Wucherung am Bäuchlein

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    • @ub-40 Ich war damals bei Dr Raffauf in Mülheim-Kärlich, die ich schon oben erwähnt hatte. Sie wurde mir von jemandem hier aus dem Forum empfohlen.
      Sonst würde mir noch Dr. Jautz auf der Karthause einfallen. Der betreut das hiesige Tierheim. Und Dr Emmerich in Vallendar. Sehr guter Tierarzt... weiß nur nicht ob er sich mit den Mäusen auskennt.
      Warum soll ich mich denn aufregen? Danach müsste ich mich ja wieder abregen.
      Und das ist mir zu anstrengend... (Dalai Lama)
    • Dr. Raffauf war ich bisher noch nicht, aber die wurde hier ja auch schon erwähnt :/
      Dr. Jautz hatte ich versucht, weil mein Chef dort mit seinem Hund immer war, aber die nehmen wegen Corona keine neuen Patienten mehr an ;(
      Dr. Emmerich sagt mir nichts, den/die werde ich mal versuchen zu erreichen :huh:

      Danke ^^

      Man hat viel erreicht, wenn einen sein Leben an ein volles Faß erinnert und nicht an einen leeren Eimer - Hildegunst von Mythenmetz, Die Stadt der träumenden Bücher
    • So, ich habe jetzt die Praxis Emmerich angerufen.
      Man hat mir zugesagt, die Maus zu behandeln und im Zweifelsfall zu operieren.
      Wir können am Dienstag gegen 16:00 Uhr vorbeikommen, alle anderen Termine sind schon voll.

      Man hat viel erreicht, wenn einen sein Leben an ein volles Faß erinnert und nicht an einen leeren Eimer - Hildegunst von Mythenmetz, Die Stadt der träumenden Bücher
    • Wir haben hier gerade mit unserem Chef - Fachanwalt für Medizinrecht - gesprochen über Corona etc. und er war sehr entsetzt, als ich ihm all das erzählt habe.
      Er meinte, wenn Dr. Emmerich auch nichts ist, soll ich ihm Bescheid sagen, er wird dann seine Ärztefreunde durchtelefonieren :thumbup: - und er findet es nicht rechtens, Neupatienten wegen Corona abzulehnen, zumal die Spezialistin bei der Praxis Jautz auch wirklich gut wäre.
      Vom Dr. Linzer hält er auch nichts, da hat er wohl schlechte Erfahrungen gemacht.

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    • Schön das du in der Praxis Emmerich einen Termin bekommen hast! Ich bin gespannt, was du danach erzählst und drück die Daumen! Ich hatte ihn mal vor einigen Jahren persönlich kennengelernt und schon öfters Gutes über die Praxis gehört.

      Warum soll ich mich denn aufregen? Danach müsste ich mich ja wieder abregen.
      Und das ist mir zu anstrengend... (Dalai Lama)
    • So, wir sind gerade zurück vom Kontrolltermin/Wundespülen.
      Dr. Linzer ist soweit zufrieden mit Dr. Sonderberg. Es ist kein Eiter mehr da und es kam nicht mal mehr Blut. Er würde aber weiter beobachten wie es ihm geht. Das Antibiotikum soll ich nicht weiter geben, auch weil er ein kleinwenig Durchfall hatte.

      Allerdings.... Dr. Sonderberg hat es irgendwie geschafft, sich die oberen Schneidezähne abzubrechen (Wie? Keine Ahnung! ;( ).
      Also habe ich ihm direkt Körner-Mehlwurm-Kürbisbrei fertig gemacht und viele Mandelblättchen gegeben, die kann er auch so essen.
      Dr. Linzer meinte, die Zähne würden auf jeden Fall wieder nachwachsen - man sieht auch Ansätze - aber die unteren Zähne wollte er noch nicht kürzen. (Ist das so richtig? ?( ) Auch da soll ich beobachten.
      Darauf werde ich Dr. Emmerich jedenfalls auch mal ansprechen. Armes Mäuschen... :(

