Schnappatmung

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    • Schnappatmung

      Hallo zusammen,

      meiner maus geht es seit ca. 1 1/2 Monaten ziemlich schlecht. ich weiß, dass ist eine super lange zeit aber seitdem haben wir alles getan, damit es meinem schatz besser geht.
      anfangs dachten wir er hat nur eine erkältung. der TA hat uns peppelbrei mitgegeben. das hat nicht funktioniert. beim zweiten besuch wurde ein medikament gespritzt & ich sollte zusätzlich schleimlöser verabreichen. daraufhin hat er starken juckreiz bekommen und sich das ohr aufgekratzt. wir haben das medikament also wieder abgesetzt. des weiteren haben wir diverse breie angerührt und ihm viele verschiedene nahrungsmittel angeboten... vergeblich.
      heute morgen hat er dann aber ganz gierig einen löffel babybrei gefuttert. seine reaktion danach hat mich allerdings erschreckt.. man denkt, er erstickt.. reißt ständig sein mäulchen auf und ringt nach luft..
      wir haben direkt zu beginn der „krankheit“ kamillentee zum inhalieren vor das aqua gestellt und eine rotlichtlampe aufgestellt. heute morgen wollte ich meinem kleinen den stress zum TA ersparen. ich habe ein video von der atmung aufgenommen und der TÄ gezeigt. da sie meine maus mittlerweile gut kennt, ist sie fest davon überzeugt, dass einschläfern keine option ist. außerdem wurden ihr bereits die zähne gekürzt, die lunge abgehört und der bauchraum abgetastet.. meine TÄ konnte nichts feststellen. aktuell soll ich einmal täglich ein aufbaumedikament verabreichen.

      leider weiß ich nicht mehr weiter & bitte entschuldigt das durcheinander aber mich macht dieses thema fertig.

      ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen!

    • Wie alt? Seit wann frisst er nicht mehr richtig? Gewicht?

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Habt ihr den Kleinen mal auf Parasiten testen lassen?
      Eine Kotprobe ist auch immer angebracht...
      Was du beschreibst klingt aber wirklich nach einem Infekt, oder einem Tumor der zwar klein ist, aber eventuell auf die Atemwege unglücklich drückt.
      Röntgen wäre eine weitere Option..
      Oder hast du mal darüber nachgedacht dir eine zweite Meinung einzuholen?

    • @Gerbilus 1 1/2 jahre ist er alt und frisst seit 1 1/2 monaten nicht mehr richtig und wiegt ca. 50g

      @Nils99 wir haben der TÄ eine Kotprobe mitgegeben. sie hat es nicht für nötig empfunden einen test zu machen, da nichts auffälliges festzustellen war. nach dem heutigen gespräch mit der ärztin, würde er weitere untersuchungen kaum überleben. bzw das röntgen nicht, da sie die maus befestigen müsste oder narkotisieren. aufgrund des geringen körpergewichts und dem damit verbundenen stress in seinem zustand keine besonders gute idee. nachdem die zähne gekürzt wurden, hat er wieder gefressen, bisher aber nicht zugenommen oder sein altes essverhalten zurück erlangt..
      da er heute den brei so gierig gefressen hat und nach einnahme des medikaments etwas besser aussah und sich auch fitter verhalten hat, gehe ich davon aus, dass er noch starken lebenswillen hat..

      was meint ihr? danke für jeden ratschlag!
    • Ich würde ihm dann öfter kleinere Portionen an Babybrei anbieten. Also keine kleinen Löffel voll, sondern erst mal ein drittel davon..und nach ner halben Stunde noch mal usw..
      Hast du auch Schmerzmittel für den Kleinen mitbekommen?
      Also mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich mir an deiner Stelle eine zweite Meinung einholen würde.
      Bei meiner Maus hat Antibiotika bisher wahre Wunder bewirkt, aber das ist natürlich kein Allheilmittel.
      Vielleicht auch ein kleines Stück Apfel probieren, falls er selber bisschen daran nuckeln möchte. Mein Tristan mag das immer ganz gern. Oder ein Stück Tomate ohne Schwabbel ...

    • Ich stelle mir die Gewinnung einer Kotprobe recht schwierig vor, wenn ein Tier schon seit 6 Wochen kaum mehr was frisst.

