und plötzlich hat es doch gekracht....

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • und plötzlich hat es doch gekracht....

      Nachdem Mitte August mein Takeo gestorben ist, ist am Donnerstag Otto (3) als neuer Kumpel für meinen Asmo (2,5) eingezogen.
      Das ist jetzt meine 5. VG, Erfahrung ist also da.
      Am Trenngitter sah es von Anfang an super aus. Am Dienstag hab ich es dann gewagt und die zwei zusammen gelassen. Alles lief perfekt. Kein Gejage oder sonst was stattdessen neugieriges Beschnuppern, ein bisschen Putzen und ansonsten gemeinsame Umgestaltung des Terras. Abends zwar nicht im gleichen Nest geschafen aber sehr dicht beieinander und beim Aufwachen als allererstes nach dem Anderen geguckt. Am nächsten Morgen lagen sie dann auch eng aneinandergekuschelt. Heute kam dann das erste Haus rein (extra mit 2 Eingängen) Es blieb friedlich... Nachmittags kam ich vom Gassi gehen mit meinem Hund und sehe, dass beide oberflächliche Bisswunden haben, lagen aber zu der Zeit schon wieder gemeinsam im Nest. Haus habe ich trotzdem sofort raus und dann die Zwei unter strenge Beobachtung gestellt. Teilweise war eine leichte Anspannung bemerkbar aber sie schliefen zusammen und es gab kein Gejage... Kurz duschen gewesen und in der Zeit sind sie wohl nochmal aneinandergeraten.
      Jetzt sitzen sie wieder am Trenngitter.

      Würde es gerne die Tage nochmal versuchen, weil es ja anfangs doch sehr gut aussah mit den Beiden.
      Wie seht ihr das? Macht das Sinn?
      und vorallem, wie geh ich jetzt am Besten vor? Einmal komplett trennen damit sie ganz zur Ruhe kommen und am Trenngitter sitzen lassen?
      Oh man, ich bin gerade total fertig... ;(

    • Auch ich habe wenig Hoffnung, dass es mit den beiden noch klappt.
      Offensichtlich haben sie die Klärung der Rangfolge auf gestern vertagt, da haben sie die Zeit gebraucht bis sie sich getraut haben und dann gings richtig zur Sache. Ob das nur von einem ausging? Schwer zu sagen.
      Ich weiß nur, dass eine VG bei der die Kandidaten so lange rumeiern oft nicht klappt.


      Trotzdem soll es dich nicht abhalten einen zweiten Versuch zu wagen, dann aber als kompletter Neustart.
      Also für 1-2 Wochen in getrennte Gehege setzen, dann 1 Woche ans Trenngitter mit Mäuse- oder Sanbad und Nesttausch und dann Zusammenführung versuchen.

      Ich wünsche dir viel Glück
      :)

    • Danke für eure Einschätzung.
      Ich könnte mich auch echt ohrfeigen, dass ich sie nicht gleich getrennt habe aber nachdem sie als ich kam schon wieder gemeinsam im Nest lagen...
      Asmo hat auch immer sein Köpfchen unter Otto geschoben und sich teilweise fast auf den Rücken gedreht.

      Habe die zwei jetzt erstmal komplett getrennt
      Ich weiß jetzt echt nicht ob ich es nochmal versuchen soll. Scheinbar harmonieren die Beiden ja doch nicht so gut. Gerade da es nochmal so gekracht hat, bin ich mir echt unsicher...und ihr scheint ja auch eher davon abzuraten.

      Asmo hatte mit seinem Bruder auch 2-3 mal einen blutigen Streit...Ich frag mich gerade echt ob der irgendwie eine Störung hat und nicht so ganz partnerkompatibel ist?
      Macht es bei so einer Maus überhaupt groß Sinn nochmal eine VG zu wagen egal ob jetzt nochmal mit Otto oder einer komplett anderen Maus?

      Bin echt etwas ratlos. Bisher hatte ich immer Bilderbuchvergesellschaftungen...

