeitet. Es gibt einen Baumtunnel und eine "Ruhezone" durch eine halbhohe Naturholzwand abgetrennt. Bisher bekamen sie immer wieder mal neues Material, ein Kokosnusshäuschen, einen Kletterast etc., aber jetzt bleibt natürlich alles wie es im Moment ist. Ich denke es gibt nichts bedenkliches für die Babys. Allerdings natürlich zu klein für 4 zusätzliche Kleinkind-Mäuse.
    • Drossi schrieb:

      Also, wenn Papa schon gedeckt hat, dann ist auch wieder Nachwuchs unterwegs. Die Bürscherl sind sehr potent....
      Na das ist eben nicht gesagt, es gibt durchaus auch Deckversuche, welche ins Leere gehen. Beispiel: Mein jetztiger Wurf, ist nicht aus dem Deckakt direkt nach der Geburt entstanden, sondern 2 Wochen danach, als das Zuchtböckchen nochmal aufgesprungen ist. Sie warten nämlich nicht immer bis zum Abstillen der Kleinen ;)

      Mit etwas Glück würde es bei einem Wurf bleiben, natürlich ist das nur eine geringe Chance, wenn man ehrlich ist. Aber sie ist da.

      Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt :P

    • LuckyLea schrieb:

      Denkst du ich kann es trotzdem wagen und Lucky, wenn ich am 16.08. zurück komme, wieder rausholen. Von der Zeit her passend, aber wie ist es mit der Gefahr für die Babys durch ihn, ist er generell unbedenklich für die Babys?
      Bin etwas verwirrt - der 12. war gestern. Meinst Du damit, erst am 16. zu Mami und den Babys setzen?
      Gefahr für die Babys? Nein.

      LuckyLea schrieb:

      diese beiden Kandidaten kommen sofort angewetzt und holen sich die Leckerlis aus der Hand und lassen sich ohne zu beißen raus nehmen
      Ist ja schon was, worauf man die weitere "Behandlung" abstimmen kann. Gibt ja auch Fälle, wo die Hand im Gehege Stress und Furcht auslöst.
      Mit Ausflüge meinte ich sowas wie Klettern auf den Arm und Schulter, Auslauf auf Bett/Sofa...

      LuckyLea schrieb:

      Ich denke es gibt nichts bedenkliches für die Babys. Allerdings natürlich zu klein für 4 zusätzliche Kleinkind-Mäuse.
      Wo ist das Nest mit den Babys? Gibt es Etagen mit Treppen? Wasserentnahmestelle wo und wie? Laufrad wo? Ein Foto wäre praktisch.
      Wo sich zwei Mäuse wohlgefühlt haben, da passen auch vier kleine Hüpfer noch rein, vorerst.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • MiezeMauz schrieb:

      Beispiel: Mein jetztiger Wurf, ist nicht aus dem Deckakt direkt nach der Geburt entstanden, sondern 2 Wochen danach, als das Zuchtböckchen nochmal aufgesprungen ist. Sie warten nämlich nicht immer bis zum Abstillen der Kleinen
      Gerade von einer beginnenden Züchterin hinkt dieses Beispiel gewaltig, finde ich. Es mag natürlich ganz wenige Ausnahmen vom normalen Vermehrungszyklus geben, deren Umstände nicht näher untersucht worden sind. Warum der Folgewurf aber erst bis zu 40 Tage später kommen kann, hat eine andere Ursache. Auf dieser Seite ist das recht gut erklärt und deckt sich mit allen Ergebnissen von Studien, die ich dazu gelesen habe. Die darin enthaltene tote Quellenangabe findet sich jetzt unter dieser Adresse.

      PS: Die Nestlinge als "Welpen" zu bezeichnen finde ich etwas schräg. Andererseits - ich hab da einen Bock, der benimmt sich wie ein Hund. :D
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Danke für die netten Erklärungen, dann werde ich ja einfach nur falsch liegen. Gut, dass du meine Mäuse kennst und mir sagen kannst, wann das Weib aufgenommen hat. *Vorsicht Sarkasmus. Ich denke 49 Tage zwischen den Beiden Würfen ist schon einbisschen arg viel.

      Aber ganz ehrlich will ich gar nicht drüber diskutieren. Das bringt dem Ersteller auch nichts. Ich wollte lediglich anmerken, dass es auch so passieren kann, aber gut. Ich halt mich ab jetzt dann hier raus.

