Achtung unbedingt darauf achten!!!----Giftige Äste/Zweige etc.für Nager,Renner, etc.

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    • Achtung !!!

      Ahornblätter sind tödlich für Rennmäuse.

      Habe gestern abend einen Ahornzweig verfüttert und heute abend 1 totes und ein völlig apatisches Jungtier (7 Wochen alt) im Aqua gehabt. Leider ist das 2. wenig später gestorben. Die älteren Tiere haben es besser verkraftet.
      Die Tierärztin sagte mir, das Ahornblätter lähmend wirken.
      Ihre Worte: "Es haut sogar Pferde um."
      Eine Kotprobe zur Untersuchung ist bei der Ärztin, um sicher zugehen, das sonst alles in Ordnung war.

      LG
      Manu

      5 Renner grüßen Euch :gerbil:gerbil + :gerbil:gerbil:gerbil

    • Original von vale
      Habe heute aus Versehen anstatt Ahorn- Platanenzweige gesammelt :] :O. Kann ich die den Rennies auch zum Nagen geben?
      @ kalinee: Küchenkräuter sind glaube ich alle ok. Bei Petersilie bin ich mir ganz sicher, dass du sie deinen Rennern geben kannst!
      Liebe Grüße
      Vale


      da haste DU dann aber glück gehabt. :D

      vielleicht kann die liste ja regelmäßig ergänzt werden, oder es sollte der hinweis dort stehen, dass man in den posts auch noch gute ratschläge finden kann .
      außerdem vielleicht der vermerk, dass so eine liste nicht vollständig sein kann und man im zweifelsfall lieber nur zweige und blätter nehmen sollte von denen man weiß, sie sind ungiftig.

      ich mach mir meine Katastrophen selbst :wacko:
      ich denke oft an meine Mäuse: an Feuerstein, Peppy,Cupy , Lara, Mausi, Flo , Baghira und ganz besonders an meine Lieblingsmädels...Mandy und die kleine Sandy. Meine letzten kleinen Fellnasen wären am 24.12.2009 4 Jahre alt geworden. Sie haben es nicht geschafft, als letzte starb Sandy am 15.12.09 ;(
      und an meine Hunde Tobby,Nicki,Bobby und Chessy :S

    • Das verstehe ich nicht, schau mal hier:

      "Auf Anfrage des ZZF teilte Frau Dr. Jacqueline Kupper von der Universität Zürich folgendes mit: "Die Cyanide sind nur in den Samen der Obstkerne enthalten. D.h. die Äste der Steinobstarten dürfen den Chinchillas, Meerschweinchen und Zwergkaninchen angeboten werden, sofern sie nicht gespritzt wurden. Die Kerne sollte man jedoch nicht anbieten, da diese Nager durchaus fähig sind, die Kerne zu knacken. Eine gute Alternative wären Äste von Hasel, AHORN, Rottanne und Weide (Weide nicht im Übermass). Bezüglich der Giftpflanzen darf ich freundlichst auf unsere Internetseite verweisen: vetpharm.unizh.ch/clinitox. Hier finden Sie eine Liste mit allen Giftpflanzen. Sie gelten auch für Vögel. Unter den einzelnen Giftpflanzen finden sie dann die entsprechenden Symptome.""

      ZZA (Zoologischer Zentralanzeiger) 4/2003 Seite 57

      Habe bei Wikipedia aber auch das hier gefunden gefunden: "Veterinärmedizinisch bedeutsam ist die Erkrankung von Tieren (Red maple toxicosis) nach dem Fressen der welken Blätter des Rot-Ahorns (Acer rubrum)."

      War es Rot-Ahorn?

    • Original von misfit
      Habe bei Wikipedia aber auch das hier gefunden gefunden: "Veterinärmedizinisch bedeutsam ist die Erkrankung von Tieren (Red maple toxicosis) nach dem Fressen der welken Blätter des Rot-Ahorns (Acer rubrum)."

