Corona Virus Pandemie Talk Thread

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    • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat eine Box erstellt, die sich Eltern für die Beschäftigung ihrer Kinder KOSTENLOS bestellen können. Vielleicht braucht hier jemand noch Beschäftigungsideen für die Kids.

      kinderstarkmachen.de/unterstuetzung/eltern/familien-box.html

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    • @Kasima zurück-drück
      *tränenlach* ich hab nicht reingeklickt, weil das Netz gerade so mies ist, aber Eltern von schulpflichtigen Kindern brauchen wahrscheinlich keine Beschäftigungstipps. Wir sind jedenfalls mig schulstoff so eingedeckt, dass wir unsere liebe Not haben den laut wochenplan zu packen. Da kennen wir zur Zeit nicht mal Wochenende.
      Aber ich kann mir vorstellen das es mit jüngeren Kindern auf Dauer auch nicht einfach ist. Ohne die Freunde aus kita oder Krippe wird es denen sicher auch langweilig. Selbst meine grossen maulen in den normalen Ferien, wie langweilig es sei. Und dann jetzt erst, wo Spielplatz und treffen verboten sind.
      Bei uns stärkt es zumindest die mutter-kind-Bindung :D

      Genießt den Herbst!

    • Pusteblume1993 schrieb:

      Den Link zur 'Guten Nacht Geschichte' fand ich top. Sowas rettet den Tag.
      Wenn Du heute wieder brav warst, gibt es noch eine Fortsetzung. :D
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Chawni schrieb:

      Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, den prozentualen Anstieg pro Tag immer über die letzten 7 Tage zu mitteln, das nennt man auch "Glätten" der Kurve. Das kam raus:
      Nun, bei mir kam das raus:



      Der Anstieg ging von Anfang März bei etwa 26% auf etwa 13% täglich bis heute zurück.
      Diese Zahlen sind aber kaum zu gebrauchen, wenn das genaue Einzelsetting für die Test und die Zahlen dazu nicht bekannt ist.
      Wieviele Personen wurden getestet, die in einem Risikogebiet waren, und Symptome zeigen - wieviele davon positiv
      Wieviele Personen wurden als Kontaktpersonen dieser getestet, wieviele davon positiv
      Wieviele wurden zur Stationären Aufnahme getestet mit schwerer Erkrankung, wieviele davon positiv, usw.

      So lässt sich damit kein Rückschluss auf die Anzahl der Infizierten in der Gesamtbevölkerung ermitteln, man liegt immer darunter, weiss aber nicht, um wieviel. Ob diese Abnahme jetzt darauf zurückzuführen ist, dass die Testvorgaben geändert wurden, oder sonst was mitgespielt hat, ist nicht eruierbar.

      Laya schrieb:

      Gerbilus schrieb:

      Was mich an diesen bunten Bildern fürchterlich stört, ist die waagrechte strichlierte Linie, welche die maximal bewältigbare Leistung des Gesundheitssystemes andeuten soll. Ich finde sie etwas deplaziert, wenn nicht sogar überheblich.
      Ich finde (wie von anderen hier auch schon geschrieben) diese Linie absolut sinnvoll. Was stört dich daran? (rein aus Interesse).Ich denke Leute die solche Zusammenhänge vielleicht weniger verstehen und daher sich evt. auch eher nicht an die Regelungen halten, kann durch solche Grafiken veranschaulicht werden was die Wissenschaftler mit "flatten the curve" erreichen wollen und wieso es so absolut notwendig ist Kontakte zu vermeiden um den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern.

      Hmm... Was hat mich daran gestört? Vielleicht die Art, den Leuten damit etwas vorzugaukeln.
      Damit ihr nicht zurückblättern müsst, hier die Bilder nochmals:



      Das linke Bild wurde in einer weiteren "Quarks"-Sendung nochmals beifallsheischend gezeigt, obwohl es völliger Humbug ist, da unmöglich zu realisieren.Gut, man wird ja noch träumen dürfen...

