Türchen 11

Türchen 11

Türchen 11

Bild: pindakoek 

Teelichter haben im Hause pindakoek eine recht hohe Durchlaufrate, daher gibt es hier auch oft herrenlose Teechlichthülsen, die eigentlich viel zu schade für den Müll sind. Zumindest wenn man sie mit ein wenig Fantasie in hübsche Anhänger verwandelt, die so gar nicht mehr nach Müll aussehen.

Materialbedarf

Bild: pindakoek

Ihr braucht:

  • Teelichthülsen
  • Schere (die Metall schneiden darf, bitte nicht die gute Papier- oder Stoffschere nehmen)
  • Unterlage zum Prägen und Durchstechen, zum Beispiel Korkplatte, Bastelmatte oder eine dicke Tageszeitung
  • Nadel, zum Beispiel dicke Stecknadel, Quillingnadel, Ahle
  • etwas zum Prägen, zum Beispiel Häkelnadel, Kugelschreiber oder wie hier zu sehen Nageldesign-Instrumente
  • optional: Bleistift, dünner Bindfaden / Nähgarn

1 - Stern bilden

Bild: pindakoek

Hier gibt es zwei Möglichkeiten, einen Tern aus einer (leeren) Teelichthülse zu schneiden.

Die Perfektionistische Methode: Überlegt, wie viele Spitzen euer Stern später haben soll und teilt den Rand der Hülse in entsprechend viele Segmente. Dafür könnt ihr euch kleine Markierungen mit dem Bleistift am oberen Außenrand machen. Wer möchte macht nun weitere Markierungen am unteren Rand der Hülse, und zwar immer in der Mitte zwischen zwei Markierungen. Nun nehmt ihr die Schere zur Hand und schneidet immer von einer Randmarkierung schräg runter zu einer der Bodenmarkierungen. Ihr schneidet immer kleine Dreiecke aus und habet dann am Ende so eine Form:

Die Freihand-Methode: Hier wird genaus wie bei der anderen Methode schräg von oben nach unten eingeschnitten, aber diesemal ohne vorher etwas anzuzeichnen. Die Zacken werden naturgemäß etwas ungleichmäßiger, aber auch das kann seinen Reiz haben. Mit etwas Übung bekommt man auch bei dieser Methode relativ regelmäßige Spitzen hin.

Nach dem Schneiden werden die Zacken vorsichtig nach außen gebogen und bekommt dann einen recht unebenen Stern wie auf dem linken Bild. Es kann sein, dass nicht alle Zacken bis in die Biegung geschnitten wurden, dann reißt ein kleines Stückchen des weichen Metalls ein. Mit der Schere können die Zacken noch ein wenig korrigiert und angepasst werden bevor der Stern geplättet wird.

Zum Plätten legt ihr den Stern auf eure Bastelunterlage und rollt mit deinem glatten festen Gegenstand eurer Wahl (eine Flasche, ein Nudelholz, ein altes Glas, zur Not geht auch der Finger oder die glatte Unterseite eins Eddings mit dem ihr die Stellen platt drückt) den Stern schön flach. Nun sollte er in etwas aussehen wie auf dem rechten Bild.

Bild: pindakoek
Bild: pindakoek

Jetzt geht es an die Verzierung der Sterne. Schnappt euch die Bastelunterlage und euer bereitgelegtes Werkzeug und lasst eurer Fantasie freien Lauf. Ihr könnt Kringel, geometrische Muster, Buchstaben oder Striche prägen, euch dabei von der vorgegebenen Form des Teelichts leiten oder etwas ganz anderes einfallen lassen.

Auch ohne Löcher wirken die Sterne schon sehr schön, besonders wenn Licht darauf fällt und durch die Prägung gestreut wird.

Lochmuster kommen besonders schön zur Geltung wenn die Sterne später vor einer Lichtquelle oder am Fenster hängen.

Bild: pindakoek
Bild: pindakoek

Die fertigen Sterne können nun zum Beispiel als Weihnachtsbaum- oder Geschenkanhänger, Fensterdekoration oder kleine Mitbringsel genutzt werden Viel Spaß beim Nachbasteln!

Bild: pindakoek
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