Verletzter Fuß - Vergesellschaftung

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    • Verletzter Fuß - Vergesellschaftung

      Hallo Zusammen,

      wir haben heute eine Junge Rennmaus (ca.9 Wochen weiblich) vom Züchter geholt um sie mit unserer Bella (2 Jahre dominant) zu vergesellschaften, deren Partnerin leider letzte Woche verstorben ist. Beim in den Käfig (Trenngittermethode) setzen, haben wir das Temperament des jungen Hüfpers leider unterschätzt und sie ist uns entwischt. Das tut uns sehr leid. Dabei hat sie sich wohl den Vorderfuß angeschlagen und schont ihn jetzt. Sie tritt zwar auf, aber nur vorsichtig und zieht ihn dann wieder hoch.
      Meine Frage ist, ob wir nun mit der VG warten sollen, bis der Fuß wieder ganz gut ist bzw. wann wir zum Tierarzt sollten?
      Vielen Dank für eure Hilfe.

    • @BFBB auf jeden Fall warten mit der Vergesellschaftung, denn die Jungnase ist gehandicapt und wird sich bei Ausweichmanövern eher noch mehr verletzen.

      Ein TA kann bei einem Bruch oder einer Verstauchung nicht viel machen, dazu sind die Kleinmäuschen viel zu filigran, ausser Schmerzmittel verordnen, was kontraproduktiv ist. Die kleine Fellnase nimmt ja bereits Schonhaltungen ein.

      Hier wäre es sinnvoll die Behausung behindertengerecht einzurichten, also keine Klettermöglichkeiten (heißt auch weg vom Trenngitter an dem man hochklettern kann). Wasser sollte gut erreichbar sein und Futter wird ja eh in Einstreu verstreut.

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    • Vielen Dank für die schnellen Antworten. So hatte ich mir das auch gedacht. Bis auf das Trenngitter. Ich dachte eigentlich, dass ich sie am Trenngitter lasse, damit sie beide nicht so alleine sind und sich aneinander gewöhnen können. Sie beschnuppern sich freundlich. Bisher hat die Junge (Carina) noch keine Anstalten gemacht am Gitter hochzuklettern. Aber natürlich werden wir das weiter beobachten. Ist das vertretbar?
      Zu der verstorbenen Partnerin (Backy): Sie war 2,5 Jahre alt. Es ging ihr ganz schnell schlecht. Der Tierarzt hat Geschwüre im Bauchraum gespürt. Sie war schon ganz apathisch und ausgekühlt und wir haben sie einschläfern lassen.
      Die Züchterin hab ich noch nicht kontaktiert, weil ich mich schäme, dass wir nicht vorsichtiger waren beim Umsetzten. Aber ich weiß, dass sie mir helfen würde.

    • @BFBB nehme umgehend den Kontakt zur Züchterin auf. Es war ja keine böse Absicht, dass sich die Kleinnase verletzt. Sie sind halt noch recht quirlig, flutschig und es ist schwer sie zu händeln. Sowas passiert und nicht nur bei Dir.

      Bei Verstauchungen/Brüchen gebe ich Arnicaglobolis ins Trinkwasser. Schadet weder der Klein- noch der Adultnase.

      Gute Besserung und berichte doch bitte weiter, was die Züchterin gemeint hat und wie es der Kleinnase geht.
    • @Chawni für einen Tag auf jeden Fall, denn das Kleinmäuschen braucht eine kurze Auszeit um mit der derzeitigen Behinderung zurecht zu kommen.

      Neun Wochen alt und weiblich fängt schon an Adult zu werden und wenn Rücksprache mit der Züchterin genommen wird, sollte sie anraten es heute/morgen mit der Zusammenführung zu versuchen, zumal beide Näschen irgendwie positiv aufeinander am Trenngitter gestimmt zu sein scheinen.
    • Hallo Ihr Lieben,
      heute geht es Carina verhältnismäßig gut. Sie ist sehr aktiv und benutzt ihren Fuß auch beim Fressen, Putzen und Scharren. Nur beim Laufen schont sie ihn. Ich habe auch mit der Züchterin gesprochen. Ich lasse sie am Trenngitter und beobachte weiter, wie es ihr geht. Dann entscheiden wir wann wir sie zusammenlassen.
      Vielen Dank nochmal für euren Rat. Bis bald.

    • @BFBB gut dass Du Rücksprache mit der Züchterin gehalten hast :thumbup:

      Was meinte sie, wann Du die Zusammenführung versuchen sollst. Persönlich meine ich, nicht allzu lange warten, denn die Kleinnase braucht Gesellschaft und Du bemerkst ja selber, wie relativ schnell Fellnäschen mit körperlichen Einschränkungen zurecht kommen.

      Das Gleiche gilt allerdings auch für Erkrankungen. Fellnäschen verstecken sehr lang ihre Erkrankungen, da sie instinktiv wissen, dass sie entweder ausgeschlossen/verjagt werden, um keine Fressfeinde anzulocken.

      Deshalb ist es wichtig zu beobachten, denn dann fallen Veränderungen auf und man kann als Körnergeber*in schneller reagieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schnupperlie ()

    • Sie meinte sie würde warten, bis der Fuß wieder gut ist. Aber ich lege mich da jetzt noch nicht fest und entscheide dann auch ein bisschen nach Intuition.
      Ich habe ein bisschen Bammel, weil Bella sehr dominant ist und unsre Blacky dann auch gebissen hat, als es ihr schlecht ging. Ob sie nicht auch Carina ablehnt, wenn sie merkt, dass sie gehandikapt ist?

      Dass die Süßen ihre Erkrankung lange verstecken, haben wir nun schon dreimal schmerzlich erfahren. Beim Erstenmal haben wir zu lange gewartet, weil wir dachten, es geht ihr noch relativ gut. Bei den anderen beiden sind wir schnell zum Arzt aber beides mal war es dann trotzdem schon zu spät. :(

      Ich schreibe, wenn ich sie zusammen lasse und wie die Geschichte weitergeht.

      Danke und Grüße