Mama hat Babys aufgeteilt

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    • Mama hat Babys aufgeteilt

      Hallo,

      bei mir kam es leider auch zu ungewolltem Nachwuchs da mir ein Weibchen als ein Männchen angedreht wurde ...

      Seit drei Tagen sind die kleinen schon da und es geht ihnen, soweit ich beurteilen kann, gut.

      Heute ist mir dann aufgefallen, dass die Mama die kleinen auf zwei Nester aufgeteilt hat. Die schaut auch noch nach den kleinen in beiden Nestern.

      Ist das normal oder muss ich mir da Sorgen machen?

      PS : der Vater lebt noch im gleichen Gehege ich werde es wie auf diesem link beschrieben machen und nach dem 2. Wurf trennen

      web-toolbox.net/maus/zucht-nachwuchs.htm

    • hanatora92 schrieb:

      Entwarnung...

      die Mama ist nur mit den kleinen umgezogen
      :thumbsup: ja, das kommt schon mal vor. Bitte die Mama nicht im Nest stören. :whistling:

      hanatora92 schrieb:

      PS : der Vater lebt noch im gleichen Gehege ich werde es wie auf diesem link beschrieben machen und nach dem 2. Wurf trennen
      In dem Beitrag ist aber die Rede davon VOR dem 2. Wurf zu trennen.

      Ich würde dir aber raten jetzt zu trennen, weil immer noch die Chance besteht, dass die Mama nicht nochmal gedeckt wurde :huh: . Der Papa verkraftet es gut mal einige Wochen alleine zu bleiben. Das wird schon. So kann er sich ausruhen, bis die Jungs zu Ihm ziehen. Wieviel Jungtiere sind denn jetzt da?
      LG von :gerbil Flöhchen :babyboy: / Lines :babyboy: // Babe :babygirl: // Polly :babygirl: /Hetti :babygirl: // BeeGee :babyboy: + Mabel :babygirl::heart: (zur Zeit in Pflegestelle) // und mir => großes :babygirl:
    • ub-40 schrieb:

      Ich würde dir aber raten jetzt zu trennen, weil immer noch die Chance besteht, dass die Mama nicht nochmal gedeckt wurde
      Ist so nicht richtig, das Zeitfenster dazu ist bloss in den 48 Stunden nach der Geburt. Nachdem die aber schon 3 Tage her ist, kann er die nächsten 4 Wochen bei der Pflege helfen, und sollte erst kurz vor der Geburt eines möglichen Folgewurfes wieder für ein paar Tage raus, spätestens aber dauerhaft, wenn die (letzten) Kleinen nicht mehr gesäugt werden.

      ub-40 schrieb:

      So kann er sich ausruhen, bis die Jungs zu Ihm ziehen.
      Der soll nicht auf der faulen Haut liegen und der Mama die ganze Arbeit überlassen! Kindererziehung sollte auch durch das Männchen erfolgen!
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()

    • Leider wird ein Mod demnächst das Bild entfernen, weil laut Forenregeln nicht erlaubt, Bilder von Kleinen, welche die Augen noch nicht auf haben, zur Schau zu stellen. Dies ist der Präventivversuch, die Leute davon abzuhalten, die Kleinen extra zum Foto aus dem Nest zu holen und damit den Aufzuchterfolg zu stören. Sind jedenfalls gut genährt.

      hanatora92 schrieb:

      da man die kleinen ja nicht anfassen oder das Nest öffnen darf.
      Das ist die Grundregel für Anfänger.
      Allerdings beginnen sich die Kleinen schon in der 2. Woche selbstständig zu machen und einzelne davon können in einem hoch eingestreutem Gehege schon mal verloren gehen, ohne das sie die Mama vermisst. Dann droht der Kälte- oder Hungetod. Man kann die Kleinen ohne weiteres in so einer Situation mit vorher gewaschenen Händen in das Nest zurücklegen, oder der Mama vor die Schnauze.
      Sollte man aber selbst beobachtet haben, dass die Mama ein Junges aus dem Nest entfernt, dann muss es draußen bleiben, da sie das aus gutem Grund tut.

