Rückschritte bei der Eingewöhnung?

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    • tibi schrieb:

      Ich les hier schon mal mit - in zwei Wochen ziehen zwei Mäuschen bei uns ein !
      es ist soweit, gestern haben wir unsere Buben abgeholt. Ganz entzückend die beiden! Haben sie entsprechend der Empfehlung unserer Züchterin in unserer Transportbox behalten. Da sie aber auch darin fest aneinander gekuschelt geschlafen haben, durfte sie heute Nachmittag in ihr Reich übersiedeln. Wir haben entsprechend den Vorschlägen hier bis auf Laufrad, Sandbad, Wasserschüssel und einiger papierrollen nichts im Käfig. Und Einstreu auch nur etwa 10 cm hoch. Das sandbad (Bonbon Glas) hatten sie schon gestern in der Box und wie vorgesehen genutzt.
      Auch am Abend wurde es entsprechend verwendet.
      jetzt vorher hab ich nochmal geschaut, haben sich die beiden doch darin ein Nest mit Heu und Stroh gebaut! Haben wir noch Chance auf Verwendung wie vorgesehen? Lassen wir das so?
      neugierig sind die beiden und lassen sich etwas streicheln und kurz hochheben.. fressen nehmen sie von der Hand .. super süß!
    • Lena51 schrieb:

      was der nächste Schritt ist bzw. wann ich anfangen kann das streu zu erhöhen.
      Wenn die Mäusels ihre Scheu vor der Hand mal abgelegt haben, darf diese auch täglich eine große Handvoll neue Einstreu und Stroh/Heu vorbeibringen. Eine Korkröhre oder Weidenbrücke wird so bald unter der Oberfläche verschwinden. Wenn es ihnen beliebt, dürfen sie ihren Schlafplatz auch dort aufschlagen. Sie werden aber zur täglichen Fütterung vollzählig erscheinen. Wenn nicht, ist was faul, dann sollte man davon ausgehen, dass eine Maus kränkelt.

      Solange sie ihr Nest noch an der Oberfläche haben, darf die Hand auch auf Besuch kommen - mir einem Leckerli oder einfach einer kurzen Berührung an Kopf/Nase.

      Das Aufnehmen der Mäusels sollte man auch mit der Verfrachtung in die TB kombinieren. Anfangs könnten sie versuchen, panisch wieder herauszuklettern, wenn da drinnen aber nur ein Küchentuch und ein paar Kernchen liegen, finden die nach der ersten Aufregung auch Interesse daran, nachdem sie die Box erkundet haben. Die Hand sollte anfangs hilfreich entgegengestreckt werden, um von dort wieder zu entkommen. Später sollte man sie wie gewohnt vom Boden der Box aufnehmen.
      Diese Übung führt man täglich einmal so lange fort, bis sie sich sogleich auf die Leckerlis stürzen, und in der Box bleiben, dann reicht 1x wöchentlich zum Gesundheitscheck.

      Als Vorübung zu diesem Gesundheitscheck nimmt man die Maus von der einer Hand mit der anderen von oben auf und dreht sie unter Zuspruch senkrecht, später auf den Rücken und streicht ihr vorsichtig über die Nase, später kurz über den Bauch.
      Vorsicht! Kitzelig! Dann setzt man sie unter Leckerligabe lobend wieder ab.

      Wenn man die Maus beim Aufnehmen mit den Fingern seitlich umfasst, sollte man darauf achten, dass keiner der Finger davon in die Nähe ihrer Schnauze kommt. Das verstehen die meisten als Einladung, dort hineinzuzwicken. Sie mögen es von Natur aus nicht, festgehalten zu werden, tolerieren es aber für einige Sekunden, oder auch länger, wenn sich die Hand mit ihnen bewegt. Hält man still, werden sie ungeduldig und wollen zappelnd weg. Bevor das passiert, sollte man sie anfangs schon wieder wo abgesetzt haben, nach einigem Training halten sie dann auch länger still.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!