Gesundheit

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Bild: rennmaus.de 

Welche körperlichen Einschränkungen bringt das Alter mit sich? Wie kann ich vorsorgen? Alles über die Gesundheit alter Rennmäuse.

Wie bei allen Lebewesen lässt auch bei Rennmäusen während des Älterwerdens die Stärke des Immunsystems nach. 

Der Stoffwechsel verlangsamt sich und mit ihm die Fähigkeit, schädliche Bakterien und Viren abzustoßen.

Daraus folgt, dass die Tiere schneller krank werden können, Krankheiten länger dauern und intensiver ausfallen können als bei jüngeren Tieren.

Der Gang zum Tierarzt sollte daher nicht unnötig lange hinausgezögert werden. 
Um Krankheitssymptome und andere körperliche Einschränkungen schnell erkennen und behandeln zu können, sollte folgendes immer wieder sorgfältig kontrolliert werden:

  • Die Krallen dürfen nicht zu lang werden, ggf. ist Kürzen notwendig.
  • Das Fell sollte weder fettig noch struppig sein. Struppiges Fell kann ein Anzeichen einer Krankheit sein
  • Die Nahrungsaufnahme sollte konstant bleiben. Futterverweigerung ist meist ein Indiz für Unwohlsein bzw. Krankheit, daher sollte nicht nur darauf geachtet werden, wie viel die Rennmaus frisst, sondern auch wie. Ist sie lustlos? Probiert sie alles aus oder frisst nur weiche oder sehr kleine Futterbestandteile? Wöchentliches Wiegen der Rennmaus gibt zusätzliche Sicherheit, da die Gewichtsabnahme optisch oft erst spät erkannt wird. Die Rennmaus sollte weder fettleibig noch untergewichtig sein, da sich beides negativ auf den Gesundheitszustand auswirkt. Wenn die Maus den Eindruck erweckt, dass sie nicht alle Futterbestandteile fressen kann, sollten auch die Zähne kontrolliert werden. Bei Fehlstellungen oder durch unregelmäßiges Kauen können diese zu lang wachsen und müssen dann vom Tierarzt gekürzt werden.
  • Das Gleiche gilt natürlich auch für die Wasseraufnahme. Sofern nicht regelmäßig Frischfutter gegeben wird, sollte die Rennmaus die Wasserflasche bzw. den Wassernapf benutzen können. Übermäßige Wasseraufnahme kann auf eine Nierenkrankheit hinweisen und sollte tierärztlich untersucht werden!
  • Kot und Urin sollten ebenfalls regelmäßig begutachtet werden. Bei Auffälligkeiten (Durchfall, blutiger Urin) sollte der Tierarzt konsultiert werden. Idealerweise wird der Kot der letzten drei Tage gesammelt und dem Tierarzt übergeben, damit er ihn im Labor auf Parasiten u. ä. untersuchen kann.
  • Bestimmte Krankheiten wie DiabetesVerdauungsbeschwerden und Herzschwäche können im Alter häufiger vorkommen. Auch das Krebsrisiko steigt beträchtlich.
Bild: rennmaus.de

Die letzten Sonnenstrahlen werden von alten Rennmäusen sehr ausgiebig genossen.

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