Nachwuchs und Frage zur Trennung der Gruppe...

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    • Ging mir ähnlich. Ich dachte auch zuerst, sie hätte die Nase von dem lästigen Gewürm satt, und die sollten gefälligst sehen, wie sie alleine zurechtkommen.
      Dann aber stellte sich das Ganze ja nur als harmloser Putzfimmel heraus.

      Derzeit ohne :gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil . Alle 49 erfolgreich totgepflegt ;(
      Meine Erfahrungen müssen nicht mit jenen anderer Poster*innen oder gängigen Forenmythen im Einklang stehen.
    • Nun ist es wichtig, dass die Hand täglich auch gerne mehrmals mit Bewegungen in Zeitlupe bei den Babys vorstellig wird, um mit einem Stückchen Haferflocke zwischen den Fingern die Bestechlichkeit zu üben.
      Kommen sie dann schon freudig angerannt, wenn die Hand auftaucht, die Hand flach mit einigen Haferflocken drauf in die Einstreu legen, damit sie draufklettern müssen, um dranzukommen. Noch sind keine anderen Lockmittel erlaubt, da die während des Säugens noch nicht für sie verträglich sind. Danach werden sie geschälte Sonnenblumenkerne (Abk.: SBK) toll finden.

      Treppensteigen nach unten von einer flachen Hand zur anderen oder Höhlenklettern von einer leicht geschlossenen Hand nach oben in die andere ist eine spielerische Demonstration, dass der Kontakt mit der Hand keine Gefahr bedeutet.

      Jetzt sind sie knapp 3 Wochen alt, am nächsten Wochenende könnte eine Geschlechtsbestimmung schon funktionieren.
      Dazu muss die andere Hand noch lernen, sie sanft von oben zu greifen, um sie sicher zu fixieren, wenn man sie aufrecht der Kamera entgegenhält. Nicht vergessen, ihr noch vor dem Loslassen ein Kernchen zwischen die Zähne zu schieben als Entschädigung für die Aufregung.

      Alternativ dazu setzt man widerspenstige Typen in ein Glas mit ebenem Boden und einigen Körnern, und fotografiert das von unten (ohne Blitz). Alles im Abstand von mindestens einem halben Meter, kann man schon vorher mit der leeren Hand oder einem Stück Zeitung im Glasboden üben, damt es später schön scharf wird.

      Im Falle von herumzappelnden Mäuschen kann man bei den meisten Kameras Serienbilder aufnehmen und sucht dann das Schärfste davon heraus, bei dem sowohl das Poloch, das darüberliegende Zipfelchen und Hinterpfote zu sehen sind.

      Derzeit ohne :gerbil:gerbil:gerbil:gerbil:gerbil . Alle 49 erfolgreich totgepflegt ;(
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    • Danke Gerbilus für die ausführlichen Beschreibungen...

      Die Hände haben die umherlaufenden Blindlinge schon eine Weile kennengelernt... Ich habe sie immer mal hin gehalten, wenn sie vorbei krabbelten. Sie sind sogar schon mal blind "versehentlich" drüber gekrabbelt... aber sie sind im Gegensatz zu ihren Eltern noch sehr scheu. Ein Baby hat die Augen nun komplett auf (gestern Abend), heute habe ich sie noch nicht gesehen...

      Haferflocken nehmen sie noch nicht - wenigstens nicht aus der Hand... im Streu habe ich sie schonmal suchen und knabbern gesehen.

      Das mit den Fotos bekomme ich hin ;)

      Dann werde ich sie jetzt mal weiter zähmen und poste dann hier mal Fotos in einer Woche :)

      Vielen lieben Dank :*

    • In der Woche 3 kommt zum Tast- und Geruchssinn nun das Sehen dazu, was die Kleinen schreckhaft und scheu macht bei Bewegungen, vor allem solche von oben. Ruhiges Verharren der Hand im Gehege mit Leckerlis für die Eltern, die dann hoffentlich auf der Hand herumturnen, weckt die Neugierde und senkt den empfundenen Bedrohungsgrad. Sobald sie die Eltern beobachten, sind auch kleine Bewegungen erlaubt, welche die Eltern natürlich zu keiner Fluchreaktion veranlassen dürfen, sonst erreicht man damit das Gegenteil.

