Raubtiere

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Bild: rennmaus.de 

Dieser Artikel informiert über den sehr wichtigen Schutz vor Raubtieren für jede Form der Außenhaltung.

"Bei uns gibt es keine Marder, ich hab noch nie einen gesehen!"

Dieser Ansicht sind viele Kleintierhalter. Leider ist eine solche Annahme oft falsch. Die heimischen Raubtiere sind überall, nur werden sie selten gesehen, weil die Menschen entweder nicht gut genug hinschauen oder zur falschen Zeit draußen unterwegs sind. Marder sind wie alle heimischen Raubtiere vorsichtig und leben eher versteckt, aber in ruhigen Nebenstraßen oder großen Gärten sind viele Raubtiere auch tagsüber wach – weil der Nachwuchs nach Futter schreit oder weil in der letzten Nacht der Jagderfolg nicht so gut war. Viele Raubtiere halten sich von den Gärten der Menschen absichtlich fern. Ist die Hungersnot groß genug, schlagen heimische Raubtiere auch am helllichten Tag in der unmittelbaren Nachbarschaft zu.

Daher müssen Gehege immer, auch tagsüber, ausreichend gegen Raubtiere gesichert sein. Selbst wenn sich ein Mensch gerade bei den Tieren aufhält, muss das Gehege wenigstens so viel Schutz bieten, dass Raubtiere für einige Minuten abgehalten werden, damit der Mensch ausreichend Zeit zum Eingreifen hat. Gerade junge Meerschweinchen sind eine einfache Beute, sogar für als „harmlos“ geltende Vögel wie Elstern und Krähen.

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