Stelle am Bauch /Tierarzt für OP in Krefeld

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    • Stelle am Bauch /Tierarzt für OP in Krefeld

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      hallo ich mache mir Sorgen um die Rennmaus meiner Tochter. Sie hat seit gestern eine Loch im Fell und darunter eine Art Wunde, die verkrustet ist. Am after hat sie etwas Kot, sie spielt und frisst ganz normal. Ich gehe heute natürlich zum Tierarzt. Meine Tochter hängt sehr an ihr. Was kann das sein? Lg

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      Beitrag von Lilli199 ()

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      Du solltest mal kurz durchatmen, jetzt panisch quer durcheinander schießen hilft weder euch noch einem eventuellen Patienten. Solange noch nichts blutig aufgerissen ist, erst mal überlegt schauen.

      Ein Bild wäre wirklich hilfreich, die "Wunde" hat sich bei vielen schon als normale Duftdrüse (Bild Infoseiten rennmaus.de/rennmaus/basiswissen/anatomie/ ) herausgestellt. Da kommt es dann wirklich darauf an ob dort deutliche Knubbel sind oder nur eine normale Verkrustung durch Markieren.
      Wenn es ein Tumor ist, kann man den sehr oft gut operieren und die Maus lebt normal weiter.

      Das ein Kotköttel in der Aufregung am Po hängt ist auch nicht ungewöhnlich, wenn es nicht verklebt ist oder stinkt.

      Deswegen erst mal Bilder vergleichen, ggf. beim Tierarzt abklären lassen (bitte die ganze Gruppe mitnehmen, auch bei einer eventuellen OP)

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      Hallo,
      wir waren gestern beim Tierarzt. er sagte die Duftdrüse hätte einen tumor und müsste operiert werden. es kostet 150 Euro. Sie wisse aber nicht, ob dann noch Metastasen kämen. Sie macht es mit einer Inhalationsnarkose. Die Maus war nach dem tierarztbesuch total erschöpft. Meine Tochter hat Teddy sehr lieb. Die Ärztin sagte, sie würde diese Operationen öfter machen. Wir haben aber erst am 4.7. einen termin bekommen.
      Sind die Kosten normal?
      Viele Grüße Lilli

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      Ja, die können auch noch höher sein.
      Es wird auf jeden Fall die ganze DD entfernt? Das ist wichtig, sonst kommt er wieder!

      Noch ein paar kleine Tips (nur aus meiner eigenen Erfahrung, keine Garantie):
      - Maus bleibt natürlich mit dem Partner zusammen. Der geht auch mit in die Praxis. Maus wird - bei meiner Tierklinik zumindest - noch während der Aufwachphase wieder zum Partner gesetzt. Dass der Partner an die Fäden geht, kommt meines Wissens so gut wie nie vor, so dass das kein Argument ist. Da es passieren kann, dass der Patient selbst an die Fäden geht, wenn es beim Heilungsprozess zu jucken anfängt, sind Subkutannähte meiner Meinung nach die besten. Da liegen die Fäden unter der Haut und die Maus kommt nicht dran.
      - Maus nach der OP warm halten ist ganz wichtig, da dürfen keine Lücken entstehen, auch nicht während dem Transport. Für den Transport bekomme ich von der Tierklinik normalerweise Wärme mit, daheim gibts einen Snugglesafe in den Käfig oder ein Wärmekissen drunter, aber so, dass die Maus wegrobben kann, wenn es ihr zu warm wird
      - Nach OP ins Krankenaqua mit beiden, auf Küchenkrepp oder Papierstreu, damit sich die Wunde nicht entzündet.
      - Wenn Maus nicht frisst: Päppelbrei zuhause haben (zB. Alete Apfel/Banane mit geriebenen Mandeln vermischt)
      - Nach den Medikamenten fragen, die die Maus nach der OP kriegen soll. Explizit nach Schmerzmitteln fragen. Wenn nichts mitgegeben wird, auf jeden Fall auf Metacam für drei Tage bestehen.
      Drücke euch die Daumen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chawni ()

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      Um ein Wiederauftreten an der Duftdrüse zu vermeiden, sollte die komplett entfernt werden und nicht nur der Tumor.
      Das sieht dann so aus: DD-OP vorher/Nachher

      Wenn der nicht bösartig ist, werden sich auch keine Metastasen an den inneren Organen bilden.