      In der Woche 4 gesellt sich als letztes der Gehörsinn dazu, nun sollte man laute, abrupte Geräusche vermeiden. Ständiges Reden in gleichmäßiger Lautstärke schult den Wiedererkennungfaktor und die Verknüpfung mit positiven Erfahrungen wie Leckerlierwerb.

      Nachdem der Wurf mit 3(2) recht klein war, kann die Entwicklung der Kleinen schon fortgeschritten sein und die Entwöhnung von der Milchbar rückt in greifbarer Nähe. Tägliche Gewichtskontrolle der Mama und ihrerr Figur sollte Aufschluss darüber geben, ob schon ein Folgewurf erwartet wird, oder man den Papa rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen muss, um einen zu verhindern.

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    • Sie haben beide die Augen auf und Krabblen munter durchs Gehege :) Zum Teil sieht es schon dem "normalen" Laufen ähnlicher als zuvor...
      Sie säugen noch, knabbern aber auch schon...

      Ob das mit der Gewichtskorntrolle der Mama klappt weiß ich nicht. Ich bin mir mittlerweile nicht sicher, ob unsere Waage genau genug ist. Mal hat sie 6g mehr, dann sind es wieder 10g weniger, wieder 2 mehr... Wir haben eine normale Küchenwaage... da steht zwar auf 2g genau drauf und sie zeigt in 1g Schritten an, aber es kommt mir trotzdem so vor, als wäre das nicht so ganz echt.

      Wir haben auch eine mg-Waage, aber dafür ist Madame zu schwer... die kann nur bis 50g überhauupt wiegen...

      Vll bräuchte man eine Briefwaage...


      Mal eine andere Frage: Wenn die Babys jetzt nicht verschiedene Geschlechter haben und kein Folgewurf unterwegs ist - was machen wir dann?
      Dann wäre Mama oder Papa alleine...

      Jetzt weiß ich gar nicht ob ich hoffen soll, dass es einen Folgewurf gibt oder nicht.... :confused:

    • naz144 schrieb:

      Sie säugen noch, knabbern aber auch schon...
      das ist ab der 3. Woche normal, mehr um den Gebrauch der Zähne zu üben, als den Hunger zu stillen

      naz144 schrieb:

      Mal hat sie 6g mehr, dann sind es wieder 10g weniger, wieder 2 mehr... Wir haben eine normale Küchenwaage
      Wenn die Waage auf einer ebenen Unterlage steht, sollte sie beim Beladen mit verschiedenen Testgegenständen ähnlicher Schwere (Tomate ...) auch immer maximal +/-1 g Unterschied bei verschiedenen Wägungen anzeigen. Ansonsten hat sie eine Macke und sollte getauscht werden. Pagro/Hofer oder so haben meist welche im Angebot, so etwa 10,-€. Ob Briefwaage bis 2kg oder Küchenwage bis 5kg, ist egal.
      Wenn es dumm läuft, dann habt ihr einmal vor Futteraufnahme und nach Säugen der Kleinen, am anderen Tag aber umgekehrt gewogen, da könnte schon ein Unterschied von 10g rauskommen. Wenn nicht zu aufwendig, 2x am Tag wiegen und notieren.

      naz144 schrieb:

      Wenn die Babys jetzt nicht verschiedene Geschlechter haben und kein Folgewurf unterwegs ist - was machen wir dann?
      Auch bei jetzt schon 4 oder 5 Babys gleicher Bauart gäbe es dasselbe Problem, nur größer. Irgendwie sollte alles in 1 oder 2 Gehege passen, entweder durch Abgabe oder Zuzug. Einfach abwarten, noch lohnt es nicht, sich darüber Gedanken zu machen.
      Notfalls könnte man ja den Papa noch mal ran lassen, wenn nichts nachkommt und ihr ihn drinnen lässt. :D
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    • Neu

      So, ich war eine Weile offline... nun aber ein Update...