    • Ich finde bevor man über die Verhaltenspsychologie unserer liebsten Haustiere sich das Hirn zermartert, ist es besser es einfach zu probieren.
      Ich glaube ganz fest daran, dass es für jeden Renner den richtigen Partner gibt, da hilft nur auszuprobieren.
      :)

      Ich kenne nur Einzelfälle bei denen ein Tier bei allen potentiellen Partnern so rabiat vorging, dass ich um das Leben des anderen fürchten musste. Da habe ich auch keine Versuche mit anderen Partnern mehr gewagt.

      Nimm dir Zeit zu entscheiden wie du weiter vorgehst.

      Das Rätsel, wie ein zukünftiger Partner für meine Maus sein muss, konnte ich bisher auch noch nicht lösen. Da bleibt nur auszuprobieren welcher Kumpel passt ... da hatte ich schon Allerlei erstaunliche Varianten mit ähnlichen Alter oder Charakter oder die totalen Gegensätze, bei denen ich nie geglaubt hätte, dass es jemals funktioniert. Inzwischen schaue ich nur noch nach dem Geschlecht :D (Mäusebabies will ich wirklich nicht), alle anderen Möglichkeiten werden ausprobiert.

    • Das ist immer sehr schwer zu entscheiden,wann trenne ich.
      Ich für meinen T :wink: eil nach der ersten Beisserei.

      Aber meine saßen dann auch immer in getrennten Ecken,oder waren völligst außer sich.
      Das 2 dann wieder gekuschelt haben ,das hatte ich noch nie.
      da wär ich wohl auch der Versuchung erlegen .es laufen zu lassen.
      Aber jetzt nach der 2ten Attacke würde ich sie nicht mehr zusammen bringen.

      Falls du aber noch einen Versuch starten willst,dann mach es .wie rho es beschreibt.
      Lg Orio

    • Ich habe mich jetzt dazu entschieden, es nicht nochmal zu versuchen mit den Beiden... Das ist dann wohl meine erste gescheiterte VG und das obwohl es anfangs so vielversprechend aussah ;(

      Bei Asmo und seinem Bruder lief es auch immer so. Das erste mal als ich die zwei blutig im Terra sitzen sah, habe ich das ganze Gehege nach scharfen Ecken...abgesucht, bis ich dann bei näherer Kontrolle gesehen habe, dass beide Mäuse mehrere Verletzungen haben. Erst da kam ich drauf, dass es eine Beisserei gegeben haben muss. Am Verhalten war es kein bisschen ersichtlicht.
      Ich halte seit 8 Jahren Renner aber sowas war mir bis dahin auch noch nicht untergekommen.
      Nach Rücksprache mit der Züchterin sind die Zwei dann zusammen geblieben. Im Abstand von einigen Monaten, gab es dann innerhalb der 2,5 gemeinsamen Jahre insgesamt 3-4 solcher Attacken. Den Übeltäter habe ich nie erwischt...wenn ich kam lagen sie immer schon wieder einträchtig nebeneinander im Nest. So wie es jetzt aussieht, ging es wohl von Asmo aus :oops:

      Macht mir aufjedenfall Mut zu hören, dass es für fast jedes Mäuschen einen passenden Partner gibt. Es war so schön, Asmo wieder in Gesellschaft zu sehen...

    • so wie du es beschreibst war bei dieser Gruppe die Rangfolge eher dynamisch ;( Keiner hat die vorher ausdiskutierte Rangfolge für in Stein gemeißelt gehalten.
      Für Asmo würde ich einen Partner suchen, der entweder sehr unterwürfig ist oder im Gegenteil so dominant und souverän, dass Asmo nicht wagt auch nur piep zu sagen. :)

      Bei mir haben beide Varianten schon wundervoll funktioniert.

      Für meine Millicent, eine echte Schreckschraube, habe ich im vierten Versuch eine resolute, ruhige Dreijährige gefunden, bei der Milli das wohlerzogenste Mäusemädchen der Welt ist, obwohl sie bei den VG Versuchen vorher übelste Beißattacken gestartet hat. Die VG mit Carotta war super easy, ganz ohne Zähne. Carotta hat Millicent einmal auf den Rücken gelegt und ist auf ihr sitzen geblieben, seither weicht Milli ihr nicht mehr von der Seite.
      Davor hatte ich Carotta versucht mit einem eher dominanten Mäuseherren zu vergesellschaften, anstatt sich über Herrenbesuch zu freuen, hat sie Emilio verhauen.