      War es Rot-Ahorn?


      Das in Wikipedia habe ich auch gefunden, jedoch waren die Blätter knallgrün.
      Meine Tierärztin ist sehr gut und sie meinte, man solle Ahornblätter generell nicht geben. Die Zweige kann man ohne Probleme geben.
      Zum Glück haben es meine Großen ohne Anzeichen verkraftet. Ich denke die 2 Jungtiere haben sehr viel davon gefressen. Meine Großen zernagen nur immer alles, die Jungtiere fressen es gleich.
      Also in Zukunft verfütter ich nur noch Hasel, Buche und Birke oder Obstzweige.
      LG
      Manu

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    • Original von Familie Maus
      Achtung !!!

      Ahornblätter sind tödlich für Rennmäuse.

      Habe gestern abend einen Ahornzweig verfüttert und heute abend 1 totes und ein völlig apatisches Jungtier (7 Wochen alt) im Aqua gehabt. Leider ist das 2. wenig später gestorben. Die älteren Tiere haben es besser verkraftet.
      Die Tierärztin sagte mir, das Ahornblätter lähmend wirken.
      Ihre Worte: "Es haut sogar Pferde um."
      Eine Kotprobe zur Untersuchung ist bei der Ärztin, um sicher zugehen, das sonst alles in Ordnung war.

      LG
      Manu


      Hat das auch eine Langzeitwirkung, denn ich hatte vor ca 2 Monaten Ahornzweige verfüttert (ohne Blätter allerdings) *sorgenmach*
    • Bezüglich des Ahorns ist es in der Tat so, dass der Rotahorn (Acer rubrum) für Pferde giftig sein soll. Über die bei uns heimischen Ahorne (Bergahorn, Spitz- und Feldahorn) ist mir nichts bekannt, dass diese giftig seien, im Gegenteil, ich habe auch schon von Leuten gehört, die diese verfüttern. Feldahorn habe ich selber schon verfüttert, der wurde aber nicht so gerne gefressen.

      Original von Tierliebhaberin
      Hallo!
      Kann man denn die Blätter von den Apfel Ästen dran lassen?
      LG lea

      Ja, die Blätter kannst du dran lassen. Das ist gutes Futter und gute Beschäftigung ;).

      Ein gutes Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche mit sich trägt.
      aus Arabien

      Kleinsäuger Wiki

    • Original von davX
      Bezüglich des Ahorns ist es in der Tat so, dass der Rotahorn (Acer rubrum) für Pferde giftig sein soll. Über die bei uns heimischen Ahorne (Bergahorn, Spitz- und Feldahorn) ist mir nichts bekannt, dass diese giftig seien, im Gegenteil, ich habe auch schon von Leuten gehört, die diese verfüttern. Feldahorn habe ich selber schon verfüttert, der wurde aber nicht so gerne gefressen.


      Bei mir war es wohl der grünblättrige Spitzahorn. Die älteren Tiere (ein Pärchen und der älteste Sohn 12 Wochen) haben wenn überhaupt nur wenig von den Blättern gefressen, nur die ungiftigen Zweige zerschreddert. Den älteren geht es immer noch supergut.
      Die 2 Jungtiere haben wohl sehr viel von den Blättern gefressen. Warum weiß ich auch nicht. Auch waren die Blätter schon etwas welk, weil ich einen vom Sturm abgebrochenen Ast mitgenommen hatte. Laut Wikipedia sind die welken Blätter (des Rotahorns) giftig.
      Vielleicht war die Kombination welke Blätter und 7 Wochen alte Jungtiere einfach schlecht. Dennoch würde ich Ahorn nicht mehr verfüttern.
      LG
      Manu

      5 Renner grüßen Euch :gerbil:gerbil + :gerbil:gerbil:gerbil

    • Danke misfit für den Hinweis.