      Die Kleinen sind putzmunter und fidel. Sie sind noch schreckhaft, aber ab und an hat eins schon ne Haferflocke von mir genommen. Ich habe auch bei einem gestern schonmal drunter geguckt und entschieden, dass man da noch "nichts" sehen kann und daher brauch ich auch noch kein Foto hochladen... Sie müssten am 30.01. geboren worden sein, dass heißt sie sind heute 25 Tage alt
      Ich gucke in einer Woche oder so nochmal.

      Beim Wiegen der Mama bin ich nicht schlauer geworden... ich schaffe es leider nicht sie 2x täglich zu wiegen und es wird auch zunehmend schwieriger. Sie ist super zutraulich, kommt auch auf die Hand oder in die Pappröhre, aber sie findet das alles so aufregend und interessant auf der Waage (egal ob in Korb, Karton, Röhre oder sonst was), dass sie nicht still hält und dann zeigt die Waage nur schwankende Werte an....

      Also habe ich mich jetzt auf einmal morgens (immer gleiche Zeit ) beschränkt und schaffe es da mit viel Geduld einen stabilen Wert auf die Waage zu bekommen. Aussagekräftig scheinen sie aber nicht.... Die Werte der letzten Woche sind: 73g, 72g, 76g, 74g, 75g, 76g, 75g... Davor war es auch nicht viel anders... niedrigster Wert anfangs war 69g... da könnte man von einer Gewichtszunahme sprechen... aber vll auch nur, weil sie vom Säugen abgenommen hat udn nun wieder zulegt. Die Kleinen werden auf alle Fälle noch gesäugt.
      Man kann manchmal oben ins Nest sehen und da liegt die Mama auf der Seite und die Kleinen trinken.

      Die Kleinen sehen inzwischen schon fast wie "große" Wüstis (nur in Klein) aus und klettern schon auf die 2. große Ebene im Gehege unten. Die kleineren Ebenen im Gehege mit Haus und Sandbad haben Sie schon vor Tagen erklommen... Im Obergeschoss (da gehts nen Baumstamm hoch) waren sie aber noch nicht. Ich denke das dauert noch 2-3 Tage, dann ist nichts mehr sicher vor ihnen.

      Im Augenblick lasse ich sie alle zusammen, weil ich keine Anzeichen sehe, dass die Mama wieder schwanger ist und auch wenn sie es sein sollte, sehe ich keine Anzeichen einer unmittelbar bevorstehenden Geburt. Bei den Kleinen hab ich das Gefühl es sind zwei Mädels. Ich habe sie so beobachtet und auch ihr Verhalten miteinander... irgendwie fühlt es sich so an... aber wir werden sehen.

      Wenn sich eine Geburt ankündigt, werden wir den Papa rausnehmen und Taxi mit den Kleinen spielen und wenn die Mama doch nicht schwanger ist denke ich im Moment, wir lassen die beiden auch einfach zusammen und dann kommt später nochmal ein Wurf und dann teilen wir... auf alle Fälle aber bevor die Minis geschlechtsreif sind natürlich...

      Das zweite Gehege ist schon fast ganz fertig - ich habe es aus einem altenn Vitrinenschrank gebaut - und im Zweifelsfall haben wir auch noch Platz für ein drittes... ;)

      So, das war der Zwischenstand mit den Gerbils bei uns...