      Wo ist eigentlich Paps? der sollte normalerweise das Nest hüten, wenn Mama zwecks Nahrungsaufnahme ausgeht.

      hanatora92 schrieb:

      Ich werde den Vater kurz vor dem zweiten Wurf trennen.
      Wenn sich zeigt, dass die Mama ab der 4. Woche wieder dicker erscheint, ist mit einem Folgewurf zu rechnen.
      Den Paps in dieser Situation entgültig auszuquartieren, ist für beide Seiten nicht optimal. Die männlichen Kleinen sollten erst nach der 8.Woche ausziehen, bis dahin wäre Paps alleine. Bei einem Folgewurf ist es sinnvoll, den Vater kurz davor in ein getrenntes Gehege abzusondern, und 3 Tage nach der Geburt des Folgewurfes einfach wieder dazuzusetzen. Vorteil: Keine Gefahr von weiterem Nachwuchs, Mama wird entlastet, Paps muss die Zeit bis zur 8.Woche des Erstwurfes nicht alleine bleiben, die Sozialisierung des Erstwurfes wird von beiden Elterntieren vorgenommen, die des Zweitwurfs eine Woche lang nach dem Augenöffnen.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Hallo :)

      Ich möchte doch mal meinen Senf dazugeben...
      Ich finde die Empfehlungen, die dir @hanatora92 hier gemacht wurden echt ziemlich fahrlässig.

      Der Vater hat bei ungewollten Würfen nicht bei der Familie zu bleiben. Punkt.
      Denn
      1. Weißt du aktuell nicht, ob da Jungtiere mit genetischen Defekten dabei sind ( die Eltern sind ja bestimmt auch Geschwister). Du weißt nichts über die Linie und würdest so gegebenenfalls nur unnötig mehr Jungtiere provozieren.
      2. Sollte man die Vermittlung nicht unterschätzen, es bringt dir nichts, wenn du am Ende über 20 Mäuse daheim hast, nur weil du den Papa nicht mal kurz allein halten wolltest.
      3. Diese 48h Regel ist Schwachsinn! Ja ein Weibchen lässt sich idr nach der Geburt decken. Aber je nach Umständen und dem Weibchen entscheidet der Körper, ob sie dabei aufnimmt oder nicht. Hat sie sich nicht decken lassen, oder nicht aufgenommen, kann sie während der nächsten Tage und Wochen wieder hitzig werden und sich decken lassen. Ich hatte deutlich mehr Weibchen, die sich mit Abstand zum ersten Wurf haben erfolgreich decken lassen.
      4. Wird die Mutter den Mann kaum friedlich begrüßen, wenn man den für 3 Tage rausgenommen hat.
      5. Schafft das Weibchen die Aufzucht definitiv auch allein. Ich muss ehrlich sagen es schockiert mich, dass hier empfohlen wird bis zu 3 Würfe zu riskieren, nur damit der Papa nicht allein ist und evtl die Mutter unterstützt...
      6. Die Söhne können mit 8 Wochen, sofern sie nicht bereits ein neues Zuhause haben, ganz einfach mit dem Vater vergesellschaftet werden ( bietet sich ja an, wenn du den Vater mit Sohn dann behalten möchtest)
      7. Sieht ein Laie nicht immer wann der nächste Wurf kommt. WIe gesagt ist es von Weibchen zu Weibchen unterschiedlich, wann sie wieder aufnimmt. Hat man das verpasst oder falsch eingeschätzt, hat man schon ein Problem. Dann kann hinzukommen, dass es nur 2 oder 3 Jungtiere sind und sich gar kein dicker Babybauch bildet, und schwupp ist der zweite Wurf da und man macht große Augen, wenn der Vater direkt wieder deckt...

      Ich hoffe, da der Post auch schon etwas her ist, dass du den Vater rechtzeitig raus genommen hast, und es bei einem Wurf geblieben ist.

      Liebe Grüße von mir und den Rennern of Wild Dreams <3

    • Also,

      die Eltern sind keine Geschwister. Das angebliche Männchen hatte ich zum vergesellschaften gekauft.

      Ich habe es auch geschafft den Vater rechtzeitig rauszunehmen (ich habe mich an den vier Wochen orientiert in denen der erste Wurf noch gesäugt wird und es unwahrscheinlich ist, dass in der Zeit ein zweiter Wurf kommt).
      Die Jungs habe ich dann nach 8 Wochen mit dem Vater vergesellschaftet und nach 11,5 Wochen hatte ich ein neues Zuhause für die kleinen, die ich nicht behalten wollte gefunden.

      Der zweite Wurf wächst auch ran und wird von Mama und Schwester versorgt. Die kleinen sind bald 8 Wochen alt und putzmunter

    • Bevor ich hier zu den geballten Vorwürfen Stellung nehme, möchte ich ein paar einleitende Worte verlieren, die meine Meinung über „Züchter“ wiederspiegelt, zu denen der Verfasser oder die Verfasserin Wild Dreams wohl gezählt werden möchte.