      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!
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      Lilli199 schrieb:

      es kostet 150 Euro. ... Wir haben aber erst am 4.7. einen termin bekommen.
      Sind die Kosten normal?
      Als Pauschale ist das für Deutsche Verhältnisse wohlfeil (wenn nach der Gebührenordnung jeder Posten vom Tupfer aufwärts einzeln abgerechnet wird, käme es sicher auf mehr als das Doppelte). 10 Tage bis zum Termin sind auch kein Problem.

      Chawni schrieb:

      - Maus nach der OP warm halten ist ganz wichtig, da dürfen keine Lücken entstehen, auch nicht während dem Transport. Für den Transport bekomme ich von der Tierklinik normalerweise Wärme mit, daheim gibts einen Snugglesafe in den Käfig oder ein Wärmekissen drunter, aber so, dass die Maus wegrobben kann, wenn es ihr zu warm wird
      - Nach OP ins Krankenaqua mit beiden, auf Küchenkrepp oder Papierstreu, damit sich die Wunde nicht entzündet.
      - Wenn Maus nicht frisst: Päppelbrei zuhause haben (zB. Alete Apfel/Banane mit geriebenen Mandeln vermischt)
      - Nach den Medikamenten fragen, die die Maus nach der OP kriegen soll. Explizit nach Schmerzmitteln fragen. Wenn nichts mitgegeben wird, auf jeden Fall auf Metacam für drei Tage bestehen.
      Prinzipiell stimmt das ja mit dem Warmhalten, bei den derzeitige Witterungsverhältnissen sollte man aber besser Kühlakkus mitnehmen. Ein Thermometer anbei sollte nicht mehr als 26°C zeigen.

      Küchenkrepp/Papierstreu in der Transportbox sollte ausreichen, Krankenaqua nur, wenn man den Patienten im normal eingestreuten Gehege zwecks Medigabe und Inspektion der Wunde nicht einfach habhaft werden könnte, falls sich der verkriecht. Nur das Sandbad raus reicht sonst schon.

      Nach meinen vielen Erfahrungen leidet der Appetit nicht unter der Inhalationsnarkose. Wenn er nichts frisst, dann eher wegen Schmerzen. Bei manchen Mäusen hält die bei der OP gespritzte Novalgindosis nicht lange genug an, dann sollte man schon am Abend nach der OP (und nicht erst am nächsten Tag) das Schmerzmittel geben. Ein oder zwei Tage Fressunlust können gerade bei etwas üppiger gestalteten Exemplaren von Vorteil sein, dann liegt weniger Zug auf der Naht, bis sie in wenigen Tagen verheilt ist. :D Manche TÄ gehen auch gerne auf Nummer sicher mit einigen Tagen AB-Gabe. Wundinfektionen haben ihre Ursache fast immer in unsteriler OP-Umgebung, wenn mal ordentlich vernäht, besteht kaum Gefahr.

      Bei der Medi-Gabe täglich auch Kontrolle, ob die Naht hält. Falls die Wunde aufklafft, sofort zum TA. Da die vernähte Wunde offen getragen (über den Boden gezogen) wird, sollte man das Bäuchlein auch täglich mit einem Stückchen von einer in Desinfektionsmittel getränkten Vliesstoffkompresse (um wenige Cent aus der Apotheke) reinigen. Dabei mit dem Rucksackgriff halten, wenns weh tut wird sonst gerne als Revanche der Finger perforiert...
      Vorsicht! Meine Meinungen und persönlichen :gerbil Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
      Sollte mir aus Eile mal eine nicht gendergerechte Formulierung entschlüpfen, sind natürlich alle Varietäten an Haltenden (welch Wortschöpfungsunsinn in diesem Zusammenhang) und sonstig Beteiligten gemeint!