      Übrigens wollte ich noch was erzählen... vor ca 4 Wochen haben wir beim Ausräumen des Gartenschuppens ein Mäusenest gefunden... es war nur ein einziges blindes, fast nacktes Mäusejunges drin... Wir konnten es nicht da lassen, denn es waren minus Grade und wir haben es erst gefunden, als der Schuppen schon ganz ausgräumt, das Nest auseinandergefallen und die Mutter offenbar abgehauen war... Wir haben es dann 10 Tage lang mit frischer Rohmilch vom Bauern gefüttert und mit Wärmeflasche in der Rennmaustransportbox nachts und tags am Körper getragen... aufgepäppelt. Dann hat es seine Augen geöffnet und ist unfassbar süß... :love::love: Es hat dann auch ein großes Gehege bekommen und turnt und tobt seitdem darin herum. Ein paar Tage später hat er keine Milch mehr genommen und frisst seitdem Haferflocken, Saaten und sonstiges...
      Ob es ein Bub oder ein Mädel ist wissen wir nicht, aber wir haben ihn Firdolin genannt... Fridolin ist unheimlich zutraulich und klettert einem auf die Hand, knabbert an den Fingern und kuschelt sich hinein... Unsere Tochter hat ihm Klettertürme, Hängematten, und Spannseile im Gehege befestigt und er liebt es drauf herum zu klettern und alles zu entdecken... Und die Gerbilbabys sind inzwischen schon locker dreimal so groß wie der Kleine...
      Ist das nicht schön :-))?

    • Neu

      reisbox schrieb:

      Was ich nicht ganz verstehe, wieso willst du unbedingt einen zweiten Wurf? Wenn ich du wäre wär ich froh wenn es bei nur einem bleibt. Ist auch meiner Meinung nach nur unnötige Belastung für die Mutter.
      Wie hoch ist diese Etage? Nicht dass die kleinen sich verletzen können bei einem Sturz
      Ich will / wir wollen nicht "unbedingt" einen zweiten Wurf!!! ... aber ich kann es Dir gerne genauer erklären, wie wir dahin gekommen sind, wo wir jetzt sind :)

      Ich habe viele Jahre Gerbils beherbergt... - immer mehrere Gruppen von bis zu 7 Gerbils... (keine! Zucht, bis auf einmal ungeplanter Nachwuchs) und irgendwann - vor ca 20 Jahren - bevor meine Kinder geboren wurden, habe ich diese Liebe, dieses "Hobby" aufgegeben bis der letzte Gerbil eben gestorben - oder auch tot gepflegt - war...

      Dann - vor ca 4 Jahren - nach dem sich zwei meiner Töchter (damals 8 und 12 Jahre) sehr lange "eigene" Haustiere gewünscht haben und ich sie für verantwortungsbewusst und reif genug hielt..., sind zwei Gerbil Jungs-Gruppen mit je 4 Tieren in unser Leben gekommen :love: .
      Die Kinder und ich hatten immer große Freude an den Mitbewohnern und sie sind alle ziemlich alt geworden..., doch kurz vor unserem Umzug von DE nach AT im Juni 2023 starben recht kurz auf einander die beiden letzten Gerbils unserer älteren Tochter im Alter von 3,5 Jahren... Zwei Gerbils unserer jüngeren Tochter sind mit uns umgezogen... doch kurz vor Weihnachten starb der Kumpel von Timmy - Max im Alter von 4 Jahren und Timmy auch etwa 4 Jahre alt, war somit alleine.
      Unsere Jüngste (mittlerweile 12 Jahre) hat ein paar Tage mit sich gerungen ihn alleine zu lassen oder doch noch eine Vergesellschaftung (ich habe Erfahrung damit) zu versuchen... Schließlich fiel die Entscheidung auf eine Vergesellschaftung... Wir haben ein "älteres Männchen ab 2 Jahre gesucht - ich weiß nicht wieviele Anfragen ich geschrieben habe auch Inserate... Maustria, Willhaben und sonstige - es kam nie - bis heute nicht - eine Antwort... selbst das Tierheim in Wien (einziges erreichbares Tierheim mit 1,5 Stunden Fahrzeit von uns aus) war ein nervenaufreibender und sinnloser Versuch... Irgendwann haben wir uns entschieden für Timmy einen "Kumpel" im Zooladen zu "kaufen"...