      „Zucht“ bedeutet im Kontext mit Haus- oder Heimtieren wie Rennratten nichts anderes, als der natürlichen Fortpflanzung einer Tierart gezielt ins Handwerk zu pfuschen. Ziel dabei ist primär, ein nach rein menschlichen Werturteilen optisch wohlgefälliges Ergebnis in Form von Körperbau, Fellzeichnung und Farbe zu schaffen, welches dann bei Zuchtschauen stolz präsentiert werden kann. Vergleichbar mit Hobbys in anderen Sparten, wo ein Einzelindividuum versucht, sich aus der Masse abzuheben, wie es z.B. am leblosen Auto oder Computer mit Tuning und Modding geschieht.

      Da im Fall der Rennmaus bei der Umsetzung dieses Optimierungsgedankens durch Fortpflanzung eine erheblicher Anzahl an Nachkommen anfällt, stellt sich die Frage, wohin damit. Ich verstehe das Anliegen vieler Communitymitglieder hier, bei der Anschaffung von Tieren einen Züchter vorzuziehen. Dort ist es zwar vielleicht etwas teurer als im Bau- oder Gartenmarkt und Zoohandel, dafür soll man dabei aber die Gewissheit mitkaufen können, dass die Tiere artgerechter aufgezogen wurden als in der Tierfabrik, sie gesünder wären und friedfertiger. Tatsächlich erhält man aber den Ausschuss, der sich nicht zur Weiterzucht eignet, die überzähligen Exemplare persönlicher Zuchtexperimente. Jeder dieser Züchter hat somit auch höchstes Interesse, diese loszuwerden.

      Damit man auch richtig das Gefühl bekommt, hier etwas Besonderes geboten zu bekommen, wird eine „Schutzgebühr“ eingehoben, ein „Schutzvertrag“ geschlossen, dessen Klauseln je nach Ausprägung auch zwangsgestört oder paranoid anmuten könnten. Was hier im Forum beim Rat, vom Züchter zu beziehen, stets unerwähnt bleibt: Dies artet manchmal – je nach Züchter – in regelrechten Knebelverträgen aus. Darunter ist zu finden: Jederzeitige Besichtigung durch den Züchter einzugestehen, die Weitergabe zu verbieten, eine Weiterveräußerung durch Vorkaufsrecht einzuschränken, sich zu verpflichten, regelmäßig über Gesundheitszustand, Erkrankung oder Tod zu berichten, und vieles mehr, was im Nichteinhaltungsfalle zusätzlich noch mit Strafzahlungen bedroht wird.

      Dies geht weit über die Sorge hinaus, ob das Tier artgerecht behandelt und gehalten wird, wie es eigentlich schon in den Tierschutzgesetzen und –verordnungen geregelt ist, zu deren Einhaltung jedermann verpflichtet ist. Es dient einzig und allein dem Interesse des Züchters, um an Informationen zu gelangen, die er selbst in Erfahrung bringen könnte, wenn er die Tiere nicht abgegeben hätte. Es werden bloß der Platzbedarf, die Haltungs- und Behandlungskosten auf den Abnehmer abgewälzt.

      Hier werden auch oft Fälle bekannt, wo eine Unterart Züchter(wie sich jeder nennen darf), die hier als „Vermehrer“ tituliert werden, nicht einmal das Geschlecht der Abgabetiere richtig bestimmen können, und zu weiteren Rückfragen bei Problemen nicht mehr erreichbar sind. Der Laie wird diese Spezies, die nur in finanzieller Weise an den Tieren interessiert ist, nicht leicht von einem Züchter unterscheiden können, der das mit anderen Zielen verfolgt.

      Das einzige, wofür eine vertrauenswürdige Zucht garantieren kann, sind die Vorfahren des jeweiligen Abgabetieres, und das bisschen Gencode für den Farbschlag. Das Risiko für vererbbare Erkrankungen ist geringer, da schon einige Generationen beobachtet, aber nicht auszuschließen, denn deren Gencode kennt man nicht. Auch über den Charakter des Tieres kann kaum etwas ausgesagt werden, wenn man das Tier nicht ständig während der kurzen 8-10 Wochen bis zur Abgabe genau beobachtet hat. Der entwickelt sich höchst individuell, und auch noch lange Zeit danach. Die meisten Züchter müssen einem Broterwerb nachgehen und sind somit zeitlich gar nicht in der Lage, so etwas umzusetzen, bei vielen sind die Jungtiere nicht an Menschen gewöhnt.

