Plötzlich Nachwuchs - unser Luke ist eine Lea - und nun?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Plötzlich Nachwuchs - unser Luke ist eine Lea - und nun?

      Hallo zusammen,

      vielen Dank für die Aufnahme in eurem Forum, ich hoffe hier finde ich Antworten auf meine tausend Fragen.
      Ich kann euch sagen, dass war heute morgen Aufregung, Freude und Schock gleicher Maßen. Eigentlich wollte ich heute mit unserem Luke, einem 7 Monate alten Rennmaus Bock zum Tierarzt. Seit Freitag war er ungewöhnlich dick und ich dachte, er hätte eine Entzündung der Drüsen oder so. Gestern sah ich, dass er am Geschlecht blutig war. Da ich schon immer Zweifel an seiner Männlichkeit hatte (diese aber nach 7 Monaten zusammen mit Lucky für nicht möglich hielt) schaute ich heute früh gleich nach ihm. Und was finde ich?! 4 süße, nackige Babys im Nest. Da hat unser Lucky ganze Arbeit geleistet. Ihn habe ich natürlich sofort ausquartiert, ich hoffe es ist nicht schon zu spät gewesen.
      Aus unserem Luke wurde Lea.
      So nun aber zu meinen Fragen, auf die ich trotz stundenlangem Lesen im Internet keine Antworten gefunden habe.
      Wie gehe ich weiter vor? Wir lieben unsere Renner Lucky und Lea und möchten keinen her geben. Jetzt sitzt jeder alleine. Lea mit den Babys in ihrem vertrauten Gehege. Lucky in einem Ersatzgehege, dass auf Dauer zu klein ist. Und ich bin so unglücklich über die Situation, dass beide alleine sind. Was kann ich für meine Mäuse tun? Lucky kastrieren? Hier auf der Infoseite steht, dass sie auch danach noch mind. 6 Wochen getrennt bleiben müssen und es nicht sicher ist, ob sie ein kastriertes Männchen akzeptiert. Die Zeit ist auch viel zu lange um ihn alleine zu lassen. Ein zweites großes Gehege und ihn in 10 Wochen mit seinem Sohn vergesellschaften? In der Hoffnung das ein Bock in dem Wurf dabei ist. Bleibt immer noch das Problem mit der langen Einsamkeit. Für Lea eine Tochter behalten? Was wenn die Babys nicht überleben?

      Ich hoffe auf Tipps und Erfahrungsberichte von euch. Die beiden sind total verkuschelt mit einander und mir tut die jetzige Situation so leid für die Zwei.

      Liebe Grüße,
      Ellen

    • Rennernachwuchs hatte ich bislang noch keinen, deshalb also auch keine Erfahrungswerte.

      Vermutlich hat Lucky Lea bereits wieder gedeckt - man wird sehen.

      Eine Kastration sollte meist nur aus gesundheitlichen Gründen erfolgen zumal, wie du bereits erlesen hast, noch ca. fünf bis sechs Wochen zugewartet werden sollte, um nochmaligen Nachwuchs zu vermeiden.

      In diesem Zeitrahmen verbleiben die Mininäschen bei Mama und wenn ein Sohnemann dabei ist, kann er nach sieben/acht Wochen zu Papa und keine Sorge, Papa kann so lange alleine bleiben in einer großen Behausung, mit entsprechender Einrichtung und Beschäftigung, die er später mit Sohnemann bewohnt.

      Mamamaus braucht eiweißreiche Kost in Form von Mehlwürmern u.ä

      Es werden sich sicherlich noch mehr Userinnen äussern und euch wertvolle Tipps geben.

      Alles Gute wünscht schnupperlie

      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Erstmal tief durchatmen und ruhig bleiben, offenbar gehts allen soweit gut, wenn nun auch "die Drüsen geplatzt sind" und ein paar Rennmauskinder das Licht der Welt erblickt haben. :thumbsup:

      Klar war das sicher anders geplant, aber ist doch ne schöne Überraschung und kein Wunder, daß die zwei bis dato so "verkuschelt" waren...wenn ein gleichgeschlechtliches Paar zu sehr harmoniert sollte man immer nochmal die Geschlechter überprüfen.Wir hatten den Fall hier schon öfter und man/frau wächst ja mit den Aufgaben.

      Ist natürlich doof, daß man jetzt trennen muß, ev. ist das Weibchen schon wieder gedeckt worden, weil das meist dirket nach der Geburt passiert.

