Türchen 3

Türchen 3

Türchen 3

Bild: pindakoek 

Nicht Gabelpommes sondern Gabel-Pompons finden sich im heutigen Türchen, das Moderatorin pindakoek für uns gebastelt hat. Wer also keine rote Nase für das gestrige Türchen, aber noch rote Wolle zu Hause hat, der sollte sich schon einmal eine Gabel suchen und dieser Anleitung folgen.

Materialbedarf

Bild: pindakoek

Für einen Pompon braucht es nicht viel Zubehör:

  • Wolle in Wunschfarbe
  • eine handelsübliche Gabel mit vier Zinken
  • Schere, kleine Nagel- oder Handarbeitsscheren erleichtern die Arbeit sehr
  • optional: reißfestes Aufhängeband

1 - Gabel vorbereiten

Bild: pindakoek

Die Verwendungsart des späteren Pompons bestimmt auch den ersten Schritt. Soll der Pompon an einem kontrastfarbenen Band aufgehängt werden? Oder soll er komplett rund bleiben? Je nach Verwendungsart wird ein Stück reißfestes Band oder Wolle durch den mittleren Zinken der Gabel gelegt und mit dem Daumen fixiert.

Das Band sollte lieber ein wenig zu lang als zu kurz sein, da durch das Verknoten der Mitte einiges an Länge verloren geht.

Nun werden die Zinken der Gabel einfach so oft umwickelt wie es gefällt. Dabei darauf achten, dass die Wicklungen nicht oben von den Zinken rutschen.

Beide Pompons aus dem Titelbild wurden mit der selben Gabel aber unterschiedlichen Wollsorten jeweils 100 Mal herumgewickelt. Die schwarze Wolle ist aus Acryl und eher buschig, die pinke ist aus Baumwolle und recht dünn. Je buschiger die Wolle ist, desto weniger Wicklungen benötigt man für das gleiche Ergebnis. Auch können die Pompons größer bleiben bei dickerer Wolle weil sie buschiger werden. Möchte man also aus der pinken Baumwolle einen größeren Pompon haben, sollten es mehr Wicklungen sein.

Wenn die Wolle fertig gewickelt ist wird der Fasen abgeschnitten und der in Schritt 1 eingelegt Faden um die dicke Mitte geschlungen und fest verknotet. Am Besten geht das zu zweit wenn einer die Gabel festhält (mit dem Fuß oder dem Knie festklemmen geht aber auch ;-) ). Auch sollte der Faden mehrmals um die Mitte gebunden und geknotet werden, damit kein Faden mehr aus der Mitte herausrutschen kann.

Bild: pindakoek
Bild: pindakoek
Bild: pindakoek

Nun folgt der spannende Moment. Wer eine kleine feine Schere hat, der kann die Wicklungen auf der Gabel belassen und dort Stück für Stück aufschneiden, immer an der äußeren Zinke entlang. Wer eine eher große Schere hat wie auf dem Bild, der sollte die Wicklung abziehen und die Schlaufen so aufschneiden. Im Ergebnis macht es keinen Unterschied welche Methode gewählt wird, bei der Abziehmethode muss nur ein wenig genauer geschaut werden, ob wirklich alle Schlaufen durchschnitten wurden.

Jetzt muss der entstandene Puschel noch frisiert bzw. beschnitten werden. Dafür nimmt man ihn am Besten zwischen die Handflächen und rollt ihn ein wenig hin und her, so wie man die Schale einer Mandarine lockert. Dann den Puschel in die Hand nehmen, etwas platt drücken und rundherum schön glatt schneiden. Nach mehrmaligem Rollen und beschneiden hat man (hoffentlich) alle zu langen Fäden erwischt und hält ein schönes rundes Exemplar in Händen.

Achtung: wer ein Aufhängeband vorgesehen hat, der muss beim Beschneiden natürlich darauf achten, dieses nicht mit abzuschneiden.

Bild: pindakoek
Bild: pindakoek

Mit einer normalen Gabel können Pompons mit einem Durchmesser von etwa zwei bis vier Zentimeter hergestellt werden.

Pompons machen sich auch toll als Lesezeichen, stylischer Dekoanhänger oder auch auf selbstgemachten Mützen. Und sie sind ruckzuck fertig.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Bild: pindakoek
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