      Die Tierärztin stellte bei dem noch lebenden Jungtier starke Lähmungserscheinungen mit minimalen Reaktionen auf Reize fest. Er atmete sehr flach, was wohl dem 2. Jungtier Stunden vorher das Leben kostete. Dazu kommt auch, das der Kot ganz normal aussah und weder Durchfall noch Verstopfung festzustellen war.
      Durch die Lähmung mußte ich dem Kleinen helfen, mehrere Köttelchen aus dem Popo zu ziehen. Aber der Kot hatte lt. Tierärztin eine normale Konsistenz.

      Ich denke sie haben die gefressenen Mengen Ahornblätter und die darin enthaltenene Gifte durch ihre Jugend nicht so gut verkraftet wie die älteren Tiere. Vielleicht war es auch eine Kombination mit einem schwachen und anfälligem Verdauungssystem durch ihre 7 Wochen Alter.

      5 Renner grüßen Euch :gerbil:gerbil + :gerbil:gerbil:gerbil

    • RE: Achtung unbedingt darauf achten!!!----Giftige Äste/Zweige etc.für Nager,Renner, etc.

      Hallo alle zusammen!

      bin neu in diesem Forum. Habe zwei männliche Rennmäuse (ca. 1 1/2 Jahre alt). Bisher habe ich ihnen Birkenäste zum Klettern und Knabbern gegeben. Nun habe ich im Garten meinen Walnußbaum fällen müssen. Kann ich den Rennis dieses Holz auch geben? Habe schon einiges gelesen...aber nichts über Walnußholz gefunden.

      Wäre nett, wenn ich möglichst bald eine Antwort bekäme damit ich das Holz entsprechend lagern oder entsorgen kann.

      Vielen Dank im voraus.

      Nielson :wink

    • Hi alle zusammen,

      wollte euch ein Lob aussprechen. Hätte nicht gedacht das ich so schnell Hilfe zur Selbsthilfe bekomme. Hatte wohl gestern ein Brett vor dem Kopf oder habe das falsche Stichwort eingegeben. Habe einen Eintrag gefunden, dass Walnußholz und Blätter Gerbsäure enthalten, die für die Rennis ungesund (giftig) sind. Jetzt weiß ich das ich das Holz anderweitig entsorgen muß. Dankeschön babyboa - Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ich es auf gut Glück probiert hätte.

      Viele Grüße

    • In der Giftpflanzendatenbank steht Pappel nicht drin, in der Futterliste vom Nagerforum steht sie als geeignet drin, und Wikipedia listet bei der Beschreibung Inhaltstoffe von Pappeln auf, wo aber auch keiner dabei ist, den ich als problematisch für Renner kenne.
      Ich würde daher sagen: ja, Pappelzweige sollten passen.

    • Am besten gar keine, weil da das Risiko besteht, daß die Mäuse sich Gliedmaßen abschnüren. Je stabiler ein Faden oder eine Faser ist, desto größer ist da das Risiko, weil es nicht reißen kann, wenn sich die Maus verfängt.
      Wofür genau willst du das denn nutzen?
      Giftig sollten sie aber nur sein, wenn sie mit irgendwas behandelt wurden, gewaschene Fäden oder Schnüre sind vom Material her bezüglich der Giftigkeit praktisch egal (auch wenn es oft Vorurteile gegenüber Kunststoffen und damit Kunstfasern gibt). Die Stabilität und Faserlänge ist das Problem.

    • Die Grundaussage ist - wie Sasy ja schon schrieb -, dass gar kein Faden/ Wolle/Schnur etwas im Rennmausgehege zu suchen hat. Als Nagebeschäftigung könnte man theoretisch Hanf-, Leinen- oder Sisalseile (ca. fingerdick) verwenden, diese werden aber rasch durchgenagt und sind deshalb z.B. nicht zum Aufhängen von Gegenständen geeignet. Wenn du etwas aufhängen möchtest, sind Ketten mit sehr feinen Gliedern (so, dass keine Pfoten durchpassen), eine gute Wahl oder auch dicke Drähte, die nicht durchgenagt werden können.