      Wir waren dann so darauf konzentriert, dass es mit der Vergesellschaftung klappt, dass niemand mehr dran gedacht hat, dass es womöglich kein Bub sein könnte, den wir mit Timmy zusammengebracht haben... Es lief alles super, die Gerbils schliefen schon am ersten Abend (wir hatten die Vergesellschaftung am Morgen gestartet) im gemeinsamen Nest... einige Wochen vergingen, die beiden waren ein Herz und eine Seele, wie man so sagt.... "der Neue" wurde zahmer und zutraulicher.... ALLES SUPER... :heart: , und plötzlich waren Junge da... ;( Und wir haben es - im Nachhinein erkannt - vermutlich erst 2 Tage nach der Geburt bemerkt :/ .

      Wir waren erstmal geschockt... Ich habe mich auch gefragt, wieso ich das nicht früher gesehen habe - wie mir das passieren konnte usw...
      Aber dann - nach ein paar Tagen dachte ich mir - ok, so ist es jetzt... kein Problem... ich bau mir auch einfach wieder ein Gehege und wir teilen dann die Gruppe und so erfüllt sich mein lange gehegter Traum auch wieder Wüstis zu haben und es passt dann für alle... Menschen wie Gerbils... :heart:

      Nun hatten wir zunächst die Befürchtung, dass die Mama wieder schwanger sein könnte, da wir eben die erste Geburt erst vermutlich 2 Tage danach bemerkt haben und haben einfach überlegt, wie wir es hinbekommen, dann die Geschlechter zu trennen... So sind wir hier her gekommen...

      Wir haben viele sehr wertvolle Tipps von Gerbilus bekommen und warten nun gespannt wie die Geschlechtbestimmung der 2 Kleinen verlaufen wird und ob es einen zweiten Wurf geben wird.

      Die Überlegung ist nun aber - erstmal theoretisch... - wenn es ein Bub und ein Mädel wären... dann könnten wir die Gruppe teilen... Papa und ein Bub - Mama und ein Mädel... Wenn es so ist, machen wir es so und wir sind jederzeit darauf vorbereitet den Papa ins neue Gehege umzusiedeln...

      Wenn es aber nun - wie mein Gefühl ist - 2 Mädels sind... dann wäre der Papa alleine :|

      Wenn es zwei Jungs wären... dann wäre die Mama alleine... ||

      Vll ist eh ein Folgewurf unterwegs - wir wissen es nicht - und wir tun alles den Papa rechtzeitiig von der Mama zu trennen, dass es auf keinen Fall einen dritten geben kann...

      Sollte es keinen Folgewurf geben, der entstanden wäre bevor wir gemerkt haben, dass Timmy und "sein Kumpel" in Wirklichkeit ein Paar sind... und die beiden Babys sind gleichgeschlechtlich, dann würden wir - aktueller Stand der Entscheidung - einen zweiten Wurf zulassen und dann so in Gruppen teilen, dass es für die Gerbils und uns passt.

      Beantwortet das Deine Frage?

      Liebe Grüße,
      Nadine
    • Neu

      Zur Höhe der Ebene habe ich vergessen zu schreiben...

      Die Mama hat ihre Jungen ca 6 Tage nach der Geburt ins gemeinsame Nest zum Papa ganz unten im Gehege (welches insgesamt 1,2m hoch ist) gebracht. Das war vorher und eben auch seit 6 Tage nach der Geburt das Familiennest....

      Es ist ein guter PLatz, denn die Kinder können von dort aus alles erkunden und da wo sie selber raufkommen, kommen sie auch wieder runter... Nachdem sie unten das Familiennest mit dem Papa bezogen haben, haben wir alles an die Bedürfnisse der Kleinen angepasst, so dass sie sicher sind...jede Höhe, die sie erklimmen können, können sie auch sicher wieder nach unten verlassen...

      Wir beobachten das den ganzen Tag über immer wieder... Heute MIttag - obwohl ich dachte es würde noch 2-3 Tage dauern - war das erste Baby im "Obergeschoss"... Es ist dann unter meiner Beobachtung - als es unten frischen Salat gab wieder selbstständig nach unten "gerutscht" - die Rutsche ist eine Pappröhre, durch die die Gerbil sicher wieder nach unten rutschen können...

