Nach dem Tod

Nach dem Tod

Nach dem Tod

Bild: rennmaus.de 

Wohin mit dem verstorbenen Meerschweinchen?

Nach einer Einschl√§ferung durch den Tierarzt steht noch die Entscheidung an, ob das Tier mitgenommen und zu Hause beerdigt werden soll oder beim Tierarzt bleibt. Auch bei einem nat√ľrlichen Tod stellt sich die Frage, ob und wo das Tier bestattet werden kann. 

Eingeschl√§ferte Tiere werden tiefgefroren verwahrt, bis sie von einem Tierkadaverbeseitigungsunternehmen abgeholt und normalerweise verbrannt werden. Es gibt auch Tierkrematorien und -friedh√∂fe, von g√ľnstig bis unbezahlbar, je nach Wunsch.

Die Erlaubnis zur Beerdigung verstorbener Tiere im eigenen Garten ist nicht in jeder Gegend gestattet, beispielsweise generell in Wasserschutzgebieten untersagt. In der Hansestadt Bremen beispielsweise ist nur die Bestattung von Zierv√∂geln und Kleinnagern erlaubt. Eine Nachfrage bei der Gemeindeverwaltung wird kl√§ren, ob und unter welchen Voraussetzungen Tiere im eigenen Garten beigesetzt werden d√ľrfen. Viele Gemeinden erlauben das Beerdigen von Heimtieren bis zu einer gewissen Gr√∂√üe des Tieres (bitte erfragen!) und unter der Voraussetzung, dass sie tief genug, mindestens 50-60cm von der Erdoberfl√§che und in verrottbarem Material beigesetzt werden. 

In Mieth√§usern mit gemeinschaftlich genutztem Garten oder auch in G√§rten von Mehrfamilienh√§usern mit Eigentumswohnungen muss ebenfalls erst einmal bei der Gemeinde nachgefragt werden, ob eine Beisetzung erlaubt w√§re. Gibt diese eine Einwilligung, m√ľssen sowohl der Vermieter/die Eigent√ľmergemeinschaft als auch die anderen, den gemeinsamen Garten nutzenden Mieter, der Bestattung zustimmen.

Das verstorbene Tier soll mangels Garten im Wald beerdigt werden? Hier ist Vorsicht geboten, denn dies ist nicht erlaubt! Auf öffentlichen Flächen, dazu zählt auch ein Wald, ist das Bestatten von Tierkadavern egal welcher Größe grundsätzlich nicht zulässig. Hohe Bußgelder können aufgrund der Ordnungswidrigkeit der unerlaubten Bestattung eines verstorbenen (Heim-) Tieres auf öffentlichem Grund erhoben werden.

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