Körperbau und Sinne

Körperbau und Sinne

Körperbau und Sinne

Bild: rennmaus.de 

Was ist das Besondere am Körperbau des Hamsters? Welche Sinne helfen ihm, sich in der Dunkelheit zurecht zu finden? Dieser Artikel erläutert den Körperbau und die Sinne des Hamsters.

Wie sieht ein Hamster aus? Er hat vier Beine und ein weiches Fell, m√∂gen Kinder sagen. Hat er Z√§hne? Wo sammelt der Hamster seine Vorr√§te, um sie in seinen Bau zu tragen? Hat er vielleicht eine Tasche dabei? Wieso sagt mein Hamster nichts? H√∂rt er auch so wir Menschen? Der K√∂rperbau und die Sinne des Hamsters lassen uns viel √ľber ihn lernen und erm√∂glichen uns, ihn besser zu verstehen.

Backentaschen

Hamster ‚Äěhamstern‚Äú Futter in ihren √§u√üerst dehnbaren Backentaschen. Diese  sind Erweiterungen im Maul des Hamsters, die durch eine eigene Haut im hinteren Bereich abgetrennt sind. Sie werden zum Transport von gesammeltem Futter in den Bau genutzt. Dabei lassen sich die Backentaschen bis zur Taille dehnen und fassen bei einem ausgewachsenen Tier eine Futtermenge von bis zu 20g. Bei Gefahr nutzt das Muttertier ihre Backentaschen auch zum Transport von Jungtieren.

Zähne

Hamster haben 16 Zähne, davon vier ständig nachwachsende Schneidezähne. Durch entsprechendes Futter sollte den Tieren die Möglichkeit zur Abnutzung der Schneidezähne gegeben werden.

Tasthaare

Hamster haben ausgeprägte Tasthaare, mit deren Hilfe sie sich auch in völliger Dunkelheit zurechtfinden. Die Tasthaare sind zur Orientierung in beispielsweise dunklen Bauten wichtig, aber auch, um Hindernisse in freiem Gelände zu ertasten.

Nase

Die Hamsternase erfasst jeden Geruch. Dieser Sinn ist bei den Tieren am besten ausgepr√§gt. Durch Ger√ľche erhalten wild lebende Hamster untereinander viele Informationen, beispielsweise √ľber ihr mit Duftstoffen markiertes Revier oder √ľber eine eventuelle Paarungsbereitschaft.

Augen

Die großen Augen des Hamsters ermöglichen einen guten Rundumblick. Allerdings sieht der Hamster nur im Nahbereich gut, weiter entfernte Gegenstände kann er nur unscharf wahrnehmen.

Ohren

Goldhamster k√∂nnen Laute im Ultraschallbereich wahrnehmen und kommunizieren auch √ľber diese. Sie √§u√üern eher selten f√ľr den Menschen h√∂rbare Laute.

Die Vorderbeine der Hamster sind kr√§ftig und daher zum Buddeln, Graben und H√∂hlenbau gut geeignet. An jedem Vorderbein sind vier Zehen und ein kleiner Daumen. Die weniger muskul√∂s ausgepr√§gten Hinterbeine haben jeweils f√ľnf Zehen. Sie dienen sowohl zur Haltung des Gleichgewichts beim Aufrichten als auch zum Wegschieben der mit den Vorderbeinen gelockerten Erde beim Tunnel- und H√∂hlenbau.

Hamster haben an jeder Seite jeweils eine schwarze, von Fell bedeckte Seitendr√ľse, mit der sie beispielsweise ihr Revier durch Reibung an Steinen oder anderen Gegenst√§nden markieren.

Die Flankendr√ľsen werden h√§ufig aus Unwissenheit mit krankhaften Erscheinungen verwechselt.

Die Geschlechter lassen sich gut unterscheiden. Der Abstand von der Geschlechtsöffnung zum After ist bei Männchen in der Regel größer als bei Weibchen. Auch sind Männchen an den in den warmen Sommermonaten hervortretenden Hoden leicht zu erkennen.

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