Labyrinth

Labyrinth

Labyrinth

Bild: rennmaus.de 

In ihrer natĂŒrlichen Umgebung leben Mongolische RennmĂ€use in einem Gangsystem. Ein Labyrinth bietet gute RĂŒckzug- und Versteckmöglichkeit und dient ebenso als zusĂ€tzliche Ebene.

In ihrer natĂŒrlichen Umgebung leben Mongolische RennmĂ€use in unterirdischen Gangsystemen mit verschiedenen Kammern. Um auch den als Heimtieren gehaltenen RennmĂ€usen ein Ă€hnliches System zu bieten, kann mit wenig Aufwand ein Labyrinth gebaut werden, das gleichzeitig als Etage dient.

  • 2 Siebdruckplatten Ă  500 x 300 x 9 mm (Deckel und Boden, da sich diese durch ihre glatte OberflĂ€che gut reinigen lassen)
  • 1 OSB-Platte 500 x 100 x 15 mm (LĂ€ngsseite außen)
  • 1 OSB-Platte 365 x 100 x 15 mm (LĂ€ngsseite innen liegend)
  • 1 OSB-Platte 270 x 100 x 15 mm (lange Außenseite unten)
  • 1 OSB-Platte 150 x 100 x 15 mm (kleinste Außenwand mit Durchschlupf)
  • 1 OSB-Platte 135 x 100 x 15 mm (kurze Außenseite innen liegend)
  • 4 OSB-Platten 120 x 100 x 15 mm (3 InnenwĂ€nde, 1 Außenwand ohne Durchschlupf)
  • Zirka 25 bis 30 Spanplattenschrauben 40 x 3 mm
  • 5 Spanplattenschrauben 24 x 2 mm (fĂŒr die Klötzchen am Deckel)
  • Holz fĂŒr die Beine, beispielsweise drei zirka 10 bis 15 cm lange Äste oder Dachlatten, je nach gewĂŒnschter Höhe des Labyrinths individuell wĂ€hlbar
  • Holzreste fĂŒr die Klötzchen an der Deckelinnenseite

Das Aufstellen aller Holzteile ermöglicht einen ersten Eindruck des fertigen Labyrinths. Die  Innenaufteilung sowie die Position der EingĂ€nge können zu diesem Zeitpunkt noch variiert werden. Das SĂ€gen eines Durchschlupfes in die Deckelplatte kann den RennmĂ€usen einen Zugang von oben ermöglichen. Bei einem Ausgang durch den Deckel wĂ€re es ratsam, aus ein paar Holzresten eine kleine Treppe einzuplanen, da die RennmĂ€use beim Hinausklettern auf den glatten Siebdruckplatten ausrutschen können.

Hinweis:  Wird fĂŒr den Ausschnitt in der Siebdruckplatte eine StichsĂ€ge verwendet und haben die Siebdruckplatten eine glatte und eine strukturierte Seite, sollte auf der strukturierten Seite gesĂ€gt werden, da sonst die Beschichtung der Siebdruckplatte beschĂ€digt werden kann. 

Zur Bestimmung der gewĂŒnschten LabyrinthgrĂ¶ĂŸe werden die Siebdruckplatten so vermessen, dass eine L-Form entsteht. In unserem Beispiel sind die Außenseiten des L-förmigen Labyrinthes 500 x 300 mm groß, die Tiefe der LĂ€ngsseite betrĂ€gt 150mm, die kĂŒrzeren L-Innenseiten messen 350 x 150 mm. Die Reste der Siebdruckplatten eignen sich fĂŒr Etagen. Scharfe SĂ€gekanten werden zur Vermeidung von Verletzungen mit Sandpapier abgeschliffen.

Die Einteilung kann individuell vorgenommen werden. Die Stellen fĂŒr die spĂ€teren EingĂ€nge und DurchgĂ€nge werden zur vereinfachten Erkennung mit Malerkrepp markiert. 
Ein- und DurchgĂ€nge werden mit der LochsĂ€ge ausgeschnitten. Bei diesem Labyrinth fĂŒhrt ein Eingang durch die Bodenplatte. So wird den RennmĂ€usen  sowohl ein seitlicher als auch ein Zugang von unten ermöglicht.

Die InnenwĂ€nde werden an den AußenwĂ€nden befestigt. Die Verschraubung der Holzteile mit Durchgangsloch sollte besonders sorgfĂ€ltig geschehen, damit die Schrauben nicht in das Durchgangsloch stehen. Bei diesen ZwischenwĂ€nden werden die  Schrauben am oberen sowie unteren Rand des Brettes gesetzt. 
Mit einem 3 mm Holzbohrer werden Löcher fĂŒr die Schrauben vorgebohrt und mit dem Senker bearbeitet, damit keine hervorstehenden Schraubköpfe zu Verletzungen fĂŒhren können.

Bild: rennmaus.de
Bild: rennmaus.de

Bei dem Labyrinth in unserem Beispiel wurden an dem 500 x 100 mm großen Außenteil drei InnenwĂ€nde, an dem 270 x 100 mm eine Innen- und eine Außenwand angeschraubt sowie das 365 x 100 mm Außenteil mit dem 135 x 100 mm Außenteil verschraubt. Diese drei vorgefertigten Teile werden nun miteinander verbunden.

Bild: rennmaus.de
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Schritt 3: Vorbereitung der Deckplatte

Bild: rennmaus.de

Bevor die Bodenplatte angeschraubt wird, werden die Markierungen fĂŒr die Holzklötzchen auf der Deckelplatte angezeichnet. Dazu wird das WandgerĂŒst auf den Deckel gelegt und die Ecken, in denen spĂ€ter kleine Holzklötze befestigt werden, innen ĂŒbertragen. 
Auf die Deckelinnenseite werden an den markierten Stellen fĂŒnf kleine Holzklötze befestigt, die den Deckel vor dem Verrutschen schĂŒtzen. Die mit dem 1,5 mm Bohrer vorgebohrten Holzklötze werden mit den 24 x 2 mm Schrauben und einem Tropfen Holzleim befestigt. Eine Versenkung der Schrauben ist auch hier empfehlenswert.

Sch4: Befestigung der Außen- und InnenwĂ€nde

Bild: rennmaus.de

Das WandgerĂŒst wird mit der Bodenplatte von unten verschraubt. Auch hier werden die Schraubköpfe versenkt.

Vom Holz fĂŒr die Beine werden drei gleich lange StĂŒcke gesĂ€gt. Mit dem 3 mm Holzbohrer wird in jedes Bein mittig vorgebohrt. Durch die Bodenplatte werden ebenfalls Löcher gebohrt und von innen versenkt. Es ist zu beachten, dass die Löcher so weit von den WĂ€nden weg sind, dass der Akkuschrauber noch Platz im Labyrinth hat. Die Beine werden von innen angeschraubt. 

    Bild: rennmaus.de
    Bild: rennmaus.de

    Das Labyrinth kann natĂŒrlich auch als Rechteck oder Quadrat und ohne Beine gebaut werden. Die Beine sollten so lang sein, dass die RennmĂ€use sich gefahrlos unter dem Labyrinth aufhalten können.

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