Mama hat Babys aufgeteilt

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    • Du weisst ja auch nicht wer den Streit angefangen hat und ja ich hatte schon 8 Wochen alte Jungtiere die bei der VG tatsächlich das Alttier angegriffen haben.

      Vielleicht ist die Mutter krank ,hier wurde bereits Gebärmutterentzündung erwähnt.
      Mag sein das Jungtier konnte das richen und ist auf die Mutter los,die war dann aber stärker.

      Wie auch immer ,es tut mir sehr Leid,war sicher ein Schock :(

      Auf alle Fälle die Mutter dem TA vorstellen.

      Je nach Diagnose würde ich schauen ,wie du weiter vorgehst,generell böse Tiere gibt es nicht,aber es kann natürlich sein ,das du ein seltenes Exemplar hast,das sich schwer VGsellschaften lässt,auch das gibt es.

      Aber erstmal warten was der TA sagt ,auch Kotprobe mitmachen lassen.
      LG Orio :wink:

    • Es gibt manchmal auch Rückschläge, die man im Vorhinein nicht einkalkulieren kann.

      Da der genaue Tathergang nicht beobachtet werden konnte, gilt auch bei Rennmäusen die Unschuldsvermutung.
      Warum auch immer das jungtier jetzt tot ist, lässt sich ohne genaue Untersuchung, die aber nicht erfolgen wird, nicht klären.
      Mich stört in solchen Fällen immer die Formulierung: "hat getötet" - das ist völlig deplazierte Vermenschlichung.

      Sie hatten sich gestritten - ein völlig normaler Vorgang
      Sie hatten sich gebissen - ein völlig normaler Vorgang, der durch die von uns auferlegten Gefangenhaltungsbedingungen nicht durch Flucht beendet werden konnte.

      Auch wenn man es gerne dramatisch hätte, es wurde aber nicht getötet!
      Das Jungtier kann an einem unglücklichen Biss verblutet sein, es kann das Herz die Aufregung nicht verkraftet haben, es kann von einem schweren epileptischen Anfall dahingerafft worden sein. In vermenschlichter Ausdrucksweise also maximal Körperverletzung mit Todesfolge.

      Es liegt durchaus in der Natur einer Rennmausmutter, ihre aufmüpfigen Nachkommen nach erfolgreicher Aufzucht zu verjagen.
      Es liegt durchaus in der Natur eines Jungtieres, selbst das Alphatier zu werden, indem es die Mutter vertreibt.
      Wer den Streit begonnen hat, ist nicht eruierbar und im Endeffekt auch belanglos.

      Deswegen halt ich es auch für falsch, jetzt krampfhaft nach Ursachen zu suchen und als Ausweg eine Krankheit der Mutter ins Kalkül zu ziehen.
      Die will eben keine aufmüpfigen Jungtiere, und vielleicht auch keine gleichaltrige Konkurrenz neben sich, was zwar durch wovon immer herrührenden Hormonstörungen begünstigt werden könnte, aber keinesfalls muss.

      Es ist auch falsch, sich hinterher Vorwürfe zu machen, in der Art "Ich hätte die Anzeichen dafür erkennen müssen". Quatsch.
      Hätte es welche gegeben, wären diese aufgefallen. Punkt, Ende. Manchmal endet ein Streit auch innerhalb von Minuten mit solch traurigem Ausgang, ohne sich vorher lange zu Jagen oder sonstwie die Aufmerksamkeit des Halters auf sich zu ziehen.

      Nach einem Monat Einzelhaft würde ich versuchen, ob sie noch andere außer der bisher ausgeübten natürlichen Gesellschaftsform, Jungtiere großzuziehen, toleriert. Um eine krankheitsbedingte Überreaktion auszuschließen, da mal einen TA-Besuch, wie hier schon angedacht wurde. Ich stelle mir aber schon die Suche nach einer geeignen Praxis, die dazu fähig wäre, das festzustellen oder auszuschließen, schon etwas schwierig vor.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Klar werden wir jetzt nicht mehr erfahren was genau passiert ist Und natürlich ist die Mutter nicht "böse" und ja,kein Tier kann aus dem Grhege verschwinden,was häufig zum Streit bis zur Todesfolge führt.
      Soweit bin ich total bei dir,Gerbilus.

      Bei den Streits bei meinen Tieren hat sich aber des öfteren herausgestellt,das das angegriffene Tier eine Erkrankung hatte.
      Von daher find ich es gut, vor einer erneuten VG nen Kottest zu machen (das mache ich übrigens immer vor einer anstehenden VG)

      Auch ein Gesundheitsscheck den man selbst durchführt ist oft schon hilfreich
      Fell glatt und glänzend
      Hat das Tier Gewicht verloren,
      Augen klar und offen
      After sauber
      Duftdrüse unauffällig
      Zähe ok
      und vorsichtig Bauch abtasten

      Nach einem Rennmauserfahrenen TA sollte man eh suchen ,bevor er dringend gebrauchr wird-

      Lg Orio :wink:

    • @Orio
      Vielleicht war es nicht so klar zu erkennen, aber ich wollte oben herausstreichen, dass eine vielleicht mögliche Erkrankung, der man natürlich nachgehen sollte, zwar den Streit begünstigt oder provoziert haben könnte, dies aber nicht einfach als "Schublade" für den Tod einer Maus herhalten darf, für den eigentlich etwas ganz anderes ausschlaggebend ist: Natürlicher Instinkt + Gefangenschaftshaltung + Zufall.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Hm, Gerbilus, korrigier mich gern, wenn ich mich irre, aber das Jungtier ist mit einem älteren Wurf aufgewachsen und war nie von der Mutter getrennt. Ist es da nicht eher ungewöhnlich, dass sich das Jungtier trotzdem Richtung Alphatier entwickelt? Meist sind es doch die älteren und die kräftigsten Tiere im Verband, die in diese Richtung "wachsen", oder?

      Den Hinweis von einfachRenner fand ich interessant, weil es bei meiner Maus genauso war - musste aus der Zucht genommen werden, weil sie ihre Jungtiere nicht groß ziehen wollte, und später wurde ein Tumor an der Gebärmutter festgestellt.

    • Da es ja schon zuvor Streit mit der älteren Schwester gegeben hat und nun wieder, kann da
      - entweder was mit der hormonellen Unterdrückung schieflaufen, z.B. von Seiten der Mutter zu gering oder wegen Krankheit vermindert,
      - oder der Organismus der Jungmäusels wird nicht ausreichend gehemmt.

      Fazit: Die Mama duldet das pubertäre Gehabe der heranreifenden Mädels nicht, den noch jüngeren gegenüber gab es ja keine Probleme.
      Kann natürlich auch an der Wahl des Geschwisters liegen, kann mir vorstellen, dass dies mit dem höchstrangigen Jungtier schwieriger ist als dem letzten in der Hackordnung, welches sich eher unterwürfig verhält.

      Ich habe in den größeren Weibchengruppen, wenn sich da nach 3-5 Monaten Zoff anbahnte, stets die randalierende Jungmaus mit einer weiteren separiert, und die Mutter hat sich mit dem verbleibenden Rest, eine oder zwei Mädels, dann lebenslang(bzw. in den bestehenden seit über einem Jahr) gut verstanden. Einmal war die randalierende auch die aus dem vorvorigen Wurf verbliebene Tochter, welche offenbar die Helferinnenrolle satt hatte. Ich habe hier auch eine Dreierkonstellation mit Mutter plus zwei Mädels aus aufeinanderfolgenden Würfen im Abstand von 3 Monaten, und die ältere hat sich als einzige Mädel unter vielen Jungs behauptet. Die zeigt eigentlich Alphatiergehabe von klein auf, und kabbelt oft mit Mama, aber bisher ohne Gewaltexzesse,

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()