      Laya schrieb:

      Bisher lief das meiner Meinung nach gut in Deutschland.Durch diese mehrwöchige Kontaktreduktion kann man aber zusätzlich alle die derzeit (unwissentlich) infiziert sind (=die Dunkelziffer) ausheilen lassen um dann hoffentlich wieder (nach der Kontaktreduktion) einzelne Infektionsketten nachweisen und nachverfolgen zu können. Eigentlich möchte man mit der Aktion gerade wieder zu dem Zustand vor einigen Wochen zurück kehren. Dann könnte man Betroffene + deren Kontakte testen, für 2 Wochen isolieren und würde die Lage im Griff behalten. Natürlich dauert es so sehr lange bis sich eine Herdenimmunität aufbauen kann, aber das Gesundheitssystem würde nicht überlastet werden. So müsste man die Maßnahmen immer den gegebenen Situationen anpassen und würde letztendlich evtl. zu so einer Wellenförmigen Kurve wie Gerbillus gepostet hat kommen. Eindämmen, Infizierte+Kontakte identifizieren und wenn es wieder zu einem exponentiellen Wachstum (und das muss nicht auf ganz Deutschland, sondern kann auch auf einzelne Städte / Regionen bezogen sein) kommen, dann wieder Kontakte minimieren und die Ausbreitung zurück fahren.

      Das funktioniert nicht. Grossflächig hat sich die Infektion schon über das ganze Bundesgebiet ausgebreitet, mit einer Dunkelziffer (dazu weiter unten) und täglichen Neuansteckungen, weil man die Menschen nicht alle wegsperren kann und beim Erreichen der gestrichelten Linie erst etwa 1% der Bevölkerung immunisiert sein wird, also prakisch niemand. Supermarkt, Drogerie, Apotheke, Arbeitsplatz, Krankenhaus, ÖPNV, Unvernunft, ..., sind weiter die Verteiler, von wo es dann nach Hause in die Familie getragen wird. Dieser Zug lässt sich nicht mehr bremsen.

      Das rechte Bild stellt ebenfalls eine unrealistische Situation dar, das müsste nämlich in etwa so ausehen:



      Wir sind von der roten Kurve abgesprungen und hoffentlich jetzt auf der Grünen unterwegs. Mit viel Anstrengung würde sich vielleicht auch die Blaue erreichen lassen. Falls es wer immer noch nicht gemerkt hat - wo ist die gelbe Linie, welche die Kapazität der 14.000 Beatmungsplätze anzeigt? Selbst wenn die 10.000 zusätzlich georderten noch im Mai ankommen, steht die Linie dann mittig zwischen der derzeitigen und der 100.000er bei 70.000. Da dürften sich im Juli dann am Kurvenscheitel bis zu 5 nach Luft Röchelnde um einen Platz streiten. Aber wie schon geschrieben - das ist alles nur ein Gedankenexperiment ohne Gewähr.

      Laya schrieb:

      Die Dunkelziffer ist enorm wichtig. Man stelle sich vor, wir hätten keine Reduktion der normalen Kontakte, dann wäre die Möglichkeit einer Kontrolle jetzt definitiv verloren in Deutschland. Dann würde man nicht mehr Herr der Lage werden können und unsere Mediziner würden vor ähnlich schweren Entscheidungen wie in Italien oder Spanien stehen.

      Die einzige Möglichkeit, die Dunkelziffer besser abzuschätzen, liegt an der Zahl der Toten, die ich bis jetzt nicht angerührt habe, da sie bisher zu gering und daher zu ungenau war. Jetzt sieht man aber, dass sich diese Zahl so etwa alle 3 Tage verdoppelt hat bisher.

      Gehen wir von der Annahme aus, dass die Ansteckung jedes der 50 Toten von Vorgestern auf Gestern vor etwa 3 Wochen geschehen sein muss, und halten uns an die Statistik des RKI, dass ca. 1% der Infizierten stirbt, dann muss es vor 3 Wochen um den 7.3. herum täglich 5000 NeuiInfizierte pro Tag gegeben haben. Sehen wir uns die Funktion der roten Kurve durch, wo dort eine derartige Neuinfektionsrate zugange ist, und schieben den gefundenen Punkt zu diesem Datum.

      Unheimlicherweise passt auch die Zahl der Neuinfektionen der drei Wochen vorher zu der Zahlenreihe der Toten bis heute.

      An diesem Punkt der roten Kurve sind vom Beginn weg schon insgesamt 40.000 Leute infiziert worden. Nun suche ich auf den Funktionswerten der grünen und blauen Kurve die Punkte, an denen dort 40.000 bereits infiziert waren und schiebe diesen Kurvenpunkt ebenfalls zum 7.3. Was verspricht die grüne Kurve dann zum heutigen Tag? Etwa 6.000 Neuinfizierte heute, insgesamt schon etwa 120.000. Dunkle Ziffern, oder?

