Futterspender

Futterspender

Futterspender

Bild: Kavo 

RennmĂ€use lieben BeschĂ€ftigungen! Das Basteln von Futterspendern oder einem Eierkarton bietet sich als willkommene Abwechslung sowohl fĂŒr die Tiere als auch fĂŒr den Halter an.

    Eine Toilettenrolle oder alternativ ein Eierkarton bieten sich hervorragend als Futterspender an. Die RennmĂ€use mĂŒssen sich ihr Futter erarbeiten  sind durch das gleichzeitig zur VerfĂŒgung gestellte Nagematerial fĂŒr lange Zeit beschĂ€ftigt.

    Benötigt werden:

    • Klorollen oder Rollen von KĂŒchentĂŒchern
    • Toilettenpapier oder KĂŒchentĂŒcher und Futter 
    Bild: rennmaus.de
    Bild: rennmaus.de

    Anleitung fĂŒr eine Rolle:

    Zuerst wird die Rolle etwa bis zur HĂ€lfte so mit Papier gestopft, dass sie unten geschlossen ist.

    Anschließend gibt man etwa eine Hand voll Futter hinein. Pro Rennmaus reicht eine Rolle fĂŒr zirka zwei Tage.

    Danach wird die Rolle mit Papier verschlossen.

    Die Kartonvariante

    Bild: rennmaus.de

    Benötigt werden:

    • Eier- oder andere Kartons
    • Heu (wahlweise auch KĂŒchentĂŒcher oder Toilettenpapier)
    • Futter und/oder Leckerlies

    Allerdings ist bei allen Kartons darauf zu achten, dass sich weder Verunreinigungen noch RĂŒckstĂ€nde von Kleber daran finden.

    Anleitung:

    Die Einkerbungen des Kartons mit insgesamt etwa ein bis zwei Hand voll Futter befĂŒllen. Entscheidet man sich dafĂŒr, Leckerlies dazu zu geben, in Maßen, nicht in Massen.

    Danach den Karton mit Heu (oder Papier) auffĂŒllen und verschließen. Fertig.

    Beide Varianten haben den Vorteil, dass die RennmĂ€use neben dem Futter zusĂ€tzlich noch Nage- und Nistmaterial zur VerfĂŒgung gestellt bekommen.

    Bedenken, dass die Renner das Futter nicht finden, können getrost vergessen werden, da sie das Futter riechen und mit Sicherheit einen Weg finden werden, um es auch zu bekommen. NatĂŒrlich kann auch zusĂ€tzlich Futter in der Behausung verstreut werden.

    Neben der oben erwĂ€hnten Wasserflasche ist es ratsam, den RennmĂ€usen Frischfutter zur VerfĂŒgung zu stellen, da die Flasche im schlimmsten Fall entweder auslaufen oder gar kein Wasser abgeben kann.

    Beim Frischfutter ist darauf zu achten, dass es nach Möglichkeit zum Großteil aus GemĂŒse besteht, da Obst in grĂ¶ĂŸeren Mengen ungesund fĂŒr RennmĂ€use ist (mehr dazu siehe unter der Rubrik „ErnĂ€hrung“) und wenn möglich irgendwo befestigt ist, da es sonst verschleppt wird und schimmeln kann.

    Bedenkenlos ist das lĂ€ngere HĂ€ngen (zirka vier bis fĂŒnf Tage sollten kein Problem sein) von GemĂŒse, manche RennmĂ€use mögen es erst, wenn es anfĂ€ngt zu schrumpeln.

    All dies kann und darf natĂŒrlich auch zur normalen, alltĂ€glichen BeschĂ€ftigung gegeben werden.

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