      Weibchen wie Babies bitte nicht groß stören und in eine ruhige Ecke das Gehege stellen...mitunter kann das sonst dazu führen, daß sie sonst zu gestreßt ist und die Kinder verstößt und/oder gar tötet.Gut und abwechslungsreich das Muttertier füttern, sie muß ja die Kleinen säugen und ansonsten abwarten bis sich die Kleinen von selbst aus dem Nest in ein paar Wochen raustrauen...eingreifen würde ich nur, wenn das Muttertier was hat.

      Kastration ist wie selbst schon gelesen riskant und man weiß eben nicht, ob sie ihn dann noch annimmt.Wäre natürlich super wenn ein kleiner Junge im Wurf ist und später zum Vater ziehen kann.(die dann aber wirklich ein Gehege brauchen, was groß genug ist auf Dauer)

      Wir haben hier auch einen Marktplatz, auf dem man später den Nachwuchs anbieten kann...noch brauchts ne Weile, aber ev. schonmal umhören, ob wer welche abnimmt im Familien/Freundes oder Bekanntenkreis.

      Ansonsten bei Fragen einfach fragen und ja, der Vater muß da jetzt leider erstmal alleine durch.

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Danke für eure Antworten. War alles sehr aufregend heute, aber ehrlich gesagt finde ich es auch mega toll, dass meine Kinder und ich es mit erleben dürfen. :2love: Mittlerweile bin ich auch wieder ein paar Schritte schlauer. Lea darf eine Tochter bei sich behalten und Lucky bekommt so schnell wie möglich ein großes Gehege und darf bei meinem Sohn ins Zimmer ziehen. In 6 Wochen bekommt er dann sein Söhnchen dazu. Hoffe doch, dass beide Seiten in dem Wurf vertreten sind.
      Ansonsten könnte ich wetten, dass es in ein paar Wochen noch mal Nachwuchs gibt. :whistling: Vermute ganz stark, dass die Kleinen bereits vorgestern Nacht auf die Welt kamen.

    • Ich hoffe Gerbilus schreibt dir noch was dazu,denn er hat viel Erfahrung mit Jungtieren.

      Ich hab bei ihm gelesen ,das man den Papa nur kurze zeit rausnehmen muss,weil er dann die mutter nicht deckt ,sondern bei der Aufzucht der Jungen hilft. Gedeckt wird wohl nur direkt nach der Geburt.
      Warte mal,ob er was dazu schreibt.
      Ansonsten jetzt die Finger vom Nest lassen und die Mama nicht stören.
      Später kannst du die Jungs mit dem Papa vergesellschaften(wird hoffentlich einer dabei sein)
      Die Mädels bleiben bei Mama.
      Habt ihr Platz für 2 Gehege?
      Lg Orio :)

    • Orio schrieb:

      Ich hoffe Gerbilus schreibt dir noch was dazu,denn er hat viel Erfahrung mit Jungtieren.

      Ich hab bei ihm gelesen ,das man den Papa nur kurze zeit rausnehmen muss,weil er dann die mutter nicht deckt ,sondern bei der Aufzucht der Jungen hilft. Gedeckt wird wohl nur direkt nach der Geburt.
      Warte mal,ob er was dazu schreibt.
      Ansonsten jetzt die Finger vom Nest lassen und die Mama nicht stören.
      Später kannst du die Jungs mit dem Papa vergesellschaften(wird hoffentlich einer dabei sein)
      Die Mädels bleiben bei Mama.
      Habt ihr Platz für 2 Gehege?
      Lg Orio :)
      Das wäre toll wenn er noch mal zu seiner Familie könnte. Er sitzt so einsam in seiner SIMLA Box, in die er kurzfristig einziehen musste. Er sieht so unglücklich aus, der arme Mann. ;( Da ich denke dass die Babys von Samstag auf Sonntag auf die Welt kamen und ich es erst Montag bemerkt habe, denke ich er hat eh schon wieder ganze Arbeit geleistet. Aber abwarten was Gerbilus dazu sagt.
      Das neue Gehege kommt zu meinem kleineren Sohn. Er ist 7 und eigentlich wollte ich noch ein bisschen warten bis er eigene Mäuschen bekommt. Aber jetzt ist das ja quasi ein Geschenk des Himmels. :rolleyes::love: Ich habe heute schon den ganzen Tag nach einem passenden Nagarium gesucht, da es leider auf einem Kallax mit 40 Tiefe stehen muss. Dafür kann es lang und hoch sein. Aber die Maße ist nicht gerade Standard. Vielleicht kann ich eines beim Schreiner bauen lassen.
    • LuckyLea schrieb:

      Das neue Gehege kommt zu meinem kleineren Sohn. Er ist 7
      Finde ich zu früh - auch muss man bedenken das die Tiere nachts ordentlichen Radau machen können. Daher gehört das für mich nicht ins Kinderzimmer und gar nicht wenn das Kind erst 7 und dann unbeaufsichtigt dran kommt.