      Jeder Züchter hat zudem eigene Ansichten. Wo einer Tiere (bis auf VG-Zwecke) nur strikt gleichgeschlechtlich paarweise aus seiner Obhut entlässt, bietet ein anderer auch Großgruppen bis zu 6 Tieren oder so feil. Meint der eine, ein adultes Tier älterer Bauart ist am besten mit zwei Junghüpfern zu vergesellschaften, weil die ihren Spieltrieb dann untereinander und nicht am Alttier ausleben, rät ein anderer davon ab. Jeder schwört auf seine eigenen VG-Methoden. In einem Forum wie diesem prallen dann diese „Experten“meinungen ungebremst aufeinander, was vielleicht dazu geführt hat, lieber in kleinen Facebookgruppen von Teilnehmern ähnlicher Überzeugung zu konferieren, am besten unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

      Die Tiere ausschließlich von Züchtern zu beziehen, bleibt zudem ein frommer Wunsch. Jeder, der des Rechnens und Abschätzens mächtig ist, sollte erkennen, dass die paar Handvoll Züchter niemals den Bedarf decken können. Daher sollte man den Kauf im Zooladen nicht verteufeln, wo sich noch dazu die Abgabebedingungen wesentlich vereinfacht gestalten. Auch die Hoffnung auf eine tolle artspezifische Beratung sollte nicht zu hoch geschraubt werden, sondern es so wie beim Haushaltsgerät oder Auto gemacht werden: Sich zuerst im Internet oder bei anderen Besitzern informieren.

      Ich bin kein Züchter, sondern Haltungspraktiker. In meiner Familie haben bis heute ca. 130 dieser Tiere bis zum Tod gelebt, 20 stehen noch unter Beobachtung. Was früher ein Hobby der Kinder war, hat mich in den letzten 8 Jahren zu einem recht vielfältigen Studium der Fachliteratur bewogen und mein Interesse geweckt. Mit diesem Grundstock an Wissen und langzeitiger Beobachtung am lebenden Objekt habe ich mir meine eigene Meinung über Aufzucht, Interaktion mit dem Menschen, Sozialverhalten, Einzel- und Großgruppenhaltung und individuell ausgeprägten Bedürfnissen und Eigenarten der mongolischen Rennratte gebildet, die ich in diesem Forum hier teilweise zu passenden Themen äußere. Ich stelle dabei aber keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit, der andere folgen müssen, weil alles andere verkehrt wäre.

      Nach dieser etwas umfangreichen Einleitung nun zum Post von @Wild Dreams, ich zitier das jetzt nicht einzeln, sondern kommentier das mittendrein:

      Ich möchte doch mal meinen Senf dazugeben...
      Ich finde die Empfehlungen, die dir @hanatora92 hier gemacht wurden echt ziemlich fahrlässig.
      Ich finde die Verwendung dieses Rechtsbegriffes, der die Einstellung eines Täters zu einem Straftatbestand kennzeichnet, etwas unpassend.


      Der Vater hat bei ungewollten Würfen nicht bei der Familie zu bleiben. Punkt.
      Denn
      1. Weißt du aktuell nicht, ob da Jungtiere mit genetischen Defekten dabei sind ( die Eltern sind ja bestimmt auch Geschwister). Du weißt nichts über die Linie und würdest so gegebenenfalls nur unnötig mehr Jungtiere provozieren.
      Das Risiko ist gering, und was das Geschwurbel von einem Zusammenhang zwischen Provokation von Jungtieren und Linie aussagen soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

      2. Sollte man die Vermittlung nicht unterschätzen, es bringt dir nichts, wenn du am Ende über 20 Mäuse daheim hast, nur weil du den Papa nicht mal kurz allein halten wolltest.
      Auch hier Geschwurbel, wobei vielleicht „Vermittlungsmöglichkeiten überschätzen“ gemeint sein könnte, und „mal kurz“ ist auf die Lebensspanne eines Menschen umgerechnet "bloss" etwa 4 Jahre!