      Ich hatte selbst eine Patientin, welche in einem ähnlichen Zeitraum von etwas über 100g bis auf 66g, nur mehr Haut und Knochen, abgebaut hatte.
      Sie zeigte während dieser Zeit keinerlei Anzeichen einer Erkrankung, der Impuls zur Nahrungsaufnahme war vorhanden, die fand dann aber nicht bzw. nur in sehr geringem Umfang statt. Wegen der zuletzt damit verbundenen zunehmenden Inaktivität war ebenfalls Zähnekürzen notwendig, und als Versuch, den weiteren Abbau zu mindern, spritzte ich ihr 2x täglich einen Mix aus Glukose, Vitaminen und Aminosäuren unter die Haut. Dabei war von großem Vorteil, dass all diese Behandlungen wegen der Zahmheit der Maus keinen großartigen Stress verursachten und problemlos ohne Gegenwehr, durchführbar waren. Da diese Behandlung nach einer Woche keinerlei Besserung zeigte, brach ich das dann ab. Nach einigen Tagen zeigte sie plützlich Heißhunger und erreichte schnell wieder ihr Normalgewicht. Die gleiche Episode wiederholte sich in abgeschwächter Form - Abbau nur bis 80g - ein weiteres Mal, da aber ohne Behandlung. Seit einem halben Jahr hüpft sie wieder mit stabilen 100g durchs Gehege.

      Einen ähnlichen, ebenfalls milderen Verlauf konnte ich bei einem anderen, nicht verwandten Tier zu einem späteren Zeitpunkt feststellen, ohne dass die jeweiligen Partnertiere ähnliche Symptome zeigten. Die Appetitlosigkeit lässt auf eine Verdauungsstörung schließen, die Ursache ist weiterhin unbekannt.

      Ich nehme an, dass bei Deiner Maus jetzt Folgen der Unterernährung eintreten, was ohne Nahrungsaufnahme dann über kurz oder lang zum Tod führen wird, wenn dafür nicht eine andere, unbekannte und weiter fortschreitende innere Erkrankung verantwortlich ist.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerbilus ()

    • Ich bin von dem Verhalten deiner TÄ ehrlich gesagt nicht so beeindruckt, zumindest wie es sich liest.

      Hat sie dir nicht, gesagt, was für ein Medikament da gespritzt wurde?
      Hat die Maus keine Antibiotika-Behandlung bekommen? Bei so einem langen Krankheitsverlauf hätte man das versuchen sollen, finde ich, gerade wenn anfangs ein Infekt vermutet wurde.

      Dass die Kotprobe nicht untersucht wurde, finde ich unmöglich. Man sieht nicht immer "äußerliche Auffälligkeiten" wenn Parasiten drin sind. Selber einschicken wäre besser gewesen, beim Labor weiß man hinterher wenigstens, welche Untersuchungen gemacht wurden.

      Röntgen oder Ultraschall wären eigentlich sinnvoll. Wie hoch die Belastung ist, hängt sehr davon ab, wie es gemacht wird - man muss die Maus dafür keineswegs narkotisieren oder fixieren. Meine TÄ steckt meine Mäuse ganz unkonventionell in einen Strumpf, damit sie auf dem Röntgentisch kurz still halten. Das stresst die Mäuse wenig bis gar nicht und die Bilder werden auf jeden Fall gut genug dass man sie auswerten kann, auch wenn sie nicht immer ganz perfekt liegen.

    • Die Maus hat bestimmt einen Partner, so daß man im Gehege sicherlich auch von diesem genug Kot für eine Kotuntersuchung findet...hat nämlich eins der Tiere Endoparasiten, ist das andere mit betroffen.Und wie schon erwähnt sieht man das nicht unbedingt von außen.Ich würde das dringend abklären, weil sowas auch tödlich enden kann.

      Anleitung: Einsendung von Kotproben zur Untersuchung auf Darmparasiten (Endoparasiten)

      Mich würde auch intressieren, ob die Maus Antibiotika bekommen hat?!

      Des weiteren habe ich hier auch eine Maus sitzen, die nicht mehr fressen wollte über Wochen und arg abgemagert war und eine schlechtere Atmung hatte...auch diese konnte man ohne Narkose (die indem Fall zu riskant gewesen wäre) nicht röngten und so nicht klären, ob sie eine Lungenentzündung oder gar Tumor hat.
      Sie hat enstprechend Antibiotiak auf Verdacht bekommen falls es ne Lungenentzündung ist und auch Schmerzmittel/Metacam falls es doch ein Tumor ist.Das AB hat leider nicht geholfen, aber dank dem Schmerzmittel hat sie wieder zu fressen angefangen und zugenommen, die Atmung ist weiter nicht so gut und wir gehen von einem Lungentumor aus...aber dem Tier geht es soweit noch gut genug, um es nicht erlösen zu lassen.
      Von daher würde ich unbedingt Schmerzmittel noch versuchen...gerade bei unklaren Diagnosen sollte man von ausgehen, daß Schmerzen durchaus vorhanden sind...dann fressen sie oft auch nicht mehr.

      Die Schnappatmung nach dem Brei klingt sehr nach verschlucken...das ist hochriskant, weil sowas zu einer Lungenentzündung führen und tödlich enden kann.Deswegen würde ich sofort zum TA fahren, sollte das nicht wieder weggehen, quält sich die Maus zu sehr und man sollte an erlösen denken.(Luftnot/ersticken ist wirklich grausam)

      Mach es gut mein kleiner Freund...Du hast soviel Freude in mein Leben gebracht! <3