      Gerbilus schrieb:

      PS: Die Nestlinge als "Welpen" zu bezeichnen finde ich etwas schräg. Andererseits - ich hab da einen Bock, der benimmt sich wie ein Hund
      Naja damit bin ich ja auch nicht alleine, selbst große Infoportale benutzen den Begriff. Aber glaub mir, schräg find ich hier auch einiges ;)

      @LuckyLea: Ich wünsch dir aufjedenfall, dass deine Kleinen alle gesund aufwachsen und du viel Freude an den Plüschpopos haben wirst. Denk nur dran, dass die Kleinen nachher wie kleine Flöhe rumhopsen können :D Also immerschön aufpassen :)

      Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt :P

    • 49 Tage ist recht viel. Es stimmt allerdings nicht, dass die Tragzeit bei der Mongolischen Rennratte nur bis zu 40 Tage beträgt. Der Wert liegt mit bis zu 48 Tagen laut Literatur (und sogar bis zu 50 Tagen laut persönlicher Kommunikation) noch darüber.

      „Welpe“ finde ich auch etwas schräg, „Baby“ jedoch noch schräger. Für Forenbeiträge ist beides aber völlig angemessen.

    • MiezeMauz schrieb:

      Aber ganz ehrlich will ich gar nicht drüber diskutieren. Das bringt dem Ersteller auch nichts. Ich wollte lediglich anmerken, dass es auch so passieren kann, aber gut. Ich halt mich ab jetzt dann hier raus.

      Liebe @MiezeMauz, wir alle hier sind ja am Informationsaustausch interessiert, um daraus zu lernen. Das ist doch kein Grund, sich aus einer Diskussion eingeschnappt ins Schneckenhaus zurückzuziehen. Leider kenne ich Deine Mäuse nicht und habe auch nicht das hormongesteuerte Treiben Deines Böckchens beobachtet. Ob nun die Befruchtung kurz nach dem Wurf oder erst zwei Wochen später stattgefunden hat, kann man mit Sicherheit nur sagen, wenn der Bock definitiv zum ersten Zeitpunkt nicht im Gehege war. Davon hast du aber nichts geschrieben. Das erweckt aber den Eindruck, Deine Beobachtung, die Ausnahme von der Ausnahme, sei die Regel.

      Wenn man zu einer Historie wie hier, wo der Bock erst nach der Geburt raus genommen wurde und dann 5-6 (oder gar 7, Danke, @Torben*) Wochen später ein zweiter Wurf nachfolgt, das Zurücksetzen des Bockes dafür als Ursache annimmt und daher diese Methode ablehnt, ist man eigentlich auf dem falschen Dampfer.

      Kommt normalerweise der Folgewurf 4 Wochen danach, erfolgte sichtlich die Herausnahme zu spät, das ist aber auch in fast allen Fällen der Grund., wenn der Wurf erst nach 5 oder mehr Wochen erfolgt, und hat nichts mit dem Zurücksetzen des Männchens zu tun.

      Nur in sehr seltenen Fällen von (vermutlich) Hormonspiegelschwankungen des Weibchens, die in Verbindung mit sehr kleiner Wurfzahl beobachtet wurden, kann eine Befruchtung des Weibchens während der Säugeperiode erfolgen.

      Zu den gängigen Fachausdrücken im anglo-amerikanischen Raum, Jungtiere aller Art als „puppies“ oder kurz „pups“ zu bezeichnen:
      Dieses Wort wurde 1567 erstmals erwähnt und ist aus dem Mittelfranzösischem für „Püppchen“ hervorgegangen, wird heute vornehmlich für junge Hunde verwendet, was im Deutschen als „Welpe“ bezeichnet wird.
      Warum sich dann zwar für den männlichen Part (engl. „buck“)„Bock“ bei uns eingebürgert hat, den weiblichen (engl. „doe“) aber nicht „Kuh“ oder „Geiß“, weiß der Himmel. Wäre aber lustig, hier auch vom Mauskühlein oder Mausgeißlein zu lesen.
      Wenn wir schon bei der Unlogik unserer Sprache sind. Der Wurf wird nicht geworfen, sondern gepresst. Sind also Presslinge, unsere Kleinen. :D
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Im anglo-amerikanischen Raum werden nicht Jungtiere aller Art als „pups“ bezeichnet. Allerdings betrifft das deutlich mehr Arten als das deutsche „Welpe“. Die Begriffe sind voneinander unabhängig, zumindest weitgehend, was nichts ungewöhnliches ist. Fachausdruck ist auch nicht gleich Fachausdruck. „Welpe“ wird zum Beispiel von Zoologen eher enger gefasst als von Jägern oder von Tierärzten. Überhaupt neigen Zoologen weniger als die anderen beiden Gruppen zu tierartlich speziellen Begriffen, sondern verwenden eher generische Begriffe, besonders bei Männchen und Weibchen, etwas weniger bei Jungtieren. Im Deutschen sowie im Englischen. So lässt die Sprache häufig schon Schlüsse darauf zu, in welcher Ecke ein Autor zuhause ist.