      3. Diese 48h Regel ist Schwachsinn! Ja ein Weibchen lässt sich idr nach der Geburt decken. Aber je nach Umständen und dem Weibchen entscheidet der Körper, ob sie dabei aufnimmt oder nicht. Hat sie sich nicht decken lassen, oder nicht aufgenommen, kann sie während der nächsten Tage und Wochen wieder hitzig werden und sich decken lassen. Ich hatte deutlich mehr Weibchen, die sich mit Abstand zum ersten Wurf haben erfolgreich decken lassen.
      Ich nehme an, Du kannst dies durch Protokolle von täglichen Vaginalabstrichen belegen, wie das in Forscherkreisen, die Gegenteiliges aussagen, üblich ist. Sonst bestände die Möglichkeit eines Gendefekts deiner Linien, der den normalen Hormonhaushalt des Muttertieres stört. Denn bei einer üblichen Tragezeit von 24-26 Tagen sowie einer Säugephase bis zu 28 Tagen und einer beobachteten Hemmung der Embryonalentwicklung bis zu 48 und mehr Tagen(Danke, Torben*) kann sonst nicht eindeutig bestimmt werden, ob die Befruchtung vor, während oder nach der Säugephase des Wurfes erfolgte.

      4. Wird die Mutter den Mann kaum friedlich begrüßen, wenn man den für 3 Tage rausgenommen hat. Behauptet wer? Bei mir war das mehrfach auch noch nach einer Woche kein Problem, bei Beratungen hier, die wegen der Shitstormbefürchtung per PN abgewickelt wurden, ebenso.

      5. Schafft das Weibchen die Aufzucht definitiv auch allein. Ich muss ehrlich sagen es schockiert mich, dass hier empfohlen wird bis zu 3 Würfe zu riskieren, nur damit der Papa nicht allein ist und evtl die Mutter unterstützt...
      Niemand hat behauptet, dass sie es nicht schaffen würde, aber es ist von Vorteil. Vielleicht haben Zuchtbullen ja andere Verhaltensweisen, meine Normalos haben immer brav und fleissig unterstützt.

      6. Die Söhne können mit 8 Wochen, sofern sie nicht bereits ein neues Zuhause haben, ganz einfach mit dem Vater vergesellschaftet werden ( bietet sich ja an, wenn du den Vater mit Sohn dann behalten möchtest)
      Hat, wie hierorts schon zu lesen war, aber auch in manchen Fällen zu Problemen geführt.

      7. Sieht ein Laie nicht immer wann der nächste Wurf kommt. WIe gesagt ist es von Weibchen zu Weibchen unterschiedlich, wann sie wieder aufnimmt. Hat man das verpasst oder falsch eingeschätzt, hat man schon ein Problem. Dann kann hinzukommen, dass es nur 2 oder 3 Jungtiere sind und sich gar kein dicker Babybauch bildet, und schwupp ist der zweite Wurf da und man macht große Augen, wenn der Vater direkt wieder deckt...
      Es ist aber zumindest anzunehmen, dass man bis 24 zählen kann, wenn man keine Waage täglich zu Rate zieht.

      Ich hoffe, da der Post auch schon etwas her ist, dass du den Vater rechtzeitig raus genommen hast, und es bei einem Wurf geblieben ist.
      Naja, ein Folgewurf wäre ja recht wahrscheinlich geworden, schon bevor hier um Rat angefragt wurde. Es wäre auch begrüßenswert, wenn hier öfters Züchter mal Wissen ohne Dampf ablassen, nicht nur, wenn gerade ein Eintrag im Marktplatz ansteht.

      In diesem Sinne noch einen schönen Tag und vielleicht was zum Nachdenken...

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!

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    • hanatora92 schrieb:

      Ich habe es auch geschafft den Vater rechtzeitig rauszunehmen (ich habe mich an den vier Wochen orientiert in denen der erste Wurf noch gesäugt wird und es unwahrscheinlich ist, dass in der Zeit ein zweiter Wurf kommt).
      Wie man sieht, hat es auch hier wieder funktioniert, entgegen allen Unkenrufen. Das gleiche Spiel hätte man ein weiteres Mal spielen können, wenn man den Paps 3 Tage nach dem Schlüpfen des 2. Wurfes wieder dazusetzt. bis er dann nach über 3 Wochen endgültig raus muss, gemeinsam mit den Jungs des 1. Wurfes. In mehreren anderen Fällen hat sich auch das schon bewährt, weil die Mama dann mehr Ruhe hat und sich nicht auch noch um die Rabauken des 1.Wurfes kümmern muss.

      hanatora92 schrieb:

      Der zweite Wurf wächst auch ran und wird von Mama und Schwester versorgt. Die kleinen sind bald 8 Wochen alt und putzmunter
      Hier ist zu beachten, dass die Jungs des 2. Wurfes nach 11 Wochen (oder bei frühentwickelten auch schon eher) einen weiteren Mäusebabysegen zur Folge haben können. Bei Mutter oder Schwester, und wenns dumm läuft, auch bei beiden.