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    • Will hier nur kurz mal berichten, was bei einer der von mir wegen ihrer großen Mäuseerfahrungen gerne frequentierten Tierärztin als Behandlung einer Eiterbeule an der Schwanzunterseite (nach einem Biss vom Kollegen) als Therapie angewandt wurde:

      Nach der barbiermäßigen Rasur des Schwanzfells mit dem Skalpell wurde die Beule 2 cm längs aufgeschnitten, Eiter entfernt, mehrfach gespült. Dann kamen die Kügelchen eines für Hunde vorgesehenen Antibiotikums in Kapselform in die Wunde, die Haut wurde darüber mit sich auflösendem Nahtmaterial vernäht. Obendrauf und in die Wundzwischenräume noch eine Prise chinesischen Heilpulvers. Dazu noch ein Schuss Schmerzmittel unter die Nackenhaut, AB-Gabe 1 Woche lang.

      Es geht auch ein wenig radikal ohne tägliche Spülung, im normelen Einstreu, der Schwanz ist super verheilt, ohne Komplikationen, heute ist absolut nichts mehr an dieser Stelle zu spüren.

      Gleiches Procedere bei einer anderen Maus an einer einzelnen entzündeten Duftdrüse (sah aus wie ein eitriger Pickel im Duftdrüsen-Feld), aber ohne Naht. Bis heute, etwa ein halbes Jahr danach, kein Tumor an dieser Stelle.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Oh Gott, Leute, ich kann es kaum glauben: Wir haben einen OP-Termin! :D
      Am 05.10. um 11:0 Uhr.

      In der Praxis Emmerich hat man nur einen Blick auf den Gefrierbeutel voller Medikamente geworfen, einen Blick auf die Maus und gleich gesagt, das wird so nix. Plan B Chirurgie. Würden sie auch regelmäßig machen - puh! Erleichterung! :pinch:
      Nur einen Verband will man nicht machen nach der OP - was haben die Ärzte hier alle gegen diese Verbände? Gibts Materialknappheit? ?(
      Und der Arzt meinte, ich solle sie nach der OP ans Trenngitter setzen, damit Sterling nicht die Naht aufbeißt, weil er "helfen" will. Wie seht ihr das? Muss ich ihnen das echt antun?
      Reicht nicht ein Trenngitter in der Transportbox für die Aufwachzeit? Ich hab da (leider) noch keine Erfahrung. :huh:

      Die unteren Zähne hat er auch gleich gekürzt, bevor die Maus sich noch weh tut - Maus ist EMPÖRT! :gerbil - aber ob die oberen wirklich noch mal nachwachsen, will er jetzt noch nicht bewerten.

      Man hat viel erreicht, wenn einen sein Leben an ein volles Faß erinnert und nicht an einen leeren Eimer - Hildegunst von Mythenmetz, Die Stadt der träumenden Bücher
    • ~Alea~ schrieb:

      Nur einen Verband will man nicht machen nach der OP - was haben die Ärzte hier alle gegen diese Verbände? Gibts Materialknappheit?
      Nein, aber ein Dimensionierungsproblem. Was für die kleine Maus noch so kunstvoll entworfen wird, entspricht bei einem Menschen mit einer Bauch-OP einer dreifachen Lage Dachpappe. Steif, bewegungseinschränkend und die Partner irritierend.

      Es ist für eine Maus beruhigend, wenn sie aus der Narkose erwacht, sich im Kreise ihrer Kumpels zu befinden.

      Bei keiner der ca. 10 DD-OPs meiner Mäuse in den letzten Jahren ging einer der Partner an die Naht, das haben sie nach einigen Tagen selbst probiert, ich nehme an, weil es im Heilungsverlauf zu jucken begann.

      Zewa in der TB ja, danach ging es immer ins normale Einstreu. Nach einer Stunde muss die Naht schon fest verkrustet sein.
      Tägliche Desinfektion bei der fälligen AB-Gabe habe ich auch nicht bei allen betrieben, bei einigen gab es bloß tägliche Inspektion und sonst nichts.

