Buschschwanz-Jungtier ist verkrüppelt

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    • Gerbilus schrieb:

      es wird sich eine Amputation nicht vermeiden lassen

      Beja schrieb:

      Warum?
      Soweit sich das im Moment aus den vorhandenen Bildern beurteilen lässt, hat das Knochenskelett der Vorderpfote normale, altersgemäße Größe. Lymphstau scheint auch ausgeschlossen zu sein, der hätte eigentlich keinen Einfluss auf die Behaarung. Die Wucherung beschränkt sich derzeit (in Analogie zu unserem Arm) auf einen Teil der Finger, die Hand und den Unterarm, also das umliegende Gewebe, nach einem Wachstum von nur wenigen Wochen.
      Die Haarlosigkeit und die Feststellung der TÄ, dass auch der Oberarm schon eine Schwellung aufweist, lässt vermuten, dass dies ungehindert in allen Richtungen weiterwächst - in überproportionale Dimensionen gegenüber zu jetzt, wo sie damit noch laufen kann, was später aber die Beweglichkeit und durch Gewicht und Größe die Mobilität und das Gleichgewicht stören würden.
      Bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt. Eine Amputation wird immer schwieriger, umso weiter sich diese Anomalie nach oben zur Schulter ausbreitet.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • univers schrieb:

      Ich kann Dir jetzt schon sagen, daß gerade die "Sorgenkinder" einen besonders ans Herz wachsen...von daher wünsche ich Euch gaanz viel schöne Zeit.
      Das merke ich schon. Ich bin total vernarrt in die Kleine. Sie ist so tapfer, seht immer wieder auf auf wehrt sich, wenn sie einer der größeren umrennt und lässt sich so tapfer untersuchen. Und zur Krönung ist sie absolut Zucker. Sie hatte mich schon, als ich sie das erste mal hochnahm, sie ganz ruhig sitzen blieb und anfing, meine Hand abzuschlecken.

      Gerbilus schrieb:

      Gerbilus schrieb:

      es wird sich eine Amputation nicht vermeiden lassen

      Beja schrieb:

      Warum?
      Soweit sich das im Moment aus den vorhandenen Bildern beurteilen lässt, hat das Knochenskelett der Vorderpfote normale, altersgemäße Größe. Lymphstau scheint auch ausgeschlossen zu sein, der hätte eigentlich keinen Einfluss auf die Behaarung. Die Wucherung beschränkt sich derzeit (in Analogie zu unserem Arm) auf einen Teil der Finger, die Hand und den Unterarm, also das umliegende Gewebe, nach einem Wachstum von nur wenigen Wochen.Die Haarlosigkeit und die Feststellung der TÄ, dass auch der Oberarm schon eine Schwellung aufweist, lässt vermuten, dass dies ungehindert in allen Richtungen weiterwächst - in überproportionale Dimensionen gegenüber zu jetzt, wo sie damit noch laufen kann, was später aber die Beweglichkeit und durch Gewicht und Größe die Mobilität und das Gleichgewicht stören würden.
      Bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt. Eine Amputation wird immer schwieriger, umso weiter sich diese Anomalie nach oben zur Schulter ausbreitet.
      Die letzten Tage konnte ich nicht feststellen, dass der geschollene Bereich schneller wächst als der Rest oder sich ausbreitet. Ich untersuche das Bein dreimal täglich und filme einmal am Tag, um Veränderungen zu dokumentieren. Natürlich ist mir bewusst, dass eine Amputation noch notwenig sein könnte, aber in ihrem momentanen Alter wäre ein solcher Eingriff noch viel riskanter als bei einer ausgewachsenen Maus.

      snapcracklepop schrieb:

      Ja OK, Gerbillus...ist gut wenn man alle Varianten in Betracht nimmt ;(

      Guckt mal, ist das was ähnliches?

      hamsterhilfe-nrw.de/?p=3484&print=print
      Ich denke die Ursache ist in dem Fall eine ganz andere. Der geschwollene Bereich ist dunkelrot verfärbt, was für eine Infektion sprechen würde. Meine Klumpfußi hat ein ganz normal gefärbtes Bein.
    • Gerbilus schrieb:

      Eine Amputation wird immer schwieriger, umso weiter sich diese Anomalie nach oben zur Schulter ausbreitet.
      liest sich logisch, auch aufgrund Deiner Erklärungen, warum ein Lymphstau Deiner Meinung nach ausgeschlossen werden kann.


      Gerbilus schrieb:

      Bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt. Eine Amputation wird immer schwieriger, umso weiter sich diese Anomalie nach oben zur Schulter ausbreitet.