      Alles Gute jedenfalls! :wink:
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!

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    • @hanatora92 es freut mich, dass alles geklappt hat :) Sei bitte vorsichtig mit den jungen Männchen. Hier hat schonmal ein 6 Wochen alter Kerl geübt und mit 8 Wochen erfolgreich für eine ungplante Rückverpaarung gesorgt ;)

      Und ansonsten lange viel Spaß und Freude mit den Rennern, die bei dir bleiben. Zu den eigenen Babys hat man immer eine ganz besondere Beziehung :2love:

      Liebe Grüße von mir und den Rennern of Wild Dreams <3

    • Wild Dreams schrieb:

      Sei bitte vorsichtig mit den jungen Männchen. Hier hat schonmal ein 6 Wochen alter Kerl geübt und mit 8 Wochen erfolgreich für eine ungplante Rückverpaarung gesorgt
      In Züchterkreisen mag das vielleicht peinlich sein, was durchaus auch bei privaten Haltern eintreten könnte. Deswegen wäre eine frühe Geschlechtsbestimmung ratsam und dabei auch wichtig, auf ungewöhnlich gut entwickelte Hoden zu achten. Dieses Problem sollte aber bei der Anwesenheit des Vaters in den ersten Wochen kaum auftreten, da diese die hormonelle Entwicklung unterdrückt bzw. verlangsamt,
      Das wäre vielleicht ein weiteres Pro, ihn wieder dazuzusetzen nach der Geburt, aber ich habe ja keine Ahnung.

      Zur Frage, wieviele Jungs mit dem Paps zu einer Gruppe gefasst werden könnten, will ich hier nicht zwischen die Mühlen der verschiedenen Züchteransichten geraten und enthalte mich daher einer Ausage dazu.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
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    • Der Ton macht die Musik, "fahrlässig " finde ich schlicht fehl am Platz.
      Hier gibt es einige Menschen die keine Züchter sind ,aber wirklich viel Wissen über Rennmäuse haben.
      Wichtig finde ich immer WER holt sich da gerade einen Rat.
      Ein Anfänger muss ich anders beraten,als jemanden mit Erfahrung und Zeit zum beobachten.
      Generell kann man auch Meinungen austauschen ,ohne gleich den anderen anzugreifen,der ja nur helfen will.

      Jeder sollte sich überlegen ,wo er seine Tiere holt.
      Wer sich Tiere zulegen möchte sollte vielleicht zuerst auch mal in einem TH ,oder Notfallstation nachfragen.

      Ich habe damals Kontakt mit einer Züchterin aufgenommen ,da ich Vg Hilfe gesucht habe,ich wurde sehr nett und gut beraten,obwohl ich kein Tier von ihr hatte.
      Später habe ich sie besucht und durfte mir ihre Zucht anschauen und Löcher in den Bauch fragen.Das ist auch der einzige Tipp den ich geben möchte ,schaut euch die Menschen und die Haltungsbedingungen der Tiere an ,nur so kann man sicher sein.

      Gerbilus von dir würde ich jeder Zeit ein Tier nehmen wollen (wenn du ein Züchter wärst ;) )
      Lg Orio :wink:

    • Mit dem trennen hat auch beim zweiten Wurf alles geklappt.
      Die zwei Jungs sind auch schon erfolgreich vermittelt.

      Bei den Mädels gab es aber ziemliche Probleme...
      Es fing damit an, dass die Mutter die ältere Tochter aus dem ersten Wurf, die eigentlich bei ihr bleiben sollte, attackiert hat. Daraufhin habe ich die Tochter mit einem weiblichen Jungtier aus dem zweiten Wurf (mittlerweile 11 Wochen alt) rausgenommen.

      Übrig blieb dann die Mutter mit einem 11 Wochen alten weiblichen Jungtier.
      Nach einer Woche habe ich dann erschrocken feststellen müssen, dass als ich von der Arbeit nach Hause kam das Jungtier tot im Käfig lag und die Mutter auch Bisswunden hatte!

      wie kann das denn passieren, das die Mutter ein 11 Wochen altes Tier, dass sogar die eigene Tochter ist tötet?

      Sollte ich die Mutter erneut mit einem fremden Jungtier vergesellschaften oder ist die vielleicht vom Wesen zu aggressiv ?