      LuckyLea schrieb:

      Ich habe heute schon den ganzen Tag nach einem passenden Nagarium gesucht, da es leider auf einem Kallax mit 40 Tiefe stehen muss.
      Das Becken muss nicht bündig abschneiden - es ist ja kein mit Wasser gefülltes Aquarium wo der Druck auf den Seiten lastet. Daher kann man auch gut 50cm Tiefe verwenden. Sonst gibt es natürlich auch 120 x 40 x 50 die man (mit einem Teilaufsatz) gut nutzen kann.
    • ich habe unter meinen Gehegen ein passen des stabiles Hiolzbrett vom Baumarkt.
      Das hält prima ,ich habe 2 günstige 100mal 40 Aquas miteinander verbunden und nen Aufsatz drauf.

      7 Jahre ist jung und ja,Renner können Krach machen ,auch in der Nacht.
      Bin aber der Meinung es kommt aufs Kind an,meine Tochter hatte in dem alter einen Hamster in ihrem Zimmer,der Krach hat sie nicht gestört und sie war schon so weit ,das sie nicht ohne Aufsicht das Gehege geöffnet hat.Da konnte ich mich drauf verlassen.

      Es hätte auch jeder Zeit eine Alternative gegeben das Gehege ins Wohnzimmer zu stellen.
      Wenn Kinderbesuch da war hatte ich allerdings immer ein Auge drauf (musste allerdings nie eingreifen,meine Tochter hat ihren Freunden immer erklärt,nein ,den kann man jetzt nicht wecken und rausholen,das macht den Hamster krank)

      Die Verantwortung bleibt aber voll und ganz bei den Eltern,auch was Futter ,Wasser und Gesundheitskontrolle angeht.

      Ich freue mich,das ihr den Unfallwurf als "Geschenk"empfindet :thumbsup: und euch freut,toll das ihr euch hier Unterstützung holt.
      Bin sicher ,ihr macht das prima. :)
      Lg Orio :wink:

    • Guten Morgen,

      da ich meinen 7 Jährigen die letzten Monate beobachten konnte, wie er mit den Tierchen seines Bruders umgeht, bin ich mir sicher, dass er sorgsam mit "seinen" umgehen wird und natürlich liegt die komplette Verantwortung und Obhut bei mir. Unsere Renner sind in der Nacht ziemlich ruhig, bis jetzt hat man von ihnen höchstens mal ein minimales Rascheln gehört. Zudem könnte im Kinderzimmer ein Elefant rumtanzen, mein Sohn würde deswegen nicht aufwachen. :D

      Und ich habe ein Aquarium mit Aufsatz bei Kleinanzeigen gefunden. Der Aufsatz ist selbst gebaut und hat Leitern, Stege, und sogar ein eigenes Podest für das Sandglas. Sieht aus wie ein perfekter Spielplatz für Renner. :gerbil:thumbsup:

      Ich sehe die Babys zwar nicht, aber ich kann sie hören. <3 Und ich bin jetzt schon schwer verliebt und traurig, dass wir 2 abgeben müssen. Ich habe gelesen, zwischen dem 9. - 12. Lebenstag kann ich eine Wurfkontrolle zur Bestimmung des Geschlechts machen. Darf ich die Babys zu dem Zeitpunkt denn schon anfassen? Muss ich ja... Und kann ich als Laie dann schon was erkennen?

      LG Ellen

    • Soweit ich weiß, kann nur jemand mit Erfahrung bei den Babies indem Alter die Geschlechter bestimmen und wird man später mit 7-8 Wochen eh nochmal bestimmen müssen, um ganz sicher zu gehen.Von daher würde ich es nicht machen, allein weil man damit Streß beim Mutteritier verursachen kann, wenn diese so ein Händeln nicht gewohnt ist.(was dann passieren kann, schrieb ich ja schon)

      Bei der Geschlechterbestimmung helfen wir später gerne!

      Auch wenn es blöd ist, daß man solange warten muß und nichts planen kann...kann ja immer auch sein, daß nur Weibchen oder nur Männchen fallen und ein Elterntier dann kein Jungtier zur Verfügung hat.