      Weder das eine noch das andere verstehe ich , muss ich auch nicht, meine Renner wissen es. :)

      Das Wichtigste, das ich bei meinen vielen VGs gelernt habe, ist, dass ich nix mit dem Erfolg oder Misserfolg einer VG zu tun habe. Die Renner machen gerade das, was sie wollen und ich, ich schaffe nur den äußeren Rahmen.

      Also nimm es nicht persönlich. Asmo und Otto, das passt einfach nicht!
      :2love:

    • Danke für deine lieben Worte :2love:
      Einerseits ist es einem schon irgendwie klar, dass man es nicht beeinflussen kann, ob die Mäuschen zusammen passen und andererseits macht man sich dann im Nachhinein doch Gedanken, ob man etwas anders/besser hätte machen können.

      Ich denke bei Asmo wäre vermutlich eine unterwürfige Maus gut ?( Er ist nämlich echt riesig. Den dreht keiner so leicht auf den Rücken (schon gar nicht so ein Winzling wie Otto).
      Jungtier wäre vermutlich auch eher nix...wenn der Kleine in die Flegelphase kommt, würden vermutlich die Fetzen fliegen.

    • so jetzt bin ich doch wieder am Grübeln....
      gerade schreibt mir der Vorbesitzer von Otto, dass eine ihm bekannte erfahrene Rennmaushalterin rät es nochmal zu versuchen. Sie vermutet, dass ich mit fem Haus zu schnell war...
      Ich warte gerade noch, dass er mir den Kontakt weiterleitet damit ich mich direkt mal austauschen kann.
      Vermutlich werde ich doch nochmal einen Versuch starten.

    • Es ist allein deine Entscheidung, ob du noch mal die Resettaste startest auf Neuanfang.

      @rho ist eine erfahrene Vergesellschafterin. Ziehe ihre Gedankengänge und Anmerkungen in deine Überlegung mit ein und entscheide dann, was du persönlich dazu meinst.

      Persönlich wäre mir die Combi zu riskant und das hat mE nichts mit verfrühter Hereingabe des Häuschens zu tun. Ständig im Bewusstsein zu sein, hoffentlich ist nichts passiert, wäre mir persönlich zu anstrengend.

      Meint schnupperlie

      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Die Anmerkung... von @rho habe ich aufjedenfall im Kopf.

      Ich werde jetzt erstmal der Dame die Lage genau schildern und dann sehen was sie anschließend von einem erneuten Versuch hält oder ob sie dann doch eher abrät.
      Danach werde ich mir für mich nochmal Gedanken machen.

      Ich bin momentan ziemlich hin und her gerissen. Einerseits die Hoffnung, dass es doch noch klappen könnte und der Gedanke, dass sie sich ja schonmal grundsätzlich riechen können und andererseits der Gedanke, dass sie es scheinbar nicht so einfach auf die Reihe bekommen, die Rangfolge zu klären und vorallem dass man auch wenn es friedlich ist, nie wirklich sicher sagen kann, ob es vielleicht doch wieder kippt....schließlich hat letztes mal auch nichts auf einen Streit hingedeutet...

      Ich wünschte sie hätten es eindeutiger gemacht und nicht dieses Attackieren und dann wieder kuschelnd im Nest liegen :/

    • Das ist ein guter Tipp, Danke.
      Ich habe jetzt auch nochmal meine Züchterin um ihre Einschätzung gebeten, mal sehen was sie sagt.