      Würdest Du wirklich abwarten oder eher zu (einer rechtzeitigen) Amputation raten? auch wenn uns Forenmitgliedern allein bei der Vorstellung davor graust ;(

      Allein bei dem Gedanken, dass ein Vorderpfötchen amputiert werden sollte/muss um am Leben zu bleiben, wird mir ehrlich gestanden übel, denn wie will das kleine Buschi Körner zukünftig fressen? Auch wenn es dreibeinig laufradelt, vergnügt klettert etc. mit der Nahrungsaufnahme meine ich, könnte es schwierig werden.
    • Kurze Zwischenfrage, du hast zwischendrin doch einen Parasitenbefall gehabt, oder?
      Hast du das Muttertier behandelt?

      Eventuell könnte es sein dass die Fehlbildung daraus resultiert?

      Ansonsten denke ich sollte man abwarten, ich denke momentan ist da kein Handlungsbedarf. Ganz nebenbei sind Amputationen nicht immer so einfach wie man denkt.

      Liebe Grüße


    • Pusteblume1993 schrieb:

      Kurze Zwischenfrage, du hast zwischendrin doch einen Parasitenbefall gehabt, oder?
      Hast du das Muttertier behandelt?

      Eventuell könnte es sein dass die Fehlbildung daraus resultiert?

      Ansonsten denke ich sollte man abwarten, ich denke momentan ist da kein Handlungsbedarf. Ganz nebenbei sind Amputationen nicht immer so einfach wie man denkt.

      Liebe Grüße
      Nein. Da ich in der Gruppe noch einen wenige Wochen älteren Wurf hatte, habe ich mit der Behandlung warten wollen, bis diese definitiv von der Milchbar abgekoppelt wurden. Tatsächlich wollte ich Samstag mit der Behandlung dieser letzten Gruppe beginnen und habe ihr Gehege schon angefangen auszuräumen. Klumpfußi ist die einzige in ihrem Wurf, daher war mir weder im Gewicht, noch im Bauchumpfang ihrer Mutter Mut etwas aufgefallen was darauf schließen ließ, dass es in der Zwischenzeit einen neuen Wurf gegeben hätte. Die Kleine hat mich völlig überrascht.

      Natürlich muss ich jetzt wegen Klumpfußi noch länger mit der Behandlung warten und ich habe den Eindruck, dass eine meiner beiden Damen in nächster Zeit nochmal nachlegen könnte. Iats Kleine sind jetzt fast zwei Monate alt. Keine Ahnung, wie ich da behandeln soll. Wahrscheinlich muss ich Papa Neper wirklich mal für eine Weile mit einem Gitter abtrennen. Immerhin habe ich jetzt Sohnemänner, die ihm derweil Gesellschaft leisten können.
    • Ich wollte heute mal einen Statusbericht geben: Zu meiner großen Begeisterung (und Überraschung) hat sich das Bein die letzten Tage deutlich gebessert. Die Schwellung ist zurückgegangen, damit ist die Beweglichkeit etwas gestiegen, der Schorf um die "Abschnürung" ist abgebröckelt und ganz langsam beginnt sogar der erste zarte Flaum eines Fells zu wachsen.
      Vom Bein einmal abgesehen hat die kleine Forrest toll zugenommen und ist ganz schön gewachsen. Obwohl ich zu meiner Schande eingestehen muss, dass ich etwas enttäuscht bin, weil sie mir nicht mehr die Hand ableckt :pinch:
      Forrest isst übrigens sehr gerne Bienenmaden. Allerdings konnte sie noch keine komplett aufessen, weil ihr die älteren Gierschlunde immer den Rest klauen. Der Versuch, ihr in der Transportbox zuzufüttern, führte nur zu einem aufgeregten kleinen Mäuschen, dass auf der Made rumhopst.

      Jedenfalls bin ich gerade total happy über die Entwicklung und bin gespannt, wie weit diese noch geht.

      Mit meiner Vermutung, Iat könnte demnächst Nachwuchs produzieren, hatte ich übrigens völlig recht. Forrest ist seit Donnerstag stolze kleine große Schwester und ganz hingebungsvoll dabei, die handvoll kleiner Piepswürmchen zu wärmen und frisches Nistmaterial zu beschaffen. Sehr verantwortungsvoll für ihre 4 Wochen. :love: Nicht zuletzt wegen der ungeklärten Ursache von Forrest´s geschwollenem Bein führe ich jeden Abend eine Nestkontrolle durch, bei der ich bisher nur optisch die Gesundheit meines neuen Orchesters überprüfe. Bisher sehen alle Gliedmaßen normal aus.

      Viele Grüße
      Susanne

      Bilder
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    • Das freut mich wirklich! :thumbsup:

      Habe die Tage noch an Euch gedacht und wollte fast nachfragen wie der Stand der Dinge ist und ich bin so froh, daß Du klein Maus nicht gleich aufgegeben hast.

      Man erkennt jetzt ne Pfote, unglaublich und ich denke je aktiver sie wird, umso mehr wird es sich bessern; offenbar gab es da einen Stau und Bewegung baut sowas eher ab.

      (der Name ist super und mit den Bienenmaden als Tippgeber freut mich total)

      Ich bin dafür, daß man den Winterschlaf auch für Menschen einführt.