      Wenn die Theorie stimmt und durch die Maßnahmen die Steigungsrate auf die grüne Kurve gedrückt wird, sollten wir die nächsten 3 Wochen einen täglichen Zuwachs von 50-60 Toten verzeichnen, anfangs auch etwas mehr. Die Zahl der Toten zeigt den Weg, der 3 Wochen zuvor eingeschlagen wurde.

      Voila, was dabei rauskommt, ist oben zu sehen. So könnte es unter diesen Annahmen ablaufen. Oder auch nicht.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • @Gerbilus hat offenbar ein prima Programm und versteht damit umzugehen. Wie sähe denn die Kurve aus, wenn wir nicht die neuinfizierten im Vergleich zu der Kapazität der Betten betrachten, sondern die davon prozentuale Anzahl der schweren verläufe in Relation zu den Betten stellen. Wieviel streiten sich dann um ein Bett?
      Denn beim Blick auf die Betten muss uns ja nur der Anteil interessieren, der die Betten auch braucht. Die vielen milden und asymptomatischen Verläufe nehmen am Streit um ein beatmungsbett ja nicht teil.
      Undckannsh du bei der Darstellung auch diejenigen wegrechnen, die nach der Krankheit wieder ein Bett freigeben? Das müsste ja jetzt ganz langsam auch einsetzen und dann immer stärker.

      Genießt den Herbst!

    • Gerbilus schrieb:

      Hmm... Was hat mich daran gestört? Vielleicht die Art, den Leuten damit etwas vorzugaukeln.
      Du hast es zwar immer noch nicht wirklich begründet, aber vorgaukeln tut da mM nach niemand etwas..

      Gerbilus schrieb:

      Das linke Bild wurde in einer weiteren "Quarks"-Sendung nochmals beifallsheischend gezeigt, obwohl es völliger Humbug ist, da unmöglich zu realisieren.Gut, man wird ja noch träumen dürfen...
      Du gehst davon aus, dass alle infizierten der roten, grünen und blauen Kurve einen schweren Verlauf haben und eine Beatmung brauchen. Das stimmt so aber nicht, wie @diluar auch schon schrieb.
      Gerbilus hast du einen wissenschaftlich fundierten Hintergrund um solche Kurven zu modellieren? Welche Annahmen und Faktoren gehen in die Erstellung deiner Kurve mit ein? Sorry, aber ich finde es vermessen ohne wirkliche Grundlage (oder hast du ein Rechencluster zu Hause, welches dir ermöglicht mögliche Szenarien die auf wissenschaftlichen Daten beruhen in mathematische Formeln umzuwandeln, Korrekturfaktoren einzubauen und das Ganze zu simulieren? Ich denke nicht.) die Aussagen, die von Leuten die wirklich Ahnung haben wegzuwischen.
      Ich kenne deinen (beruflichen) Hintergrund nicht, aber ich vertraue den Daten von Wissenschaftlern die diese Art von Analysen und Berechnungen seit Jahren (oder Jahrzehnten) machen deutlich mehr.
      Ich glaube wenn diese Diskussion nur dazu führt Leute in Angst zu versetzen mit Annahmen die man als normal Bürger macht ohne den richtigen Hintergrund zu haben, dann bin ich hier raus... Jeder kann seine eigene Meinung haben, das ist klar. Aber ich habe das Gefühl du möchtest andere von deinen (nicht sonderlich eindrucksvollen) Eigenberechnungen überzeugen und davon halte ich persönlich nicht viel. Aber das ist meine persönliche Meinung.

      PS: Zum Anstieg und dass es derzeit immer noch viel zu steil ansteigt muss man sich nur mal von der Johns-Hopkins University (auch wenn die Zahlen nicht 1:1 mit denen vom RKI übereinstimmen) die Graphen ansehen und die Logarithmische Austragung angucken (Vergleich Februar zu März macht den Unterschied deutlich wo wir von einem recht linearen und eindämmbaren Wachstum in ein exponentielles Wachstum gekommen sind).
    • Was mich bei den ganzen schönen Zahlen stört sind die Einzelschicksale der Kliniken.
      Momentan haben wir immer noch das Glück nicht so viele ältere Menschen betroffen zu haben.