      Heute Abend ist wieder ein Kleines oben gewesen und wieder nach unten gerutscht...

      Wir beobachten es gerade jetzt, wo sie damit starten sehr genau...

    • Neu

      Nachtrag: Außerdem könnte der zweite Wurf auch viel größer sein als nur 2 Babies. Dann hat man noch mehr Mäuse die man irgendwie verteilt bekommen muss. Ich würd's echt dabei lassen, wenn Junge + Mädel habt ihr perfekt zwei 2er-Gruppen, falls 2 mal das gleiche Geschlecht wär's eine 3er-Gruppe. Eure Großgruppen haben zwar früher geklappt, aber was wenn ihr wieder eine Großgruppe habt und diese nicht hält? Habt ihr den Platz für noch ein weiteres Gehege?
      Es gibt schon mehr als genug Rennmäuse, muss man da unbedingt wahllos vermehren? :whistling:

    • Neu

      Ich will da auch nicht mit der Moralkeule schwingen aber ich sehe es ähnlich wie Reisbox. DEr nächste Wurf kann durchaus mal fünf
      Oder mehr Welpen erziehlen. Was machst du dann? Und was ist wenn die Mama wieder unbemerkt wirft und der Papa gleich nachdeckt nur weil er es jetzt vielleicht nicht gemacht hat muss ja nicht heißen das das so bleibt.

      Dann kommt ein Dritter Wurf u.s.w. Dann hat man schnell mal ganz viele Mäuse. Bei uns z.b nehmen Tierheime keine Renner auf weil sie als Exoten gelten und spezielle Haltungsanforderungen haben.

      Ich würde den Papa jetzt raus machen insofern noch nichts passiert ist und abwarten. Wenn ein Junge und ein Mädel dabei ist wäre perfekt und wenn gleiches Geschlecht dann für den anderen Part ein Jungtier besorgen vom Züchter oder eben privat oder von einer Pflegestelle.

      Überlege es dir nochmal.

    • Neu

      Ja, das stimmt natürlich, dass man nicht genau weiß wieviele Mäuse und welche Geschlechter ein zweiter Wurf bringen wird...
      Und ja, natürlich kann es auch passieren, dass eine größere Gruppe nicht harmonisch bleibt und wir sie teilen müssten... Platz für Gehege haben wir... Wobei ich jetzt 4 Tiere nicht als große Gruppe sehe... Ich hatte früher Gruppen von bis zu 7 Tieren, die harmonisch waren. Ich denke es kommt auch drauf an, wieviel Platz die Tiere haben.

      Andererseits sind ja Gerbils nun mal Gruppentiere und klar kann man auch 2er Gruppen haben, aber eine Gruppe mit mehr Tieren ist - für Mensch und Tier - schon auch sehr schön, weil auch einfach die sozialen Interaktionen ganz anders sind... Ich hatte immer das Gefühl, dass die Gerbils sich mit mehreren Tieren wohler fühlten. Sie haben oft auch mehrere Nester im Gehege gehabt und haben da mal zu zweit oder zu dritt geschlafen, dann wieder gewechselt... Sie haben auch immer gegeseiitig viel von einander gelernt, das konnte man sehr gut beobachten. Es gab immer zurückhaltendere Tiere und immeer welche die eher sowas wie ne Vorbildfunktion hatten und denen die anderen es nachgemacht haben und so...

      Wir hatten uns ja eigentlich auch für eine 2er Gruppe entschieden (bzw. damit abgefunden, dass sie nur zu zweit bleiben) - einfach weil man ja nicht ein Tier mit einer Gruppe zusammen führen kann (sagt man ja wenigstens) aber jetzt wo sich die Gelegenheit so ergeben hat, wie sie grad ist... warum sollten wir sie da nicht nutzen und den Tieren Gruppenleben ermöglichen?