      Hier ein Bild meiner Süßen 1 Tag nach der OP
      Noch von der Desinfektion eingesautes Bauchfell, aber behütet und umsorgt im normalen Nest...
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • ~Alea~ schrieb:

      Oh Gott, Leute, ich kann es kaum glauben: Wir haben einen OP-Termin!
      Am 05.10. um 11:0 Uhr.
      Hurrah! Hurrah für Alea, ihre Mäuse und Dr. Emmerich!!! :thumbsup:
      Ich bin so froh dass endlich ein TA tacheles macht. :thumbsup:

      Das wird!
      Alle meine DD OPs bis jetzt gingen gut aus, Maus hatte einen fluffigen DDlosen Bauch und ist noch sehr alt geworden 8o

      Auch ohne Bandage - Missy @Miss Guide hatte glaube ich lustige Bilder von selbst entfernten Bandagen. Wirklich normalerweise nicht nötig.

      Auf Zewa setzten mit Partner, Sandbad raus :)
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • Beja schrieb:

      Meiner Pixi-Maus wurde die Niere mit Tumor entfernt - sie hatte also einen echten Bauchschnitt.
      Um an die inneren Organe zu kommen, muss auch das Bauchfell durchtrennt weren und extra wieder vernäht werden, was bei einer DD-OP entfällt.
      Die darüberliegende Haut neben der entfernten Duftdrüse samt Tumor wird meist dopelt vernäht - subcutan im Zickzack mit einem Knoten am Ende und zur Entlastung der Spannung oft auch noch außen mit mehreren Einzelknoten. Manche sichern die Nahrt auch durch punktuelle Verklebungen (sonst zu steif über die Länge).
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • Gerbilus schrieb:

      Bei keiner der ca. 10 DD-OPs meiner Mäuse in den letzten Jahren ging einer der Partner an die Naht, das haben sie nach einigen Tagen selbst probiert, ich nehme an, weil es im Heilungsverlauf zu jucken begann.
      So war's bei meinen auch. Die Bäuche wurden vom Partner ignoriert, die operierte Maus hat's (bis auf eine hartnäckige Ausnahme) auch immer die ersten 2-3 Tage in Ruhe gelassen. Erst danach wurde dran rumgepopelt, aber das ist nicht wild, da die Wunde dann sowieso schon gut zu ist.

      Gerbilus schrieb:

      Die darüberliegende Haut neben der entfernten Duftdrüse samt Tumor wird meist dopelt vernäht - subcutan im Zickzack mit einem Knoten am Ende und zur Entlastung der Spannung oft auch noch außen mit mehreren Einzelknoten. Manche sichern die Nahrt auch durch punktuelle Verklebungen (sonst zu steif über die Länge).
      So kenn ich's auch. Vor allem das Kleben wirkt bei Popelnäschen Wunder! Oben erwähnte hartnäckige Rumfummelmaus hat die Nähte (die subkutanen) aufbekommen. Das erste mal direkt nach der OP noch beim Arzt -> nochmal in Narkose, nochmals genäht und dann geklebt. Er war ohne Unterlass an der Wunde dran, alle paar Sekunden musst ich ihn (bzw. eine Betreuungsperson) anstupsen, damit das Teil wenigstens mal ein paar Stunden Zeit hatte. Nachts hat er die Naht dann natürlich wieder aufgemacht, aber die Klebepunkte haben gehalten. Da sich nichts entzündet hat, haben wir die Wunde so klaffend belassen. In diesem Fall dann natürlich nicht auf Holzstreu sondern auf Papier. Nach zwei Tagen hat er Ruhe gegeben und alles ist gut abgeheilt nur mit etwas wulstigerer Narbe als gewohnt.
      Das war aber auch wirklich ein Ausnahmefall. Der Rest war sehr brav.