      Beispielsweise gibt es bei uns in der Region wirklich unglaublich viele Pflegeheime. Ich nehme jetzt einfach mal das größte. Das PBO Fußbach, hat laut Homepage 336 Bewohner, und dass ist nur eins von vielen Pflegeheimen. Nun gehen wir davon aus dass es dort zu einem Ausbruch kommt, bei allen 12 Wohnbereichen, das wäre eine Katastrophe. Urplötzlich ständen die Kliniken Kehl, Lahr und Offenburg vor der gleichen Dramatik die sich im benachbarten Elsass abspielt.

      So nun haben wir einige wunderschöne Ausreißer in den Zahlen, die sich in der Gesamtstatistik vermutlich sogar gar nicht schlecht machen. Und die Zahlen den Gesamtzahlen in Europa wieder angleichen.
      Aber für eine Überlastung der Kapazitäten in unserer Region sorgen.

      Und dann ist wieder die Frage, will ich den 70 Jährigen der eh schon an der Magensonde "hängt" wirklich auf eine Intensivstation bringen? Oder gar durch ganze Land fliegen? Blockiert er vielleicht einem anderen den Platz? Nimmt er vielleicht dem 60 jährigen Unternehmer den Platz weg, dessen Unternehmen keinen Nachfolger hat? Und da haben wir das gleiche Dilemma.

      Und dieses Dilemma wollten wir vermeiden, aber es wird dennoch unausweichlich sein. Den leider ist man von der Intensiv oft nicht in 1 bis 2 Tagen runter. Sondern die Plätze sind gerade bei Schwerkranken oft länger geblockt. Ich hatte Tränen in den Augen als ich mich von vielen meiner Pflegeheimpatienten verabschiedet habe, den tatsächlich ist vieles ungewiss....


    • Bevor ich hier zu den Wortmeldungen antworte, neueste Meldung hier in Österreich:

      Obwohl bei uns recht früh und zügig ein close-down vollzogen wurde, haben die Politik bzw. ihre akademischen Berater erkannt, dass wir trotz der gesetzten Maßnahmen weiter gegen die Wand fahren.

      Es wird daher angeordnet, alles zu tun, um die weitere Ausbreitung noch mehr zu bremsen:

      - verstärkter, umfassender Schutz der Risikogruppen
      - harte Kontrolle der Einhaltung der gesetzten Maßnahmen zur Kontaktvermeidung und Ausbreitungsschutz
      - Alle müssen MNS-Masken tragen - wie in den asiatischen Ländern schon üblich

      bei sofortiger Umsetzung

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    • Pusteblume1993 schrieb:

      Was mich bei den ganzen schönen Zahlen stört sind die Einzelschicksale der Kliniken.
      Ja, wenn sowas in solchen Einrichtungen ausbricht ist das übel. Da gibt es ja leider auch in Deutschland schon Beispiele..
      Bezüglich der Entscheidungen wer behandelt wird und wer nicht. Ich hoffe wirklich, dass es in Deutschland nicht dazu kommt und wir die Infektionsraten so runter drücken können, dass unser Gesundheitssystem das noch händeln kann. Ich wünsche das keinem Art* in unserem Gesundheitssystem diese Entscheidungen treffen zu müssen.

      univers schrieb:

      Mir kommt eher die Frage auf, warum Italien so schlimm betroffen ist?
      Dort wurde leider aufgrund der hohen unerkannten Infektionszahlen zu spät durch Maßnahmen gegengeregelt. Derzeit wird ja hauptsächlich getestet wenn Leute schon mit Symptomen in die Kliniken kommen (sprich schon einen schweren Verlauf haben). Die sind uns leider einige Wochen voraus und haben daher die Maßnahmen mit Kontaktsperren etc. im Vergleich zu unserem Verlauf erst später in Kraft gesetzt. Würde dort nicht Land-unter sein im Gesundheitssystem, könnte man auch mehr testen und die milden Fälle mit in die Statistik aufnehmen. Das geht aber nicht, daher wird die Proportion von Infiziert zu Verstorben auch weiterhin so schlecht bleiben (auch in Spanien etc.). Bei uns kann es durchaus auch noch zu dem Punkt kommen wo sich das Verhältnis verschlechtert. Letztendlich wird man erst im Nachhinein (evtl. durch Antikörpertests) rausbekommen wie hoch die wirklichen Infektionszahlen waren und dann die Todesraten richtig ermitteln.
      Falsch gemacht haben sie in dem Grunde nichts. Vor allem Norditalien hat wirtschaftlich viel mit China zu tun, so dass dort vermutlich die Pandemie einfach früher (und unentdeckt) ausgebrochen ist. Da hatten wir "Glück", dass frühzeitig getestet wurde und Infektionsketten isoliert wurden, weil wir im Vergleich zu anderen Ländern (Italien) eben etwas mehr Vorlauf hatten um jetzt z.B. in den Kliniken und der Diagnostik auch viel vorzubereiten /umzustrukturieren und eben Maßnahmen wie den derzeitigen "soften Shutdown" (ich nenne es der Einfachheit halber jetzt mal so) durchzuführen..
    • Vielleicht kann ich auch mal was Positives berichten: Bei uns in der Stadt gibt es derzeit nur noch 2 Infizierte. :) 5 waren es vor 2 Wochen und es hat sich nur noch einer angesteckt, der Reiserückkehrer war. Ich glaube und hoffe, dass durch die Norddeutsche Distanzierung vielleicht keiner mehr dazu kommt :)