      Ich muss zu meiner Schande auch gestehen, dass das VG-Terra diesmal ziemlich klein war (50×30)
      Mein eigentliches Becken zur VG ist Anfang des Jahres mit dem Sperrmüll davon gefahren (meine Mutter hat den Keller ausgemistet und ich habe nicht aufgepasst) Mein großes Terra hat eine Art Stufe drin, was den Einbau eines Trenngitters schwierig macht außerdem hatte ich von meiner Recherche von vor meiner ersten VG noch im Kopf, dass das Terra nicht zu groß sein sollte, weshalb ich damals ja auch extra das andere Becken genommen hatte statt mein großes Terrarium.
      Ich habe jetzt allerdings nochmal nachgelesen und gesehen, dass mittlerweile eher zu mehr Platz geraten wird weil die Mäuse dann insgesamt weniger gestresst sind und die Gefahr dass sie aufgrund von zu großer Anspannung aufeinander losgehen geringer ist.

      Sollte ich es nochmal versuchen, würde ich es aufjedenfall in meinem großen Becken machen.

      Auch habe ich gelesen, dass es ratsam ist die Mäuse auf Parasiten zu untersuchen, weil das auch ein möglicher Auslöser sein kann.
      Denkt ihr das wäre sinnvoll oder wären sie dann eher von Anfang an agressiv gewesen?

      Jetzt sitzen sie aufjedenfall erstmal noch getrennt. Asmo wohnt oben unter dem Dach und Otto steht momentan im Wohnzimmer.
      Die zwei dürfen sich jetzt erstmal komplett erholen und ich mache mir ganz in Ruhe Gedanken und baue schonmal ein TG für mein großes Terra. Egal ob Otto oder andere Maus, das brauche ich aufjedenfall.

    • Du machst es dir wahrlich nicht einfach und andererseits kompliziert. Schöndenken bzw Wunschdenken wird dich nicht weiter bringen, so sehr du dich auch mühst.

      Wenn du für dich überzeugt bist es noch einmal zu versuchen, dann probiere es und sei nicht allzusehr enttäuscht, wenn es nicht klappt, wenn es klappt freuen wir uns mit euch.

      Für mich persönlich spielt es nicht zwangsläufig eine Rolle ob Fellnäschen jetzt groß oder klein vergesellschaftet werden, auch wenn ich auf die Bedürfnisse der Fellnäschen eingehe, und da sie Adultnasen sind und Platz gewohnt sind, bekommen sie das gewohnte Platzangebot.

      Fellnäschen die sich mögen brauchen zwar Zeit weil sie Adultnasen sind, regeln ihre Rangordnung aber ohne Beisserei und das finde ich für mich ausschlaggebend.

      Auch sind nicht immer Parasiten schuld am Nichtgelingen einer Zusammenführung, auch wenn eine Zusammenführung für alle Beteiligten Stress bedeutet.

      Gedankenanstösse von schnupperlie

      Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    • Vielen Dank für deine Gedankenanstösse.
      Ich nehme mir wirklich sehr zu Herzen was ihr schreibt auch wenn es natürlich nicht ganz das ist was ich gerne lesen würde...

      Wenn es nur um mich ginge, würde ich sofort sagen, ich versuch es nochmal aber es geht halt vorallem um die Mäuse...Ich will nicht unnötig ihre Gesundheit und vielleicht sogar ihr Leben aufs Spiel setzen für etwas was von vorne rein zum Scheitern verurteilt war/ist.

      Ich bin jetzt mal gespannt, wie meine Züchterin die Lage einschätzt.
      Sollte sie mir ebenfalls abraten, werde ich wohl keinen erneuten Versuch starten sondern gucken, dass beide Mäuschen einen neuen Partner bekommen.

      Ich wünschte ich hätte den Platz für ein zweites großes Terra...aber so müsste dann wohl einer von Beiden ausziehen :/

    • Gerade vom TA gekommen...
      Asmo wird am Mittwoch erstmal operiert.
      Hatte ihn gestern draußen um die Bisswunden zu kontrollieren (sieht alles super aus) und bin einer Eingebung folgend mit dem Finger über seine Drüse...da war/ist ein Hubbel, der da nicht hingehört. Zum Glück noch ganz winzig, wenn ich es nicht mit dem Finger davor gespürt hätte, hätte ich es nicht gesehen.
      Jetzt heißt es also Daumen drücken für die Op.