    • Forrest ist ein viel hübscherer Name als Klumpfussi (was übrigens völlig falsch war und noch dazu eine Diskriminierung :( wegen Behinderung darstellte). Mal abwarten, wie weit die Schwellung zurückgeht, vielleicht kann sie die Pfote dann ganz normal benutzen.

      snapcracklepop schrieb:

      kleine Zehen bilden sich
      die waren schon vorher da, die Fingerspitzen und Krallen haben ja schon am ersten Bild aus der Blase gelugt.
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
    • So, danke für eure lieben Kommentare. Es geht weiter. Trommelwirbel: Inzwischen weiß ich, was mit dem Bein los ist. Aber erstmal muss ich etwas anderes berichten.

      Einige Tage nachdem Iat geworfen hatte, begann ihre Mutter Mut, die sich wohl als Alphatier im Rang bedroht sah, ihre erwachsene Tochter immer wieder herauszufordern. Wiederholt gab es Boxkämpfe, nach denen Iat anfangs immer nachgab. Mich erstaunte ihre Haltung, denn Iat ist größer und schwerer als ihre Mutter. Zwischenzeitlich kehrte Ruhe ein, es schliefen auch alle immer brav in einem Nest.
      Dann hat es jedoch doch noch richtig geknallt, Mut saß blutend in einer Ecke. Ich habe sie mit Forrest separiert. Trotz Desinfektion hat sich die Wunde entzündet, daher ging es heute mit den beiden zum Tierazrt und natürlich habe ich sie da auch gleich noch nach Forrest schauen lassen. Mut ist auf dem Weg der Besserung.

      Die Tierärztin konnte jetzt, wo die Schwellung zurückgegangen war, eine Kante im Knochen ertasten. Das Bein war gebrochen. Nichts fieses genetisches, oder etwas angeborenes, einfach nur ein alter Beinbruch. Der Knochen ist schief zusammengewachsen, daher wird die Kleine immer ein bisschen was zurück behalten. Aber sie kann greifen, klettern, sich putzen, also sollte ihr ein mausegerechtes Leben blühen. Da ich ohnehin gerade eine zweite Zuchtgruppe plane und sie bereits jetzt sehr viel Fürsorge für ihre kleinen Geschwister gezeigt hat, überlege ich inzwischen, ob sie nicht eine geeignete Mama wäre. Forrest ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte sie nicht mehr hergeben - Es wäre auch eine Schande, ein Mäuschen abzugeben, in das man schon so viel Herzblut und eine dreistellige Summe gesteckt hat... Außerdem vertraut mir die Kleine inzwischen genug, um sich von mir nicht mal im Schlaf stören zu lassen und ich streichele für mein Leben gern schlafende kleine Mäuse...Sie hat sich auch schon von sich aus auf meiner Hand hingelegt und Zzzzz

      Die Erklärung für den Bruch vermute ich bei den Eltern. Vor einigen Tagen beobachtete ich, wie ihr Vater die wenig begeisterte Forrest ins Nest brachte. Forrest wehrte sich vehemment und zappelte ihren Körper frei, ihr Vater zog sie jedoch an dem Bein, das er noch im Maul hatte, weiter ins Nest, was Forrest laut kommentierte. So etwas könnte sich auch abgespielt haben, bevor ich sie gefunden habe.

      Die Tierärtzin meinte, das Bein könne man so lassen, da es sie inzwischen kaum noch einschränkt und auch die Schwellung weit zurückgegangen ist. Und momentan hat ihre Mutter das linke Sorgenvorderbein. Immerhin sind sie im Partnerlook. :/

      Viele Grüße
      Susanne

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sif&Idun ()

    • Ach man...da sieht man wieder wie tapfer die Kleinen sind und offenbar hat der Bruch zu Komplikationen geführt (daher wohl die enorme Schwellung) und man kann froh sein, daß sie ihr Bein nicht verloren hat.

      Zumindest ist jetzt ausgeschlossen, daß sie irgendeine genetische Sache hat...


      Und ganz ehrlich den süßen Fratz würde ich auch nicht mehr hergeben wollen. :love:

      Ich bin dafür, daß man den Winterschlaf auch für Menschen einführt.

    • Naja, übers Wochenende gab es zwar Komplikationen, aber glücklicherweise habe ich meine Mäuse jetzt alle wieder zurück, Forrest und Mut sind wieder zusammen und gesund. Allerdings im Päppelmodus.

      Ihr Bein ist noch nicht wieder ganz normal, aber die Verletzung fällt nur noch auf, wenn man davon weiß. Ich habe gestern ein kleine Video gemacht, wie sie sich auf den ebenen Couch verhält, sie mochte die Couch aber nicht besonders. Normalerweise laufen die Mäuse eher auf mir, aber so fällt es schwer zu filmen. In einer Szene stellt sie die Vorderpfoten auf meine Hand, da kann man das verletzte Bein gut betrachten, sonst ist sie zu fix unterwegs. Sie springt auch schon sehr selbstbewusst.