      Hier werden vom Ordnungsamt auch alle Autos mit Kennzeichen aus anderen Bundesländern weggeschickt, bzw. bekommen Strafen.

      Einfach mal was Positives zwischendurch <3:2love:

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    • Für mich ist komplett unverständlich ,das nicht alle Menschen ,die unterwegs sind einen Mundschutz tragen?????
      Selbstgebastelt ,oder auch einen Schal mit zb einer Staubsaugerbeutel Einlage,was auch immer.Fast alles ist besser als nix.

      Wieso wird das nicht mehr gesagt in den Medien?
      Ich hab noch wenige Masken durch die Fußpflege ,lege sie nach dem Tragen kurz in den Heissluftherd zum Wiederaufbereiten.

      War am Freitag auf dem Markt einkaufen,ich war die EINZIGE mit Mundschutz und alle machten einen Bogen um mich,auch gut :)

      Ich kann nur raten tragt Mundschutz.
      LG Orio :wink:

    • Orio schrieb:

      Ich kann nur raten tragt Mundschutz.
      Ich glaube das ist sowas kulturelles. In Asien ist das Tragen von Mundschutz ja vollkommen normal. Hier ist man das einfach nicht gewöhnt und ganz ehrlich, ich würde mir auch reichlich merkwürdig vorkommen.
      Zudem muss ich (nachdem was ich die letzten Wochen in der Öffentlichkeit alles gesehen habe) es sogar besser finden würde, wenn Menschen Beispielsweise keine Handschuhe tragen würden. Ich sah so viele Leute die beim Einkaufen Einmalhandschuhe anzogen, die mit Sicherheit vorher schon getragen wurden. Dann wird sich vorm Laden noch kurz die Nase mit Handschuhen geputzt und dann ab Einkaufswagen und Ware angrabschen (man ist ja jetzt sicher). Selbiges im Bus. Mal kurz unterm Mundschutz mit Handschuhen an der Nase kratzen und dann den Halteknopf bedienen. Ich glaube ohne Handschuhe würden die Leute vorsichtiger sein (weil sie selbst ja Virus an der bloßen Hand haben könnten) und würden sich zumindest öfter die Hände waschen. Das persönlich würde ich sinnvoller halten (und von dem was ich in den Medien so mitbekommen habe, sehen viele der Virologen das ähnlich). Das zum Thema Handschuhe.
      Mund-Nasenschutz wird es kulturell vermutlich schwierig sein alle dazu zu bringen einen zu nutzen. Wenn ich einen anziehen würde, dann tatsächlich nur beim Einkaufen oder im Bus. Ansonsten sehe ich da (weil Distanz) keinen Sinn drin. Ich würde mir wünschen, dass Leute zumindest mal lernen (unabhängig von Corona) in die Ellenbeuge zu niesen oder husten. Das machen leider sehr viele (immer noch) nicht (oder aber direkt in die Hand und dann schön die nächste Haltestange im Bus angrabschen).
      Zum Eigenschutz bringen die normalen Masken im Alltag sowieso nichts, außer dass man andere vor Tröpfchen schützt. Also würde es tatsächlich nur etwas bringen wenn sich wirklich jeder was vor den Mund hängt (da muss auch nix mit Staubsaugerbeuteln gemacht werden, dass ist Unsinn; es würde ein einfaches Halstuch oder eine selbstgenähte Baumwolle Maske ausreichen um andere vor Tröpfchen beim Sprechen, Husten, Niesen zu schützen.) Ich fürchte nur, dass unsere westliche Gesellschaft da schwerdazu zu bringen sein wird das wirklich geschlossen zu machen.