      Wenn ich mal groß bin, will ich eine Maus werden! :P

    • Schön der Reihe nach:

      Zu den 7 Monaten trauter Zweisamkeit:
      Wie in der Natur so üblich, gibt es bei allem Ausnahmen. Im Thema nebenan von Drossi bestieg ein kleiner Hüpfer schon mit 6 Wochen die Mama zum üben, bei Euch hat es etwas länger gedauert. Hatte auch mal ein Pärchen, wo sich ein Jahr lang nichts tat. Woran das gelegen hat? keine Ahnung. Spätzünder halt.

      Zum Wurfzeitpunkt:
      Montag die Würmer entdeckt, Sonntag blutig, Freitag noch dick. Also wird es am Sonntag gewesen sein. Lucky am Montag separiert. Heute ist Dienstag, und die gute Nachricht: Er darf heute wieder zurück. Die schlechte: Nur für etwa 3 1/2 Wochen. Bis dahin sollte ein zweites Quartier bereitstehen. Nichts überstürzen.

      Zur weiteren Vorgangsweise:
      Vorerst, um einen Überblick zu bekommen, hätte ich ein paar Fragen zum bisherigen Umgang mit den Mäusels, um diesen für die nächsten Wochen festzulegen. Noch bis Ende dieser Woche sollte das Gehege babysicher gemacht werden, auch dazu ein paar Fragen, ein Foto würde helfen.

      Soweit mal alles klar? Ich schreib einstweilen an den Fragen weiter...

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Fragen zum Umgang bisher:
      Der 7-jährige hat also einen Bruder, der Lucky und Luke (jetzt Lea) bislang in seiner Obhut hatte und nun zum Mäuseopa geworden ist. Wie alt ist der und was haben die vier bisher miteinander so unternommen (Art des Kontaktes, Ausflüge, gemeinsame Aktivitäten...) ?
      Kann ja recht variabel sein, vom zaghaften Reichen eines Stücks Karotte bis zum gemeinsamen Frühstück bei Tisch. :)
      Aus den bisherigen Zeilen entnehme ich, dass auch die Mami(?) den Tieren in der Hand nicht abgeneigt ist.
      Daraus kann ich dann einige inidviduellen Ratschläge und Tipps geben, wie es weitergehen kann.

      LuckyLea schrieb:

      Ich sehe die Babys zwar nicht, aber ich kann sie hören. Und ich bin jetzt schon schwer verliebt und traurig, dass wir 2 abgeben müssen. Ich habe gelesen, zwischen dem 9. - 12. Lebenstag kann ich eine Wurfkontrolle zur Bestimmung des Geschlechts machen. Darf ich die Babys zu dem Zeitpunkt denn schon anfassen? Muss ich ja... Und kann ich als Laie dann schon was erkennen?
      Nix ist fix, und dazu haben wir noch ein paar Tage Zeit.

      Zur Rückgabe von Lucky an die Familie: Der beste Zeitpunkt ist dafür, wenn Lea das Nest verlässt und sich ein wenig die Beine vertritt. Dann Lucky ihr nicht in der Nähe vom Nest mit der Hand vor die Nase halten, alles weitere ergibt sich von selbst. Bitte um absolute Ruhe im Raum, wer auch immer dabei zusehen will, und auch keine Bewegungen, welche die beiden ablenken könnten. Erbitte danach den Verlaufsbericht.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Also ich würde die Babys absolut in Ruhe lassen. Haben ja zur Zeit selbst diese Situation. Die kommen von alleine aus ihrem Nest raus. Auf dem Foto siehst du unseren 2. Wurf, Gott sei dank ein Einzelgänger. Hat heute seinen ersten größeren Ausflug hinter sich gebracht.

      edit smurf79: Babybild entfernt, bitt die NUB beachten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von smurf79 ()

    • Hey Herzlichen Glückwunsch zum Mäusenachwuchs. Nicht geplant und nun doch da :)

      Ich weiß nicht, ich würd den Bock trotzdem raus lassen, da er nun ja schon raus ist. Selbst wenn er gedeckt hat, muss es ja nicht heißen, dass es geklappt hat. Gerade, wenn auch erst nach 7 Monaten der Wurf gekommen ist.

      Ich kann nur von mir sprechen, wie ich es machen würde: Papa raus lassen, viel beschäftigen. Viele Papprollen, Kartons, Heu/Stroh den ganzen Kram halt zur Beschäftigung rein. Ich packe die Böckchen auch schon mit 7 Wochen zum Papa. Aber da hast du ja wirklich noch genug Zeit. Nun heißt es ersteinmal, ja nichts tun eigentlich. Genieß die Zeit mit den kleinen Fellkugeln.

      Gutes Futti für die Mutti ist nun angesagt und Ruhe. Wenn die Kleinen anfangen zukrabbeln, wirds eh stressig genug für Mamamaus.

      Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt :P