Erlösen lassen ???

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      Das ist schon ein gewaltiges Ding, welches ihn natürlich beim Bewegungsablauf stört und auch am Boden schleift. Durch das Gewicht natürlich auch Irritation, die dann zum Kratzen verleitet. Ungeachtet einer TA-Meinung schätze ich das für hoffnungslos inoperabel ein, natürlich könnte da aber ein Spezialist vielleicht noch was machen. Hier wird ständiger Blutverlust und Infektionsgefahr ein massives Problem.
      Ist er Handzahm, lässt er sich nehmen und bleibt in der Hand, sodass Du ihn mit dem Rucksackgriff die Wunde behandeln könntest?

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
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      Zum Griff:
      Je nachdem, ob der Kandidat entspannt oder zappelig ist, lässt man ihn erst einmal auf einer Hand sitzen, um ihn dann mit der anderen von oben zu fassen und umzudrehen. Manche verhalten sich in aufrechter Position ruhiger. Entweder so wie Miss Guide oder man nimmt den Hals zwischen Zeige- und Mittelfinger oder Zeige-und Ringfinger. Bei Mäusen, die sich wie ein Wurm herauswinden wollen, feuchtet man die Greifhand vorher etwas an.

      Behandlung: mit 6%iger Wasserstoffperoxidlösung aus der Apotheke (darf nicht an Augen, Maul oder Nase kommen, Kontakt mit der eigenen Haut vermeiden)
      Frisch blutende Wunden mit einem Wattestäbchen abtupfen
      Eiternde, verschmutzte und verkrustete Wunden zuerst mit einem getränkten Kosmetiktuch aufweichen und säubern (Einweghandschuh benutzen!), danach mit Wattestäbchen abtupfen und antrocknen lassen. Eventuell mit Tupfer etwas AB auftragen. Einige Minuten in eine mit Küchentuch ausgelegte Box setzen, bis die Wunde trocken ist, danach kann er wieder ins Gehege.

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      Elias02 schrieb:

      Zurzeit ist es recht groß.
      Was mich am Bild und an den Schilderungen stutzig macht, scheint dieses "Ding" im Laufe der Zeit in der Größe zu variieren - von einer unaufälligen, blutenden Hautstelle bis zu dieser riesigen Beule. Das würde bedeuten, dass zeitweise Teile davon abfallen oder abgenagt werden. Blutet es eigentlich nur an den Rändern zum Fell und nicht auch auf der Beule selbst? Dann wäre das keiner der sonst an dieser Stelle üblichen DD-Tumore, der durchgängig aus lebendem gut durchblutetem Gewebe besteht, sondern unkontrolliertes Wachstum der Haut, die nur aus abgestorbenem Gewebe besteht.
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      So in etwa hat die Tierärztin die Behandlung auch gemacht, danach ließ er sich kaum noch in die Transportbox packen. Eiter habe ich bislang nicht festgestellt.

      Als die Sache anfing, kam Blut aus der Duftdrüse. Immer wieder. Manchmal hing da sogar ein ganzer Tropfen drann. Mir kam es dann so vor, als wenn das Blut trocknet und dann da so eine Gelumpe dran hängt. Ab und zu habe ich dann mal eine abgefallene Krustschicht im Gehege, z.B. in der Sandschale, gefunden.

      Also direkt an der Beule habe ich, seitdem sieh so groß ist, kein Blut mehr gesehen.
      Wie man auf dem Foto sieht, kratzt Bruni sich wohl nur mit dem einen Pfötchen dran. Wodurch er die Wunde immer wieder so ein bisschen auf macht. Er kratzt sich übrigens am Rande der Beule.
      Kratzt er sich eigentlich wegen Schmerzen oder weil es ihm stört ? Wenn er sich da halbwild gekratzt hat, verschwindet er oft rasch in sein Nest.

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      ;(;( Das Foto hat mich jetzt echt geschockt X/;( . Für mich ist das eindeutig ein riesiger Tumor und verursacht Bruno bestimmt große Schmerzen, weshalb er sich immer daran kratzt. Also ohne regelmäßige Schmerzmittel 1-2x täglich geht gar nicht ;( .

      Wenn du oder einer der anderen Leser irgendwann mal eine Maus habt, die sich an der Duftdrüse anfängt zu kratzen oder dort Blut austritt, dann bitte sooooooofort zum Tierarzt und die komplette Duftdrüse rausoperieren lassen. So ist die Überlebenschance sehr gut und auch, dass die Mäusels noch ein langes Leben haben :heart: .
      LG von :gerbil Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: // Lines :babyboy: + Milla :babygirl::heart: // Babe :babygirl: / Fräulein Rosa :babygirl: //und mir => großes :babygirl:
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      Elias02 schrieb:

      Mir kam es dann so vor, als wenn das Blut trocknet und dann da so eine Gelumpe dran hängt. Ab und zu habe ich dann mal eine abgefallene Krustschicht im Gehege, z.B. in der Sandschale, gefunden.
      Wie schon in meinem Vorpost geschrieben, denke ich nicht, dass es einer der uns sonst geläufigen DD-Tumore ist, denn da geht nicht einfach was ab, vielleicht sogar vollständig. Hier scheint es sich um eine Hautwucherung zu handeln.

      Elias02 schrieb:

      Er kratzt sich übrigens am Rande der Beule.
      Kratzt er sich eigentlich wegen Schmerzen oder weil es ihm stört ? Wenn er sich da halbwild gekratzt hat, verschwindet er oft rasch in sein Nest.
      Um es für uns nachempfindbar zu machen: Stell Dir ein angeschlagenes Knie oder Ellenbogen vor, der Schorf reißt an den Rändern immer wieder auf, da sich die darunterliegende Haut über dem Gelenk bei jeder Bewegung verformt. Spannt, juckt, brennt. Das dann 10x größer und viel schwerer an deinem Bauch.

      In diesem Fall würde ich den Versuch machen, in einer Tierklinik dieses Ding größtenteils oder bis auf die Haut abtragen zu lassen, da ihn das in seiner Bewegungsfähigkeit schon arg behindert. Auch wenn es wieder nachwächst, wäre es doch für einige Monate eine Erleichterung, solange er noch so fit ist.
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      Sorry Gerbilus, aber da muss ich dir widersprechen. Ich denke es ist ein Tumor, der halt von der Maus immer aufgekratz bzw. gebissen wird und dann blutet und diese Blutkrusten dann abfallen. :whistling:

      Solange Schmerzmittel gegeben werden und er diese nimmt, ist das ok. Ansonsten wäre eine OP für mich immer eine Option und dann kann man das Gebilde auch untersuchen lassen. :thumbsup:

      LG von :gerbil Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: // Lines :babyboy: + Milla :babygirl::heart: // Babe :babygirl: / Fräulein Rosa :babygirl: //und mir => großes :babygirl:
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      Tja, liebe @ub-40, dann denken wir uns eben beide etwas Verschiedenes von einem unscharfen Foto und nicht ausreichend präzisen Angaben, die noch zu hinterfragen wären. Würde nie wagen, Dir zu widersprechen. :devil: Schlussendlich kann das Rätsel nur ein TA lösen. :)

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      @Elias02: Wie verträgt Bruno denn das Metacam, hat es dazu geführt, dass er sich weniger kratzt?

      @Gerbilus und @ub-40: Da sich Elias risiko- und altersbedingt erst mal gegen eine OP und für Schmerzmittel entschieden hat, werdet ihr euch wohl erstmal noch uneins bleiben müssen :D Ich kann eure Argumente nachvollziehen, ist beides möglich.

      Aber wichtig ist jetzt vor allem, dass die Situation für das kleine Mäusle möglichst angenehm ist, und darum bemüht sich Elias sehr :thumbsup::2love:
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      Abend miteinander,
      bei dem Foto hat die Kamera wie man sieht die Stelle an Brunos Bauch fokussiert, drum ist rundherum alles unscharf, der Rest ist ja nun uninteressant. Nun, bei Fragen bitte fragen. Ich versuche mich möglichst ausführlich aus meine Sicht auszudrücken. Soweit ich es kann.

      Der Tierarzt vermutet ein Tumor, weiß aber nu leider auch nichts genaues.

      Danke Dreistein :) Ja Bruno hat das Metacam bis dato genommen und verträgt es auch. Es scheint so, als wenn er das ,,Ding" etwas weniger beachtet.
      Heute habe ich ihn noch nicht kratzen sehen, die vergangenen Tage wiederum schon.