Futterliste

Futterliste

Futterliste

Bild: rennmaus.de 

Die Obst- und GemĂŒsetheken in SupermĂ€rkten, auf dem Markt oder beim Bauern sind gut gefĂŒllt, duften aromatisch und laden zum Genießen ein. Doch nicht alle Obst- und GemĂŒsesorten sind zur VerfĂŒtterung an Meerschweinchen geeignet.

Nachfolgend haben wir eine Futterliste zusammengestellt, die sich auf die empfohlene HĂ€ufigkeit der Futtergaben bezieht. Eine alphabetische Futterliste wird in KĂŒrze folgen.

Bitte auch die Hinweise zu unvertrĂ€glichen Obst- und GemĂŒsesorten beachten!

GemĂŒse und Obst sollte zur VerfĂŒtterung genauso vorbereitet werden wie fĂŒr den menschlichen Verzehr: Es sollte gewaschen werden, Ă€ußere SalatblĂ€tter und StrĂŒnke werden entfernt, das SchĂ€len ist nicht zwingend erforderlich.

Frischfutter darf nicht direkt aus dem KĂŒhlschrank verfĂŒttert werden und sollte Raumtemperatur haben. Diese erreicht man durch rechtzeitige Herausnahme aus dem KĂŒhlschrank oder durch das ErwĂ€rmen in einer SchĂŒssel mit warmem Wasser.

GrĂŒnfutter von der Wiese sollte nicht in Hundeauslaufgebieten oder an vielbefahrenen Straßen gesammelt werden. Bevor eine Wiese zur großzĂŒgigen Selbstbedienung einlĂ€dt, sollte die Erlaubnis des Bauern eingeholt werden - oder lieber öfter die PflĂŒckstelle wechseln, bevor auf dem Feld SchĂ€den verursacht werden. GrĂŒnfutter darf nicht nass verfĂŒttert und kann nicht aufgehoben werden.

Unbekannte GemĂŒsesorten mĂŒssen ebenso wie Gras im FrĂŒhjahr langsam in kleinen Mengen angefĂŒttert werden: Am ersten Tag nur 10 - 20 g, nach und nach langsam die Menge steigern und dabei genau beobachten, ob die Meerschweinchen Anzeichen von BlĂ€hungen zeigen in Form von einer kauernden Körperhaltung, einem harten Bauch oder gar Apathie. Bei AuffĂ€lligkeiten, die mit einer FrischfutterfĂŒtterung in Verbindung gebracht werden können, bitte sofort einen Tierarzt zu Rate ziehen!

Die Futtermenge sollte bei mindestens 150 g GemĂŒse, Obst und GrĂŒnfutter am Tag liegen, dabei sollten tĂ€glich mehrere verschiedene Sorten angeboten werden. Die Futtermenge wird auf mindestens drei Mahlzeiten verteilt.

Sorte

Anmerkung

Brennessel

frisch gepflĂŒckt nach zweistĂŒndiger Trocknung oder Trockenprodukt

Fenchel

viel Vitamin C, hilft bei sÀugenden Tieren bei der Milchbildung

Gras

GĂ€nseblĂŒmchen

Giersch

Karotten, Möhren, RĂŒbli

Kamille

bitte nur Echte Kamille!

Löwenzahn

Mais

die komplette Pflanze, Körner guter Dickmacher

Paprika

alle Farben, viel Vitamin C, grĂŒnen Strunk entfernen, nur BioqualitĂ€t oder aus deutschem Anbau geben

Petersilienwurzeln

hoher Calciumgehalt

Pastinaken

Rucola (Rauke)

Salate

alle Sorten, vom Eisberg ĂŒber Losso Rosso und Bianco bis zu Eichblattsalat, Kopfsalat wegen hohem Nitratgehalt nur selten

Salatgurke

gerne tÀglich, allerdings wegen Durchfallgefahr nur in sehr geringen Mengen

Stangensellerie

Taubnessel

Sorte

Anmerkung

Apfel

nicht verfĂŒttern bei brĂŒchigen ZĂ€hnen!

Birnen

nur geringe Mengen durch hohen Zuckergehalt

Broccoli

nur in geringen Mengen, kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren

Blumenkohl

nur in geringen Mengen, kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren

Chicoree

ohne Strunk und Ă€ußere BlĂ€tter, viel OxalsĂ€ure

Chinakohl

kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren

Knollensellerie

enthÀlt OxalsÀure, nicht zu oft geben

Kohlrabi

gerne mit BlÀttern und Stielen (kann bei manchen Tieren blÀhen)

KĂŒrbis 

Mangold

hoher OxalsÀuregehalt

Melone

alle Sorten, auch mit Schale

Rote Beete

wehenfördernd, Kot verfÀrbt sich rot, viel OxalsÀure

Sonnenblumen

mit Stiel

SteckrĂŒbe

kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren

Spinat

Tomaten

Topinambur

Zucchini

Sorte

Anmerkung

Ackerfuchsschwanz

Basilikum

Beifuß

Bohnenkraut

Dill

HirtentÀschl

Huflattich

Kerbel

Klee

nur wenig, kann BlÀhungen verursachen

Kresse

Liebstöckl

Majoran

Petersilie

wirkt wehenfördernd, nicht an trÀchtige Tiere!

Pfefferminze

nicht an sĂ€ugende Tiere verfĂŒttern

Sauerampfer

Schachtelhalm

Schafgarbe

Vogelmiere

Wicke

Zitronenmelisse

Sorte

Anmerkung

Ananas

Aprikose

Banane

stopft

Brombeere

Erdbeere

Himbeere

Kirsche

Kiwi

Feige

Mango

Pfirsich

Pflaume

Achtung: Kartoffelkraut, -triebe und -grĂŒn sowie TomatengrĂŒn sind giftig! UnvertrĂ€gliches GemĂŒse sind: ZwiebelgewĂ€chse (Porree, Zwiebeln, Schnittlauch), Kohlarten (abgesehen von den oben genannten, können zu schweren DurchfĂ€llen fĂŒhren), HĂŒlsenfrĂŒchte (können im Rohzustand BlĂ€hungen verursachen), Kartoffeln (enthalten schlecht verdauliche StĂ€rke im Rohzustand)

Die im Folgenden genannten KrĂ€uter sind aufgrund giftiger Wirkstoffe nicht zur VerfĂŒtterung geeignet: BĂ€rlauch, BĂ€renklau, Bilsenkraut, Bingelkraut, BittersĂŒĂŸer Nachtschatten, Bohnen, Efeu, Eisenhut, Farne, Fingerhut, Gartenwicken, Hahnenfuß, Herbstzeitlose, Hundspetersilie, Klee (BlausĂ€ure, OxalsĂ€ure), Lorbeer, Sauerampfer, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, WolfsmilchgewĂ€chse sowie alle Zimmer-, Zierpflanzen und ZwiebelgewĂ€chse.

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